Timoftal 0,25 % - Augentropfen

Abbildung Timoftal 0,25 % - Augentropfen
Wirkstoff(e) Timolol
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Agepha Pharma sro
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 05.05.1998
ATC Code S01ED01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Glaukommittel und Miotika

Zulassungsinhaber

Agepha Pharma sro

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

  • Timolol senkt den Augeninnendruck.

TIMOFTAL - Augentropfen werden bei erh√∂htem Augeninnendruck und bestimmten Formen des gr√ľnen Stars (insbesondere chronischem Weitwinkelglaukom) angewendet.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

TIMOFTAL - Augentropfen d√ľrfen nicht angewendet werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Timolol-Maleat oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels oder gegen√ľber Betablocker
  • Wenn Sie an Atemwegsproblemen wie Asthma oder schwerer chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) leiden oder in der Vergangenheit gelitten haben
  • bei schwerer, nicht ausreichend behandelter Herzschw√§che.
  • bei Herz-, Kreislaufschock.
  • bei bestimmten Herzrhythmusst√∂rungen au√üer bei Patienten mit Herzschrittmacher (Sick Sinus, AV-Block 2. und 3. Grades).
  • bei verlangsamtem Puls (unter 45-50 Schl√§ge/Minute).
  • bei Durchblutungsst√∂rungen des Herzmuskels mit Auftreten von Brustschmerzen in Ruhe (Prinzmetal-Angina).
  • bei schweren Durchblutungsst√∂rungen der Gliedma√üen.
  • bei schwerer allergischer Nasenschleimhautentz√ľndung.
  • bei Ern√§hrungsst√∂rungen der Hornhaut.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie TIMOFTAL ‚Äď Augentropfen anwenden.

Wenn Sie Kontaktlinsentr√§ger sind, setzen Sie Ihre Kontaktlinsen, soweit vom Augenarzt nicht anders empfohlen, fr√ľhestens 15 Minuten nach dem Eintropfen wieder ein.

Vor der Behandlung mit TIMOFTAL - Augentropfen informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie in der Vergangenheit an einer der folgenden Erkrankungen gelitten haben oder gerade daran leiden:

  • Erkrankungen des Herzkreislaufsystems wie zb. Koronare Herzerkrankung, Herzinsuffizienz (Herzschw√§che), niedriger Blutdruck und Herzrhythmusst√∂rungen wie AV-Block und Bradykardie (verlangsamter Puls)
  • Atemprobleme, Asthma oder chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD)
  • Bei bestimmten Durchblutungsst√∂rungen, wie Raynaud-Krankheit oder Raynaud- Syndrom
  • Diabetes oder Patienten, die spontan einen niedrigen Blutzuckerspiegel (Hypoglyk√§mie) entwickeln, da Timolol-Maleat Anzeichen und Symptome eines niedrigen Blutzuckerspiegels verschleiern k√∂nnen
  • √úberfunktion der Schilddr√ľse, da Timolol-Maleat die Anzeichen und Symptome einer Schilddr√ľsen√ľberfunktion verschleiern kann.
  • bei gleichzeitiger Behandlung mit MAO-Hemmern (Mittel zur Behandlung von Parkinson oder Depressionen), auch bei Anwendung innerhalb der letzten 14 Tagen.
  • Hornhauterkrankungen: Ophthalmische Beta-Blocker k√∂nnen Trockenheit der Augen verursachen.
  • √úberempfindlichkeitsreaktionen (Atopie, anaphylaktische Reaktion): Beta-Blocker k√∂nnen die Immunreaktion verst√§rken bzw. deren Behandlung beeintr√§chtigen.

Berichten Sie Ihrem Arzt vor einer Narkose f√ľr eine Operation, dass Sie TIMOFTAL - Augentropfen anwenden, da Timolol-Maleat die Wirkung mancher Medikamente ver√§ndern kann, die bei einer Narkose angewendet werden (zb. Adrenalin) (siehe auch ‚ÄěAnwendung von TIMOFTAL - Augentropfen zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt, wenn Sie einen Betablocker (Medikament gegen Bluthochdruck und bestimmte Herzkrankheiten) einnehmen (siehe auch ‚ÄěAnwendung von TIMOFTAL - Augentropfen zusammen mit anderen Arzneimitteln). Wenn Sie TIMOFTAL - Augentropfen anwenden, sollten Sie keine anderen Augentropfen anwenden, die einen Betablocker (dem Wirkstoff von TIMOFTAL - Augentropfen) enthalten.

Vorsicht ist geboten bei Patienten mit niedrigem Blutdruck sowie bei bestimmten Stoffwechselstörungen (metabolische Azidose).

Wie bei jeder Behandlung des gr√ľnen Stars ist neben der regelm√§√üigen √úberwachung des Augeninnendruckes auch die Untersuchung der Hornhaut (an der Spaltlampe) angezeigt (alle 4-6 Wochen).

Da sich die Wirkung von TIMOFTAL - Augentropfen ver√§ndern kann, wird empfohlen, den Augeninnendruck 3-4 Wochen nach Behandlungsbeginn zu pr√ľfen. Der Augeninnendruck sollte nachher regelm√§√üig √ľberpr√ľft werden.

Kinder und Jugendliche

Timolol Augentropfen sollten generell vorsichtig bei Kindern und Jugendlichen mit Glaukom angewendet werden. Bei Neugeborenen, Kleinkindern und Kindern, soll Timolol mit gr√∂√üter Vorsicht angewendet werden. Wenn Husten, Giemen, ungew√∂hnliche Atmung oder ungew√∂hnliche Atempausen (Apnoe) auftreten, muss die Behandlung sofort abgebrochen und so rasch wie m√∂glich ein Arzt aufgesucht werden. Ein tragbarer Apnoe-Monitor kann bei Neugeborenen unter Timolol-Therapie hilfreich sein (n√§here Informationen diesbez√ľglich erhalten Sie bei Ihrem Arzt). Timolol wurde an Neugeborenen und Kindern im Alter von 12 Tagen bis 5 Jahren mit erh√∂htem Augendruck (Glaukom) untersucht (f√ľr n√§here Informationen diesbez√ľglich wenden Sie sich bitte an Ihrem Arzt)

Dopinghinweis: Die Anwendung von TIMOFTAL - Augentropfen kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren.

Anwendung von TIMOFTAL - Augentropfen zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/ anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Dies gilt vor allem f√ľr Arzneimittel zur Blutdrucksenkung, zur Senkung des erh√∂hten Augeninnendruckes, zur Herzbehandlung oder Diabetesbehandlung.

TIMOFTAL - Augentropfen kann andere Arzneimittel, die Sie einnehmen/anwenden beeinflussen oder von ihnen beeinflusst werden, auch andere Augentropfen f√ľr die Behandlung von Glaukom.

Wenn TIMOFTAL - Augentropfen gleichzeitig mit Arzneimitteln zur Senkung des erh√∂hten Blutdruckes oder zur Behandlung von Herzerkrankungen (z.B. Calciumkanalblocker, Betablocker, Antiarrhythmika, Digitalisglykosiden, Parasympathomimetika oder Guanethidin) angewendet wird, so k√∂nnen Blutdrucksenkung und deutliche Pulsverlangsamung als unerw√ľnschte Wirkung verst√§rkt auftreten. Substanzen, die bestimmte Leberenzyme hemmen (z.B. Chinidin, ein Mittel zur Behandlung von Magen-Darm-Geschw√ľren); Fluoxetin und Paroxetin, Mittel zur Behandlung der Depression), k√∂nnen die Wirkung/Nebenwirkungen von TIMOFTAL - Augentropfen verst√§rken.

Bei gleichzeitiger Gabe von adrenalinhaltigen Augentropfen (anderes Mittel zur Senkung des erhöhten Augeninnendruckes) kann es zur Erweiterung der Pupille kommen.

Bei gleichzeitiger Anwendung von TIMOFTAL - Augentropfen mit Insulin oder anderen Arzneimitteln (zum Einnehmen) zur Behandlung von Zuckerkrankheit, können die Blutzuckerkonzentration weiter verringert und die Zeichen einer Unterzuckerung (z. B. rasche Herzschlagfolge) verschleiert werden.

Bei gleichzeitiger Anwendung von TIMOFTAL - Augentropfen und Clonidin (blutdrucksenkendes Arzneimittel) kann das Risiko eines √ľberschie√üenden Blutdruckanstieges nach Absetzen der Arzneimittel erh√∂ht werden.

Die Verringerung des Herzschlages durch bestimmte Narkosemitel kann durch eine Anwendung von TIMOFTAL - Augentropfen verstärkt werden.

Wenn TIMOFTAL - Augentropfen bei Patienten angewendet wird, welche Mittel wie Reserpin erhalten, die Catecholamine (das sind bestimmte Hormone) abbauen, wird eine vermehrte Kontrolle durch den Arzt empfohlen, da es durch eine mögliche Zunahme der Wirkungen zu Blutdrucksenkung und/oder ausgeprägter Verlangsamung der Herztätigkeit mit Schwindel, Blutdruckabfall beim Aufstehen und kurzzeitigem Bewusstseinsverlust kommen kann.

Hinweis:

Falls zusätzlich andere Augentropfen oder Augensalben angewendet werden sollen, sollte ein zeitlicher Abstand von mindestens 15 Minuten zwischen den Anwendungen der einzelnen Präparate eingehalten werden. Augensalben sollten stets als letztes angewendet werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft:

Wenden Sie TIMOFTAL - Augentropfen nicht an, wenn Sie schwanger sind au√üer Ihr Arzt h√§lt es f√ľr unbedingt n√∂tig.

Stillzeit:

Der Wirkstoff Timolol kann auch bei einer Anwendung am Auge in die Muttermilch √ľbergehen. Ein Risiko f√ľr den gestillten S√§ugling besteht wahrscheinlich nicht. Dennoch entscheidet √ľber die Anwendung von TIMOFTAL - Augentropfen w√§hrend der Stillzeit Ihr Arzt nach einer strenger Nutzen-/ Risikoabw√§gung. Informieren Sie daher bitte Ihren Arzt, falls Sie stillen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Beim Lenken eines Fahrzeuges oder Bedienen von Maschinen sollte beachtet werden, dass es gelegentlich zu Sehbeeintr√§chtigung wie refrakt√§re Ver√§nderungen, Diplopie, Ptosis, Episoden von Schwindelgef√ľhl und Schw√§che, sowie h√§ufig zu milden und transienten verschwommenem Sehen kommen kann.

TIMOFTAL - Augentropfen enthalten Benzalkoniumchlorid.

Benzalkoniumchlorid kann Reizungen am Auge hervorrufen. Vermeiden Sie den Kontakt mit weichen Kontaktlinsen. Es ist bekannt, dass Benzalkoniumchlorid zu Verf√§rbung weicher Kontaktlinsen f√ľhrt. Kontaktlinsen m√ľssen Sie vor der Anwendung entfernen und d√ľrfen diese fr√ľhestens 15 Minuten nach der Anwendung wieder einsetzen.

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Wie wird es angewendet?

Wie sind TIMOFTAL - Augentropfen anzuwenden?

Wenden Sie TIMOFTAL - Augentropfen immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Dosierung

Anwendung bei Erwachsenen:

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die empfohlene Dosis: 2 mal täglich 1 Tropfen TIMOFTAL - Augentropfen. Wenn der Augeninndruck stabil eingestellt ist, kann der Arzt die Dosierung auf 1 mal täglich 1 Tropfen reduzieren.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen:

Vor der Anwendung von Timolol muss eine ausf√ľhrliche medizinische Untersuchung erfolgen. Ihr Arzt wird sorgf√§ltig Nutzen gegen√ľber Risiko abw√§gen, wenn eine Therapie mit Timolol notwendig ist. Wenn der Nutzen das Risiko √ľberwiegt, wird die Anwendung der niedrigstm√∂glichen verf√ľgbaren Dosiskonzentration 1x t√§glich empfohlen. In Hinblick auf die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen, kann eine 0,1 % L√∂sung bereits ausreichend sein. Falls der Augendruck durch diese Dosierung nicht ausreichend kontrollierbar ist, kann eine 2 x t√§gliche Verabreichung im Abstand von 12 Stunden notwendig sein.

Patienten, insbesondere Neugeborene, sollen nach der 1. Dosis f√ľr 1 bis 2 Stunden in medizinischen R√§umlichkeiten streng √ľberwacht werden. Des Weiteren ist bis zur Durchf√ľhrung geeigneter chirurgischer Ma√ünahmen auf m√∂gliche Nebenwirkungen zu achten.

TIMOFTAL ‚Äď Augentropfen sind f√ľr eine 0,1%-Dosierung nicht geeignet.

Art der Anwendung

Zur Anwendung am Auge.

Zum Einträufeln in den Bindehautsack des erkrankten Auges.

  • Waschen Sie Ihre H√§nde vor der Anwendung sorgf√§ltig.
  • Vermeiden Sie einen Kontakt zwischen der Flaschenspitze und dem Auge oder dem Augenlid.
  • Bringen Sie 1 Tropfen in jedes Auge ein. Sehen Sie dabei nach oben und ziehen Sie das untere Augenlid leicht nach unten.
  • Auge einige Sekunden schlie√üen ohne zuviel zusammenzupressen und dann mehrere Lidschl√§ge machen.
  • Dr√ľcken Sie mit einem Finger sanft auf den Augenwinkel neben der Nase solange wie m√∂glich (z.B. 3 ‚Äď 5 Minuten). Dies hilft dabei, die Aufnahme von TIMOFTAL - Augentropfen in den K√∂rper zu verhindern.
  • Verschlie√üen Sie die Flasche nach dem Gebrauch.

Halten Sie die von Ihrem Arzt angeordneten Kontrollen genau ein. Um mögliche Nebenwirkungen zu vermeiden, sollte nur 1 Tropfen pro Dosierungszeitpunkt verabreicht werden.

Bei Fortbestand der Beschwerden und wenn der erwartete Erfolg durch die Anwendung nicht eintritt, ist ehestens eine ärztliche Beratung erforderlich. Wenn Sie erste Anzeichen von Nebenwirkungen bemerken, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

Dauer der Anwendung

√úber die Behandlungsdauer entscheidet der Arzt. Als √úbergangstherapie bei Kindern und Jugendlichen.

Wenn Sie eine größere Menge von TIMOFTAL - Augentropfen angewendet haben, als Sie sollten

Bei √úberdosierung sind lokale Reizerscheinungen und eventuell allgemeine Nebenwirkungen wie verlangsamter Puls, niedriger Blutdruck, Asthmaanfall m√∂glich. Sp√ľlen Sie die Augen mit warmen Leitungswasser und benachrichtigen Sie einen Arzt.

Hinweis f√ľr das medizinische Fachpersonal

Informationen zur √úberdosierung finden Sie am Ende der Gebrauchsinformation.

Wenn Sie die Anwendung von TIMOFTAL - Augentropfen vergessen haben

Holen Sie die vergessene Anwendung nicht nach, in dem Sie das nächste Mal 2 Tropfen anwenden, sondern setzen Sie die Behandlung wie bisher fort.

Wenn Sie die Anwendung von TIMOFTAL - Augentropfen abbrechen

Wenn Sie glauben, dass das Medikament zu schwach oder zu stark wirkt, ändern Sie nicht von sich aus die Dosierung und hören Sie nicht mit der Behandlung auf, sondern informieren Sie Ihren Arzt.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker. Unterbrechen Sie nicht die Anwendung von TIMOFTAL - Augentropfen ohne mit Ihrem Arzt dar√ľber zu sprechen. Die H√§ufigkeit der unten angef√ľhrten m√∂glichen Nebenwirkungen wird durch die folgende √úbereinkunft definiert:

Sehr häufig (betrifft mehr als 1 Anwender von 10)

Häufig (betrifft 1 bis 10 Anwender von 100)

Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 Anwender von 1.000)

Selten (betrifft 1 bis 10 Anwender von 10.000)

Sehr selten (betrifft weniger als 1 Anwender von 10.000)

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

Augenerkrankungen:

H√§ufig: Anzeichen und Symptome einer Augenreizung, einschlie√ülich leichtes Gef√ľhl von Brennen zu Beginn der Behandlung, Sehst√∂rungen.

Gelegentlich: Bindehautentz√ľndung, Hornhautentz√ľndung, und verringerte Hornhautsensibilit√§t bis vereinzelt Hornhautunempfindlichkeit.

Selten: Trockene Augen, Lidentz√ľndung, herabh√§ngendes Oberlid, Lidschwellung, eine Reduktion der Tr√§nenproduktion als auch vermehrter Tr√§nenfluss

Sehr selten: In sehr seltenen F√§llen entstanden w√§hrend der Behandlung bei einigen Patienten mit schwerer Sch√§digung der durchsichtigen Schicht an der Vorderseite des Auges (der Hornhaut), Tr√ľbungen auf der Hornhaut durch Kalkablagerungen.

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort:

Gelegentlich: M√ľdigkeit und Schw√§che, Kopfschmerzen.

Selten: Engegef√ľhl in der Brust

Herzerkrankungen:

Gelegentlich: Verlangsamung der Herztätigkeit, Kurze Ohnmacht.

Selten: Herzschwäche, Herzrhythmusstörung, Schlaganfall, kalte Extremitäten, ausgeprägte Minderdurchblutung des Gehirns, Herzklopfen, Herzstillstand

Gefäßerkrankungen:

Selten: niedriger Blutdruck

Erkrankungen der Atemwege: Gelegentlich: erschwertes Atmen;

Selten: Vorwiegend bei Patienten mit Neigung zu Verkrampfungen der Atemwege (z.B. Bronchialasthma bzw. andere Krankheiten) kann es zu Atemnot durch Verengung der Atemwege (Bronchospasmus) und Husten kommen, Nasenverstopfung

Erkrankungen des Nervensystems:

Selten: Schwindel, Desorientierung, Benommenheit, Verschlechterung einer Muskelschwäche (Myasthenia gravis)

Psychiatrische Erkrankungen:

Gelegentlich: Depression, Halluzinationen, Angstzustände, Albträume, Verwirrung

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts:

Gelegentlich: √úbelkeit.

Selten: Mundtrockenheit

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes:

Selten: Überempfindlichkeiten wie z.B. Hautausschläge oder Nesselsucht, Haarausfall

Wie andere √§u√üerlich im Auge angewendete Arzneimitel, wird Timolol-Maleat ins Blut aufgenommen. Dies kann zu √§hnlichen Nebenwirkungen f√ľhren, wie sie bei innerlich angewandten Beta-Blockern vorkommen. Die H√§ufigkeit von Nebenwirkungen ist bei √§u√üerlicher Anwendung am Auge geringer als bei innerlicher Anwendung. Die angef√ľhrten Nebenwirkungen beinhalten Reaktionen, die innerhalb der Klasse der am Auge angewendeten Beta-Blocker (Wirkstoffklasse von TIMOFTAL - Augentropfen) beobachtet wurden:

  • Systemische allergische Reaktionen inklusive Schwellung von Haut und Schleimhaut, Nesselausschlag, lokalisierter und generalisierter Ausschlag und anaphylaktische Reaktionen.
  • erniedrigte Blutzuckerspiegel
  • Schlaflosigkeit, Depression, Albtr√§ume, Ged√§chtnisverlust.
  • Ohnmacht, Schlaganfall, zerebrale Isch√§mie (ausgepr√§gte Minderdurchblutung des Gehirns),
  • Verst√§kung von Anzeichen und Symptomen einer Myasthenia gravis (eine Form von Muskelschw√§che), Schwindel, Par√§sthesien (Empfindungsst√∂rung der Haut) und Kopfschmerzen
  • Anzeichen und Symptome einer Reizung des Auges (z.B. Brennen, Stechen, Jucken, Tr√§nenfluss, R√∂tung), Entz√ľndung des Augenlids oder der Hornhaut des Auges, verschwommenes Sehen und Abl√∂sung der Aderhaut (eines der Schichten des Auges) nach einer Filtrations-Operation (bestimmte Operation bei Glaukom), verminderte Empfindlichkeit der Hornhaut, trockene Augen, Hornhauterosion (Verletzungen der Hornhaut), Ptosis (L√§hmung und Herabh√§ngen des Augenlids), Doppeltsehen
  • niedriger Puls, Brustschmerzen, Herzklopfen, Wasseransammlung im Gewebe, Herzschw√§che, Herzrhythmusst√∂rung, Herzstillstand
  • Niedriger Blutdruck, Raynaud-Ph√§nomen (bestimmte Durchblutungsst√∂rung), Kalte H√§nde und F√ľ√üe
  • Krampfartige Verengung der Bronchien (Teil der Atemwege), besonders bei Patienten mit vorbestehenden diesbez√ľglichen Erkrankungen, Kurzatmigkeit, Husten
  • Geschmacksst√∂rungen, √úbelkeit, Verdauungsprobleme, Durchfall, Mundtrockenheit, Bauchschmerzen, Erbrechen
  • Alopezie (Haarausfall), schuppenflechtenartige Ausschl√§ge oder Verschlechterung einer Schuppenflechte (Psoriasis), Hautausschlag
  • Muskelschmerzen
  • Sexuelle St√∂rungen, verminderter Sexualtrieb
  • Schw√§che/M√ľdigkeit

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht √ľber 25¬įC lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen. Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf dem Etikett und dem Umkarton nach ‚ÄěVerw. bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nach Erstgebrauch nicht länger als 4 Wochen verwendbar.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was TIMOFTAL - Augentropfen enthalten

  • Der Wirkstoff ist: Timolol-Hydrogenmaleat. 1 ml TIMOFTAL 0,25% - Augentropfen (= ca. 30 Tropfen) enth√§lt 3,42 mg Timolol-Maleat entsprechend 2,5 mg Timolol. 1 ml TIMOFTAL 0,5% - Augentropfen (= ca. 30 Tropfen) enth√§lt 6,84 mg Timolol-Maleat entsprechend 5 mg Timolol.
  • Die sonstigen Bestandteile sind :TIMOFTAL 0,25% - Augentropfen: Benzalkoniumchlorid,
    Natriumdihydrogenphosphat.(2H2O), Natriummonohydrogenphosphat.(12H2O), Povidon, Natriumchlorid, Kaliumchlorid, Magnesiumchlorid.(6 H2O), Calciumchlorid.(2 H2O),, Wasser f√ľr Injektionszwecke
    TIMOFTAL 0,5% - Augentropfen: Benzalkoniumchlorid,
    Natriumdihydrogenphosphat.(2H2O), Dinatriumphosphat.(12H2O), Wasser f√ľr Injektionszwecke

Wie TIMOFTAL - Augentropfen aussehen und Inhalt der Packung

1 Faltkarton enthält: 1 Plastikfläschchen mit 5 oder 10 ml klarer Lösung (Augentropfen)

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Agepha Pharma s.r.o., SK-90301 Senec, Tel: +421 692054 363, Fax: +421 245528069, Email: office@agepha.com

Z.Nr.:

TIMOFTAL 0,25% - Augentropfen: Z.Nr.: 1-22530

TIMOFTAL 0,5% - Augentropfen: Z.Nr.: 1-22531

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Oktober 2017.

Die folgenden Informationen sind nur f√ľr. medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Symptome und Behandlung einer √úberdosierung:

Es stehen keine spezifischen Daten zur Verf√ľgung. Die nach √úberdosierung eines Betarezeptorblockers am h√§ufigsten zu erwartenden objektiven und subjektiven Symptome sind: symptomatische Bradykardie, Hypotonie, Bronchospasmus und Herzversagen. Im Fall einer √úberdosierung sind die folgenden Ma√ünahmen in Betracht zu ziehen:

  1. Verabreichung von Aktivkohle, wenn das Präparat eingenommen wurde. Studien haben gezeigt, dass Timolol nicht durch Hämodialyse entfernt werden kann.
  2. Symptomatische Bradykardie: Atropinsulfat, intravenös, sollte zur Einleitung einer Vagusblockade angewendet werden. Bei anhaltender Bradykardie empfiehlt sich die vorsichtige intravenöse Gabe von Isoprenalinhydrochlorid. In refraktären Fällen ist der Einsatz eines Herzschrittmachers zu erwägen.
  3. Hypotonie: Es sollte ein sympathomimetisches Medikament wie Dopamin, Dobutamin oder Noradrenalin verabreicht werden. In refrakt√§ren F√§llen hat sich die Anwendung von Glukagon als n√ľtzlich erwiesen.
  4. Bronchospasmus: Es sollte Isoprenalinhydrochlorid verabreicht werden. Die zusätzliche Therapie mit Aminophyllin kann in Betracht gezogen werden.
  5. Akutes Herzversagen: Die herk√∂mmliche Therapie mit Digitalis, Diuretika und Sauerstoff ist sofort einzuleiten. In refrakt√§ren F√§llen wird die intraven√∂se Gabe von Aminophyllin empfohlen. Wenn notwendig, kann anschlie√üend Glukagon verabreicht werden, das sich als n√ľtzlich erwiesen hat.
  6. Herzblock: Anwendung von Isoprenalinhydrochlorid oder eines Schrittmachers.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Timoftal 0,25 % - Augentropfen - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Timolol
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Zulassungsdatum 05.05.1998
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden