Wirkstoff(e) Bisoprolol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Merck Pharma GmbH [HIST]
Betäubungsmittel Nein
ATC Code C07AB07
Pharmakologische Gruppe Beta-Adrenozeptorantagonisten

Zulassungsinhaber

Merck Pharma GmbH [HIST]

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Concor 10mg Bisoprolol Merck Serono GmbH
Biso Lich 5 mg Bisoprolol Winthrop Arzneimittel GmbH
Bisoprolol TAD 5 mg Bisoprolol TAD Pharma GmbH
Bisoprolol Sandoz 5mg Filmtabletten Bisoprolol Hexal Aktiengesellschaft
Concor COR 3,75 mg Bisoprolol Merck Serono GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Was ist Bisomerck 5 mg und wof√ľr wird es angewendet?
Der Wirkstoff von Bisomerck 5 mg ist Bisoprololhemifumarat. Bisoprolol gehört zur Arzneimittelgruppe der Beta-Rezeptorenblocker. Diese Arzneimittel beeinflussen die Antwort des Körpers auf einige Nervenimpulse, vor allem im Herzen. Als Folge verlangsamt Bisoprolol die Geschwindigkeit des Herzschlags und erhöht dadurch in bezug auf die Pumpleistung die Leistungsfähigkeit des Herzens. Gleichzeitig wird der Bedarf des Herzens an Blut erniedrigt und der Sauerstoffverbrauch verringert.
Bisomerck 5 mg wird angewendet bei
- Bluthochdruck (Hypertonie)
- Herzschmerzen aufgrund von Durchblutungsstörungen in den Herzkranzgefäßen (koronare Herzkrankheit: Angina pectoris)

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Bisomerck 5 mg darf nicht eingenommen werden
- wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen Bisoprololhemifumarat oder einen der sonstigen Bestandteile von Bisomerck 5 mg sind
- wenn Sie unter akuter Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz) leiden oder eine Verschlechterung (Dekompensation) der Herzinsuffizienz auftritt, die eine intravenöse Therapie mit herzkraftstärkenden Substanzen erfordert
- wenn Sie unter kardiogenem Schock leiden, welcher einen akuten, ernsten Zustand des Herzens darstellt und zu niedrigem Blutdruck und Kreislaufversagen f√ľhrt
- wenn bei Ihnen höhergradige Erregungsleitungsstörungen von den Herzvorhöfen auf die Herzkammern (AV-Block II. oder III. Grades) ohne Herzschrittmacher auftreten
- wenn Sie unter dem Syndrom des kranken Sinusknotens (Sick-Sinus-Syndrom) leiden
- wenn bei Ihnen eine gestörte Erregungsleitung zwischen Sinusknoten und Herzvorhof (sinuatrialem Block) auftritt
- wenn Sie unter stark verlangsamter Herzschlagfolge (Pulsfrequenz weniger als 50 Schläge/min) vor Behandlungsbeginn leiden
- wenn Sie einen stark erniedrigten Blutdruck (systolisch weniger als 90 mmHg) haben
- wenn Sie unter schwerem Asthma bronchiale oder schwerer chronisch obstruktiver Lungenfunktionsstörung leiden
- wenn Sie sich in Spätstadien der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit befinden
- wenn Sie unter Gef√§√ükr√§mpfen im Bereich der Zehen und Finger (Raynaud-Syndrom) leiden, die in der K√§lte zu Taubheit, Brennen und Farbver√§nderungen f√ľhren
- wenn Sie unbehandelte Tumore des Nebennierenmarks (Phäochromozytom) haben
- wenn bei Ihnen eine stoffwechselbedingte Übersäuerung des Blutes (metabolische Azidose) vorliegt
Bitte besprechen Sie die Einnahme dieses Arzneimittels mit Ihrem Arzt, wenn Sie annehmen, dass eine der oben aufgef√ľhrten Beschwerden auf Sie zutrifft.
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Bisomerck 5 mg ist erforderlich
- wenn Sie unter Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) mit stark schwankenden Blutzuckerwerten leiden; Symptome eines stark erniedrigten Blutzuckers (Hypoglykämiesymptome, wie z.B. beschleunigte Herzschlagfolge, Herzklopfen oder Schwitzen) können verschleiert werden
- wenn Sie streng fasten
- während einer Desensibilisierungstherapie (z.B. zur Vorbeugung vor allergischer Rhinitis)
Wie auch andere Beta-Rezeptorenblocker kann Bisoprolol die Empfindlichkeit gegen√ľber Allergenen und die Schwere anaphylaktischer Reaktionen, d. h. akuter allergischer Allgemeinreaktionen, erh√∂hen.
Wenn Sie eine allergische Reaktion aufweisen, teilen Sie Ihrem Arzt mit, dass sie Bisomerck 5 mg einnehmen, damit er dies bei der Behandlung Ihrer allergischen Reaktion ber√ľcksichtigen kann.
- wenn bei Ihnen geringgradige Erregungsleitungsstörungen von den Herzvorhöfen auf die Herzkammern (AV-Block I. Grades) auftreten
- wenn bei Ihnen Durchblutungsstörungen des Herzens infolge von krampfartigen Verengungen der Herzkranzgefäße (Prinzmetal-Angina) vorliegen
- wenn Sie unter einer Erkrankung der Blutgefäße leiden, die eine geringe Durchblutung in Armen und Beinen verursacht (Verstärkung der Beschwerden insbesondere bei Therapiebeginn möglich)
Bei Patienten mit einer Schuppenflechte (Psoriasis) in der persönlichen oder familiären Vorgeschichte sollte die Anwendung von Beta-Rezeptorenblockern (z. B. Bisomerck 5 mg Filmtabletten) nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen.
Die Symptome einer Schilddr√ľsen√ľberfunktion (Thyreotoxikose) k√∂nnen durch Bisoprolol maskiert werden.
Bei Patienten mit einem Nebennierenmarktumor (Phäochromozytom); darf Bisomerck 5 mg erst nach vorheriger Gabe von Alpha-Rezeptorenblockern verabreicht werden.
Ihr Arzt kann eine besondere Behandlung (z.B. zusätzliche Arzneimittel) anordnen, wenn Sie eine dieser Beschwerden aufweisen.
Wenn Sie eine Vollnarkose erhalten, muss der Narkose-Arzt von der Therapie mit Betablockern unterrichtet sein. Gegenw√§rtig wird empfohlen die Therapie weiter zu f√ľhren, da w√§hrend der Operation m√∂glicherweise auftretende Rhythmus- und Durchblutungsst√∂rungen des Herzens g√ľnstig beeinflusst werden k√∂nnen. Falls das Absetzen der Betablockertherapie vor der Operation f√ľr notwendig erachtet wird, sollte dies ausschleichend erfolgen und ca. 48 Stunden vor der Narkose abgeschlossen sein.
Bei Bronchialverkrampfung (Asthma bronchiale) oder anderen chronisch obstruktiven Lungenfunktionsstörungen, die mit Symptomen einhergehen können, sollte eine begleitende bronchienerweiternde Therapie erfolgen. Gelegentlich kann eine Zunahme des Atemwegswiderstandes bei Patienten mit Asthma auftreten und eine Dosiserhöhung des ß2-Sympathomimetikums erforderlich machen.
Schwangerschaft und Stillzeit
Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Bisomerck 5 mg sollte während der Schwangerschaft nur nach strenger Nutzen-Risiko-Abschätzung durch den Arzt eingesetzt werden.
Im Allgemeinen vermindern Beta-Rezeptorenblocker die Durchblutung der Plazenta und k√∂nnen die Entwicklung des Ungeborenen beeinflussen. Die Durchblutung von Plazenta und Geb√§rmutter sowie das Wachstum des Ungeborenen m√ľssen kontrolliert werden und gegebenenfalls Therapiealternativen erwogen werden.
Das Neugeborene muss nach der Entbindung sorgf√§ltig √ľberwacht werden. Symptome der Verminderung des Blutzuckers und des verlangsamten Pulses sind im Allgemeinen innerhalb der ersten 3 Lebenstage zu erwarten.
Ob Bisoprolol in die Muttermilch √ľbergeht, ist nicht bekannt. Vom Stillen w√§hrend der Einnahme von Bisomerck 5 mg wird daher abgeraten.
Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
Durch individuell auftretende unterschiedliche Reaktionen auf das Arzneimittel kann das Reaktionsvermögen so weit verändert sein, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr, zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn, Dosiserhöhung und Präparatewechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.

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Wie wird es angewendet?

Wie ist Bisomerck 5 mg einzunehmen?
Nehmen Sie Bisomerck 5 mg immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da Bisomerck 5 mg sonst nicht richtig wirken kann!
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die √ľbliche Dosis:
Grundsätzlich sollte die Behandlung mit niedrigen Dosen einschleichend begonnen und langsam gesteigert werden. In jedem Fall sollte die Dosierung individuell, vor allem nach der Pulsfrequenz und dem Behandlungserfolg, festgelegt werden.
Bluthochdruck (Hypertonie)
Soweit nicht anders verordnet, beträgt die empfohlene Dosis einmal täglich 1 Filmtablette Bisomerck 5 mg (entsprechend 5 mg Bisoprololhemifumarat pro Tag). Bei leichtem Bluthochdruck (diastolischer Blutdruck bis zu 105 mmHg) kann die Behandlung mit einmal täglich 2,5 mg Bisoprololhemifumarat ausreichend sein.
Bei nicht ausreichender Wirkung kann die Dosis auf einmal täglich 2 Filmtabletten Bisomerck 5 mg (entsprechend 10 mg Bisoprololhemifumarat pro Tag) erhöht werden. Eine weitere Dosiserhöhung ist nur in Ausnahmefällen gerechtfertigt.
Die höchste empfohlene Dosis beträgt einmal täglich 20 mg.
Koronare Herzkrankheit (Angina pectoris)
Soweit nicht anders verordnet, beträgt die empfohlene Dosis einmal täglich 1 Filmtablette Bisomerck 5 mg (entsprechend 5 mg Bisoprololhemifumarat pro Tag).
Bei nicht ausreichender Wirkung kann die Dosis auf einmal täglich 2 Filmtabletten Bisomerck 5 mg (entsprechend 10 mg Bisoprololhemifumarat pro Tag) erhöht werden. Eine weitere Dosiserhöhung ist nur in Ausnahmefällen gerechtfertigt.
Die höchste empfohlene Dosis beträgt einmal täglich 20 mg.
Dosierung bei Leber- und/oder Nierenfunktionsstörungen
Bei Patienten mit Leber- oder Nierenfunktionsst√∂rungen leichterer oder mittlerer Auspr√§gung ist eine Dosisanpassung im Allgemeinen nicht erforderlich. Bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsst√∂rung (Kreatinin-Clearance < 20 ml/min) und bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsst√∂rung sollte eine Tagesdosis von 10 mg Bisoprololhemifumarat nicht √ľberschritten werden.
Dosierung bei √Ąlteren
Bei älteren Patienten ist keine Dosisanpassung notwendig.
Dosierung bei Kindern
Bisomerck 5 mg sollte nicht von Kindern eingenommen werden, da die Sicherheit und die Wirksamkeit nicht untersucht worden ist.
Art der Anwendung
Sie sollten die Filmtablette morgens vor, w√§hrend oder nach dem Fr√ľhst√ľck unzerkaut mit etwas Fl√ľssigkeit einnehmen.
Die Dauer der Anwendung ist zeitlich nicht begrenzt. Sie richtet sich nach Art und Schwere der Erkrankung.
Die Dosierung von Bisomerck 5 mg darf ohne Anweisung des Arztes nicht geändert werden. Auch eine Unterbrechung oder vorzeitige Beendigung der Behandlung mit Bisomerck 5 mg sollte nicht ohne Anweisung des Arztes erfolgen.
Die Behandlung mit Bisomerck 5 mg bedarf der regelmäßigen ärztlichen Überwachung.
√úber die Dauer der Behandlung entscheidet der behandelnde Arzt.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Bisomerck 5 mg zu stark oder zu schwach ist.
Wenn Sie eine größere Menge Bisomerck 5 mg eingenommen haben, als Sie sollten
Bei Verdacht auf eine √úberdosierung mit Bisomerck 5 mg benachrichtigen Sie bitte sofort Ihren Arzt. Dieser kann entsprechend der Schwere der √úberdosierung √ľber die gegebenenfalls erforderlichen Ma√ünahmen entscheiden.
Die häufigsten Zeichen einer Überdosierung mit Bisomerck 5 mg sind verlangsamte Herzschlagfolge (Bradykardie), Bronchialverkrampfung (Bronchospasmus), starker Blutdruckabfall, akute Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz) und Unterzuckerung (Hypoglykämie).
Bei √úberdosierung sollte die Behandlung mit Bisomerck 5 mg nach R√ľcksprache mit dem behandelnden Arzt abgebrochen werden
Wenn Sie die Einnahme von Bisomerck 5 mg vergessen haben
Nehmen Sie beim n√§chsten Mal nicht etwa die doppelte Menge ein, sondern f√ľhren Sie die Einnahme, wie in der Dosierungsanleitung beschrieben bzw. wie vom Arzt verordnet, fort.
Wenn Sie die Einnahme von Bisomerck 5 mg abbrechen:
Bitte unterbrechen oder beenden Sie die Behandlung mit Bisomerck 5 mg nicht, ohne dies vorher mit Ihrem Arzt abgesprochen zu haben.
Die Behandlung mit Bisomerck 5 mg sollte - insbesondere bei Patienten mit Durchblutungsst√∂rungen in den Herzkranzgef√§√üen (koronarer Herzkrankheit: Angina pectoris) - nicht abrupt, sondern grunds√§tzlich ausschleichend (d.h. Halbierung der Dosis im Wochenabstand) beendet werden, da ein abruptes Absetzen zu einer akuten Verschlechterung des Zustandes des Patienten f√ľhren kann.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Bei Einnahme von Bisomerck 5 mg mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Die gleichzeitige Einnahme mit folgenden Arzneimitteln wird nicht empfohlen:
Bei gleichzeitiger Anwendung mit Calcium-Antagonisten des Verapamil-Typs und des Diltiazem-Typs wurde eine verst√§rkte Blutdrucksenkung, verz√∂gerte Erregungsleitung von Herzvorh√∂fen auf die Herzkammern sowie eine Herabsetzung der Kontraktionskraft des Herzmuskels beobachtet. Insbesondere die intraven√∂se Applikation von Calcium-Antagonisten vom Verapamil-Typ kann zu einer ausgepr√§gten Hypotonie und AV-Blockierungen f√ľhren.
Zentral wirksame blutdrucksenkende Arzneimittel, wie Clonidin und andere (z.B. Methyldopa, Moxonidin und Reserpin) k√∂nnen bei gleichzeitiger Anwendung zu einer Verlangsamung der Herzschlagfolge, einer Verringerung des Herzauswurfvolumens und zu einer Gef√§√üerweiterung f√ľhren. Au√üerdem kann es nach Absetzen von Clonidin zu einem √ľberschie√üenden Blutdruckanstieg kommen.
Die gleichzeitige Einnahme von Bisomerck 5 mg mit folgenden Arzneimitteln darf nur unter bestimmten Bedingungen und mit besonderer Vorsicht erfolgen:
Bei gleichzeitiger Anwendung mit Calcium-Antagonisten vom Dihydropyridin-Typ (z. B. Nifedipin) kann eine verstärkte Blutdrucksenkung sowie bei Patienten mit Herzmuskelschwäche eine weitere Herabsetzung der Kontraktionskraft des Herzmuskels auftreten.
Die herzkraftschwächende Wirkung (kardiodepressive Wirkung) von Bisomerck 5 mg und Antiarrhythmika (wie z.B. Chinidin, Disopyramid, Lidocain, Phenytoin, Flecainid, Propafenon, Amiodaron) auf Erregungsleitung und Kontraktionskraft des Herzens können sich addieren.
Parasympathomimetika können die atrioventrikuläre Überleitungszeit verlängern und das Risiko einer verlangsamten Herzschlagfolge erhöhen.
Die äußerliche Anwendung von Beta-Rezeptorenblocker (z.B. in Augentropfen bei Glaukom-Behandlung), kann die Wirkung von Bisomerck 5 mg verstärken.
Bei gleichzeitiger Anwendung von Bisomerck 5 mg und Insulin oder anderen blutzuckersenkenden Arzneimitteln (oralen Antidiabetika) kann deren Wirkung verst√§rkt werden. Warnzeichen eines erniedrigten Blutzuckers (Hypoglyk√§mie) ‚Äď insbesondere schneller Puls (Tachykardie) ‚Äď k√∂nnen verschleiert oder abgemildert sein.
Die gleichzeitige Anwendung von Bisomerck 5 mg und Narkosemitteln kann eine verst√§rkte Blutdrucksenkung zur Folge haben. Gegenregulationsmechanismen, z.B. Anstieg der Herzfrequenz (Reflextachykardie), k√∂nnen beeintr√§chtigt sein. Eine Fortsetzung der Betablockade reduziert das Risiko f√ľr Rhythmusst√∂rungen w√§hrend Narkoseeinleitung und Intubation. Der Narkosearzt sollte √ľber die Behandlung mit Bisomerck 5 mg informiert werden.
Bei gleichzeitiger Therapie mit Bisomerck 5 mg und herzwirksamen Glykosiden (Digitalis) kann es zu einer stärkeren Verlangsamung des Herzschlags und der Überleitung im Herzen kommen.
Nichtsteroidale Antiphlogistika (NSAIDs, z.B. Acetylsalicylsäure) können den blutdrucksenkenden Effekt von Bisomerck 5 mg abschwächen.
Bei gleichzeitiger Gabe von Bisomerck 5 mg und Sympathomimetika (wie z.B. Orciprenalin, Dobutamin, Adrenalin, Noradrenalin) kann eine Wirkungsabschwächung beider Substanzen auftreten..
Die blutdrucksenkende Wirkung von Bisomerck 5 mg kann durch trizyklische Antidepressiva, Barbiturate, Phenothiazine und andere blutdrucksenkende Arzneimittel verstärkt werden.
Die gleichzeitige Einnahme von Bisomerck 5 mg mit folgenden Arzneimitteln muss beachtet werden:
Die gleichzeitige Einnahme von Mefloquin beg√ľnstigt eine Verlangsamung des Herzschlags.
Die gleichzeitige Einnahme mit Monoaminoxidase-Hemmern (au√üer MAO-B-Hemmern) kann zu einer Beeinflussung des Blutdrucks (Blutdrucksenkung, aber auch √ľberschie√üendem Blutdruckanstieg) f√ľhren.
Die blutdrucksenkende Wirkung von Bisomerck 5 mg kann durch Alkohol verstärkt werden.
Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel kann Bisomerck 5 mg Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
Sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
Häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
Gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1.000 Behandelten
Selten: weniger als 1 von 1.000, aber mehr als 1 von 10.000 Behandelten
Sehr selten: weniger als 1 von 10.000 Behandelten
Nebenwirkungen
Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
Selten: Erhöhung der Triglyzeride
Erkrankungen des Nervensystems
H√§ufig: M√ľdigkeit*, Ersch√∂pfungszustand*, Schwindelgef√ľhl*, Kopfschmerz*
Gelegentlich: Schlafstörungen, Depressionen
Selten: Albträume, Halluzinationen
Augenerkrankungen
Selten: Verminderter Tränenfluss (beim Tragen von Kontaktlinsen zu beachten)
Sehr selten: Konjunktivitis
Ohrenerkrankungen
Selten: Hörstörungen
Erkrankungen des Herz-Kreislauf- und Gefäßsystems
H√§ufig: K√§ltegef√ľhl und Taubheit in den Extremit√§ten
Gelegentlich: Verlangsamung der Herzschlagfolge (Bradykardie), Erregungsleitungsstörungen von den Herzvorhöfen auf die Herzkammern (AV-Blockierungen), Verstärkung einer Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz), verstärkter Blutdruckabfall (auch beim Übergang vom Liegen zum Stehen, orthostatische Hypotonie)
Atemwegserkrankungen
Gelegentlich: Bronchialverkrampfung (Bronchospasmus) bei Patienten mit Bronchialasthma oder obstruktiven Atemwegserkrankungen in der Vorgeschichte
Selten: Allergischer Schnupfen (Rhinitis)
Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts
Häufig: Magen-Darm-Beschwerden, wie z.B. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall (Diarrhö), Verstopfung (Obstipation)
Erkrankungen des Muskel- und Skelettsystems (Bewegungsapparat)
Gelegentlich: Muskelschwäche, Muskelkrämpfe
Leber- und Gallenerkrankungen
Selten: Erh√∂hung der Leberenzyme (GOT, GPT), Leberentz√ľndung (Hepatitis)
Erkrankungen der Haut
Selten: √úberempfindlichkeitsreaktionen (Jucken, vor√ľbergehende R√∂tung [Flush], Ausschlag)
Sehr selten: Haarausfall. Beta-Rezeptorenblocker k√∂nnen eine Schuppenflechte ausl√∂sen, verschlechtern oder zu psoriasiformen Ausschl√§gen f√ľhren.
Erkrankungen der Harn- und Geschlechtsorgane
Selten: Potenzstörungen
* Diese Erscheinungen treten insbesondere zu Beginn der Behandlung auf. Sie sind leichterer Art und verschwinden in der Regel innerhalb von 1 bis 2 Wochen nach Behandlungsbeginn.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn einer der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht √ľber 30¬įC lagern!
Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und dem Blisterstreifen nach ?Verwendbar bis:? angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr ben√∂tigen. Diese Ma√ünahme hilft die Umwelt zu sch√ľtzen.

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Weitere Informationen

Was Bisomerck 5 mg enthält
Der Wirkstoff ist Bisoprololhemifumarat.
1 Filmtablette Bisomerck 5 mg enthält 5 mg Bisoprololhemifumarat.
Die sonstigen Bestandteile sind:
Tablettenkern: Hochdisperses Siliciumdioxid; Magnesiumstearat (Ph.Eur.); Crospovidon; mikrokristalline Cellulose; Maisstärke; Calciumhydrogenphosphat.
Film√ľberzug: Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E172); Dimeticon; Macrogol 400; Titandioxid (E171); Hypromellose.
Wie Bisomerck 5 mg aussieht und Inhalt der Packung:
Bisomerck 5 mg sind hellgelbe, runde, beiderseits gewölbte Filmtabletten mit beidseitiger Kreuzbruchrille.
Bisomerck 5 mg ist in Packungen mit 20 (N1), 30 (N1), 50 (N2) und 100 (N3) Filmtabletten erhältlich.
Pharmazeutischer Unternehmer
Merck dura GmbH
Postfach 10 06 35
64206 Darmstadt
Hersteller
Merck KGaA
64271 Darmstadt
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt √ľberarbeitet im August 2006.

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Wirkstoff(e) Bisoprolol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Merck Pharma GmbH [HIST]
Betäubungsmittel Nein
ATC Code C07AB07
Pharmakologische Gruppe Beta-Adrenozeptorantagonisten

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden