Bisoprolol STADA 10 mg Filmtabletten

Abbildung Bisoprolol STADA 10 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Bisoprolol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller STADAPHARM
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 29.02.2000
ATC Code C07AB07
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Beta-Adrenozeptorantagonisten

Zulassungsinhaber

STADAPHARM

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Bisoprolol PUREN 3,75 mg Filmtabletten Bisoprolol PUREN Pharma GmbH & Co. KG
Bisoprolol AL 10 mg Filmtabletten Bisoprolol ALIUD PHARMA GmbH
Bisoprolol Vitabalans 10 mg Tabletten Bisoprolol Vitabalans Oy
Bisoprolol dura 10 mg Filmtabletten Bisoprolol Mylan Germany GmbH
Bisoprolol 5 AAA-Pharma Filmtabletten Bisoprolol AAA-Pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Der Wirkstoff von Bisoprolol STADA¬ģ ist Bisoprolol. Bisoprolol geh√∂rt zur Arzneimittelgruppe der Beta-Rezeptorenblocker. Diese Arzneimittel beeinflussen die Antwort des K√∂rpers auf einige Nervenimpulse, vor allem im Herzen. Als Folge verlangsamt Bisoprolol die Geschwindigkeit des Herzschlags und erh√∂ht dadurch in Bezug auf die Pumpleistung die Leistungsf√§higkeit des Herzens. Gleichzeitig wird der Bedarf des Herzens an Blut erniedrigt und der Sauerstoffverbrauch verringert.

Bisoprolol STADA¬ģ wird angewendet bei

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Bisoprolol STADA¬ģ darf nicht eingenommen werden

  • wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen Bisoprololhemifumarat oder einen der sonstigen Bestandteile von Bisoprolol STADA¬ģ sind
  • wenn Sie unter akuter Herzmuskelschw√§che (Herzinsuffizienz) leiden oder eine Verschlechterung (Dekompensation) der Herzinsuffizienz auftritt, die eine intraven√∂se Therapie mit die Herzkraft st√§rkende Substanzen erfordert
  • wenn Sie unter kardiogenem Schock leiden, welcher einen akuten, ernsten Zustand des Herzens darstellt und zu niedrigem Blutdruck und Kreislaufversagen f√ľhrt
  • wenn bei Ihnen h√∂hergradige Erregungsleitungsst√∂rungen von den Herzvorh√∂fen auf die Herzkammern (AV-Block II. oder III. Grades) ohne Herzschrittmacher auftreten
  • wenn Sie unter dem Syndrom des kranken Sinusknotens (Sick-Sinus- Syndrom) leiden
  • wenn bei Ihnen eine gest√∂rte Erregungsleitung zwischen Sinusknoten und Herzvorhof (sinuatrialer Block) auftritt
  • wenn Sie unter stark verlangsamter Herzschlagfolge (Pulsfrequenz weniger als 50 Schl√§ge/min) vor Behandlungsbeginn leiden
  • wenn Sie einen stark erniedrigten Blutdruck (systolisch weniger als 90 mmHg) haben
  • wenn Sie unter schwerem Asthma bronchiale oder schwerer chronisch obstruktiver Lungenfunktionsst√∂rung leiden
  • wenn Sie sich in Sp√§tstadien der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit befinden
  • wenn Sie unter Gef√§√ükr√§mpfen im Bereich der Zehen und Finger (Raynaud- Syndrom) leiden, die in der K√§lte zu Taubheit, Brennen und Farbver√§nderungen f√ľhren
  • wenn Sie unbehandelte Tumore des Nebennierenmarks
    (Phäochromocytom) haben
  • wenn bei Ihnen eine stoffwechselbedingte √úbers√§uerung des Blutes
    (metabolische Azidose) vorliegt

Bitte besprechen Sie die Einnahme dieses Arzneimittels mit Ihrem Arzt, wenn Sie annehmen, dass eine der oben aufgef√ľhrten Beschwerden auf Sie zutrifft.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Bisoprolol STADA¬ģ ist erforderlich

wenn Sie unter Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) mit stark schwankenden Blutzuckerwerten leiden; Symptome eines stark erniedrigten Blutzuckers

(Hypoglykämiesymptome, wie z.B. beschleunigte Herzschlagfolge, Herzklopfen oder Schwitzen) können verschleiert werden

  • wenn Sie streng fasten
  • w√§hrend einer Desensibilisierungstherapie (z.B. zur Vorbeugung vor allergischer Rhinitis) Wie auch andere Beta-Rezeptorenblocker kann Bisoprolol die Empfindlichkeit gegen√ľber Allergenen und die Schwere anaphylaktischer Reaktionen, d. h. akuter allergischer Allgemeinreaktionen, erh√∂hen. Wenn Sie
    eine allergische Reaktion aufweisen, teilen Sie Ihrem Arzt mit, dass sie Bisoprolol STADA¬ģ einnehmen, damit er dies bei der Behandlung Ihrer allergischen Reaktion ber√ľcksichtigen kann.
  • wenn bei Ihnen geringgradige Erregungsleitungsst√∂rungen von den Herzvorh√∂fen auf die Herzkammern (AV-Block I. Grades) auftreten
  • wenn bei Ihnen Durchblutungsst√∂rungen des Herzens infolge von krampfartigen Verengungen der Herzkranzgef√§√üe (Prinzmetal-Angina) vorliegen
  • wenn Sie unter einer Erkrankung der Blutgef√§√üe leiden, die eine geringe Durchblutung in Armen und Beinen verursacht (Verst√§rkung der Beschwerden insbesondere bei Therapiebeginn m√∂glich)

Bei Patienten mit einer Schuppenflechte (Psoriasis) in der pers√∂nlichen oder famili√§ren Vorgeschichte sollte die Anwendung von Beta-Rezeptorenblockern (z.B. Bisoprolol STADA¬ģ Filmtabletten) nur nach sorgf√§ltiger Nutzen-Risiko-Abw√§gung erfolgen.

Die Symptome einer Schilddr√ľsen√ľberfunktion (Thyreotoxikose) k√∂nnen durch Bisoprolol maskiert werden.

Bei Patienten mit einem Nebennierenmarktumor (Ph√§ochromozytom) darf Bisoprolol STADA¬ģ erst nach vorheriger Gabe von Alpha-Rezeptorenblockern verabreicht werden.

Ihr Arzt kann eine besondere Behandlung (z.B. zusätzliche Arzneimittel) anordnen, wenn Sie eine dieser Beschwerden aufweisen.

Wenn Sie eine Vollnarkose erhalten, muss der Narkose-Arzt von der Therapie mit Betablockern unterrichtet sein. Gegenw√§rtig wird empfohlen die Therapie weiter zu f√ľhren, da w√§hrend der Operation m√∂glicherweise auftretende Rhythmus- und Durchblutungsst√∂rungen des Herzens g√ľnstig beeinflusst werden k√∂nnen. Falls das Absetzen der Betablockertherapie vor der Operation f√ľr notwendig erachtet wird, sollte dies ausschleichend erfolgen und ca. 48 Stunden vor der Narkose abgeschlossen sein.

Bei Bronchialverkrampfung (Asthma bronchiale) oder anderen chronisch obstruktiven Lungenfunktionsstörungen, die mit Symptomen einhergehen können, sollte eine begleitende bronchienerweiternde Therapie erfolgen. Gelegentlich kann eine Zunahme des Atemwegswiderstandes bei Patienten mit Asthma auftreten und eine Dosiserhöhung des ß2-Sympathomimetikums erforderlich machen.

Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken

Die Anwendung von Bisoprolol STADA¬ģ kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren. Die Anwendung von Bisoprolol STADA¬ģ als Dopingmittel kann zu einer Gef√§hrdung der Gesundheit f√ľhren.

Bei Einnahme von Bisoprolol STADA¬ģ mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden bzw. vor kurzem angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Die gleichzeitige Einnahme mit folgenden Arzneimitteln wird nicht empfohlen:

Bei gleichzeitiger Anwendung mit Kalzium-Antagonisten des Verapamil-Typs und des Diltiazem-Typs wurde eine verst√§rkte Blutdrucksenkung, verz√∂gerte Erregungsleitung von Herzvorh√∂fen auf die Herzkammern sowie eine Herabsetzung der Kontraktionskraft des Herzmuskels beobachtet. Insbesondere die intraven√∂se Applikation von Kalzium-Antagonisten vom Verapamil-Typ kann zu einer ausgepr√§gten Hypotonie und AV-Blockierungen f√ľhren.

Zentral wirksame Blutdruck-senkende Arzneimittel, wie Clonidin und andere (z.B. Methyldopa, Moxonidin und Reserpin) k√∂nnen bei gleichzeitiger Anwendung zu einer Verlangsamung der Herzschlagfolge, einer Verringerung des Herzauswurfvolumens und zu einer Gef√§√üerweiterung f√ľhren. Au√üerdem kann es nach Absetzen von Clonidin zu einem √ľberschie√üenden Blutdruckanstieg kommen.

Die gleichzeitige Einnahme von Bisoprolol STADA¬ģ mit folgenden Arzneimitteln darf nur unter bestimmten Bedingungen und mit besonderer Vorsicht erfolgen:

Bei gleichzeitiger Anwendung mit Kalziumantagonisten vom Dihydropyridin-Typ (z.B. Nifedipin) kann eine verstärkte Blutdrucksenkung sowie bei Patienten mit Herzmuskelschwäche eine weitere Herabsetzung der Kontraktionskraft des Herzmuskels auftreten.

Die Herzkraft schw√§chende Wirkung (kardiodepressive Wirkung) von Bisoprolol STADA¬ģ und Antiarrhythmika (wie z.B. Chinidin, Disopyramid, Lidocain, Phenytoin, Flecainid, Propafenon, Amiodaron) auf Erregungsleitung und Kontraktionskraft des Herzens k√∂nnen sich addieren.

Parasympathomimetika können die atrioventrikuläre Überleitungszeit verlängern und das Risiko einer verlangsamten Herzschlagfolge erhöhen.

Die √§u√üerliche Anwendung von Beta-Rezeptorenblocker (z.B. in Augentropfen bei Glaukom-Behandlung), kann die Wirkung von Bisoprolol STADA¬ģ verst√§rken.

Bei gleichzeitiger Anwendung von Bisoprolol STADA¬ģ und Insulin oder anderen blutzuckersenkenden Arzneimitteln (oralen Antidiabetika) kann deren Wirkung verst√§rkt werden. Warnzeichen eines erniedrigten Blutzuckers (Hypoglyk√§mie) ‚Äď insbesondere schneller Puls (Tachykardie) ‚Äď k√∂nnen verschleiert oder abgemildert sein.

Die gleichzeitige Anwendung von Bisoprolol STADA¬ģ und Narkosemitteln kann eine verst√§rkte Blutdrucksenkung zur Folge haben. Gegenregulationsmechanismen, z.B. Anstieg der Herzfrequenz (Reflextachykardie), k√∂nnen beeintr√§chtigt sein. Eine Fortsetzung der Betablockade reduziert das Risiko f√ľr Rhythmusst√∂rungen w√§hrend Narkoseeinleitung und Intubation. Der Narkosearzt sollte √ľber die Behandlung mit Bisoprolol STADA¬ģ informiert werden.

Bei gleichzeitiger Therapie mit Bisoprolol STADA¬ģ und herzwirksamen Glykosiden (Digitalis) kann es zu einer st√§rkeren Verlangsamung des Herzschlags und der √úberleitung im Herzen kommen.

Nichtsteroidale Antiphlogistika (NSAIDs) (z.B. Acetylsalicyls√§ure) k√∂nnen den blutdrucksenkenden Effekt von Bisoprolol STADA¬ģ abschw√§chen.

Bei gleichzeitiger Gabe von Bisoprolol STADA¬ģ und Sympathomimetika (wie z.B.

Orciprenalin, Dobutamin, Adrenalin, Noradrenalin) kann eine Wirkungsabschwächung beider Substanzen auftreten.

Das Risiko einer Hypotonie steigt, wenn Sie gleichzeitig mit Bisoprolol STADA¬ģ weitere blutdrucksenkde Arzneimittel einnehmen.

Die blutdrucksenkende Wirkung von Bisoprolol STADA¬ģ kann durch trizyklische Antidepressiva, Barbiturate, Phenothiazine und andere blutdrucksenkende Arzneimittel verst√§rkt werden.

Die gleichzeitige Einnahme von Bisoprolol STADA¬ģ mit folgenden Arzneimitteln muss beachtet werden:

Die gleichzeitige Einnahme von Mefloquin beg√ľnstigt eine Verlangsamung des Herzschlags.

Die gleichzeitige Einnahme mit Monoaminoxidase-Hemmern (au√üer MAO-B- Hemmern) kann zu einer Beeinflussung des Blutdrucks (Blutdrucksenkung, aber auch √ľberschie√üendem Blutdruckanstieg) f√ľhren.

Einnahme von Bisoprolol STADA¬ģ zusammen mit Nahrungsmitteln und Getr√§nken und Alkohol

Die blutdrucksenkende Wirkung von Bisoprolol STADA¬ģ kann durch Alkohol verst√§rkt werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Fragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Bisoprolol STADA¬ģ sollte w√§hrend der Schwangerschaft nur nach strenger Nutzen- Risiko-Absch√§tzung durch den Arzt eingesetzt werden.

Im Allgemeinen vermindern Beta-Rezeptorenblocker die Durchblutung der Plazenta und k√∂nnen die Entwicklung des Ungeborenen beeinflussen. Die Durchblutung von Plazenta und Geb√§rmutter sowie das Wachstum des Ungeborenen m√ľssen kontrolliert werden und gegebenenfalls Therapiealternativen erwogen werden.

Das Neugeborene muss nach der Entbindung sorgf√§ltig √ľberwacht werden. Symptome der Verminderung des Blutzuckers und des verlangsamten Pulses sind im Allgemeinen innerhalb der ersten 3 Lebenstage zu erwarten.

Ob Bisoprolol in die Muttermilch √ľbergeht, ist nicht bekannt. Das Stillen w√§hrend der Einnahme von Bisoprolol STADA¬ģ wird daher nicht empfohlen.

Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Durch individuell auftretende unterschiedliche Reaktionen auf das Arzneimittel kann das Reaktionsvermögen so weit verändert sein, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr, zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn, Dosiserhöhung und Präparatewechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Bisoprolol STADA¬ģ immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da Bisoprolol STADA¬ģ sonst nicht richtig wirken kann.

Grundsätzlich sollte die Behandlung mit niedrigen Dosen einschleichend begonnen und langsam gesteigert werden. In jedem Fall sollte die Dosierung individuell, vor allem nach der Pulsfrequenz und dem Behandlungserfolg, festgelegt werden.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die √ľbliche Dosis:

Bluthochdruck (Hypertonie)

Soweit nicht anders verordnet, betr√§gt die empfohlene Dosis einmal t√§glich 1/2 Filmtablette Bisoprolol STADA¬ģ 10 mg (entsprechend 5 mg Bisoprololhemifumarat pro Tag). Bei leichtem Bluthochdruck (diastolischer Blutdruck bis zu 105 mmHg) kann die Behandlung mit einmal t√§glich 2,5 mg Bisoprololhemifumarat ausreichend sein.

Bei nicht ausreichender Wirkung kann die Dosis auf einmal t√§glich 1 Filmtablette Bisoprolol STADA¬ģ 10 mg (entsprechend 10 mg Bisoprololhemifumarat pro Tag) erh√∂ht werden. Eine weitere Dosiserh√∂hung ist nur in Ausnahmef√§llen gerechtfertigt.

Die höchste empfohlene Dosis beträgt einmal täglich 20 mg.

Koronare Herzkrankheit (Angina pectoris)

Soweit nicht anders verordnet, betr√§gt die empfohlene Dosis einmal t√§glich 1/2 Filmtablette Bisoprolol STADA¬ģ 10 mg (entsprechend 5 mg Bisoprololhemifumarat pro Tag).

Bei nicht ausreichender Wirkung kann die Dosis auf einmal t√§glich 1 Filmtablette Bisoprolol STADA¬ģ 10 mg (entsprechend 10 mg Bisoprololhemifumarat pro Tag) erh√∂ht werden. Eine weitere Dosiserh√∂hung ist nur in Ausnahmef√§llen gerechtfertigt.

Die höchste empfohlene Dosis beträgt einmal täglich 20 mg.

Patienten mit eingeschränkter Leber- und/oder Nierenfunktion

Bei Patienten mit Leber- oder Nierenfunktionsstörungen leichterer oder mittlerer Ausprägung ist eine Dosisanpassung im Allgemeinen nicht erforderlich. Bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Bisoprolol STADA¬ģ Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:

Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10

Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100

Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000

Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000

Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000

Nicht bekannt: H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

Psychiatrische Erkrankungen

Gelegentlich: Depressionen, Schlafstörungen.

Selten: Albträume, Halluzinationen.

Erkrankungen des Nervensystems

H√§ufig: Schwindelgef√ľhl*, Kopfschmerz*.

Selten: Ohnmacht (Synkope).

Augenerkrankungen

Selten: Verminderter Tränenfluss (beim Tragen von Kontaktlinsen zu beachten) Sehr selten: Konjunktivitis.

Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths

Selten: Hörstörungen.

Herzerkrankungen

Gelegentlich: Verlangsamung der Herzschlagfolge (Bradykardie), Erregungsleitungsstörungen von den Herzvorhöfen auf die Herzkammern (AV- Blockierungen), Verstärkung einer Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz).

Gefäßerkrankungen

H√§ufig: K√§ltegef√ľhl oder Taubheit in den Extremit√§ten, verst√§rkter Blutdruckabfall (Hypotonie).

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums

Gelegentlich: Bronchialverkrampfung (Bronchospasmus) bei Patienten mit Bronchialasthma oder obstruktiven Atemwegserkrankungen in der Vorgeschichte. Selten: Allergischer Schnupfen (Rhinitis).

Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts

Häufig: Magen-Darm-Beschwerden, wie z.B. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall (Diarrhoe), Verstopfung (Obstipation).

Leber- und Gallenerkrankungen

Selten: Leberentz√ľndung (Hepatitis).

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Selten: √úberempfindlichkeitsreaktionen (Jucken, vor√ľbergehende R√∂tung [Flush], Ausschlag).

Sehr selten: Haarausfall. Beta-Rezeptorenblocker k√∂nnen eine Schuppenflechte ausl√∂sen, verschlechtern oder zu psoriasiformen Ausschl√§gen f√ľhren.

Skelettmuskulatur- Bindegewebs- und Knochenerkrankungen

Gelegentlich: Muskelschwäche, Muskelkrämpfe.

Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdr√ľse

Selten: Potenzstörungen.

Allgemeine Erkrankungen

H√§ufig: M√ľdigkeit*

Gelegentlich: Schwäche (Asthenie).

Untersuchungen

Selten: erhöhte Triglyzerid-Werte, erhöhte Leberenzymwerte (GOT und GPT).

* Diese Erscheinungen treten insbesondere zu Beginn der Behandlung auf. Sie sind leichterer Art und verschwinden in der Regel innerhalb von 1 bis 2 Wochen nach Behandlungsbeginn.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt anzeigen:

Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3 D-53175 Bonn

Website: www.bfarm.de

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Nicht √ľber +25¬įC lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren.

Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und dem Blisterstreifen nach ‚ÄěVerwendbar bis:‚Äú angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Bisoprolol STADA¬ģ 10 mg enth√§lt

Der Wirkstoff ist: Bisoprololhemifumarat.

1 Filmtablette enthält 10 mg Bisoprololhemifumarat.

Die sonstigen Bestandteile sind

Tablettenkern:

Calciumhydrogenphosphat, mikrokristalline Cellulose, Crospovidon (Typ A), Magnesiumstearat (Ph. Eur.), hochdisperses Siliciumdioxid, vorverkleisterte Stärke (Mais).

Film√ľberzug:

Hypromellose, Macrogol 400, Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E 172), Eisen(III)- oxid (E 172), Titandioxid (E 171).

Wie Bisoprolol STADA¬ģ 10 mg aussieht und Inhalt der Packung

Runde, bikonvexe, gelb bis orange Filmtablette mit beidseitiger Bruchrille und einseitiger Pr√§gung ‚ÄěBSL10‚ÄĚ.

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Bisoprolol STADA¬ģ 10 mg ist in Packungen mit 30, 50 und 100 Filmtabletten erh√§ltlich.

Pharmazeutischer Unternehmer

STADApharm GmbH, STADAstra√üe 2‚Äď18, 61118 Bad Vilbel

Telefon: 06101 603-0, Telefax: 06101 603-259, Internet: www.STADA.de

Hersteller

STADA Arzneimittel AG, STADAstra√üe 2‚Äď18, 61118 Bad Vilbel

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt √ľberarbeitet im Juli 2013.

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Zuletzt aktualisiert: 03.07.2022

Quelle: Bisoprolol STADA 10 mg Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Bisoprolol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller STADAPHARM
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 29.02.2000
ATC Code C07AB07
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Beta-Adrenozeptorantagonisten

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden