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Wirkstoff(e) Terbinafin
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Dr. Pfleger Arzneimittel GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 16.11.2004
ATC Code D01BA02
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Antimykotika zur systemischen Anwendung

Zulassungsinhaber

Dr. Pfleger Arzneimittel GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Terbinafin Sandoz 125 mg Tabletten Terbinafin Sandoz Pharmaceuticals GmbH
Terbinafin beta 250 mg Tabletten Terbinafin betapharm Arzneimittel GmbH
Terbinafin-Actavis 250 mg Tabletten Terbinafin Actavis Deutschland GmbH & Co. KG
Terbinafin STADA 125 mg Tabletten Terbinafin STADAPHARM
Terbinafin-1A Pharma 250 mg Tabletten Terbinafin 1 A Pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Dermatin enthält den Wirkstoff Terbinafin.

Dermatin ist ein Mittel gegen Pilzinfektionen (Antimykotikum) und wird oral angewendet.

Dermatin wird angewendet bei

durch Dermatophyten verursachten Pilzinfektionen der Finger- und Zehennägel (distal-subungualer Onychomykose).

Bei Mischinfektionen der Nägel mit Hefen vom distal-subungualen Typ ist ein Behandlungsversuch angezeigt.

  • schweren therapieresistenten Pilzinfektionen der F√ľ√üe (Tinea pedis) und des K√∂rpers (Tinea corporis und Tinea cruris), die durch Dermatophyten verursacht werden und durch eine √§u√üerliche Therapie nicht ausreichend behandelbar sind.

Hinweise

Im Gegensatz zu äußerlich angewendetem Terbinafin ist Dermatin bei Hefepilzerkrankungen (Candidose, Pityriasis versicolor) der Haut nicht wirksam.

Um die Diagnose zu sichern, wird Ihr Arzt vor Beginn der Behandlung mit Dermatin m√∂glicherweise geeignete Haut- bzw. Nagelproben f√ľr Labortests entnehmen.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

  • wenn Sie allergisch gegen Terbinafin oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
  • wenn Sie an einer chronischen oder akuten Lebererkrankung leiden oder fr√ľher gelitten haben
  • wenn Sie an einer Nierenerkrankung leiden
  • wenn Ihre Nagelpilzerkrankungen Folge einer vorrangig durch Bakterien verursachten Infektion ist.

Wenn eines davon auf Sie zutrifft, informieren Sie bitte Ihren Arzt, bevor Sie Dermatin einnehmen.

Wenn Sie meinen, Sie könnten allergisch reagieren, fragen Sie bitte Ihren Arzt um Rat.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Dermatin einnehmen.

Wenn eines der folgenden Symptome vor oder w√§hrend der Behandlung mit Dermatin auf Sie zutrifft, informieren Sie bitte unverz√ľglich Ihren Arzt.

  • Wenn Sie Symptome haben oder bemerken wie z. B. ungekl√§rte anhaltende √úbelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Appetitverlust, ungew√∂hnliche M√ľdigkeit oder wenn Ihre Haut oder das Wei√üe Ihrer Augen gelb erscheinen, wenn Ihr Urin ungew√∂hnlich dunkel oder Ihr Stuhl ungew√∂hnlich hell ist (Anzeichen von Lebererkrankungen). Vor und in regelm√§√üigen Abst√§nden w√§hrend der Behandlung mit Dermatin k√∂nnte Ihr Arzt Blutproben entnehmen, um Ihre Leberfunktion zu √ľberpr√ľfen. Im Falle von untypischen Testergebnissen kann Ihr Arzt Sie auffordern, die Einnahme von Dermatin abzubrechen.
  • Wenn Sie Hautprobleme beobachten wie Ausschlag, Hautr√∂tung, Bl√§schenbildung an den Lippen, den Augen oder im Mund, Sch√§len der Haut, Fieber (m√∂gliche Anzeichen schwerer Hautreaktionen), Ausschlag verbunden mit einer Erh√∂hung bestimmter Zellen im Blut (Eosinophilie).
  • Wenn Sie eine Schuppenflechte (Psoriasis, Entz√ľndung der Haut mit silbriger Schuppung) oder eine Schmetterlingsflechte (Lupus erythematodes, eine Autoimmunerkrankung mit Ausschlag im Gesicht), Gelenkschmerzen, Muskelst√∂rungen und Fieber (kutaner oder systemischer Lupus erythematodes) haben oder bemerken.
  • Wenn Sie sich schwach f√ľhlen, oder unter ungew√∂hnlichen Blutungen oder Bluterg√ľssen oder h√§ufigen Infektionen leiden (Anzeichen einer Bluterkrankung).
  • Wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen oder k√ľrzlich eingenommen haben, lesen Sie den Abschnitt ‚ÄěEinnahme von Dermatin zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú.

Kinder

Kinder sollten Dermatin nicht einnehmen, da √ľber die Anwendung bei Kindern nur begrenzte Daten vorliegen.

Einnahme von Dermatin zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Die Wirkung von Dermatin kann bei gleichzeitiger Behandlung mit den nachfolgend genannten Arzneistoffen bzw. Präparategruppen beeinflusst werden. Ihr Arzt wird die Dosis entsprechend anpassen:

  • Die Wirkung von Dermatin kann verst√§rkt werden bei gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln, die den Abbau von Terbinafin hemmen [z. B. Cimetidin (Magen-Darm- Mittel), Fluconazol (Antimykotikum), Ketoconazol (Antimykotikum), Amiodaron (Mittel gegen Herzrhythmusst√∂rungen)].
  • Die Wirkung von Dermatin kann geschw√§cht werden bei gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln, die den Abbau von Terbinafin f√∂rdern [(z.B. Rifampicin (Antibiotikum)].

Die Wirkung nachfolgend genannter Arzneimittel kann durch die gleichzeitige Einnahme von Dermatin beeinflusst werden:

Dermatin kann die Wirkung folgender Arzneimittel verstärken:

  • Bestimmte Mittel zur Behandlung von Gem√ľtszustandsst√∂rungen (bestimmte Antidepressiva wie z.B. trizyklische Antidepressiva, selektive Serotonin- Wiederaufnahme-Hemmstoffe einschlie√ülich der Klassen 1A, 1B und 1 C, Monoaminoxidase-Hemmstoffe vom Typ B, Desipramin)
  • Bestimmte Mittel zur Behandlung von Bluthochdruck (bestimmte Beta-Blocker wie z.B. Metoprolol).
  • Bestimmte Mittel zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen und Herz-Kreislauf- St√∂rungen (bestimmte Antiarrhythmika einschlie√ülich der Klassen 1A, 1B und 1C, wie

z.B. Propafenon, Amiodaron), Beta-Rezeptorenblocker, Koffein, Mittel zur Hustenstillung (z.B. Dextrometorphan).

Dermatin kann die Wirkung von Ciclosporin (Arzneimittel zur Vermeidung der Abstoßung von transplantierten Organen) abschwächen.

Informieren Sie unbedingt Ihren Arzt √ľber diese oder alle anderen Medikamente, die Sie einnehmen.

Bei gleichzeitiger Einnahme von Dermatin und Arzneimitteln, die √ľber das gleiche Enzymsystem abgebaut werden wie Terbinafin (z. B. Terfenadin, Triazolam, Tolbutamid, Ethinylestradiol [z. B. in Mitteln zur oralen Schwangerschaftsverh√ľtung]), findet in der Regel keine Beeinflussung statt.

Terbinafin hat auch keinen Einfluss auf den Abbau von Phenazon oder Digoxin.

Bei gleichzeitiger Einnahme von Dermatin und bestimmten oralen Mitteln zur Hemmung der Blutgerinnung (z. B. Warfarin) kann es unter Umständen zu einer Veränderung der Blutgerinnungszeit kommen. Ein ursächlicher Zusammenhang ist jedoch nicht gesichert.

Bei einigen Patientinnen, die Terbinafin gleichzeitig mit Tabletten zur Schwangerschaftsverh√ľtung (‚Äědie Pille‚Äú) eingenommen haben, wurden Menstruationsst√∂rungen (z. B. unregelm√§√üige Menstruation, Durchbruchsblutungen, Zwischenblutungen und Ausbleiben der Menstruation) beobachtet. Diese St√∂rungen traten jedoch nicht h√§ufiger auf als bei Frauen, die nur Tabletten zur Schwangerschaftsverh√ľtung einnahmen.

Einnahme von Dermatin zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Die Einnahme von Dermatin kann vor oder nach den Mahlzeiten erfolgen.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Ihr Arzt wird mit Ihnen die m√∂glichen Risiken der Einnahme von Dermatin w√§hrend der Schwangerschaft besprechen. Die klinischen Erfahrungen bei schwangeren Frauen sind sehr begrenzt. W√§hrend einer Schwangerschaft sollten Sie Dermatin nicht einnehmen, es sei denn, Ihr Arzt empfiehlt die Behandlung mit Dermatin ausdr√ľcklich.

Wenn Sie stillen, sollten Sie Dermatin nicht einnehmen. Der Wirkstoff Terbinafin geht in die Muttermilch √ľber und k√∂nnte Ihrem Baby schaden.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Falls w√§hrend der Behandlung mit Dermatin Tabletten Schwindelgef√ľhl als Nebenwirkung auftritt, sollten Sie kein Fahrzeug lenken oder Maschinen bedienen.

Behandlung von Alkoholabhängigen

Erfahrungen mit der Behandlung von Alkoholabhängigen liegen bisher nicht vor.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die √ľbliche Dosis 1 Tablette pro Tag.

Die Bruchkerbe dient nur zum Teilen der Tablette, wenn Sie Schwierigkeiten haben, diese im Ganzen zu schlucken

Art der Anwendung

Nehmen Sie bitte einmal t√§glich eine Tablette morgens oder abends unzerkaut mit ausreichend Fl√ľssigkeit ein (vorzugsweise mit einem Glas Wasser). Die Einnahme kann vor, w√§hrend oder nach den Mahlzeiten erfolgen.

Dauer der Anwendung

Die Dosierung und die Dauer der Behandlung werden durch Ihren Arzt individuell festgelegt. Bei folgenden Erkrankungen gelten folgende Richtvorgaben:

Infektion der Nägel:
Die Dauer der Behandlung beträgt in der Regel 3 Monate.

Bei alleinigem Befall der Fingern√§gel kann eine k√ľrzere Behandlungsdauer von 6 Wochen ausreichen. Bei der Behandlung von Zehennagelinfektionen, insbesondere bei Befall des Gro√üzehennagels, ist in einigen F√§llen eine l√§ngere Therapiedauer (> 6 Monate) angezeigt. Geringes Nagelwachstum (unter 1 mm/Monat) w√§hrend der ersten 12 Behandlungswochen ist ein Anzeichen f√ľr die Notwendigkeit einer l√§ngeren Therapie.

Bei Mischinfektionen mit Hefen sollte nur bei Ansprechen der Therapie in den ersten 2-3 Wochen (Nachwachsen von gesundem Nagel) die Behandlung fortgesetzt werden.

Pilzinfektion der Haut des Fußes, des gesamten Körpers und der Unterschenkel:

Die mittlere Behandlungsdauer beträgt jeweils 4-6 Wochen.

Behandlung von Kindern

Da mit Terbinafin Tabletten nur begrenzte Erfahrungen vorliegen, kann die Anwendung von Dermatin nicht empfohlen werden.

Behandlung von älteren Patienten:

Es gibt keine Hinweise daf√ľr, dass bei √§lteren Patienten eine andere Dosierung erforderlich ist oder Nebenwirkungen auftreten, die bei j√ľngeren Patienten nicht festzustellen sind.

Wenn Sie eine größere Menge von Dermatin eingenommen haben, als Sie sollten:

Benachrichtigen Sie sofort Ihren Arzt. Ihr Arzt kann zunächst Aktivkohle zur Entfernung des Wirkstoffs verabreichen und, falls erforderlich, weitere Maßnahmen einleiten.

Folgende Anzeichen sind aufgrund einer √úberdosierung mit Terbinafin beobachtet worden: Kopfschmerzen, √úbelkeit, Schmerzen im Oberbauch und Schwindel.

Wenn Sie die Einnahme von Dermatin vergessen haben:

Nehmen Sie Ihre Tablette ein, sobald Sie sich daran erinnern. Wenn die Zeit bis zur nächsten regulären Einnahme jedoch weniger als 4 Stunden beträgt, warten Sie und nehmen Sie die nächste Tablette zur gewohnten Zeit ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Dermatin abbrechen:

Zur Ausheilung einer Pilzinfektion ist eine Behandlung √ľber einen l√§ngeren Zeitraum erforderlich. Der vollst√§ndige R√ľckgang der Anzeichen und Symptome der Erkrankung kann erst einige Monate nach der Behandlung sichtbar werden, da die gesunden N√§gel einige Zeit f√ľr das Wachstum ben√∂tigen. Das Ansprechen auf die Therapie erkennen Sie am Nachwachsen von gesundem Nagel. Normalerweise wachsen Fingern√§gel ca. 2 mm pro Monat und Zehenn√§gel ca. 1 mm pro Monat. Der erkrankte Bereich w√§chst allm√§hlich heraus.

Eine unregelmäßige Anwendung oder ein vorzeitiges Abbrechen der Behandlung bergen die Gefahr einer erneuten Infektion in sich. Sprechen Sie deshalb zuvor immer mit Ihrem Arzt, wenn Sie die Behandlung beenden wollen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Manche Nebenwirkungen können schwerwiegend sein:

In seltenen F√§llen kann Dermatin Lebersch√§den verursachen und in sehr seltenen F√§llen k√∂nnen es schwerwiegende Lebersch√§den sein. Schwerwiegende Nebenwirkungen umfassen auch eine Verminderung der Anzahl bestimmter Blutk√∂rperchen, eine bestimmte Autoimmunerkrankung (Lupus erythematodes), schwere Hautreaktionen, schwere allergische Reaktionen, die Entz√ľndung von Blutgef√§√üen, die Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse oder Muskelabbau.

Mögliche Nebenwirkungen

Sehr häufige Nebenwirkungen (betrifft mehr als 1 Behandelten von 10):

  • Gef√ľhl der Dehnung oder Aufbl√§hung (V√∂llegef√ľhl), Appetitlosigkeit, verminderter Appetit, Verdauungsst√∂rungen, √úbelkeit, Bauchschmerzen, Magenbeschwerden nach einer Mahlzeit (Sodbrennen), Durchfall.
  • Reaktionen des Muskel- und Skelettsystems (Myalgien, Arthralgien), Gelenk- und Muskelschmerzen.
  • Allergische Hautreaktionen (juckender Ausschlag, Nesselsucht [Urtikaria]).
  • Kopfschmerzen

Häufige Nebenwirkungen (betrifft 1 bis 10 Behandelten von 100):

  • Geschmacksst√∂rungen oder Geschmacksverlust Schwindel
  • Gem√ľtszustandsst√∂rung (Depression)
  • M√ľdigkeit
  • St√∂rung des Sehverm√∂gens

Gelegentliche Nebenwirkungen (betrifft 1 bis 10 Behandelten von 1.000):

  • Unnormale M√ľdigkeit oder Schw√§che oder Kurzatmigkeit bei Anstrengung [m√∂gliche Anzeichen einer Erkrankung, die mit einer verminderten Anzahl von roten Blutk√∂rperchen einhergeht (An√§mie)].
  • Unnormal blasse Haut, Innenschleimhaut oder Nagelbett (m√∂gliche Anzeichen eines Blutmangels [An√§mie], erh√∂hte Empfindlichkeit der Haut gegen√ľber Sonnenlicht.
  • Hautkribbeln oder Taubheit, vermindertes Tastgef√ľhl.
  • Tinnitus (z. B. Rauschen, Klingeln in den Ohren).
  • Angst (mit Symptomen wie Schlafst√∂rungen, Antriebslosigkeit oder eingeschr√§nkte F√§higkeit zu denken oder sich zu konzentrieren).
  • Fieber
  • Gewichtsverlust
  • Geschmacksst√∂rungen oder Geschmacksverlust ‚Äď vergeht in der Regel wieder innerhalb von 15 Wochen nach Absetzen von Terbinafin.

Seltene Nebenwirkungen (betrifft 1 bis 10 Behandelten von 10.000):

Gelbfärbung der Augen oder Haut (Gelbsucht), unnormale Ergebnisse von Leberfunktionstests, Störungen der Leberfunktion (primär cholestatischer Natur).

Sehr selten (betrifft bis zu 1 von 10.000 Behandelten):

  • Es wurde √ľber vereinzelte F√§lle einer starken Verminderung der wei√üen Blutk√∂rperchen (Agranulozytose, Lymphopenie), der Blutpl√§ttchen (Thrombozytopenie) oder aller zellul√§ren Bestandteile des Blutes (Panzytopenie) berichtet.
  • Schwerwiegende √úberempfindlichkeitsreaktionen (anaphylaktoide Reaktionen einschlie√ülich Angio√∂deme) sowie das Auftreten oder die Verschlechterung einer bestimmten Autoimmunerkrankung (kutaner oder systemischer Lupus erythematodes).
  • Geschmacksst√∂rungen oder -verlust k√∂nnen in Einzelf√§llen auch l√§nger (bis zu zwei Jahre) dauern. In sehr seltenen F√§llen f√ľhrten die Geschmacksst√∂rungen zu Appetitlosigkeit, die durch verminderte Nahrungsaufnahme einen ungewollten Gewichtsverlust verursachte.
  • Psoriasis-artiger Hautausschlag (Ausschlag mit silbriger Schuppung) oder Verschlechterung einer Psoriasis (Schuppenflechte), Ausschlag einhergehend mit der Bildung von Hautschuppen oder Sch√§len der Haut, Haarausfall. Schwere Hautreaktionen mit Blasenbildung oder Abl√∂sung der Haut (z. B. Erythema exsudativum multiforme [EEM], Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, akute generalisierte exanthematische Pustulosis [AGEP]).
  • Leberversagen, mit nachfolgender Lebertransplantation oder Todesfolge. In der Mehrzahl dieser F√§lle hatten die Patienten schwerwiegende Grunderkrankungen.

H√§ufigkeit nicht bekannt, kann aus den verf√ľgbaren Daten nicht abgesch√§tzt werden:

  • Depressive Symptome (z. B. depressive Stimmung) infolge von Geschmacksst√∂rungen.
  • Herabgesetztes H√∂rverm√∂gen, H√∂rst√∂rung
  • St√∂rungen des Geruchsverm√∂gens, auch dauerhafter Verlust des Geruchsverm√∂gens
  • Grippe-√§hnliche Erkrankung (z. B. M√ľdigkeit, Sch√ľttelfrost, Halsschmerzen, Gelenk- oder Muskelschmerzen)
  • Erh√∂hter Blutwert f√ľr ein Muskelenzym (Kreatinphosphokinase)
  • Leberentz√ľndung (Hepatitis), Gallenstau (Cholestase)
  • Sehtr√ľbung, verminderte Sehsch√§rfe
  • Entz√ľndung der Blutgef√§√üe
  • Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse
  • Hautausschlag verbunden mit einer Erh√∂hung bestimmter Zellen im Blut (Eosinophilie)
  • Gewichtsabnahme infolge von verminderter Geschmacksempfindung
  • Schwere allergische Reaktionen oder Infektionen
  • Muskelabbau

Gegenmaßnahmen

Informieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt:

Wenn bei Ihnen Symptome auftreten, wie nicht erkl√§rbare l√§nger anhaltende √úbelkeit, Magenprobleme, Appetitlosigkeit, ungew√∂hnliche M√ľdigkeit oder

Schwäche, oder wenn Ihre Haut oder das Weiße Ihrer Augen gelb aussieht (Gelbsucht), wenn Ihr Urin ungewöhnlich dunkel oder Ihr Stuhl ungewöhnlich blass ist (mögliche Anzeichen einer Leberstörung). Bei Vorliegen dieser Symptome sollte Dermatin abgesetzt werden. Ihre Leberfunktion sollte sofort untersucht werden.

  • Wenn Sie Fieber, Sch√ľttelfrost, Halsschmerzen oder Entz√ľndungen im Mundraum (Aphten) infolge von Infektionen und Schw√§che oder wenn Sie Infektionen h√§ufiger erleiden.
  • Bei ungew√∂hnlichen Blutungen oder Bluterg√ľssen (m√∂gliche Anzeichen von Erkrankungen, welche die Menge bestimmter Blutk√∂rperchen beeinflussen).
  • Bei ungew√∂hnlich blasser Haut, Schleimhaut oder Nagelbett, ungew√∂hnlicher M√ľdigkeit, Schw√§che oder Atemlosigkeit bei Anstrengung (m√∂gliche Anzeichen einer Erkrankung, welche die Menge der roten Blutk√∂rperchen beeinflusst).
  • Bei Schwierigkeiten beim Atmen, Schwindel, Schwellungen, haupts√§chlich in Gesicht und Hals, anfallsweiser Hautr√∂tung mit Hitzegef√ľhl (Flush), krampfartigen Bauchschmerzen und Bewusstlosigkeit oder bei Gelenkschmerzen, Steifigkeit, Hautausschlag, Fieber oder geschwollenen/vergr√∂√üerten Lymphknoten (m√∂gliche Anzeichen einer schweren allergischen Reaktion).
  • Wenn Sie Symptome haben, wie Hautausschlag, Fieber, Juckreiz, M√ľdigkeit, oder wenn Sie das Auftreten kleiner rot-violetter Flecken unter der Hautoberfl√§che bemerken (m√∂gliche Anzeichen einer Entz√ľndung der Blutgef√§√üe).
  • Beim Auftreten von Hautproblemen wie z. B. Ausschlag, Hautr√∂tung, Bl√§schen an den Lippen, Augen oder im Mund, Sch√§len der Haut, Fieber.
  • Bei starken Schmerzen im Oberbauch, die in den R√ľcken ausstrahlen (m√∂gliche Anzeichen einer Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse).
  • Bei unerkl√§rbarer Muskelschw√§che und Schmerzen oder dunklem (rot-braunem) Urin (m√∂gliche Anzeichen von Muskelabbau).

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: http://www.bfarm.de anzeigen.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittel zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf!

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Beh√§ltnis angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden.

Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats. Nicht √ľber 30 ¬įC aufbewahren.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen Was eine Tablette Dermatin enthält:

Der Wirkstoff ist: 281,3 mg Terbinafinhydrochlorid (entsprechend 250 mg Terbinafin).

Die sonstigen Bestandteile sind:

Mikrokristalline Cellulose, Croscarmellose-Natrium, Hypromellose, hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat (Ph.Eur.), Macrogol 6000.

Wie Dermatin aussieht und Inhalt der Packung:

Runde, weiße bis fast weiße, marmorierte Tablette mit einseitiger Bruchkerbe; Packungen mit 14, 28 und 42 Tabletten.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Dr. Pfleger Arzneimittel GmbH, D-96045 Bamberg, Telefon: 0951/6043-0, Telefax: 0951/604329.

E-Mail: info@dr-pfleger.de

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Januar 2019.

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Zuletzt aktualisiert: 20.08.2022

Quelle: Dermatin - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Terbinafin
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Dr. Pfleger Arzneimittel GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 16.11.2004
ATC Code D01BA02
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