Bisoprolol plus 5/12,5 - 1 A Pharma

Abbildung Bisoprolol plus 5/12,5 - 1 A Pharma
Wirkstoff(e) Bisoprolol Hydrochlorothiazid (HCT)
Zulassungsland Deutschland
Hersteller 1 A Pharma GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 07.06.2005
ATC Code C07BB07
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Beta-Adrenozeptorantagonisten und Thiazide

Zulassungsinhaber

1 A Pharma GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Bisoprolol Atid 5 mg Tabletten Bisoprolol UNICHEM LABORATORIES LIMITED
BisoLich 2,5 mg Tabletten Bisoprolol Zentiva Pharma GmbH
Bisoprolol Stada 5 mg Bisoprolol Merck Pharma GmbH [HIST]
Bisoprolol Md 10 mg Filmtabletten Bisoprolol Mylan dura GmbH
Bisoprolol Vitabalans 5 mg Tabletten Bisoprolol Vitabalans Oy

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Bisoprololfumarat gehört zur Arzneimittelgruppe der sogenannten Betarezeptorenblocker.

Bisoprololfumarat blockiert spezifische Betarezeptoren des Herzens (Kardioselektivität) und bewirkt eine Verminderung der Herzschlagfolge, der Kontraktionskraft des Herzens, der Erregungsleitung von den Herzvorhöfen zu den Herzkammern und hemmt die Aktivität von bestimmten Botenstoffen, die den Blutdruck steigern (Reduktion der Reninaktivität).

Hydrochlorothiazid geh√∂rt zur Arzneimittelgruppe der Diuretika (Thiaziddiuretika) und f√ľhrt zu einer vermehrten Ausscheidung von Wasser und Elektrolyten (erh√∂hter Urinfluss).

Das Kombinationspräparat Bisoprolol plus - 1 A Pharma wird zur Behandlung von Bluthochdruck angewendet (essenzielle Hypertonie).

Bisoprolol plus - 1 A Pharma wird in Fällen verordnet, in denen sich eine Behandlung mit den Einzelwirkstoffen Bisoprolol oder Hydrochlorothiazid als unzureichend erwiesen hat.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Bisoprolol plus - 1 A Pharma darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Hydrochlorothiazid oder andere Thiazide, Bisoprolol oder andere Betarezeptorenblocker, Sulfonamide oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile von Bisoprolol plus - 1 A Pharma sind.
  • wenn Sie an einer akuten Schw√§che des Herzmuskels (akute Herzinsuffizienz) leiden oder Ihre Herzmuskelschw√§che nicht unter Kontrolle ist (dekompensierte Herzinsuffizienz).
  • wenn Sie aufgrund eines Herzinfarkts an einem Schock leiden.
  • wenn bei Ihnen schwere Herzrhythmusst√∂rungen vorliegen (AV-Block II. und III. Grades, Sick-Sinus-Syndrom, sinuatrialer Block ohne Herzschrittmacher).
  • wenn bei Ihnen eine stark verlangsamte Herzschlagfolge vorliegt.
  • wenn Ihr Blut stark √ľbers√§uert ist (metabolische Azidose).
  • wenn Sie an einer schweren Form von Bronchialverkrampfungen leiden (z. B. schweres Bronchialasthma).
  • wenn bei Ihnen schwere Durchblutungsst√∂rungen vorliegen (wodurch es zu Kribbelgef√ľhl, Bl√§sse oder Blauf√§rbung von Fingern und Zehen kommen kann) (Raynaud-Syndrom).
  • wenn Sie an einem hormonproduzierenden Tumor im Bereich der Nieren leiden (Ph√§ochromozytom), der nicht behandelt wird (siehe auch Abschnitt ‚ÄěBesondere Vorsicht bei der Einnahme von Bisoprolol plus - 1 A Pharma ist erforderlich‚Äú).
  • wenn Sie an einer schweren Nierenfunktionsst√∂rung mit stark verminderter oder g√§nzlich ausbleibender Urinproduktion (Kreatinin-Clearance unter 30 ml/Minute) leiden.
  • wenn Sie an einer akuten Nierenentz√ľndung leiden, die geschwollene Kn√∂cheln oder hohen Blutdruck verursachen kann (akute Glomerulonephritis).
  • wenn bei Ihnen ein Leberversagen mit Bewusstseinsverlust (hepatisches Koma oder Pr√§koma) oder eine schwere Lebererkrankung vorliegt.
  • wenn bei Ihnen ein Kaliummangel (Hypokali√§mie), der nicht auf eine Behandlung anspricht, ein starker Natriummangel (schwere Hyponatri√§mie) oder ein erh√∂hter Kalziumspiegel im Blut (Hyperkalz√§mie) besteht.
  • wenn Sie Gicht haben.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie Bisoprolol plus - 1 A Pharma einnehmen.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Bisoprolol plus - 1 A Pharma ist erforderlich,

  • wenn bei Ihnen eine stabile Herzinsuffizienz vorliegt. Dann muss eine geeignete Therapie mit Bisoprolol allein eingeleitet werden.
  • wenn Sie an Bronchialasthma oder einer chronisch-obstruktiven Lungenkrankheit leiden, die Symptome verursacht wie z. B. Atemnot.
  • wenn Sie eine Vollnarkose erhalten sollen (Behandlung mit An√§sthetika zur Inhalation). Informieren Sie den An√§sthesisten √ľber die Behandlung mit Bisoprolol plus - 1 A Pharma.
  • wenn Sie an einer geringgradigen Erregungsleitungsst√∂rung von den Herzvorh√∂fen zu den Herzkammern leiden (AV-Block I. Grades).
  • wenn Sie Diabetes haben, da ein Risiko von schweren hypoglyk√§mischen Zust√§nden besteht (regelm√§√üige Blutzuckerkontrollen sind erforderlich).
  • bei l√§ngerem strengen Fasten (wegen des Risikos von stark verminderten Blutzuckerspiegeln).
  • wenn bei Ihnen ein hormonproduzierender Tumor des Nebennierenmarks vorliegt (Ph√§ochromozytom). Vor der Behandlung mit Bisoprolol plus - 1 A Pharma wird Ihr Arzt Ihnen eine Behandlung mit einem sogenannten Alpharezeptorenblocker verordnen.
  • wenn bei Ihnen das Volumen des zirkulierenden Blutes vermindert ist (Hypovol√§mie).
  • wenn Sie an einer Beeintr√§chtigung der Leberfunktion oder Beeintr√§chtigung der Nierenfunktion leichter Auspr√§gung leiden.
  • wenn Sie eine periphere Gef√§√üerkrankung haben. Es kann, vor allem zu Beginn der Behandlung, zu einer Verst√§rkung der Beschwerden kommen.
  • wenn Sie an Brustschmerzen leiden, die durch eine Verkrampfung der Herzkranzgef√§√üe, auch in Ruhe, verursacht werden (Prinzmetal-Angina).
  • wenn bei Ihnen eine leichte Nierenfunktionsst√∂rung bei gleichzeitiger Beeintr√§chtigung der Leberfunktion vorliegt. Hydrochlorothiazid ist bei bestehendem Nierenversagen unwirksam (glomerul√§re Filtrationsrate von unter
    30 ml/Minute und/oder Serumkreatinin-Werte von √ľber 1,8 mg/100 ml) und kann in dieser Situation sogar sch√§dlich sein, da es die glomerul√§re Filtrationsrate weiter vermindert.
  • wenn Sie Arzneimittel zur Abschw√§chung oder Vorbeugung von allergischen Reaktionen erhalten oder bei Ihnen schon einmal eine schwere allergische Reaktion aufgetreten ist. Betarezeptorenblocker wie Bisoprololhemifumarat k√∂nnen die Empfindlichkeit gegen√ľber Allergien ausl√∂senden Substanzen sowie den Schweregrad von akuten generalisierten allergischen Reaktionen verst√§rken.
  • wenn Sie jemals Psoriasis hatten oder in Ihrer Familiengeschichte F√§lle von Psoriasis bekannt sind. Arzneimittel wie Bisoprolol plus - 1 A Pharma, die Betarezeptorenblocker enthalten, haben in Einzelf√§llen eine Psoriasis hervorgerufen und k√∂nnen zu einer Verschlechterung der Erkrankung bzw. zu psoriasisartigen Hautausschl√§gen f√ľhren.
  • wenn Sie Kontaktlinsen tragen, sollten Sie an die M√∂glichkeit einer verminderten Tr√§nenbildung denken.
  • wenn Sie an einer Schilddr√ľsen√ľberfunktion leiden.
  • wenn Sie zur √§lteren Bev√∂lkerung geh√∂ren.
  • wenn Ihr Harns√§urespiegel im Blut erh√∂ht ist (Hyperurik√§mie), da das Risiko von Gichtanf√§llen h√∂her sein kann.
  • wenn Sie einen Nebennierentumor (Ph√§ochromozytom) haben, der derzeit nicht mit einem anderen Arzneimittel f√ľr Herz und Gef√§√üe (Alpha-Rezeptorenblocker) behandelt wird.
  • Das in dem Arzneimittel enthaltene Hydrochlorothiazid kann dazu f√ľhren, dass Ihre Haut √ľberempfindlich gegen Sonnenlicht oder k√ľnstliches UV-Licht wird. Beenden Sie die Einnahme dieses Produkts und informieren Sie Ihren

Arzt, wenn es bei Ihnen während der Behandlung zu Hautausschlag, juckenden Flecken oder Empfindlichkeit der Haut kommt (siehe auch Abschnitt 4).

  • wenn Sie eine Abnahme des Sehverm√∂gens oder Augenschmerzen bemerken. Dies k√∂nnen Symptome einer Fl√ľssigkeitsansammlung in der Gef√§√üschicht des Auges (Aderhauterguss) oder ein Druckanstieg in Ihrem Auge sein und innerhalb von Stunden bis Wochen nach Einnahme von Bisoprolol plus - 1 A Pharma auftreten. Dies kann unbehandelt zu einem dauerhaften Verlust des Sehverm√∂gens f√ľhren. Wenn Sie vorher eine Penicillin- oder Sulfonamidallergie hatten, k√∂nnen Sie ein h√∂heres Risiko besitzen dies zu entwickeln.
  • wenn Sie Hautkrebs haben oder hatten oder w√§hrend der Behandlung eine unerwartete Hautl√§sion entwickeln. Die Behandlung mit Hydrochlorothiazid, insbesondere eine hochdosierte Langzeitanwendung, kann das Risiko einiger Arten von Haut- und Lippenkrebs (wei√üer Hautkrebs) erh√∂hen. Sch√ľtzen Sie Ihre Haut vor Sonneneinstrahlung und UV-Strahlen, solange Sie Bisoprolol plus - 1 A Pharma einnehmen.

Während der Langzeitbehandlung mit Bisoprolol plus - 1 A Pharma wird Ihr Arzt regelmäßige Kontrollen der Serumelektrolyte (insbesondere Kalium, Natrium und Kalzium) sowie der Kreatinin- und Harnstoff-Spiegel, der Blutfettwerte (Cholesterin und Triglyzeride) und der Harnsäure-Spiegel vornehmen.

Infolge einer Hypokali√§mie k√∂nnen Empfindungsst√∂rungen in den Extremit√§ten (Par√§sthesie), L√§hmungen (Parese), Apathie, M√ľdigkeit, Ersch√∂pfung, Muskelschw√§che, √ľberm√§√üige Ansammlung von Gasen im Magen-Darm-Trakt (Meteorismus), Verstopfung oder Herzrhythmusst√∂rungen auftreten. Hohe Kaliumverluste k√∂nnen zu einer L√§hmung des Darms (paralytischer Ileus), Bewusstseinsst√∂rungen und in Extremf√§llen zu Koma f√ľhren.

W√§hrend der Behandlung mit Bisoprolol plus - 1 A Pharma sollten Patienten auf eine ausreichende Fl√ľssigkeitsaufnahme achten und wegen erh√∂hter Kaliumverluste kaliumreiche Nahrungsmittel zu sich nehmen (z.B. Bananen, Gem√ľse, N√ľsse). Die Kaliumverluste k√∂nnen durch gleichzeitige Behandlung mit kaliumsparenden Diuretika vermindert oder verhindert werden.

Falle von akuter Gallenblasenentz√ľndung (Cholezystitis) sind bei Patienten mit Gallensteinleiden (Cholelithiasis) berichtet worden.

Sie m√ľssen Ihren Arzt informieren, wenn Sie glauben, dass Sie schwanger sind (oder werden k√∂nnten). Bisoprolol plus - 1 A Pharma sollte nicht in der Fr√ľhschwangerschaft und darf ab dem 3. Schwangerschaftsmonat nicht mehr eingenommen werden, da es Ihrem Kind bei Einnahme in diesem Stadium erheblich schaden k√∂nnte (siehe

Abschnitt ‚ÄěSchwangerschaft und Stillzeit‚Äú).

Kinder und Jugendliche

Bisoprolol plus - 1 A Pharma sollte nicht bei Kindern und Jugendlichen (unter 18 Jahren) angewendet werden.

Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken

Die Anwendung von Bisoprolol plus - 1 A Pharma kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren. Eine missbr√§uchliche Anwendung des Arzneimittels Bisoprolol plus - 1 A Pharma zu Dopingzwecken kann zu einer Gef√§hrdung Ihrer Gesundheit f√ľhren.

Einnahme von Bisoprolol plus - 1 A Pharma zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Ihr Arzt muss dar√ľber informiert sein, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel anwenden:

  • Insulin oder orale Antidiabetika
  • Arzneimittel, die angewendet werden, um Fieber, Schmerzen und Entz√ľndungen zu hemmen (z. B. Ibuprofen, Ketoprofen, Naproxen, Salizylate, Indomethacin). Sie geh√∂ren zur Gruppe der Nicht-steroidalen entz√ľndungshemmenden Arzneimitteln (NSAIDs), die den blutdrucksenkenden Effekt abschw√§chen k√∂nnen. Bei hoch dosierter Anwendung von Salicylaten kann deren toxische Wirkung auf das zentrale Nervensystem verst√§rkt sein.
  • andere Arzneimittel, die den Blutdruck senken k√∂nnen (z. B. ACE-Hemmer, Vasodilatatoren, Calciumantagonisten des Nifedipin-Typs), bestimmte Schlafmittel (Barbiturate) oder Arzneimittel zur Behandlung von psychiatrischen Erkrankungen (Phenothiazine, trizyklische Antidepressiva), andere Betablocker zur Behandlung von erh√∂htem Augendruck (z. B. in bestimmten Augentropfen)
  • Antiarrhythmika (z. B. Disopyramid, Chinidin, Amiodaron, Sotalol, Calciumantagonisten des Verapamil- oder Diltiazem-Typs)
  • zentral wirkende Arzneimittel, die den Blutdruck senken k√∂nnen, wie Reserpin, Alpha-Methyldopa, Guanfacin oder Clonidin (falls n√∂tig, wird der Arzt erst mehrere Tage nach Absetzen von Bisoprolol plus - 1 A Pharma beginnen, die Dosis von Clonidin langsam zu vermindern)
  • bestimmte Hustenmittel, Nasen- und Augentropfen, die Noradrenalin, Adrenalin oder andere sympathomimetisch wirkende Substanzen enthalten
  • Monoaminoxidase-(MAO-)Hemmer (mit Ausnahme von MAO-B-Hemmern)
  • Arzneimittel zur Behandlung von Gicht; Herzglykoside; Antimigr√§nemittel, die Ergotamin enthalten, oder Arzneimittel, die zu erh√∂hten Kaliumverlusten f√ľhren (Glukokortikoide, ACTH, Carbenoxolon, Amphotericin B, andere Arzneimittel mit diuretischen Wirkungen wie Furosemid, bestimmte Abf√ľhrmittel)
  • An√§sthetika und curareartige Muskelrelaxantien (bitte informieren Sie den An√§sthesisten, dass Sie mit Bisoprolol plus - 1 A Pharma behandelt werden)
  • Arzneimittel, die Torsade de pointes ausl√∂sen k√∂nnen (z. B. Astemizol, intraven√∂s verabreichtes Erythromycin, Halofantrin, Pentamidin, Sparfloxacin, Terfenadin, Vincamin)
  • Lithium, Rifampicin, Mefloquin, Cimetidin, Lidocain, Cholestyramin oder Colestipol, Parasympathomimetika (einschlie√ülich Tacrin)
  • Arzneimittel zur Krebsbehandlung (z. B. Cyclophosphamid, Fluorouracil, Methotrexat)
  • Harns√§ure senkende Arzneimittel

Einnahme von Bisoprolol plus - 1 A Pharma zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Die blutdrucksenkenden Wirkungen von Bisoprolol plus - 1 A Pharma können in Gegenwart von Alkohol noch verstärkt werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. In der Regel wird Ihr Arzt Ihnen dann zu einem anderen Medikament als Bisoprolol plus - 1 A Pharma raten, da Bisoprolol plus - 1 A Pharma nicht zur Anwendung in der Schwangerschaft empfohlen wird. Dies liegt daran, dass der Wirkstoff Hydrochlorothiazid die Plazenta passiert. Die Anwendung von Bisoprolol plus - 1 A Pharma während der Schwangerschaft kann möglicherweise schädliche Auswirkungen auf den Fötus und das Neugeborene haben.

Stillzeit

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie derzeit stillen oder vorhaben, zu stillen. Bisoprolol plus - 1 A Pharma darf nicht von M√ľttern angewendet werden, die stillen und Ihr Arzt muss eine andere Behandlung f√ľr Sie w√§hlen, wenn Sie stillen m√∂chten. Fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Da die Wirkungen des Arzneimittels individuell unterschiedlich ausfallen, kann das Reaktionsvermögen so stark beeinflusst werden, dass die Fähigkeit zum Steuern eines Fahrzeugs, zum Bedienen von Maschinen oder zur Verrichtung potenziell gefährlicher Arbeiten beeinträchtigt ist. Dies ist besonders zu Beginn der Behandlung, nach einer Dosissteigerung und beim Trinken von Alkohol der Fall.

Bisoprolol plus - 1 A Pharma enthält Lactose

Bitte nehmen Sie Bisoprolol plus - 1 A Pharma daher erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Bisoprolol plus 5/12,5 ‚Äď 1 A Pharma immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die √ľbliche Dosis:

1 Filmtablette Bisoprolol plus 5/12,5 - 1 A Pharma einmal täglich (entsprechend 5 mg Bisoprololfumarat und 12,5 mg Hydrochlorothiazid).

Im Fall einer unzureichenden Blutdrucksenkung kann die Dosis auf 2 Filmtabletten Bisoprolol plus 5/12,5 - 1 A Pharma einmal täglich erhöht werden (entsprechend 10 mg Bisoprololfumarat und 25 mg Hydrochlorothiazid).

Bei Vorliegen einer leicht bis mäßig beeinträchtigten Nierenfunktion sollten Sie nicht mehr als 1 Filmtablette Bisoprolol plus 5/12,5 - 1 A Pharma einmal täglich einnehmen (entsprechend 5 mg Bisoprololfumarat und 12,5 mg Hydrochlorothiazid).

Art der Anwendung

Nehmen Sie die Filmtabletten zum Fr√ľhst√ľck mit einer ausreichenden Menge Fl√ľssigkeit als Ganzes ein. Die Filmtablette ist nicht zur Teilung vorgesehen.

Dauer der Anwendung

Der behandelnde Arzt entscheidet √ľber die Behandlungsdauer. Diese richtet sich nach der Art und Schwere der Erkrankung. Ver√§ndern Sie die Dosierung von Bisoprolol plus - 1 A Pharma nicht ohne R√ľcksprache mit Ihrem Arzt.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Bisoprolol plus - 1 A Pharma zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge Bisoprolol plus - 1 A Pharma eingenommen haben, als Sie sollten

Bitte wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt.

Im Fall einer √úberdosierung oder einer lebensbedrohlichen Verlangsamung der Herzschlagfolge (Puls) und/oder eines lebensbedrohlichen Blutdruckabfalls muss die Behandlung mit Bisoprolol plus - 1 A Pharma unverz√ľglich abgesetzt werden. Eine √úberdosierung f√ľhrt h√§ufig zu einer schweren Unterdr√ľckung der Herzaktivit√§t mit verminderter Herzschlagfolge. Es kann zu Atemnot infolge einer Verkrampfung der Bronchien kommen. Zudem kann der Fl√ľssigkeitsverlust zu Durst, Schw√§che und Schwindel, Muskelschmerzen, beschleunigter Herzschlagfolge und Kreislaufkollaps, akutem Nierenversagen, Herzrhythmusst√∂rungen und Verstopfung, in extremen F√§llen mit Darmverschluss, f√ľhren.

Wenn Sie die Einnahme von Bisoprolol plus - 1 A Pharma vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, sondern nehmen Sie am n√§chsten Morgen einfach Ihre √ľbliche Dosis ein.

Wenn Sie die Einnahme von Bisoprolol plus - 1 A Pharma abbrechen

Sie d√ľrfen die Langzeitbehandlung mit Bisoprolol plus - 1 A Pharma nicht pl√∂tzlich abbrechen, ohne mit Ihrem Arzt dar√ľber zu sprechen.

Zum Ende der Behandlung sollte die Dosis stets schrittweise vermindert werden (d. h. √ľber 7-10 Tage).

Dies ist insbesondere bei Patienten mit Erkrankungen der Herzkranzgef√§√üe (isch√§mischen Herzerkrankungen) zu ber√ľcksichtigen, da ein abruptes Absetzen der Behandlung zu einer akuten Verschlimmerung der Erkrankung f√ľhren kann.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Sie sollten Ihren Arzt unverz√ľglich aufsuchen, wenn bei Ihnen Allergiesymptome, z. B. Quaddeln und Atemprobleme, Schwierigkeiten beim Schlucken sowie Schwellungen des Gesichts, der Zunge oder im Rachen auftreten.

Sonstige Nebenwirkungen können sein:

Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

  • M√ľdigkeit
  • erh√∂hte Harns√§urespiegel im Blut (Hyperurik√§mie), die bei Patienten mit einer entsprechenden Veranlagung zu Gichtanf√§llen f√ľhren k√∂nnen
  • Anstieg der Blutfettwerte (Cholesterin, Triglyzeride)
  • Anstieg des Blutzuckerspiegels
  • Zucker im Urin
  • St√∂rungen im Fl√ľssigkeits- und Elektrolythaushalt (vor allem niedrige Kalium- und Natriumspiegel, niedrige Magnesium- und Chloridwerte sowie hohe Kalziumspiegel im Blut)
  • Schwindel

Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

  • Appetitlosigkeit
  • Schlafst√∂rungen
  • Depression
  • Mangel oder Verlust an Kraft und Energie; Schw√§che
  • stark verlangsamter Herzschlag (Bradykardie)
  • St√∂rung der Erregungsleitung von den Herzvorh√∂fen zu den Herzkammern (atrioventrikul√§re St√∂rung der Erregungsleitung)
  • Verschlechterung einer Herzmuskelschw√§che (Herzinsuffizienz)
  • Schwindel und Ohnmacht beim Aufstehen (orthostatische Hypotonie)
  • Risiko einer Atemnot aufgrund einer Verkrampfung der Bronchien (vor allem bei Patienten mit Bronchialasthma oder chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD))
  • Bauchschmerzen
  • Anstieg der Blutspiegel eines bestimmten Enzyms (Amylase)
  • Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse, die starke Schmerzen im Magen und R√ľcken verursacht Muskelschw√§che und Muskelkr√§mpfe
  • reversibler Anstieg der Kreatinin- und Harnstoffspiegel im Blut (K√∂rpersubstanzen, die im Urin ausgeschieden werden; werden als diagnostische Indikatoren f√ľr die Nierenfunktion verwendet)

Selten: kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen

  • niedrige Anzahl an Blutpl√§ttchen (Thrombozytopenie)
  • niedrige Anzahl wei√üer Blutzellen (Leukopenie)
  • Ohnmacht
  • Albtr√§ume, Halluzinationen
  • Sehst√∂rungen
  • verminderte Tr√§nenbildung (sollte bei Kontaktlinsentr√§gern ber√ľcksichtigt werden)
  • H√∂rst√∂rungen
  • allergische Rhinitis
  • Gelbsucht, Leberentz√ľndung (Hepatitis), erh√∂hte Leberenzymwerte im Blut
  • allergische Hautreaktionen (z. B. Nesselsucht, Erythem, Juckreiz)
  • Schwellung und Blasenbildung der Haut (aufgrund einer erh√∂hten Empfindlichkeit gegen√ľber Sonnenlicht)
  • kleine Blutungen in der Haut, den Schleimh√§uten oder der inneren Organe √ľberziehenden Haut (Purpura)
  • sehr stark juckende Quaddeln (Urtikaria)
  • Unf√§higkeit, eine Erektion zu erreichen oder zu halten (Impotenz)

Sehr selten: kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen

  • unzureichende Bildung wei√üer Blutzellen im Knochenmark (Agranulozytose)
  • R√∂tung und Reizung der Bindehaut des Auges (Konjunktivitis)
  • Brustschmerzen Psoriasis, Verschlimmerung von Psoriasis-Symptomen, psoriasisartige (psoriasiforme) Hautausschl√§ge
  • Haarausfall
  • spezielle Art von Hautausschlag (kutaner Lupus erythematodes)
  • stoffwechselbedingte Zunahme von Basen im Blut (metabolische Alkalose)

Nicht bekannt: H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

  • Haut- und Lippenkrebs (wei√üer Hautkrebs)
  • Lungenerkrankung, die Atemnot verursachen kann (interstitielle Lungenerkrankung)
  • Verminderung des Sehverm√∂gens oder Schmerzen in Ihren Augen aufgrund von hohem Druck (m√∂gliche Anzeichen einer Fl√ľssigkeitsansammlung in der Gef√§√üschicht des Auges (Aderhauterguss) oder akutes Winkelverschlussglaukom)

In den folgenden Fällen wird der Arzt beschließen, die Behandlung zu beenden:

  • Elektrolytentgleisung, die sich durch eine Therapie nicht beheben l√§sst
  • pl√∂tzliches Abfallen des Blutdrucks beim Aufstehen (orthostatische Dysregulation)
  • √úberempfindlichkeitsreaktionen
  • ausgepr√§gte Magen-, Darm- und Verdauungsprobleme
  • St√∂rungen des Zentralnervensystems
  • Bauchspeicheldr√ľsenentz√ľndung
  • verminderte Anzahl der roten und wei√üen Blutk√∂rperchen sowie der Blutpl√§ttchen
  • Gallenblasenentz√ľndung
  • Entz√ľndung der Blutgef√§√üe
  • Verschlechterung einer bereits bestehenden Kurzsichtigkeit
  • Nierenfunktionsst√∂rung (Kreatinin-Clearance ‚ȧ 30 ml/Minute)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem

Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte

Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3

D-53175 Bonn

Website: www.bfarm.de

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf!

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach ‚Äěverwendbar bis‚Äú angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Aufbewahrungsbedingungen

Die Blisterpackung im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals √ľber das Abwasser (z. B. nicht √ľber die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

6 Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Bisoprolol plus 5/12,5 - 1 A Pharma enthält

Die Wirkstoffe sind: Bisoprololfumarat und Hydrochlorothiazid

Jede Filmtablette enthält 5 mg Bisoprololfumarat und 12,5 mg Hydrochlorothiazid.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Calciumhydrogenphosphat,mikrokristalline Cellulose, Crospovidon, Hypromellose, Lactose-Monohydrat, Macrogol 4000, Magnesiumstearat (Ph.Eur.), hochdisperses Siliciumdioxid, vorverkleisterte Stärke, Titandioxid (E 171)

(siehe auch Abschnitt 2 ‚ÄěBisoprolol plus - 1 A Pharma darf nicht eingenommen werden‚Äú).

Wie Bisoprolol plus 5/12,5 - 1 A Pharma aussieht und Inhalt der Packung

Bisoprolol plus 5/12,5 - 1 A Pharma sind weiße, runde Filmtabletten mit einseitiger Bruchkerbe.

Die Bruchkerbe dient nur zum Teilen der Filmtablette f√ľr ein erleichtertes Schlucken und nicht zum Aufteilen in gleiche Dosen.

Die Tabletten sind in PVC/Aclar-Aluminium-Blister oder Aluminium/Aluminium-Blister verpackt und in einen Karton eingeschoben.

Packungen mit 20, 28, 30, 50, 60, 98 und 100 Filmtabletten erhältlich

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

1 A Pharma GmbH

Keltenring 1 + 3

82041 Oberhaching

Telefon: (089) 6138825-0

Hersteller

Salutas Pharma GmbH

Otto-von-Guericke-Allee 1

39179 Barleben

oder

LEK S.A.

16, ul. Podlipie 95-010 Stryków Polen

Lek Pharmaceuticals d.d. Verovskova ulica 57 1526 Ljubljana

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im November 2020.

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Zuletzt aktualisiert: 03.07.2022

Quelle: Bisoprolol plus 5/12,5 - 1 A Pharma - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Bisoprolol Hydrochlorothiazid (HCT)
Zulassungsland Deutschland
Hersteller 1 A Pharma GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 07.06.2005
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden