Terbinafin acis 250 mg Tabletten

Abbildung Terbinafin acis 250 mg Tabletten
Wirkstoff(e) Terbinafin
Zulassungsland Deutschland
Hersteller acis Arzneimittel GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 23.11.2009
ATC Code D01BA02
Pharmakologische Gruppe Antimykotika zur systemischen Anwendung

Zulassungsinhaber

acis Arzneimittel GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Terbinafin Sandoz 250mg Tabletten Terbinafin Hexal Aktiengesellschaft
Terbinafin AbZ 10 mg/g Creme Terbinafin AbZ-Pharma GmbH
Terbinafin AL 250 mg Tabletten Terbinafin ALIUD PHARMA GmbH
Amiada 250 mg Tabletten Terbinafin Jenapharm GmbH & Co. KG
Terbiderm 250 mg Terbinafin Dermapharm Aktiengesellschaft

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Terbinafin geh√∂rt zu der Gruppe von Wirkstoffen, die gegen Pilzinfektionen eingesetzt werden (Antimykotika). Terbinafin acis Tabletten werden oral (√ľber den Mund) verabreicht.

Terbinafin acis wird angewendet bei:

  • Pilzinfektionen der Finger- und Zehenn√§gel. Bei bestimmten Mischinfektionen der N√§gel mit Hefen ist ein Behandlungsversuch angezeigt.
  • schweren Pilzinfektionen der F√ľ√üe (Tinea pedis) und des K√∂rpers (Tinea corporis und Tinea cruris), die √§u√üerlich nicht ausreichend behandelbar sind.

Hinweise

Im Gegensatz zu äußerlich angewendetem Terbinafin sind Terbinafin acis Tabletten bei Hefepilzerkrankungen (Candidose, Pityriasis versicolor [auch als Tinea versicolor bekannt]) der Haut nicht wirksam.

Um die Diagnose zu sichern, wird Ihr Arzt vor Beginn der Behandlung mit Terbinafin acis Tabletten m√∂glicherweise geeignete Haut- bzw. Nagelproben f√ľr Labortests entnehmen.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Terbinafin acis darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Terbinafinhydrochlorid oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind;
  • wenn Sie an einer chronischen oder akuten Lebererkrankung leiden oder fr√ľher gelitten haben;
  • wenn Sie an einer Nierenerkrankung leiden;

- wenn Ihre Nagelpilzerkrankung Folge einer vorrangig durch Bakterien verursachten Infektion ist.

Wenn eines davon auf Sie zutrifft, informieren Sie bitte Ihren Arzt, bevor Sie Terbinafin acis einnehmen.

Wenn Sie meinen, Sie könnten allergisch reagieren, fragen Sie bitte Ihren Arzt um Rat.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Terbinafin acis einnehmen.

Wenn eines der folgenden Symptome vor oder w√§hrend der Behandlung mit Terbinafin acis auf Sie zutrifft, informieren Sie bitte unverz√ľglich Ihren Arzt.

  • Wenn Sie Symptome haben oder bemerken wie z.B. ungekl√§rte anhaltende √úbelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Appetitverlust, ungew√∂hnliche M√ľdigkeit oder wenn Ihre Haut oder das Wei√üe Ihrer Augen gelb erscheinen, wenn Ihr Urin ungew√∂hnlich dunkel oder Ihr Stuhl ungew√∂hnlich hell ist (Anzeichen von Lebererkrankungen). Vor und in regelm√§√üigen Abst√§nden w√§hrend der Behandlung mit Lamisil k√∂nnte Ihr Arzt Blutproben entnehmen, um Ihre Leberfunktion zu √ľberpr√ľfen. Im Falle von untypischen Testergebnissen kann Ihr Arzt Sie auffordern, die Einnahme von Lamisil abzubrechen.
  • Wenn Sie Hautprobleme beobachten wie Ausschlag, Hautr√∂tung, Bl√§schenbildung an den Lippen, den Augen oder im Mund, Sch√§len der Haut, Fieber (m√∂gliche Anzeichen schwerer Hautreaktionen), Ausschlag verbunden mit einer Erh√∂hung bestimmter Zellen im Blut (Eosinophilie).
  • Wenn Sie eine Schuppenflechte (Psoriasis, Entz√ľndung der Haut mit silbriger Schuppung) oder eine Schmetterlingsflechte (Lupus erythematodes, eine Autoimmunerkrankung mit Ausschlag im Gesicht), Gelenkschmerzen, Muskelst√∂rungen und Fieber (kutaner oder systemischer Lupus erythematodes) haben oder bemerken.
  • Wenn Sie sich schwach f√ľhlen, oder unter ungew√∂hnlichen Blutungen oder Bluterg√ľssen oder h√§ufigen Infektionen leiden (Anzeichen einer Bluterkrankung).
  • Wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen oder k√ľrzlich eingenommen haben, lesen Sie den
    Abschnitt ‚ÄěEinnahme von Terbinafin acis zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú.

Kinder

Kinder sollten Terbinafin acis Tabletten nicht einnehmen, da √ľber die Anwendung bei Kindern nur begrenzte Daten vorliegen.

Einnahme von Terbinafin acis zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Die Wirkung von Terbinafin acis kann bei gleichzeitiger Behandlung mit den nachfolgend genannten Arzneistoffen bzw. Präparategruppen beeinflusst werden. Ihr Arzt wird die Dosis entsprechend anpassen:

  • Die Wirkung von Terbinafin acis kann verst√§rkt werden bei gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln, die den Abbau von Terbinafinhydrochlorid hemmen (z. B. Cimetidin (Magen- Darm-Mittel), Fluconazol (Antimykotikum), Ketoconazol (Antimykotikum), Amiodaron (Mittel gegen Herzrhythmusst√∂rungen)).
  • Die Wirkung von Terbinafin acis kann geschw√§cht werden bei gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln, die den Abbau von Terbinafinhydrochlorid f√∂rdern (z. B. Rifampicin (Antibiotikum)).

Die Wirkung nachfolgend genannter Arzneimittel kann durch die gleichzeitige Einnahme von Terbinafin acis beeinflusst werden:

- Terbinafin acis kann die Wirkung folgender Arzneimittel verst√§rken: Bestimmte Mittel zur Behandlung von Gem√ľtszustandsst√∂rungen (bestimmte Antidepressiva wie z. B. trizyklische Antidepressiva, selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmstoffe einschlie√ülich der Klassen 1A, 1B und 1C, Monoaminoxidase-Hemmstoffe vom Typ B, Desipramin).

  • Bestimmte Mittel zur Behandlung von Bluthochdruck (bestimmte Beta-Blocker wie z. B. Metoprolol).
  • Bestimmte Mittel zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen und Herz-Kreislauf-St√∂rungen (bestimmte Antiarrhythmika einschlie√ülich der Klassen 1A, 1B und 1C, wie z. B. Propafenon, Amiodaron), Beta-Rezeptorenblocker, Koffein, Mittel zur Hustenstillung (z. B. Dextromethorphan).
  • Terbinafin acis kann die Wirkung von Ciclosporin (Arzneimittel zur Vermeidung der Absto√üung von transplantierten Organen) abschw√§chen.

Informieren Sie unbedingt Ihren Arzt √ľber diese oder alle anderen Medikamente, die Sie einnehmen.

Bei gleichzeitiger Einnahme von Terbinafin acis und Arzneimitteln, die √ľber das gleiche Enzymsystem abgebaut werden wie Terbinafinhydrochlorid (z. B. Terfenadin, Triazolam, Tolbutamid, Ethinylestradiol [z. B. in Mitteln zur oralen Schwangerschaftsverh√ľtung]), findet in der Regel keine Beeinflussung statt.

Terbinafin hat auch keinen Einfluss auf den Abbau von Phenazon oder Digoxin.

Bei gleichzeitiger Einnahme von Terbinafin acis und bestimmten oralen Mitteln zur Hemmung der Blutgerinnung (z. B. Warfarin) kann es unter Umständen zu einer Veränderung der Blutgerinnungszeit kommen. Ein ursächlicher Zusammenhang ist jedoch nicht gesichert.

Bei einigen Patientinnen, die Terbinafinhydrochlorid gleichzeitig Tabletten zur Schwangerschaftsverh√ľtung (‚Äědie Pille‚Äú) eingenommen haben, wurden Menstruationsst√∂rungen (z. B. unregelm√§√üige Menstruation, Durchbruchblutungen, Zwischenblutungen und Ausbleiben der Menstruation) beobachtet. Diese St√∂rungen traten jedoch nicht h√§ufiger auf als bei Frauen, die nur orale Mittel zur Schwangerschaftsverh√ľtung einnahmen.

Bitte beachten Sie, dass die obigen Angaben auch f√ľr vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten k√∂nnen.

Einnahme von Terbinafin acis zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Die Einnahme von Terbinafin acis Tabletten kann vor oder nach den Mahlzeiten erfolgen.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker immer um Rat, bevor Sie ein Medikament anwenden.

Ihr Arzt wird mit Ihnen die möglichen Risiken der Einnahme von Terbinafin acis während der Schwangerschaft besprechen.

Die klinischen Erfahrungen bei schwangeren Frauen sind sehr begrenzt. W√§hrend einer Schwangerschaft sollten Sie Terbinafin acis nicht einnehmen, es sei denn, Ihr Arzt empfiehlt die Behandlung mit Lamisil ausdr√ľcklich..

Wenn Sie stillen, sollten Sie Terbinafin acis nicht einnehmen. Der Wirkstoff Terbinafinhydrochlorid geht in die Muttermilch √ľber und k√∂nnte Ihrem Baby schaden.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Falls w√§hrend der Behandlung mit Terbinafin acis Schwindelgef√ľhl als Nebenwirkung auftritt, sollen Sie kein Fahrzeug lenken oder Maschinen bedienen.

Erfahrungen mit der Behandlung von Alkoholabhängigen liegen bisher nicht vor.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis beträgt 1 Tablette pro Tag.

Art der Anwendung
Die Einnahme von Lamisil zur gleichen Tageszeit jeden Tag wird Ihnen helfen, die Einnahme nicht zu vergessen. Die Einnahme kann vor oder nach den Mahlzeiten erfolgen.

Nehmen Sie bitte einmal täglich eine Tablette unzerkaut mit ausreichend Wasser ein.

Dauer der Anwendung
Die Dosierung und die Dauer der Behandlung werden durch Ihren Arzt individuell festgelegt. Bei folgenden Erkrankungen gelten folgende Richtvorgaben:

Infektion der Nägel

Die Dauer der Behandlung beträgt in der Regel 3 Monate.

Bei alleinigem Befall der Fingern√§gel kann eine k√ľrzere Behandlungsdauer von 6 Wochen ausreichen. Bei der Behandlung von Zehennagelinfektionen, insbesondere bei Befall des Gro√üzehennagels, ist in einigen F√§llen eine l√§ngere Therapiedauer (> 6 Monate) angezeigt. Geringes Nagelwachstum (unter 1 mm/ Monat) w√§hrend der ersten 12 Behandlungswochen ist ein Anzeichen f√ľr die Notwendigkeit einer l√§ngeren Therapie.

Bei Mischinfektionen mit Hefen sollte die Behandlung nur bei Ansprechen der Therapie in den ersten 2 - 3 Wochen (Nachwachsen von gesundem Nagel) fortgesetzt werden.

Pilzinfektion der Haut des Fußes, des gesamten Körpers und der Unterschenkel

Die mittlere Behandlungsdauer beträgt jeweils 4 - 6 Wochen.

Anwendung bei Kindern
Da mit Terbinafin acis bei Kindern nur begrenzte Erfahrungen vorliegen, kann die Anwendung von Terbinafin acis nicht empfohlen werden.

Behandlung von älteren Patienten
Es gibt keine Hinweise daf√ľr, dass bei √§lteren Patienten eine andere Dosierung erforderlich ist oder Nebenwirkungen auftreten, die bei j√ľngeren Patienten nicht festzustellen sind. Sie k√∂nnen ab einem Alter von 65 Jahren Lamisil Tabletten in der gleichen Dosierung wie j√ľngere Erwachsene einnehmen.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Terbinafin acis zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge von Terbinafin acis eingenommen haben, als Sie sollten

Fragen Sie sofort einen Arzt oder in einem Krankenhaus um Rat. Die medizinische Behandlung kann notwendig sein. Das Gleiche gilt, wenn jemand anderes irrt√ľmlich Ihr Arzneimittel eingenommen hat. Ihr Arzt kann zun√§chst Aktivkohle zur Entfernung des Wirkstoffs verabreichen und, falls erforderlich, weitere Ma√ünahmen einleiten.

Folgende Anzeichen sind aufgrund einer √úberdosierung mit Lamisil beobachtet worden: Kopfschmerzen, √úbelkeit, Schmerzen im Oberbauch und Schwindel.

Wenn Sie die Einnahme von Terbinafin acis vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Nehmen Sie Ihre Tablette ein, sobald Sie sich daran erinnern. Wenn die Zeit bis zur nächsten regulären Einnahme jedoch weniger als 4 Stunden beträgt, warten Sie und nehmen Sie die nächste Tablette zur gewohnten Zeit ein.

Wenn Sie die Einnahme von Terbinafin acis abbrechen

Zur Ausheilung einer Pilzinfektion ist eine Behandlung √ľber einen l√§ngeren Zeitraum erforderlich. Der vollst√§ndige R√ľckgang der Anzeichen und Symptome der Erkrankung kann erst einige Monate nach der Behandlung sichtbar werden, da die gesunden N√§gel einige Zeit f√ľr das Wachstum ben√∂tigen. Das Ansprechen auf die Therapie erkennen Sie am Nachwachsen von gesundem Nagel. Normalerweise wachsen Fingern√§gel ca. 2 mm pro Monat und Zehenn√§gel ca. 1 mm pro Monat. Der erkrankte Bereich w√§chst allm√§hlich heraus. Eine unregelm√§√üige Anwendung oder ein vorzeitiges Abbrechen der Behandlung bergen die Gefahr einer erneuten Infektion in sich. Sprechen Sie deshalb zuvor immer mit Ihrem Arzt, wenn Sie die Behandlung beenden wollen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Manche Nebenwirkungen können schwerwiegend sein:
In seltenen F√§llen kann Lamisil Lebersch√§den verursachen und in sehr seltenen F√§llen k√∂nnen es schwerwiegende Lebersch√§den sein. Schwerwiegende Nebenwirkungen umfassen auch eine Verminderung der Anzahl bestimmter Blutk√∂rperchen, eine bestimmte Autoimmunerkrankung (Lupus erythematodes), schwere Hautreaktionen, schwere allergische Reaktionen, die Entz√ľndung von Blutgef√§√üen, die Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse oder Muskelabbau.

Sehr häufig (mehr als 1 Behandelten von 10)

  • verminderter Appetit.
  • Kopfschmerzen.
  • Gef√ľhl der Dehnung oder Aufbl√§hung (V√∂llegef√ľhl), Appetitlosigkeit, Verdauungsst√∂rungen, √úbelkeit, Bauchschmerzen, Magenbeschwerden nach einer Mahlzeit (Sodbrennen), Durchfall.
  • Allergische Hautreaktionen (juckender Ausschlag, Nesselsucht [Urtikaria]).
  • Reaktionen des Muskel- und Skelettsystems (Myalgien, Arthralgien), Gelenk- und Muskelschmerzen.

Häufig (1 bis 10 Behandelte von 100)

  • Gem√ľtszustandsst√∂rung (Depression), M√ľdigkeit.
  • Geschmacksst√∂rungen oder -verlust, Schwindel.
  • St√∂rung des Sehverm√∂gens.

Gelegentlich (1 bis 10 Behandelte von 1.000)

  • Unnormale M√ľdigkeit oder Schw√§che oder Kurzatmigkeit bei Anstrengung [m√∂gliche Anzeichen einer Erkrankung, die mit einer verminderten Anzahl von roten Blutk√∂rperchen einhergeht (An√§mie)].
  • Gewichtsverlust.
  • Angst (mit Symptomen wie Schlafst√∂rungen, Antriebslosigkeit oder eingeschr√§nkte F√§higkeit zu denken oder sich zu konzentrieren).
  • Tinnitus (z. B. Rauschen, Klingeln in den Ohren).
  • Geschmacksst√∂rungen oder Geschmacksverlust - vergeht in der Regel innerhalb von 15 Wochen nach Absetzen von Terbinafin acis. Hautkribbeln oder Taubheit, vermindertes Tastgef√ľhl.
  • Unnormal blasse Haut, Innenschleimhaut oder Nagelbett (m√∂gliche Anzeichen eines Blutmangels [An√§mie]), erh√∂hte Empfindlichkeit der Haut gegen√ľber Sonnenlicht.
  • Fieber.

Selten (1 bis 10 Behandelte von 10.000)

Gelbfärbung der Augen oder Haut (Gelbsucht), unnormale Ergebnisse von Leberfunktionstests, Störungen der Leberfunktion (primär cholestatischer Natur).

Sehr selten (weniger als 1 Behandelten von 10.000)

  • Es wurde √ľber vereinzelte F√§lle einer starken Verminderung der wei√üen Blutk√∂rperchen (Agranulozytose, Lymphopenie), der Blutpl√§ttchen (Thrombozytopenie) oder aller zellul√§ren Bestandteile des Blutes (Panzytopenie) berichtet.
  • schwerwiegende √úberempfindlichkeitsreaktionen (anaphylaktoide Reaktionen einschlie√ülich Angio√∂deme) sowie √ľber das Auftreten oder die Verschlechterung einer bestimmten Autoimmunerkrankung (kutaner oder systemischer Lupus erythematodes) berichtet.
  • Geschmacksst√∂rungen oder -verlust k√∂nnen in Einzelf√§llen auch l√§nger (bis zu zwei Jahre) dauern. In sehr seltenen F√§llen f√ľhrten die Geschmacksst√∂rungen zu Appetitlosigkeit, die durch verminderte Nahrungsaufnahme einen ungewollten Gewichtsverlust verursachte.
  • Leberversagen, mit nachfolgender Lebertransplantation oder Todesfolge. In der Mehrzahl dieser F√§lle hatten die Patienten schwerwiegende Grunderkrankungen.
  • Psoriasis-artiger Hautausschlag (Ausschlag mit silbriger Schuppung) oder Verschlechterung einer Psoriasis (Schuppenflechte), Ausschlag einhergehend mit der Bildung von Hautschuppen oder Sch√§len der Haut, Haarausfall. Schwere Hautreaktionen mit Blasenbildung oder Abl√∂sung der Haut (z. B. Erythema exsudativum multiforme [EEM], Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, akute generalisierte exanthematische Pustulosis [AGEP]).

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grund der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • Schwere allergische Reaktionen oder Infektionen.
  • Depressive Symptome (z. B. depressive Stimmung) infolge von Geschmacksst√∂rungen.
  • Herabgesetztes H√∂rverm√∂gen, H√∂rst√∂rung.
  • Entz√ľndung der Blutgef√§√üe.
  • St√∂rungen des Geruchsverm√∂gens, auch dauerhafter Verlust des Geruchsverm√∂gens.
  • Sehtr√ľbung, verminderte Sehsch√§rfe.
  • Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse.
  • Leberentz√ľndung (Hepatitis), Gallenstauung (Cholestase).
  • Hautausschlag verbunden mit einer Erh√∂hung bestimmter Zellen im Blut (Eosinophilie).
  • Muskelabbau.
  • Grippe-√§hnliche Erkrankung (z. B. M√ľdigkeit, Sch√ľttelfrost, Halsschmerzen, Gelenk- oder Muskelschmerzen).
  • Erh√∂hter Blutwert f√ľr ein Muskelenzym (Kreatinphosphokinase), Gewichtsabnahme infolge von verminderter Geschmacksempfindung.

Gegenmaßnahmen

Informieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt:

  • Wenn bei Ihnen Symptome auftreten, wie nicht erkl√§rbare l√§nger anhaltende √úbelkeit, Magenprobleme, Appetitlosigkeit, ungew√∂hnliche M√ľdigkeit oder Schw√§che, oder wenn Ihre Haut oder das Wei√üe Ihrer Augen gelb aussieht (Gelbsucht), wenn Ihr Urin ungew√∂hnlich dunkel oder Ihr Stuhl ungew√∂hnlich blass ist (m√∂gliche Anzeichen einer Leberst√∂rung). Bei Vorliegen dieser Symptome sollte Lamisil abgesetzt werden. Ihre Leberfunktion sollte sofort untersucht werden.
  • Wenn Sie Fieber, Sch√ľttelfrost, Halsschmerzen oder Entz√ľndungen im Mundraum (Aphten) infolge von Infektionen und Schw√§che oder wenn Sie Infektionen h√§ufiger erleiden.
  • Bei ungew√∂hnlichen Blutungen oder Bluterg√ľssen (m√∂gliche Anzeichen von Erkrankungen, welche die Menge bestimmter Blutk√∂rperchen beeinflussen).
  • Bei ungew√∂hnlich blasser Haut, Schleimhaut oder Nagelbett, ungew√∂hnlicher M√ľdigkeit, Schw√§che oder Atemlosigkeit bei Anstrengung (m√∂gliche Anzeichen einer Erkrankung, welche die Menge der roten Blutk√∂rperchen beeinflusst).
  • Bei Schwierigkeiten beim Atmen, Schwindel, Schwellungen, haupts√§chlich in Gesicht und Hals, anfallsweiser Hautr√∂tung mit Hitzegef√ľhl (Flush), krampfartigen Bauchschmerzen und Bewusstlosigkeit oder bei Gelenkschmerzen, Steifigkeit, Hautausschlag, Fieber oder geschwollenen/vergr√∂√üerten Lymphknoten (m√∂gliche Anzeichen einer schweren allergischen Reaktion).
  • Wenn Sie Symptome haben, wie Hautausschlag, Fieber, Juckreiz, M√ľdigkeit, oder wenn Sie das Auftreten kleiner rot-violetter Flecken unter der Hautoberfl√§che bemerken (m√∂gliche Anzeichen einer Entz√ľndung der Blutgef√§√üe).
  • Beim Auftreten von Hautproblemen wie z. B. Ausschlag, Hautr√∂tung, Bl√§schen an den Lippen, Augen oder im Mund, Sch√§len der Haut, Fieber.
  • Bei starken Schmerzen im Oberbauch, die in den R√ľcken ausstrahlen (m√∂gliche Anzeichen einer Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse).
  • Bei unerkl√§rbarer Muskelschw√§che und Schmerzen oder dunklem (rot-braunem) Urin (m√∂gliche Anzeichen von Muskelabbau).

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: http://www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Den Blister im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen.

Nicht √ľber 30 ¬įC lagern.

Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf dem Beh√§ltnis und dem Umkarton angegebenen nach ‚Äěverwendbar bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich

auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

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Weitere Informationen

Was Terbinafin acis enthält

Der Wirkstoff ist: Terbinafinhydrochlorid.

1 Tablette enthält 281,3 mg Terbinafinhydrochlorid (entsprechend 250 mg Terbinafin).

Die sonstigen Bestandteile sind:
Mikrokristalline Cellulose, Croscarmellose-Natrium, Hypromellose, hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat (Ph.Eur.), Macrogol 6000.

Wie Terbinafin acis aussieht und Inhalt der Packung

Terbinafin acis 250 mg ist eine weiße Tablette mit Bruchkerbe und ist in Packungen zu 14, 28 und 42 Tabletten erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

acis Arzneimittel GmbH Lil-Dagover-Ring 7 82031 Gr√ľnwald

Telefon: 089 / 44 23 246 0

Telefax: 089 / 44 23 246 66

E-Mail: info@acis.de

Hersteller

mibe GmbH Arzneimittel M√ľnchener Stra√üe 15 06796 Brehna

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im November 2016.

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Zuletzt aktualisiert: 03.07.2022

Quelle: Terbinafin acis 250 mg Tabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Terbinafin
Zulassungsland Deutschland
Hersteller acis Arzneimittel GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 23.11.2009
ATC Code D01BA02
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden