Bisoprolol dura 5 mg Filmtabletten

Abbildung Bisoprolol dura 5 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Bisoprolol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Mylan Germany GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 07.11.1996
ATC Code C07AB07
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Beta-Adrenozeptorantagonisten

Zulassungsinhaber

Mylan Germany GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Jutabis 5 mg Tabletten Bisoprolol "JUTA" Pharma GmbH
Bisobeta 5 Bisoprolol betapharm Arzneimittel GmbH
bisoprolol-corax 10mg Bisoprolol corax pharma GmbH
Bisoprolol 10 mg BASICS Bisoprolol Basics GmbH
Jutabis 10 mg Tabletten Bisoprolol "JUTA" Pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Der Wirkstoff von Bisoprolol dura ist Bisoprolol. Bisoprolol gehört zur Arzneimittelgruppe der Beta- Rezeptorenblocker. Diese Arzneimittel beeinflussen die Antwort des Körpers auf einige Nervenimpulse, vor allem im Herzen. Als Folge verlangsamt Bisoprolol die Geschwindigkeit des Herzschlags und erhöht dadurch in Bezug auf die Pumpleistung die Leistungsfähigkeit des Herzens. Gleichzeitig wird der Bedarf des Herzens an Blut erniedrigt und der Sauerstoffverbrauch verringert.

Bisoprolol dura wird angewendet bei:

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Bisoprolol dura darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
  • wenn Sie unter akuter Herzmuskelschw√§che (Herzinsuffizienz) leiden oder eine Verschlechterung (Dekompensation) der Herzinsuffizienz auftritt, die eine intraven√∂se Therapie mit die Herzkraft st√§rkende Substanzen erfordert
  • wenn Sie unter kardiogenem Schock leiden, welcher einen akuten, ernsten Zustand des Herzens darstellt und zu niedrigem Blutdruck und Kreislaufversagen f√ľhrt
  • wenn bei Ihnen h√∂hergradige Erregungsleitungsst√∂rungen von den Herzvorh√∂fen auf die Herzkammern (AV-Block II. oder III. Grades) ohne Herzschrittmacher auftreten
  • wenn Sie unter dem Syndrom des kranken Sinusknotens (Sick-Sinus-Syndrom) leiden
  • wenn bei Ihnen eine gest√∂rte Erregungsleitung zwischen Sinusknoten und Herzvorhof (sinuatrialer Block) auftritt
  • wenn Sie unter stark verlangsamter Herzschlagfolge (Pulsfrequenz weniger als 50 Schl√§ge/min) vor Behandlungsbeginn leiden
  • wenn Sie einen stark erniedrigten Blutdruck (systolisch weniger als 90 mmHg) haben
  • wenn Sie unter schwerem Asthma bronchiale oder schwerer chronisch obstruktiver Lungenfunktionsst√∂rung leiden
  • wenn Sie sich in Sp√§tstadien der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit befinden
  • wenn Sie unter Gef√§√ükr√§mpfen im Bereich der Zehen und Finger (Raynaud-Syndrom) leiden, die in der K√§lte zu Taubheit, Brennen und Farbver√§nderungen f√ľhren
  • wenn Sie unbehandelte Tumore des Nebennierenmarks (Ph√§ochromocytom) haben
  • wenn bei Ihnen eine stoffwechselbedingte √úbers√§uerung des Blutes (metabolische Azidose) vorliegt

Bitte besprechen Sie die Einnahme dieses Arzneimittels mit Ihrem Arzt, wenn Sie annehmen, dass eine der oben aufgef√ľhrten Beschwerden auf Sie zutrifft.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Bisoprolol dura einnehmen,

  • wenn Sie unter Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) mit stark schwankenden Blutzuckerwerten leiden; Symptome eines stark erniedrigten Blutzuckers (Hypoglyk√§miesymptome, wie z.B. beschleunigte Herzschlagfolge, Herzklopfen oder Schwitzen) k√∂nnen verschleiert werden
  • wenn Sie streng fasten
  • w√§hrend einer Desensibilisierungstherapie (z.B. zur Vorbeugung vor allergischer Rhinitis) Wie auch andere Beta-Rezeptorenblocker kann Bisoprolol die Empfindlichkeit gegen√ľber Allergenen und die Schwere anaphylaktischer Reaktionen, d.h. akuter allergischer Allgemeinreaktionen, erh√∂hen.
    Wenn Sie eine allergische Reaktion aufweisen, teilen Sie Ihrem Arzt mit, dass sie Bisoprolol dura einnehmen, damit er dies bei der Behandlung Ihrer allergischen Reaktion ber√ľcksichtigen kann.
  • wenn bei Ihnen geringgradige Erregungsleitungsst√∂rungen von den Herzvorh√∂fen auf die Herzkammern (AV-Block I. Grades) auftreten
  • wenn bei Ihnen Durchblutungsst√∂rungen des Herzens infolge von krampfartigen Verengungen der Herzkranzgef√§√üe (Prinzmetal-Angina) vorliegen
  • wenn Sie unter einer Erkrankung der Blutgef√§√üe leiden, die eine geringe Durchblutung in Armen und Beinen verursacht (Verst√§rkung der Beschwerden insbesondere bei Therapiebeginn m√∂glich)

Bei Patienten mit einer Schuppenflechte (Psoriasis) in der persönlichen oder familiären Vorgeschichte sollte die Anwendung von Beta-Rezeptorenblockern (z.B. Bisoprolol dura) nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen.

Die Symptome einer Schilddr√ľsen√ľberfunktion (Thyreotoxikose) k√∂nnen durch Bisoprolol maskiert werden.

Bei Patienten mit einem Nebennierenmarktumor (Phäochromozytom) darf Bisoprolol dura erst nach vorheriger Gabe von Alpha-Rezeptorenblockern verabreicht werden.

Ihr Arzt kann eine besondere Behandlung (z.B. zusätzliche Arzneimittel) anordnen, wenn Sie eine dieser Beschwerden aufweisen.

Wenn Sie eine Vollnarkose erhalten, muss der Narkose-Arzt von der Therapie mit Betablockern unterrichtet sein. Gegenw√§rtig wird empfohlen die Therapie weiter zu f√ľhren, da w√§hrend der Operation m√∂glicherweise auftretende Rhythmus- und Durchblutungsst√∂rungen des Herzens g√ľnstig

beeinflusst werden k√∂nnen. Falls das Absetzen der Betablockertherapie vor der Operation f√ľr notwendig erachtet wird, sollte dies ausschleichend erfolgen und ca. 48 Stunden vor der Narkose abgeschlossen sein.

Bei Bronchialverkrampfung (Asthma bronchiale) oder anderen chronisch obstruktiven Lungenfunktionsst√∂rungen, die mit Symptomen einhergehen k√∂nnen, sollte eine begleitende bronchienerweiternde Therapie erfolgen. Gelegentlich kann eine Zunahme des Atemwegswiderstandes bei Patienten mit Asthma auftreten und eine Dosiserh√∂hung des ő≤2-Sympathomimetikums erforderlich machen.

Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken

Die Anwendung von Bisoprolol dura kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren. Die Anwendung von Bisoprolol dura als Dopingmittel kann zu einer Gef√§hrdung der Gesundheit f√ľhren.

Einnahme von Bisoprolol dura zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Die gleichzeitige Einnahme mit folgenden Arzneimitteln wird nicht empfohlen:
Bei gleichzeitiger Anwendung mit Calcium-Antagonisten des Verapamil-Typs und des Diltiazem- Typs wurde eine verst√§rkte Blutdrucksenkung, verz√∂gerte Erregungsleitung von Herzvorh√∂fen auf die Herzkammern sowie eine Herabsetzung der Kontraktionskraft des Herzmuskels beobachtet. Insbesondere die intraven√∂se Applikation von Calcium-Antagonisten vom Verapamil-Typ kann zu einer ausgepr√§gten Hypotonie und AV-Blockierungen f√ľhren.

Zentral wirksame blutdrucksenkende Arzneimittel, wie Clonidin und andere (z.B. Methyldopa, Moxonidin und Reserpin) k√∂nnen bei gleichzeitiger Anwendung zu einer Verlangsamung der Herzschlagfolge, einer Verringerung des Herzauswurfvolumens und zu einer Gef√§√üerweiterung f√ľhren. Au√üerdem kann es nach Absetzen von Clonidin zu einem √ľberschie√üenden Blutdruckanstieg kommen.

Die gleichzeitige Einnahme von Bisoprolol dura mit folgenden Arzneimitteln darf nur unter bestimmten Bedingungen und mit besonderer Vorsicht erfolgen:
Bei gleichzeitiger Anwendung mit Calciumantagonisten vom Dihydropyridin-Typ (z.B. Nifedipin) kann eine verstärkte Blutdrucksenkung sowie bei Patienten mit Herzmuskelschwäche eine weitere Herabsetzung der Kontraktionskraft des Herzmuskels auftreten.

Die Herzkraft schwächende Wirkung (kardiodepressive Wirkung) von Bisoprolol dura und Antiarrhythmika (wie z.B. Chinidin, Disopyramid, Lidocain, Phenytoin, Flecainid, Propafenon, Amiodaron) auf Erregungsleitung und Kontraktionskraft des Herzens können sich addieren.

Parasympathomimetika können die atrioventrikuläre Überleitungszeit verlängern und das Risiko einer verlangsamten Herzschlagfolge erhöhen.

Die äußerliche Anwendung von Beta-Rezeptorenblocker (z.B. in Augentropfen bei Glaukom- Behandlung), kann die Wirkung von Bisoprolol dura verstärken.

Bei gleichzeitiger Anwendung von Bisoprolol dura und Insulin oder anderen blutzuckersenkenden Arzneimitteln (oralen Antidiabetika) kann deren Wirkung verst√§rkt werden. Warnzeichen eines erniedrigten Blutzuckers (Hypoglyk√§mie) ‚Äď insbesondere schneller Puls (Tachykardie) ‚Äď k√∂nnen verschleiert oder abgemildert sein.

Die gleichzeitige Anwendung von Bisoprolol dura und Narkosemitteln kann eine verst√§rkte Blutdrucksenkung zur Folge haben. Gegenregulationsmechanismen, z.B. Anstieg der Herzfrequenz (Reflextachykardie), k√∂nnen beeintr√§chtigt sein. Eine Fortsetzung der Betablockade reduziert das Risiko f√ľr Rhythmusst√∂rungen w√§hrend Narkoseeinleitung und Intubation. Der Narkosearzt sollte √ľber die Behandlung mit Bisoprolol dura informiert werden.

Bei gleichzeitiger Therapie mit Bisoprolol dura und herzwirksamen Glykosiden (Digitalis) kann es zu einer stärkeren Verlangsamung des Herzschlags und der Überleitung im Herzen kommen.

Nichtsteroidale Antiphlogistika (NSAIDs) (z.B. Acetylsalicylsäure) können den blutdrucksenkenden Effekt von Bisoprolol dura abschwächen.

Bei gleichzeitiger Gabe von Bisoprolol dura und Sympathomimetika (wie z.B. Orciprenalin, Dobutamin, Adrenalin, Noradrenalin) kann eine Wirkungsabschwächung beider Substanzen auftreten.

Die blutdrucksenkende Wirkung von Bisoprolol dura kann durch trizyklische Antidepressiva, Barbiturate, Phenothiazine und andere blutdrucksenkende Arzneimittel verstärkt werden.

Die gleichzeitige Einnahme von Bisoprolol dura mit folgenden Arzneimitteln muss beachtet werden:
Die gleichzeitige Einnahme von Mefloquin beg√ľnstigt eine Verlangsamung des Herzschlags.

Die gleichzeitige Einnahme mit Monoaminoxidase-Hemmern (au√üer MAO-B-Hemmern) kann zu einer Beeinflussung des Blutdrucks (Blutdrucksenkung, aber auch √ľberschie√üendem Blutdruckanstieg) f√ľhren.

Einnahme von Bisoprolol dura zusammen mit Alkohol

Die blutdrucksenkende Wirkung von Bisoprolol dura kann durch Alkohol verstärkt werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft
Bisoprolol dura sollte in der Schwangerschaft nicht angewendet werden, außer wenn es nach Einschätzung durch den Arzt eindeutig erforderlich ist.

Im Allgemeinen vermindern Beta-Rezeptorenblocker die Durchblutung der Plazenta und k√∂nnen die Entwicklung des Ungeborenen beeinflussen. Die Durchblutung von Plazenta und Geb√§rmutter sowie das Wachstum des Ungeborenen m√ľssen kontrolliert werden und gegebenenfalls Therapiealternativen erwogen werden.

Das Neugeborene muss nach der Entbindung sorgf√§ltig √ľberwacht werden. Symptome der Verminderung des Blutzuckers und des verlangsamten Pulses sind im Allgemeinen innerhalb der ersten 3 Lebenstage zu erwarten.

Stillzeit
Ob Bisoprolol in die Muttermilch √ľbergeht, ist nicht bekannt. Vom Stillen w√§hrend der Einnahme von Bisoprolol dura wird daher abgeraten.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Durch individuell auftretende unterschiedliche Reaktionen auf das Arzneimittel kann das Reaktionsvermögen so weit verändert sein, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr, zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeinträchtigt

wird. Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn, Dosiserhöhung und Präparatewechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da Bisoprolol dura sonst nicht richtig wirken kann!

Grundsätzlich sollte die Behandlung mit niedrigen Dosen einschleichend begonnen und langsam gesteigert werden. In jedem Fall sollte die Dosierung individuell, vor allem nach der Pulsfrequenz und dem Behandlungserfolg, festgelegt werden.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, beträgt die empfohlene Dosis:

Bluthochdruck (Hypertonie)

Soweit nicht anders verordnet, beträgt die empfohlene Dosis 1-mal täglich 1 Filmtablette Bisoprolol dura 5 mg (entsprechend 5 mg Bisoprololhemifumarat pro Tag). Bei leichtem Bluthochdruck (diastolischer Blutdruck bis zu 105 mmHg) kann die Behandlung mit 1-mal täglich 2,5 mg Bisoprololhemifumarat ausreichend sein.

Bei nicht ausreichender Wirkung kann die Dosis auf 1-mal täglich 2 Filmtabletten Bisoprolol dura 5 mg (entsprechend 10 mg Bisoprololhemifumarat pro Tag) erhöht werden. Eine weitere Dosiserhöhung ist nur in Ausnahmefällen gerechtfertigt.

Die höchste empfohlene Dosis beträgt 1-mal täglich 20 mg.

Koronare Herzkrankheit (Angina pectoris)
Soweit nicht anders verordnet, beträgt die empfohlene Dosis 1-mal täglich 1 Filmtablette Bisoprolol dura 5 mg (entsprechend 5 mg Bisoprololhemifumarat pro Tag).

Bei nicht ausreichender Wirkung kann die Dosis auf 1-mal täglich 2 Filmtabletten Bisoprolol dura 5 mg (entsprechend 10 mg Bisoprololhemifumarat pro Tag) erhöht werden. Eine weitere Dosiserhöhung ist nur in Ausnahmefällen gerechtfertigt.

Die höchste empfohlene Dosis beträgt 1-mal täglich 20 mg.

Leber- und/oder Nierenfunktionsstörungen
Bei Patienten mit Leber- oder Nierenfunktionsst√∂rungen leichterer oder mittlerer Auspr√§gung ist eine Dosisanpassung im Allgemeinen nicht erforderlich. Bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsst√∂rung (Kreatinin-Clearance < 20 ml/min) und bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsst√∂rung sollte eine Tagesdosis von 10 mg Bisoprololhemifumarat nicht √ľberschritten werden.

Anwendung bei älteren Patienten
Bei älteren Patienten ist keine Dosisanpassung notwendig.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
Bisoprolol dura sollte nicht von Kindern eingenommen werden, da die Sicherheit und die Wirksamkeit nicht untersucht worden ist.

Art und Dauer der Anwendung

Sie sollten die Filmtablette morgens vor, w√§hrend oder nach dem Fr√ľhst√ľck unzerkaut mit etwas Fl√ľssigkeit einnehmen.

Die Dauer der Anwendung ist zeitlich nicht begrenzt. Sie richtet sich nach Art und Schwere der Erkrankung.

Die Dosierung von Bisoprolol dura darf ohne Anweisung des Arztes nicht geändert werden. Auch eine Unterbrechung oder vorzeitige Beendigung der Behandlung mit Bisoprolol dura sollte nicht ohne Anweisung des Arztes erfolgen.

Die Behandlung mit Bisoprolol dura bedarf der regelmäßigen ärztlichen Überwachung. Über die Dauer der Behandlung entscheidet der behandelnde Arzt.

Wenn Sie eine größere Menge von Bisoprolol dura eingenommen haben, als Sie sollten

Bei Verdacht auf eine √úberdosierung mit Bisoprolol dura benachrichtigen Sie bitte sofort Ihren Arzt. Dieser kann entsprechend der Schwere der √úberdosierung √ľber die gegebenenfalls erforderlichen Ma√ünahmen entscheiden.

Die häufigsten Zeichen einer Überdosierung mit Bisoprolol dura sind verlangsamte Herzschlagfolge (Bradykardie), Bronchialverkrampfung (Bronchospasmus), starker Blutdruckabfall, akute Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz) und Unterzuckerung (Hypoglykämie).

Bei √úberdosierung sollte die Behandlung mit Bisoprolol dura nach R√ľcksprache mit dem behandelnden Arzt abgebrochen werden

Wenn Sie die Einnahme von Bisoprolol dura vergessen haben

Nehmen Sie beim n√§chsten Mal nicht etwa die doppelte Menge ein, sondern f√ľhren Sie die Einnahme, wie in der Dosierungsanleitung beschrieben bzw. wie vom Arzt verordnet, fort.

Wenn Sie die Einnahme von Bisoprolol dura abbrechen

Bitte unterbrechen oder beenden Sie die Behandlung mit Bisoprolol dura nicht, ohne dies vorher mit Ihrem Arzt abgesprochen zu haben.

Die Behandlung mit Bisoprolol dura sollte - insbesondere bei Patienten mit Durchblutungsst√∂rungen in den Herzkranzgef√§√üen (koronarer Herzkrankheit: Angina pectoris) - nicht abrupt, sondern grunds√§tzlich ausschleichend (d.h. Halbierung der Dosis im Wochenabstand) beendet werden, da ein abruptes Absetzen zu einer akuten Verschlechterung des Zustandes des Patienten f√ľhren kann.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:

Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen Selten: kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen Sehr selten: kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen

Nicht bekannt: H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar.

Untersuchungen
Selten: erhöhte Triglyzerid-Werte, erhöhte Leberenzymwerte (GOT und GPT)

Selten: Sehr selten:

Herz- und Kreislauferkrankungen
Gelegentlich: Verlangsamung der Herzschlagfolge (Bradykardie), Erregungsleitungsstörungen von den Herzvorhöfen auf die Herzkammern (AV-Blockierungen), Verstärkung einer vorbestehenden Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz)

Erkrankungen des Nervensystems
H√§ufig: Schwindelgef√ľhl*, Kopfschmerz*

Selten: Ohnmacht (Synkope)

Augenerkrankungen

Verminderter Tränenfluss (beim Tragen von Kontaktlinsen zu beachten)

Konjunktivitis

Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
Selten: Hörstörungen

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
Gelegentlich: Bronchialverkrampfung (Bronchospasmus) bei Patienten mit Bronchialasthma oder obstruktiven Atemwegserkrankungen in der Vorgeschichte

Selten: Allergischer Schnupfen (Rhinitis)

Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts
Häufig: Magen-Darm-Beschwerden, wie z.B. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall (Diarrhoe), Verstopfung (Obstipation)

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Selten: √úberempfindlichkeitsreaktionen (Jucken, vor√ľbergehende R√∂tung [Flush], Ausschlag) Sehr selten: Haarausfall. Beta-Rezeptorenblocker k√∂nnen eine Schuppenflechte ausl√∂sen,

verschlechtern oder zu psoriasiformen Ausschl√§gen f√ľhren.

Skelettmuskulatur- Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
Gelegentlich: Muskelschwäche, Muskelkrämpfe

Gefäßerkrankungen
H√§ufig: K√§ltegef√ľhl oder Taubheit in den Extremit√§ten, verst√§rkter Blutdruckabfall (Hypotonie)

Allgemeine Erkrankungen
H√§ufig: M√ľdigkeit*

Gelegentlich: Schwäche (Asthenie)

Leber- und Gallenerkrankungen
Selten: Leberentz√ľndung (Hepatitis)

Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdr√ľse
Selten: Potenzstörungen

Psychiatrische Erkrankungen

Gelegentlich: Depressionen, Schlafstörungen

Selten: Albträume, Halluzinationen

* Diese Erscheinungen treten insbesondere zu Beginn der Behandlung auf. Sie sind leichterer Art und verschwinden in der Regel innerhalb von 1 bis 2 Wochen nach Behandlungsbeginn.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de, anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Nicht √ľber 30 ¬įC lagern.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und dem Blisterstreifen nach ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals √ľber das Abwasser (z.B. nicht √ľber die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

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Weitere Informationen

Was Bisoprolol dura 5 mg enthält

Der Wirkstoff ist Bisoprololhemifumarat. Jede Filmtablette Bisoprolol dura 5 mg enthält 5 mg Bisoprololhemifumarat.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Tablettenkern: Hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat (Ph.Eur.), Crospovidon, mikrokristalline Cellulose, Maisstärke, Calciumhydrogenphosphat.

Film√ľberzug: Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E172), Dimeticon, Macrogol 400, Titandioxid (E171), Hypromellose.

Wie Bisoprolol dura 5 mg aussieht und Inhalt der Packung

Bisoprolol dura 5 mg sind hellgelbe, runde, beiderseits gewölbte Filmtabletten mit Kreuzbruchrille.

Bisoprolol dura 5 mg ist in Packungen mit 30, 50 und 100 Filmtabletten erhältlich. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

Mylan Germany GmbH

L√ľtticher Stra√üe 5

53842 Troisdorf

Mitvertrieb:

Mylan Healthcare GmbH

L√ľtticher Stra√üe 5

53842 Troisdorf

Hersteller

Mylan Germany GmbH

L√ľtticher Stra√üe 5

53842 Troisdorf

oder

McDermott Laboratories Limited

T/A Gerard Laboratories

T/A Mylan Dublin

Unit 35/36 Baldoyle Industrial Estate

Baldoyle

Dublin 13

Irland

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Mai 2019.

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Zuletzt aktualisiert: 20.08.2022

Quelle: Bisoprolol dura 5 mg Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Bisoprolol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Mylan Germany GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 07.11.1996
ATC Code C07AB07
Abgabestatus Apothekenpflichtig
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden