Bisoprolol Atid 5 mg Tabletten

Abbildung Bisoprolol Atid 5 mg Tabletten
Wirkstoff(e) Bisoprolol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller UNICHEM LABORATORIES LIMITED
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 21.08.2001
ATC Code C07AB07
Pharmakologische Gruppe Beta-Adrenozeptorantagonisten

Zulassungsinhaber

UNICHEM LABORATORIES LIMITED

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Bisoprolol TAD 5 mg Bisoprolol TAD Pharma GmbH
Bisoprolol Dexcel 2,5 mg Tabletten Bisoprolol Dexcel Pharma GmbH
Bisoprolol Teva 2,5 mg Tabletten Bisoprolol AbZ-Pharma GmbH
Bisoprolol Heumann 10 mg Tabletten Bisoprolol Heumann Pharma GmbH & Co. Generica KG
Bisoprolol AbZ 5 mg Tabletten Bisoprolol AbZ-Pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Bisoprolol Atid 5 mg ist ein herzspezifischer ß-Rezeptorenblocker.

Bisoprolol Atid 5 mg wird angewendet

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Im Folgenden wird beschrieben, wann Sie Bisoprolol Atid 5 mg nur unter bestimmten Bedingungen, und nur mit besonderer Vorsicht einnehmen d√ľrfen. Befragen Sie hierzu bitte Ihren Arzt. Dies gilt auch, wenn diese Angaben bei Ihnen fr√ľher einmal zutrafen.

Bisoprolol Atid 5 mg darf nicht eingenommen werden bei

  • akuter Herzmuskelschw√§che (Herzinsuffizienz) oder w√§hrend einer Verschlechterung (Dekompensation) der Herzinsuffizienz, die eine intraven√∂se Therapie mit die Herzkraft st√§rkenden Substanzen erfordert.
  • durch St√∂rungen der Herzfunktion ausgel√∂stem Schock (kardiogenem Schock).
  • h√∂hergradigen Erregungsleitungsst√∂rungen von den Herzvorh√∂fen auf die Herzkammern (AV- Block II. oder III. Grades) ohne Herzschrittmacher.
  • Syndrom des kranken Sinusknotens (Sick-Sinus-Syndrom).
  • gest√∂rter Erregungsleitung zwischen Sinusknoten und Herzvorhof (sinuatrialem Block).
  • stark verlangsamter Herzschlagfolge (Bradykardie: Ruhepuls kleiner als 60 Schl√§ge pro Minute) vor Behandlungsbeginn.
  • stark erniedrigtem Blutdruck (Hypotonie: systolisch unter 100 mmHg).
  • Neigung zu schweren Bronchialverkrampfungen (z. B. schwerem Asthma bronchiale oder schwere, chronisch obstruktive Lungenfunktionsst√∂rung).
  • Sp√§tstadium einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit oder Gef√§√ükr√§mpfen im Bereich der Zehen und Finger (Raynaud-Syndrom).
  • stoffwechselbedingter √úbers√§uerung des Blutes (metabolische Azidose).
  • Patienten sie allergisch gegen Bisoprololhemifumaraat oder einem in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • Patienten mit einem unbehandelten Nebennierenmarktumor (Ph√§ochromozytom; siehe unten).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihren Arzt oder Apotheker, bevor Sie Bisoprolol Atid 5 mg einnehmen.

  • Bronchialverkrampfungen (Asthma bronchiale, obstruktive Atemwegserkrankungen).
  • gleichzeitiger Anwendung bestimmter Narkosemittel wie Inhalationsan√§sthetika.
  • Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) mit stark schwankenden Blutzuckerwerten. Hierbei k√∂nnen Anzeichen einer Hypoglyk√§mie (Verminderung des Blutzuckerspiegels)
    verschleiert werden. Der Blutglukosespiegel sollte w√§hrend der Behandlung mit Bisoprolol √ľberwacht werden.
  • √úberfunktion der Schilddr√ľse (adrenerge Symptome k√∂nnen verdeckt werden).
  • strengem Fasten.
  • laufender Desensibilisierungstherapie.
    Wie auch andere Betablocker kann Bisoprolol sowohl die Empfindlichkeit gegen√ľber Allergenen, als auch die Schwere anaphylaktischer Reaktionen erh√∂hen. Eine Behandlung mit Adrenalin zeigt nicht immer die erwartete therapeutische Wirkung.
  • geringgradigen Erregungsleitungsst√∂rungen von den Herzvorh√∂fen auf die Herzkammern (AV- Block I. Grades).
  • vasospastischer Angina (Prinzmetal-Angina).
    Betablocker können die Anzahl und Dauer von Angina pectoris-Anfällen (z. B. mit plötzlich anhaltenden Herzschmerzen aufgrund von Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße) bei Patienten mit Prinzmetal-Angina steigern. Die Anwendung von Beta-1-selektiven Adrenozeptor-Blockern ist bei leichten Erscheinungsformen, und nur in Kombination mit gefäßerweiternden Mitteln möglich.
  • pheripheren Durchblutungsst√∂rungen wie Raynaud-Syndrom (Gef√§√ükr√§mpfen der Zehen und Finger) und intermittierendem Hinken.
    Es kann zu einer Verstärkung der Beschwerden vor allem zu Beginn der Behandlung kommen.
  • Patienten mit einem Nebennierenmarktumor (Ph√§ochromozytom).
    Bisoprolol darf erst nach Blockade der Alpha-Rezeptoren verabreicht werden.
  • Patienten mit bestehender oder aus der Anamnese bekannter Schuppenflechte (Psoriasis). Bisoprolol sollte nur nach strenger Nutzen-/Risikoabw√§gung verabreicht werden.

Besondere Hinweise:

Bei Behandlung der chronischen Herzinsuffizienz (Herzmuskelschwäche) werden andere Bisoprolol- haltige Arzneimittel angewendet. Die Anwendung von Betablockern bei dieser Indikation muss sehr vorsichtig und mit einer langsamen Dosistitration begonnen werden. Mit Bisoprolol Atid 5 mg sind nicht alle Dosiserhöhungen während dieser Titrationsphase möglich. Dieses Arzneimittel sollte deshalb nicht bei der Behandlung von chronischer Herzinsuffizienz eingesetzt werden.

Bei Asthma bronchiale oder anderen chronisch obstruktiven Atemwegserkrankungen, die Symptome verursachen k√∂nnen, sollte eine begleitende bronchialerweiternde Therapie erfolgen. Gelegentlich kann eine Zunahme des Atemwegswiderstandes bei Patienten mit Asthma auftreten, und daher eine Dosiserh√∂hung des Asthmatherapeutikums (z. B. Beta-2-Sympathomimetikum) erforderlich machen. Es wird empfohlen, vor Beginn der Behandlung einen funktionellen Atemtest durchzuf√ľhren.

Aufgrund des Risikos von bestimmten Störungen der Herzfunktion (z. B. Überleitungsstörungen) kann eine Kombination mit Amiodaron nicht empfohlen werden.

Zu Beginn der Behandlung mit Bisoprolol ist eine regelmäßige Überwachung erforderlich, besonders dann, wenn ältere Patienten behandelt werden. Der Abbruch der Behandlung mit Bisoprolol sollte nicht abrupt erfolgen, außer es ist zwingend erforderlich.

Bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit (z. B. Angina pectoris) besteht die Gefahr eines Herzinfarktes und eines plötzlichen Todes, wenn die Behandlung abrupt abgebrochen wird. Weitere

Informationen entnehmen Sie bitte dem Abschnitt ‚ÄúDosierungsanleitung, Art und Dauer der Anwendung‚ÄĚ.

Kinder

Es gibt keine Erfahrungen mit diesem Arzneimittel bei Kindern unter 12 Jahren und Jugendlichen. Daher kann eine Anwendung nicht empfohlen werden.

Einnahme von Bisoprolol Atid 5 mg mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, k√ľrzlich andere Arzneimitteleingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimmittel einzunehmen..

Kombinationen, die nicht empfohlen werden:

Calciumantagonisten (blutdrucksenkende Arzneimittel wie Verapamil, Diltiazem):

Herabsetzung der Kontraktionskraft des Herzmuskels, verzögerte Erregungsleitung von den Herzvorhöfen auf die Herzkammern, verstärkte Blutdrucksenkung.

Clonidin (blutdrucksenkendes Arzneimittel mit zentralnervösem Angriffspunkt):

Erh√∂htes Risiko einer ‚ÄúRebound-Hypertonie‚ÄĚ, √ľberschie√üender Abfall der Herzfrequenz sowie Verz√∂gerung der Erregungsleitung.

Monoaminooxidase-Hemmer, außer MAO-B-Hemmer (z. B. Arzneimittel gegen krankhaft traurige Verstimmung/Depressionen wie Moclobemid):

Verstärkung der blutdrucksenkenden Wirkung des Betablockers, aber auch Risiko einer hypertensiven Krise (Bluthochdruck-Krise).

Kombinationen, die mit Vorsicht anzuwenden sind:

Klasse I-Antiarrhythmika (Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen mit Natriumkanal- blockierenden Eigenschaften z. B. Disopyramid, Chinidin):

Mögliche Verstärkung der Wirkung auf die atriale Überleitungszeit (Zeitdauer bei der Erregungsweiterleitung in einem bestimmten Teil des Herzens) und der Herabsetzung der Kontraktionskraft des Herzmuskels (strenge klinische und EKG-Überwachung ist erforderlich).

Klasse III-Antiarrhythmika (spezielle Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen mit Verlängerung der Aktionspotentialdauer, z. B. Amiodaron):

Mögliche Verstärkung der Wirkung auf die atriale Überleitungszeit (s. o.).

Calciumantagonisten (blutdrucksenkende Arzneimittel wie Dihydropyridin-Derivate):

Erh√∂htes Risiko einer Blutdrucksenkung. Bei Patienten mit nicht in Erscheinung tretender Herzmuskelschw√§che (latenter Herzinsuffizienz) kann die gleichzeitige Anwendung von Betablockern zur Herzinsuffizienz f√ľhren.

Parasympathomimetika (Substanzen mit erregender Wirkung auf den Parasympathikus, einschließlich Tacrin):

Mögliche Verlängerung der Erregungsleitung von den Herzvorhöfen auf die Herzkammern.

Andere Betablocker:

Auch wenn sie in Augentropfen enthalten sind, √ľben sie einen verst√§rkenden Effekt aus.

Insulin und orale Antidiabetika (Tabletten gegen Zuckerkrankheit):

Verstärkung des blutzuckersenkenden Effektes. Blockade der Beta-Adrenozeptoren kann die Zeichen einer Verminderung des Blutzuckerspiegels (z. B. schneller Puls) verschleiern.

Narkosemittel:

Erhöhtes Risiko einer Blutdrucksenkung. Gegenregulationsmechanismen, z. B. Anstieg der Herzfrequenz (Reflextachykardie), können beeinträchtigt sein. Eine Fortsetzung der Beta-Blockade

reduziert das Risiko f√ľr Rhythmusst√∂rungen w√§hrend der Narkoseeinleitung und Intubation. Der Narkosearzt sollte √ľber die Behandlung mit Bisoprolol informiert werden.

Digitalisglykoside (sogenannte Herzglykoside, z. B. zur Anwendung bei Herzinsuffizienz):

Verlangsamung der Herzfrequenz, Verlängerung der Erregungsleitung von den Herzvorhöfen auf die Herzkammern.

Prostaglandin-Synthese-Hemmer (bestimmte schmerz- und entz√ľndungshemmende Arzneimittel):

Verminderte blutdrucksenkende Wirkung.

Ergotamin-Derivate (Arzneimittel zur Migränebehandlung):

Verstärkung peripherer Durchblutungsstörungen.

Sympathomimetika (z. B. Adrenalin, Ephedrin):

Kombination mit Bisoprolol kann zu einer Wirkungsabschw√§chung beider Substanzen f√ľhren. Eine Bluthochdruck-Krise oder eine ausgepr√§gte Verlangsamung der Herzfrequenz (Bradykardie) k√∂nnen auftreten.

Bei der Behandlung allergischer Reaktionen kann eine erhöhte Dosierung von Adrenalin erforderlich sein.

Trizyklische Antidepressiva (Arzneimittel gegen krankhaft traurige Verstimmung), Barbiturate (bestimmte Narkosemittel), Phenothiazine (Neuroleptika oder Antihistaminika) sowie andere blutdrucksenkende Arzneimittel:

Gesteigerter blutdrucksenkender Effekt.

Rifampicin (Antituberkulosemittel):

Geringf√ľgige Verk√ľrzung der Wirkdauer von Bisoprolol aufgrund einer Induktion Arzneimittel abbauender Enzyme in der Leber. Eine Dosisanpassung von Bisoprolol ist normalerweise nicht erforderlich.

Baclofen (zentrales Muskelrelaxans, z. B. bei Muskelkrämpfen):

Erhöhte blutdrucksenkende Aktivität.

Jodhaltige Kontrastmittel:

Betablocker können die ausgleichenden Gefäßreaktionen des Körpers, bei einer gegebenenfalls durch jodhaltige Kontrastmittel ausgelösten Blutdrucksenkung oder Schock, verhindern.

Bei gleichzeitiger Anwendung zu beachten:

Mefloquin (Arzneimittel gegen Malaria):

Erhöhtes Risiko einer langsamen Herzfrequenz (Bradykardie).

Kortikosteroide (sog. Kortisonpräparate):

Verminderung der blutdrucksenkenden Wirkung.

Bestimmte schmerz- und entz√ľndungshemmende Arzneimittel, wie z. B. Acetylsalicyls√§ure:

Verminderung der blutdrucksenkenden Wirkung.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft
Erfahrungen mit der Anwendung von Bisoprolol bei schwangeren Frauen liegen nicht vor. Bisoprolol Atid 5 mg sollte während der Schwangerschaft nur angewendet werden, wenn der Arzt entschieden

hat, dass der Nutzen f√ľr die Schwangere bedeutungsvoller ist als die m√∂glichen Risiken f√ľr das Kind. Wegen einer m√∂glichen Beeintr√§chtigung der Herz-/Kreislauffunktion des Neugeborenen sollte die Behandlung mit Bisoprolol 48 - 72 Stunden vor der Geburt beendet werden. Ist dies nicht m√∂glich, m√ľssen Neugeborene 48 - 72 Stunden nach der Entbindung sorgf√§ltig √ľberwacht werden.

Stillzeit
Es ist nicht bekannt, ob Bisoprolol in die Muttermilch √ľbergeht. Daher wird Stillen w√§hrend der Anwendung von Bisoprolol nicht empfohlen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

In einer Untersuchung von Patienten mit koronaren Herzerkrankungen (wie Angina pectoris) war das Fahrvermögen durch Bisoprolol nicht beeinträchtigt. Trotzdem kann aufgrund individuell auftretender unterschiedlicher Reaktionen auf das Arzneimittel die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt sein.

Dies sollte besonders zu Beginn der Behandlung mit Bisoprolol Atid 5 mg, sowie bei √Ąnderungen der Medikation und im Zusammenwirken mit Alkohol ber√ľcksichtigt werden.

Bisoprolol Atid 5 mg enth√§lt LactoseDieses Arzneimittel enth√§lt 136 mg Lactose-Monohydrat. Bitte nehmen Sie Bisoprolol Atid 5 mg daher erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken

Die Anwendung von Bisoprolol Atid 5 mg kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren.

Die gesundheitlichen Folgen der Anwendung von Bisoprolol Atid 5 mg als Dopingmittel können nicht abgesehen werden, schwerwiegende Gesundheitsgefährdungen sind nicht auszuschließen.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die empfohlene Dosis:

Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt Bisoprolol Atid 5 mg nicht anders verordnet hat. Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da Bisoprolol Atid 5 mg sonst nicht richtig wirken kann! Es wird empfohlen, mit der geringst möglichen Dosis zu beginnen.

Die empfohlene Dosis beträgt 10 mg Bisoprololhemifumarat einmal täglich (entsprechend einmal täglich 2 Tabletten Bisoprolol Atid 5 mg), die empfohlene maximale Tagesdosis beträgt 20 mg (entsprechend 4 Tabletten Bisoprolol Atid 5 mg pro Tag). Bei einigen Patienten können 5 mg Bisoprololhemifumarat täglich (entsprechend einmal täglich 1 Tablette Bisoprolol Atid 5 mg) ausreichend sein. Die Dosierung sollte individuell angepasst werden.

Patienten mit einer Nierenfunktionsstörung:

Bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsst√∂rung (Kreatinin-Clearance unter 20 ml/min) sollte die Dosis 10 mg Bisoprololhemifumarat (entsprechend 2 Tabletten Bisoprolol Atid 5 mg) einmal t√§glich nicht √ľberschreiten. Die Dosis kann eventuell auf 2 Einzelgaben pro Tag aufgeteilt werden.

Patienten mit schweren Leberfunktionsstörungen:

Es ist keine Dosisanpassung erforderlich, dennoch wird eine engmaschige Kontrolle angeraten.

√Ąltere Patienten:

Normalerweise ist keine Dosisanpassung notwendig. Es wird empfohlen, mit der geringst möglichen Dosierung zu beginnen.

Kinder und Jugendliche:

Es gibt keine Therapieerfahrungen mit Bisoprolol Atid 5 mg bei Kindern. Daher kann eine Anwendung bei Kindern nicht empfohlen werden.

Art der Anwendung

Bisoprolol Atid 5 mg Tabletten sind m√∂glichst morgens n√ľchtern, oder zum Fr√ľhst√ľck mit ausreichend Fl√ľssigkeit einzunehmen.

Dauer der Anwendung

Die Dauer der Anwendung ist zeitlich nicht begrenzt. Sie richtet sich nach Art und Schwere der Erkrankung und wird vom behandelnden Arzt entschieden.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Bisoprolol Atid 5 mg zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge von Bisoprolol Atid 5 mg eingenommen haben, als Sie sollten

Bei Verdacht auf eine √úberdosierung mit gr√∂√üeren Mengen von Bisoprolol Atid 5 mg ist sofort ein Arzt zu benachrichtigen. Dieser kann entsprechend der Schwere einer √úberdosierung/Vergiftung √ľber die gegebenenfalls erforderlichen Notfallma√ünahmen entscheiden.

Bei √úberdosierung muss die Behandlung mit Bisoprolol Atid 5 mg abgebrochen werden.

Eine √úberdosierung mit Bisoprolol Atid 5 mg kann zu starkem Blutdruckabfall (schwerer Hypotonie), verlangsamter Herzschlagfolge (Bradykardie) bis zum Herzstillstand, zu akuter Herzmuskelschw√§che (akuter Herzinsuffizienz), Verkrampfung der Bronchien (Bronchospasmus) und erniedrigtem Blutzucker (Hypoglyk√§mie) f√ľhren. Symptome dieser Erscheinungen sind daher h√§ufig Atembeschwerden, Erbrechen und/oder Bewusstseinsst√∂rungen.

Wenn Sie die Einnahme von Bisoprolol Atid 5 mg vergessen haben

Nehmen Sie beim n√§chsten Mal nicht etwa die doppelte Menge ein, sondern f√ľhren Sie die Einnahme, wie in der Dosierungsanleitung beschrieben bzw. wie vom Arzt verordnet, fort.

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Bisoprolol Atid 5 mg abbrechen

Bitte unterbrechen oder beenden Sie die Behandlung mit Bisoprolol Atid 5 mg nicht, ohne dies vorher mit Ihrem Arzt abgesprochen zu haben.

Die Behandlung mit Bisoprolol Atid 5 mg sollte nicht abrupt beendet werden (siehe auch Abschnitt 2. ‚ÄěWas m√ľssen Sie vor der Einnahme von Bisoprolol Atid 5 mg beachten?‚Äú - unter ‚ÄěBesondere Hinweise‚Äú). Die Dosierung sollte langsam durch eine w√∂chentliche Halbierung der Dosis verringert werden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Artzneimittels haben, , die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • M√ľdigkeit,
  • Ersch√∂pfung,
  • Schwindelgef√ľhl,
  • Kopfschmerzen (besonders zu Beginn der Behandlung, diese sind im Allgemeinen weniger ausgepr√§gt und verschwinden oft innerhalb von 1 - 2 Wochen),
  • √úbelkeit,

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 1.00 Behandelten betreffen):

Selten (kan bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

    • Alptr√§ume
    • Halluzinationen
    • √úberempfindlichkeitsreaktionen (Jucken, Hautr√∂tung, Hautausschl√§ge),
    • Erh√∂hung der Leberenzyme (ALAT, ASAT),
    • Leberentz√ľndung (Hepatitis),
    • Erh√∂hung der Blutfette (Triglyceride),
    • erniedrigter Blutzucker (Hypoglyk√§mie),
    • Potenzst√∂rungen,
    • H√∂rst√∂rung,
    • allergischer Schnupfen,
  • verringerter Tr√§nenfluss (dies ist beim Tragen von Kontaktlinsen zu beachten) sowie das Auftreten einer bestimmten Form einer allergischen Reaktion (Bildung antinuklearer Antik√∂rper) mit Hauterscheinungen (Lupus-Syndrom), die mit Beendigung der Behandlung verschwindet.

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abteilung Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de, anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Blisterpackung und der Faltschachtel nach < Verwendbar bis > angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Nicht √ľber 30¬įC lagern.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz derUmwelt bei .

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Weitere Informationen

Was Bisoprolol Atid 5 mg enthält

  • Der Wirkstoff ist: Bisoprololhemifumarat.
    1 Tablette enthält 5 mg Bisoprololhemifumarat.
  • Die sonstigen bestandteile sind:
    Lactose-Monohydrat, mikrokristalline Cellulose, Magnesiumstearat, Crospovidon Gelb PB 22812 [Lactose-Monohydrat und Eisenoxidhydrat (E172)]

Wie Bisoprolol Atid 5 mg aussieht und Inhalt der Packung:

Blisterpackungen bestehend aus PVC/PVDC/Aluminium-Folie.

Bisoprolol Atid 5 mg sind fahlgelb gesprenkelt gef√§rbte, runde und konvexe Tabletten mit einer Bruchkerbe, mit folgender Beschriftung auf einer Seite: unterhalb der Bruchkerbe ‚Äě5‚Äú und oberhalb der Bruchkerbe ‚ÄěBI‚Äú.

Bisoprolol Atid 10 mg ist in Packungen mit 20 (N1), 28 (N1), 30 (N1), 50 (N2), 56 (N2), 60 (N2) und 100 (N3) Tabletten erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:

Unichem Laboratories Limited

Studio 8B Ard Gaoithe Commercial Centre ,

Ard Gaoithe Business Park

Cashel Road

Clonmel Co Tipperary

Irland

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im M√§rz 2016.

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Zuletzt aktualisiert: 24.08.2023

Quelle: Bisoprolol Atid 5 mg Tabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Bisoprolol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller UNICHEM LABORATORIES LIMITED
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 21.08.2001
ATC Code C07AB07
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden