Terbinafin AL 250 mg Tabletten

Abbildung Terbinafin AL 250 mg Tabletten
Wirkstoff(e) Terbinafin
Zulassungsland Deutschland
Hersteller ALIUD PHARMA GmbH
BetÀubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 01.03.2005
ATC Code D01BA02
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Antimykotika zur systemischen Anwendung

Zulassungsinhaber

ALIUD PHARMA GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Terbinafin-Teva 250 mg Tabletten Terbinafin TEVA GmbH
Terbinafin-1A Pharma 250 mg Tabletten Terbinafin 1 A Pharma GmbH
Lamisil Once Terbinafin GlaxoSmithKline Consumer Healthcare GmbH & Co. KG
Terbinafin STADA 250 mg Tabletten Terbinafin STADAPHARM
Terbinafin Aurobindo 250 mg Tabletten Terbinafin Aurobindo Pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofĂŒr wird es verwendet?

Terbinafin AL enthÀlt den Wirkstoff Terbinafinhydrochlorid. Terbinafin ist ein Mittel gegen Pilzerkrankungen (Antimykotikum).

Terbinafin AL wird angewendet

  • zur Behandlung von Hautinfektionen durch parasitĂ€re Pilze, die die Haut befallen (Dermatophyten), z.B.:
    • Tinea corporis (Pilzinfektion auf der Haut des ganzen Körpers mit Ausnahme von Kopf, HĂ€nden, FĂŒĂŸen und Leistengegend; besonders betroffen sind unbehaarte Hautregionen),
    • Tinea cruris (Pilzinfektion der Leistenregion),
    • Tinea pedis („Fußpilz“; eine Pilzinfektion, die besonders die Haut zwischen den Zehen befĂ€llt).
  • zur Behandlung von Infektionen der Finger- und ZehennĂ€gel (Onychomykosen) durch parasitĂ€re Pilze, die die Haut befallen (Dermatophyten).

Terbinafin wirkt nicht gegen Pityriasis versicolor („Kleienpilzflechte“; eine durch Hefepilze verursachte Hautinfektion).

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Was mĂŒssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Terbinafin AL darf NICHT eingenommen werden

  • wenn Sie allergisch gegen Terbinafinhydrochlorid oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
  • wenn Sie an einer schweren Nierenerkrankung leiden (wenn Ihre Nierenfunktion gestört ist). Ihr Arzt wird Ihnen sagen, ob Sie dieses Arzneimittel einnehmen dĂŒrfen,
  • wenn Sie an einer chronischen oder akuten Lebererkrankung leiden (wenn Ihre Lebererkrankung schon seit langer Zeit besteht oder Ihre Leberfunktion derzeit gestört ist). Ihr Arzt wird Ihnen sagen, ob Sie dieses Arzneimittel einnehmen dĂŒrfen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Terbinafin AL einnehmen. Bevor Sie mit der Behandlung mit Terbinafin AL beginnen, sollte Ihr Arzt eventuelle vorbestehende Leberbeschwerden untersuchen bzw. feststellen, ob Sie derzeit an einer Lebererkrankung leiden, da Terbinafin bei Patienten mit oder ohne vorbestehende Lebererkrankung in sehr seltenen FÀllen Leberversagen auslösen kann (siehe unter Abschnitt 2.: Terbinafin AL darf NICHT eingenommen werden und Abschnitt 4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?).

Bitte informieren Sie umgehend Ihren Arzt, wenn Sie an einer der folgenden Erkrankungen leiden bzw. jemals gelitten haben:

  • Lebererkrankungen. Terbinafin kann in seltenen FĂ€llen folgende Erkrankungen verursachen:

Diese seltenen Nebenwirkungen treten in der Regel innerhalb der ersten zwei Behandlungsmonate auf. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Anzeichen einer Lebererkrankung bemerken, wie z.B.:

  • Juckreiz (Pruritus),
  • anhaltende Übelkeit ohne ersichtlichen Grund (ungeklĂ€rte persistierende Nausea),
  • Appetitlosigkeit (Anorexie),
  • MĂŒdigkeit,
  • Ikterus (GelbfĂ€rbung der Haut oder Bindehaut im Auge),
  • Erbrechen,
  • Bauchschmerzen,
  • dunkler Urin,

− heller Stuhl.

Ihr Arzt wird dann umgehend Ihre Leberfunktion untersuchen. Möglicherweise muss die Behandlung mit Terbinafin AL abgebrochen werden.

Wenn Sie hohes Fieber oder Halsschmerzen bekommen, wird der Arzt Ihre Blutwerte untersuchen. Terbinafin kann in seltenen FĂ€llen Erkrankungen des Blutes verursachen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker ĂŒber alle Ihre gegenwĂ€rtigen und frĂŒheren Krankheiten, insbesondere folgende:

  • Hautprobleme wie Ausschlag, Hautrötung, BlĂ€schenbildung an den Lippen, den Augen oder im Mund, AbschĂ€len der Haut (Anzeichen ernsthafter Hautreaktionen),
  • Psoriasis (Schuppenflechte). In sehr seltenen FĂ€llen kann Terbinafin eine Schuppenflechte verschlimmern.
  • eingeschrĂ€nkte Nierenfunktion. Möglicherweise muss Ihre Terbinafin- Dosis verringert werden.

Wenn der Verdacht besteht, dass Sie eine ImmunabwehrschwÀche haben, wird Ihr Arzt eventuell nach sechs Wochen Behandlung mit Terbinafin AL eine Blutuntersuchung anordnen.

Patienten mit eingeschrÀnkter Leberfunktion

Terbinafin AL darf nicht von Patienten mit chronischer oder akuter Lebererkrankung eingenommen werden.

Einnahme von Terbinafin AL zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kĂŒrzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden.

Terbinafin wirkt sich darauf aus, wie die Leber bestimmte andere Arzneimittel im Körper abbaut. Diese Arzneimittel sind nachfolgend aufgefĂŒhrt. Ihr Arzt kennt die Arzneimittel und wird gegebenenfalls die Dosis nach Bedarf anpassen.

Besondere Vorsicht ist erforderlich, wenn Sie gleichzeitig eines der folgenden Arzneimittel anwenden:

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis betrĂ€gt fĂŒr:

Erwachsene

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die empfohlene Dosis 1-mal tÀglich 250 mg Terbinafin.

Patienten mit eingeschrÀnkter Nierenfunktion

Dieses Arzneimittel wird bei Patienten mit eingeschrÀnkter Nierenfunktion nicht empfohlen. Sprechen Sie deshalb mit Ihrem Arzt, bevor Sie es einnehmen.

Kinder und Jugendliche

Terbinafin AL ist nicht fĂŒr die Anwendung bei Kindern bestimmt.

Ältere Menschen

Es gibt keine Hinweise darauf, dass Ă€ltere Menschen eine andere Dosis einnehmen mĂŒssen. Zu berĂŒcksichtigen sind aber eventuell bestehende Leber- oder Nierenfunktionsstörungen (siehe auch Abschnitt 2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Terbinafin AL beachten? und Abschnitt 4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?).

Art der Anwendung

Nehmen Sie das Arzneimittel mit ausreichend FlĂŒssigkeit ein.

Dauer der Anwendung

Die Behandlungsdauer hÀngt davon ab, welche Art Infektion Sie haben und wie schwer diese ist.

Hautinfektionen

Bei folgenden Krankheiten ist Terbinafin AL 2 bis 4 Wochen lang einzunehmen:

  • Tinea pedis (Fußpilz),
  • Tinea corporis (Pilzinfektion auf der Haut des ganzen Körpers mit Ausnahme von Kopf, HĂ€nden, FĂŒĂŸen und Leistengegend),
  • Tinea cruris (Pilzinfektion der Leistenregion).

Bei bestimmten Formen von Tinea pedis (Fußpilz) kann die Behandlung mit Terbinafin AL auch bis zu 6 Wochen dauern; z.B.:

  • interdigitale Tinea pedis (zwischen den Zehen).
  • plantare Tinea pedis; „Mokassin-Typ“ (an der Fußsohle und den Seiten des Fußes).

Ihr Arzt kann Ihnen sagen, um welche Form es sich handelt, und wie lange Sie das Arzneimittel einnehmen sollen.

Beachten Sie, dass die Anzeichen der Infektion möglicherweise erst mehrere Wochen nach der Beseitigung des Pilzes vollstÀndig abklingen.

Onychomykose (Nagelpilz)

Bei folgenden Krankheiten ist Terbinafin AL 6 bis 12 Wochen lang einzunehmen:

Pilzinfektion der FingernÀgel.

Bei bestimmten Formen von Nagelpilz kann die Behandlung mit Terbinafin AL auch lÀnger dauern, z.B.:

  • Pilzinfektion der ZehennĂ€gel.

Wenn die ZehennĂ€gel befallen sind, dauert die Behandlung in den meisten FĂ€llen 12 Wochen. Es ist aber auch möglich, dass Sie Terbinafin AL bis zu 6 Monate lang einnehmen mĂŒssen. Das hĂ€ngt davon ab, wie gut Ihre NĂ€gel in den ersten Behandlungswochen nachwachsen.

Beachten Sie, dass die Anzeichen der Infektion möglicherweise erst mehrere Wochen nach der Heilung vollstÀndig abklingen. Bis gesunde NÀgel nachgewachsen sind, kann es mehrere Monate dauern.

Wenn Sie eine grĂ¶ĂŸere Menge von Terbinafin AL eingenommen haben, als Sie sollten

VerstÀndigen Sie umgehend einen Arzt oder die Notaufnahme des nÀchstgelegenen Krankenhauses, wenn Sie versehentlich zu viele Tabletten eingenommen haben.

Anzeichen einer Überdosierung sind unter anderem:

Wenn Sie die Einnahme von Terbinafin AL vergessen haben

Wenn Sie die Einnahme von Terbinafin AL vergessen haben, nehmen Sie einfach die normale Dosis zum nÀchsten regulÀren Einnahmezeitpunkt ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Terbinafin AL abbrechen

Beenden oder verÀndern Sie nicht die Behandlung ohne dies vorher mit Ihrem Arzt vereinbart zu haben, auch wenn sich die Symptome gebessert haben.

Ihr Arzt hat Ihnen gesagt, wie lange Sie Terbinafin AL einnehmen sollen. Folgen Sie den Anweisungen Ihres behandelnden Arztes und schließen Sie Ihre Behandlung wie vorgesehen ab. Dies ist wichtig, um das bestmögliche Behandlungsergebnis zu erzielen. Wenn Sie die Einnahme frĂŒher abbrechen als vereinbart, können Ihre Symptome wieder auftreten.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten mĂŒssen.

Sie mĂŒssen die Einnahme von Terbinafin AL sofort beenden, wenn wĂ€hrend der Behandlung mit Terbinafin AL folgende Beschwerden auftreten:

  • VerĂ€nderungen oder Verlust des Geschmackssinns,
  • schwerwiegende VerĂ€nderungen des Blutbildes oder
  • Verschlimmerung von Hautreaktionen.

Einige Nebenwirkungen sind schwerwiegend und treten selten bis sehr selten auf. Wenn Sie eine der aufgefĂŒhrten Nebenwirkungen bei sich bemerken, beenden Sie sofort die Einnahme von Terbinafin AL und suchen Sie umgehend Ă€rztliche Hilfe auf.

Symptome, wie z.B. nicht erklĂ€rbare lĂ€nger anhaltende Übelkeit, Magenprobleme, Appetitlosigkeit, ungewöhnliche MĂŒdigkeit oder SchwĂ€che,

oder wenn Sie bemerken, dass Ihre Haut oder das Weiße Ihrer Augen gelb aussieht (Gelbsucht), dass Ihr Urin ungewöhnlich dunkel oder Ihr Stuhl ungewöhnlich blass ist (mögliche Anzeichen einer Leberstörung).

  • Symptome, wie z.B. Halsschmerzen mit Fieber und SchĂŒttelfrost oder wenn Sie ungewöhnlichen Blutungen oder BlutergĂŒssen wahrnehmen (mögliche Anzeichen fĂŒr Erkrankungen, welche die Menge bestimmter Blutkörperchen beeinflussen).
  • Symptome, wie z.B. ungewöhnlich blasser Haut, Schleimhaut oder Nagelbetten, ungewöhnlicher MĂŒdigkeit, SchwĂ€che oder Atemlosigkeit bei Anstrengung (mögliche Anzeichen einer Erkrankung, welche die Menge der roten Blutkörperchen beeinflusst).
  • Anzeichen einer schweren allergischen Reaktion
    (Anaphylaxie/Angioödem), wie z.B.:
    • geschwollenes Gesicht, Zunge oder Rachen,
    • Schluckbeschwerden,
    • Nesselsucht und/oder Atembeschwerden.
  • Anzeichen einer serumkrankheitsĂ€hnlichen Reaktion (eine Form von allergischer Reaktion), wie z.B.:
    • Hautausschlag oder Nesselsucht (Urtikaria),
    • Gelenkschmerzen (Arthralgie) und/oder Muskelschmerzen (Myalgie),
    • Schwellung der Gesichtshaut und/oder geschwollene DrĂŒsen,
    • Atembeschwerden/Atemnot (Dyspnoe).
  • schwere Hautreaktionen, wie z.B.
    • Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse (Hautreaktionen mit Rötung, Blasenbildung und AbschĂ€lung der Haut),
    • Akute, generalisierte exanthemische Pustulose (Bildung zahlreicher Pusteln, meist in Verbindung mit Fieber und Gelenkschmerzen),
    • Erythema exsudativum multiforme (entzĂŒndliche Hautreaktion, die rote Punkte und Blasen auf der Haut hervorrufen kann),
    • PhotosensitivitĂ€tsreaktion, (ĂŒbermĂ€ĂŸige Empfindlichkeit der Haut gegenĂŒber Sonneneinstrahlung, erhöhtes Risiko fĂŒr Sonnenbrand).
  • Auftreten oder Verschlimmerung eines die Haut oder den ganzen Körper betreffenden Lupus erythematodes. Dies ist eine Erkrankung des Immunsystems, das normalerweise den Körper vor Krankheiten schĂŒtzt. Betroffen sind vor allem die Haut (Hautausschlag) und zum Teil auch innere Organe. Mögliche Folgen sind:
    • EntzĂŒndung des Herzbeutels, der den Herzmuskel umhĂŒllt (Perikarditis) mit Schmerzen im Brustraum, die in den RĂŒcken ausstrahlen und bei vorgebeugtem Sitzen geringer, aber im Liegen stĂ€rker werden,
    • EntzĂŒndung des Brustfells, das die Lungen umhĂŒllt (Pleuritis) mit Schmerzen beim Atmen, Atemnot und/oder Husten,
    • GelenkentzĂŒndung, die schmerzhaft sein kann (Arthritis),
    • Muskelschmerzen (Myalgie).
  • Symptome, wie z.B. Hautausschlag, Fieber, Juckreiz, MĂŒdigkeit, oder wenn Sie das Auftreten kleiner rot-violetter Flecken unter der HautoberflĂ€che bemerken (mögliche Anzeichen einer EntzĂŒndung der BlutgefĂ€ĂŸe).
  • Bei starken Schmerzen im Oberbauch, die in den RĂŒcken ausstrahlen (mögliche Anzeichen einer EntzĂŒndung der BauchspeicheldrĂŒse).
  • Bei unerklĂ€rbarer MuskelschwĂ€che und Schmerzen oder dunklem (rot- braunem) Urin (mögliche Anzeichen von Muskelabbau).

Sehr hÀufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Verminderter Appetit,
  • VöllegefĂŒhl,
  • Verdauungsstörungen (Dyspepsie),
  • Übelkeit,
  • Bauchschmerzen,
  • Durchfall,
  • Hautausschlag,
  • Nesselsucht (Urtikaria),
  • Gelenkschmerzen (Arthralgien) und/oder Muskelschmerzen (Myalgien). Diese Nebenwirkungen können im Rahmen einer allergischen Reaktion auftreten. Sie können von allergischen Hautreaktionen begleitet sein.

HĂ€ufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Appetitverlust,
  • Kopfschmerzen,
  • MĂŒdigkeit (Fatigue),
  • Unwohlsein (Malaise).

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • Verlust des Geschmackssinns (Ageusie),
  • Störung des Geschmackssinns (Dysgeusie),
  • verminderte Geschmacksempfindung.

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

  • anaphylaktische Reaktion (schwere allergische Reaktion), Angioödem (Schwellung der Gesichtshaut und des Rachens, die zu Atembeschwerden fĂŒhren kann) und serumkrankheitsĂ€hnliche Reaktion (siehe oben „Einige Nebenwirkungen sind schwerwiegend und treten selten bis sehr selten auf“),
  • Benommenheit/Schwindel,
  • leichtes TaubheitsgefĂŒhl der Haut (HypoĂ€sthesie),
  • Missempfindungen auf der Haut (ParĂ€sthesie),
  • Gallenstauung; gestörter Abfluss der GallenflĂŒssigkeit aus der Leber; dadurch GelbfĂ€rbung der Haut (Cholestase), eingeschrĂ€nkte Leberfunktion, LeberentzĂŒndung (Hepatitis), GelbfĂ€rbung der Haut (Ikterus) (siehe unter Abschnitt 2.: Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen),
  • Leberversagen, mit nachfolgender Lebertransplantation oder tödlichem Ausgang. In der Mehrzahl dieser FĂ€lle hatten die Patienten schwerwiegende Grunderkrankungen.

erhöhte Leberenzymwerte (Laborwerte, die auf LeberschĂ€den hinweisen) (siehe unter Abschnitt 2.: Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen).

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

  • VerĂ€nderung der Anzahl bestimmter Blutzellen:
    • niedrige Anzahl weißer Blutkörperchen (Neutropenie oder Agranulozytose), was zu unerklĂ€rlichem Fieber oder grippeĂ€hnlichen Symptomen, z.B. Halsschmerzen, fĂŒhren kann.
    • niedrige Anzahl an BlutplĂ€ttchen (Thrombozytopenie), die zur Blutgerinnung benötigt werden. Eine zu geringe Zahl an BlutplĂ€ttchen kann vermehrt zu BlutergĂŒssen und Nasenbluten fĂŒhren.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie bemerken, dass Sie hÀufiger als gewöhnlich an Infektionen, Fieber oder Halsschmerzen leiden oder vermehrt blaue Flecke oder Blutungen haben.

  • bestimmte Hautreaktionen: die Haut oder den gesamten Körper betreffender Lupus erythematodes (wenn Sie bereits an einer solchen Erkrankung leiden, kann sich diese verschlimmern), PhotosensitivitĂ€t (erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut) und/oder schwere Hautreaktionen mit Rötung, Blasenbildung und AbschĂ€lung der Haut, wie
    • Stevens-Johnson-Syndrom,
    • Toxische epidermale Nekrolyse (siehe oben: Einige Nebenwirkungen sind schwerwiegend und treten selten bis sehr selten auf),
  • Angst,
  • Depression,
  • Verschlimmerung einer Psoriasis (Schuppenflechte; Hautkrankheit, die auch auf NĂ€gel und Gelenke ĂŒbergehen und so zu Arthritis fĂŒhren kann; siehe auch unter Abschnitt 2.: Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen),
  • Haarausfall (Alopezie),
  • unregelmĂ€ĂŸige Menstruation (wenn Ihre Monatsblutungen unregelmĂ€ĂŸig auftreten; insbesondere bei Frauen, die orale VerhĂŒtungsmittel (die „Pille“) einnehmen),
  • Zwischenblutungen (vaginale Blutung zwischen den Regelblutungen bei der Frau; insbesondere bei Frauen, die orale VerhĂŒtungsmittel einnehmen).

Nicht bekannt (HĂ€ufigkeit auf Grundlage der verfĂŒgbaren Daten nicht abschĂ€tzbar):

  • geringe Anzahl roter Blutkörperchen (AnĂ€mie),
  • Störungen des Geruchsvermögens (Hypoakusis), auch dauerhafter Verlust des Geruchsvermögens,
  • herabgesetztes Hörvermögen, Hörstörung, Tinnitus (Klingeln in den Ohren),
  • EntzĂŒndung der BlutgefĂ€ĂŸe (Vaskulitis),
  • EntzĂŒndung der BauchspeicheldrĂŒse (Pankreatitis),
  • Muskelabbau (Rhabdomyolyse),
  • Grippe-Ă€hnliche Erkrankung (z.B. MĂŒdigkeit, SchĂŒttelfrost, Halsschmerzen, Gelenk- oder Muskelschmerzen), Fieber,

erhöhter Blutwert fĂŒr ein Muskelenzym (Kreatinphosphokinase), Gewichtsabnahme infolge von verminderter Geschmacksempfindung.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch fĂŒr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem

Bundesinstitut fĂŒr Arzneimittel und Medizinprodukte Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3 D-53175 Bonn

Website: www.bfarm.de anzeigen.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen ĂŒber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur VerfĂŒgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel fĂŒr Kinder unzugĂ€nglich auf.

Die Blisterpackung im Umkarton aufbewahren.

Sie dĂŒrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach „verwendbar bis“ oder „verw. bis“ angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals ĂŒber das Abwasser (z.B. nicht ĂŒber die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

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Weitere Informationen

Was Terbinafin AL enthÀlt

Der Wirkstoff ist: Terbinafinhydrochlorid.

1 Tablette enthÀlt 250 mg Terbinafin als Terbinafinhydrochlorid.

Die sonstigen Bestandteile sind

CarboxymethylstÀrke-Natrium (Typ A) (Ph. Eur.), mikrokristalline Cellulose, Hypromellose, Magnesiumstearat (Ph. Eur.) [pflanzlich], Hochdisperses Siliciumdioxid.

Wie Terbinafin AL aussieht und Inhalt der Packung

Weiße bis fast weiße runde, bikonvexe Tablette mit einer Bruchkerbe auf der einen Seite und der PrĂ€gung „250“ auf der anderen Seite.

Terbinafin AL ist in Packungen mit 14, 28 und 42 Tabletten erhÀltlich.

Pharmazeutischer Unternehmer

ALIUD PHARMAÂź GmbH

Gottlieb-Daimler-Straße 19

D-89150 Laichingen

info@aliud.de

Hersteller

STADA Arzneimittel AG, Stadastraße 2–18, 61118 Bad Vilbel

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt ĂŒberarbeitet im Juni 2020.

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Zuletzt aktualisiert: 24.08.2022

Quelle: Terbinafin AL 250 mg Tabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Terbinafin
Zulassungsland Deutschland
Hersteller ALIUD PHARMA GmbH
BetÀubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 01.03.2005
ATC Code D01BA02
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können fĂŒr die Korrektheit der Daten keine Haftung ĂŒbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. FĂŒr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden