Adolorin Ibuforte 400 mg Dragees

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Wirkstoff(e) Ibuprofen
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Kwizda Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 07.05.2002
ATC Code M01AE01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Nichtsteroidale Antiphlogistika und Antirheumatika

Zulassungsinhaber

Kwizda Pharma GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Dismenol forte Ibuprofen 400 mg Filmtabletten Ibuprofen Merz Pharma Austria GmbH
Ibuprofen Nutra Essential 100 mg Suspension zum Einnehmen Ibuprofen Nutra Essential OTC
Ibunin 400 mg Filmtabletten Ibuprofen Actavis Group PTC ehf
ib-u-ron 150 mg Zäpfchen Ibuprofen Sigmapharm Arzneimittel GmbH
RatioDolor akut 300 mg Schmerztabletten Ibuprofen ratiopharm

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Ein ADOLORIN Ibuforte 400 mg Dragee enthält als Wirkstoff 400 mg Ibuprofen.

ADOLORIN Ibuforte geh√∂rt zu der Gruppe von Schmerzmitteln, die als kortisonfreie Rheumamittel = nicht- steroidale Anti-Rheumatika (NSAR), bezeichnet werden. Diese Arzneimittel wirken schmerzstillend, entz√ľndungshemmend und fiebersenkend.

ADOLORIN Ibuforte wird angewendet bei:

Zur symptomatischen Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen, wie z.B.:

Wenn Sie sich nach 3-4 Tagen nicht besser oder gar schlechter f√ľhlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

ADOLORIN IBUFORTE darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen Ibuprofen oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

  • bei √úberempfindlichkeit gegen bestimmte andere Schmerz- oder Rheumamittel (sogenannte nicht- steroidale Antirheumatika = NSAR) oder Acetylsalicyls√§ure (wenn bei Ihnen nach deren Anwendung schon einmal Atemnot, Asthma, Schnupfen oder Hautreaktionen auftraten)
  • bei Hirnblutungen
  • bei akuten starken Blutungen
  • bei bestehenden oder in der Vergangenheit wiederholt aufgetretenen Magen/Darm-Geschw√ľren, Blutungen oder Durchbr√ľchen (mindestens zweimaliges Auftreten nachgewiesener Geschw√ľre oder Blutungen)

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  • wenn bei Ihnen schon einmal nach der Einnahme von Schmerz- oder Rheumamitteln (NSAR) Blutungen im Magen-Darm-Trakt aufgetreten sind, eventuell auch mit einem Durchbruch
  • bei schwerer Leber- oder Nierenfunktionsst√∂rung
  • bei schwerer Herzmuskelschw√§che
  • bei St√∂rungen der Blutbildung und Knochenmarkssch√§digungen
  • bei Blutarmut durch Zerfall der roten Blutk√∂rperchen
  • bei einer krankhaft gesteigerten Blutungsneigung (h√§morrhagische Diathese)
  • bei starker Austrocknung (z.B. nach Durchf√§llen, Erbrechen und unzureichender Fl√ľssigkeitsaufnahme)
  • im letzten Drittel der Schwangerschaft

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von ADOLORIN Ibuforte ist erforderlich.

Nebenwirkungen k√∂nnen reduziert werden, indem Sie die niedrigste wirksame Dosis √ľber den k√ľrzesten, zur Kontrolle der Beschwerden erforderlichen Zeitraum anwenden. Bestimmte Nebenwirkungen erfordern, dass Sie das Arzneimittel absetzen und unverz√ľglich √§rztlichen Rat suchen ‚Äď siehe Abschnitt 4. Welche Nebenwirkungen sind m√∂glich?

Die Anwendung des Wirkstoffes Ibuprofen in Kombination mit anderen NSAR, einschließlich so genannter COX-2-Hemmer (selektiver Cyclooxygenase-2-Hemmer), soll vermieden werden.

√Ąltere Patienten (ab 65 Jahre)

Bei √§lteren Patienten treten h√§ufiger Nebenwirkungen nach Anwendung von NSAR auf, insbesondere Blutungen und Durchbr√ľche im Magen- und Darmbereich, die unter Umst√§nden lebensbedrohlich sein k√∂nnen. Daher ist bei √§lteren Patienten eine besonders sorgf√§ltige √§rztliche √úberwachung erforderlich.

Kinder (Personen unter 12 Jahren)

Auf Grund des hohen Wirkstoffgehaltes ist ADOLORIN Ibuforte f√ľr diese Altersgruppe nicht geeignet. Kindern darf Ibuprofen nur auf √§rztliche Verschreibung gegeben und soll nach K√∂rpergewicht dosiert werden.

Magen-Darm-Trakt

Blutungen des Magen-Darm-Traktes, Geschw√ľre oder Durchbruch, auch mit t√∂dlichem Ausgang, wurden w√§hrend der Behandlung mit allen NSAR berichtet. Sie traten mit oder ohne vorherige Warnsymptome bzw. schwerwiegende Ereignisse im Magen-Darm-Trakt in der Vergangenheit zu jedem Zeitpunkt der Therapie auf.

Das Risiko f√ľr das Auftreten von Magen-Darm-Blutungen, Geschw√ľren und Durchbruch erh√∂ht sich mit steigender NSAR-Dosis bei:

  • Patienten mit Geschw√ľren in der Vergangenheit, insbesondere mit den Komplikationen Blutung oder Durchbruch (siehe Abschnitt 2 ‚ÄěIbuprofen darf nicht eingenommen werden‚Äú)
  • √Ąlteren Patienten

Diese Patienten sollten die Behandlung mit der niedrigsten verf√ľgbaren Dosis beginnen. Weiters sollte f√ľr diese Patienten, sowie f√ľr Patienten, die eine begleitende Therapie mit niedrig-dosierter Acetylsalicyls√§ure (ASS) oder anderen Arzneimitteln, die das Risiko f√ľr Magen-Darm-Erkrankungen erh√∂hen k√∂nnen, ben√∂tigen, eine Kombinationstherapie mit magenschleimhautsch√ľtzenden Arzneimitteln (z. B. Misoprostol oder Protonenpumpenhemmer) in Betracht gezogen werden.

Wenn bei Ihnen in der Vergangenheit Nebenwirkungen im Magen-Darm-Trakt aufgetreten sind, insbesondere in höherem Alter, melden Sie daher jegliche ungewöhnliche Beschwerden im Bauchraum (vor allem Magen-Darm-Blutungen), insbesondere am Anfang der Therapie Ihrem Arzt.

Setzen Sie die Behandlung sofort ab, wenn es bei Ihnen w√§hrend der Behandlung mit Ibuprofen zu Magen- Darm-Blutungen oder Geschw√ľren kommt.

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Vorsicht ist angeraten, wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel erhalten, die das Risiko f√ľr Geschw√ľre oder Blutungen erh√∂hen k√∂nnen, wie z. B. orale Kortikosteroide, blutgerinnungshemmende Medikamente wie Warfarin, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, die unter anderem zur Behandlung von depressiven Verstimmungen eingesetzt werden, oder Thrombozytenaggregationshemmer wie Acetylsalicyls√§ure (ASS) (siehe Abschnitt 2 ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú).

NSAR sollten bei Patienten mit einer Magen-Darm-Erkrankung in der Vergangenheit (z.B. Colitis ulcerosa, Morbus Crohn) mit Vorsicht angewendet werden, da sich ihr Zustand verschlechtern kann (siehe Abschnitt 4 ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú).

Wirkungen am Herz-Kreislauf-System

Entz√ľndungshemmende Mittel/Schmerzmittel wie Ibuprofen k√∂nnen mit einem geringf√ľgig erh√∂hten Risiko f√ľr einen Herzanfall oder Schlaganfall einhergehen, insbesondere bei Anwendung in hohen Dosen. √úberschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer.

Sie sollten Ihre Behandlung vor der Einnahme von ADOLORIN Ibuforte mit Ihrem Arzt oder Apotheker besprechen, wenn Sie

  • eine Herzerkrankung, einschlie√ülich Herzschw√§che (Herzinsuffizienz) und Angina (Brust- schmerzen), haben oder einen Herzinfarkt, eine Bypass-Operation, eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (Durchblutungsst√∂rungen in den Beinen oder F√ľ√üen aufgrund verengter oder verschlossener Arterien) oder jegliche Art von Schlaganfall (einschlie√ülich Mini-Schlaganfall oder transitorischer isch√§mischer Attacke, ‚ÄěTIA‚Äú) hatten.
  • Bluthochdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinspiegel haben oder Herzerkrankungen oder Schlaganf√§lle in Ihrer Familienvorgeschichte vorkommen oder wenn Sie Raucher sind.
  • Sie eine Infektion haben ‚Äď siehe unten unter ‚ÄěInfektionen‚Äú.

Hautreaktionen

Im Zusammenhang mit der Behandlung mit ADOLORIN Ibuforte wurden schwerwiegende Haureaktionen berichtet. Bei Auftreten von Hautausschlag, L√§sionen der Schleimh√§ute, Blasen oder sonstigen Anzeichen einer Allergie sollten Sie die Behandlung mit ADOLORIN Ibuforte einstellen und sich unverz√ľglich in medizinische Behandlung begeben, da dies die ersten Anzeichen einer sehr schwerwiegenden Hautreaktion sein k√∂nnen. Siehe Abschnitt 4.

Besondere Vorsicht ist geboten bei bestimmten St√∂rungen des Immunsystems (sogenannte Autoimmunerkrankungen wie systemischer Lupus erythematodes und Mischkollagenosen). Es wurden bei diesen Grunderkrankungen unter der Behandlung mit NSAR Beschwerden einer Gehirnhautentz√ľndung berichtet.

Während einer Windpockeninfektion (Varizellen-Infektion) sollte eine Anwendung von Ibuprofen vermieden werden.

Leber

Eine sorgfältige ärztliche Überwachung soll bei Patienten mit beeinträchtigter Leberfunktion erfolgen, da es zu einer Verschlimmerung dieser Beeinträchtigung kommen könnte.

Bei Patienten mit bestimmten erblichen Stoffwechselerkrankungen (hepatische Porphyrie) ist Ibuprofen nur nach strenger Nutzen-Risiko-Abwägung und unter entsprechender Überwachung anzuwenden, da eine Attacke ausgelöst werden kann.

√úberempfindlichkeitsreaktionen

Bei Patienten mit Asthma, allergischen Schnupfen, Schwellungen der Nasenschleimhaut (z.B. Nasenpolypen), chronisch obstruktiver Lungenkrankheit oder chronischen Atemwegsinfektionen (vor allem in Verbindung mit Beschwerden von der Art eines allergischen Schnupfens) sind Reaktionen auf NSAR wie Verschlimmerung von Asthma (sogenannte Intoleranz f√ľr Analgetika/Analgetika-Asthma), Quincke-√Ėdem (Schwellung von Haut, Schleimhaut und Geweben) oder Nesselsucht h√§ufiger als bei anderen Patienten.

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Daher werden bei diesen Personen besondere Vorsichtsma√ünahmen empfohlen (Bereitschaft f√ľr einen Notfall). Dies gilt auch f√ľr Patienten, die auf andere Substanzen allergische Reaktionen wie etwa Hautreaktionen, Juckreiz oder Nesselsucht zeigten.

Wie bei anderen NSAR können allergische Reaktionen auch dann auftreten, wenn das Medikament zuvor noch nicht angewandt wurde.

Wenn bei Ihnen Überempfindlichkeitsreaktionen wie z.B. Gesichtsschwellungen, Schwellungen in den Atemwegen (z.B. Kehlkopfschwellung), Luftnot, Asthma, Herzjagen, Hautreaktionen (Rötung, Ausschlag, Nesselausschlag, Juckreiz) und/oder Blutdruckabfall auftreten, beenden Sie die Einnahme des vermutlichen Auslösers und nehmen Sie sofort ärztliche Hilfe in Anspruch.

Blut und Blutgerinnung

Besondere Vorsicht (√úberwachung) ist erforderlich bei Gerinnungsst√∂rungen und Mangel an Blutpl√§ttchen im Blut. Ibuprofen, der Wirkstoff von ADOLORIN Ibuforte kann vor√ľbergehend die Blutpl√§ttchenfunktion (Thrombozytenaggregation) hemmen.

Kreislauf, Niere, Elektrolyt- und Wasserhaushalt

Da Störungen des Wasser-Elektrolyt-Haushalts und Wasseransammlungen im Gewebe in Verbindung mit einer Behandlung mit NSAR berichtet wurden, ist bei Patienten mit eingeschränkter Herz- oder Nierenfunktion, bei Patienten mit Bluthochdruck in der Vergangenheit, bei älteren Patienten, bei Patienten, die gleichzeitig Diuretika (harntreibende Arzneimittel) oder andere Arzneimittel mit einem möglichen Einfluss auf die Nierenfunktion einnehmen, besondere Vorsicht geboten.

Bei Patienten mit Fl√ľssigkeitsmangel jeglicher Ursache, z.B. w√§hrend gro√üer chirurgischer Eingriffe ist wegen m√∂glicher Blutungs-, Elektrolyt- und Volumenkomplikationen besondere Vorsicht geboten.

Eine √úberwachung der Nierenfunktion wird empfohlen.

Infektionen

ADOLORIN Ibuforte kann Anzeichen von Infektionen wie Fieber und Schmerzen verdecken. Daher ist es m√∂glich, dass sich durch ADOLORIN Ibuforte eine angemessene Behandlung der Infektion verz√∂gert, was zu einem erh√∂hten Risiko f√ľr Komplikationen f√ľhren kann. Dies wurde bei bakterieller Pneumonie und bakteriellen Hautinfektionen im Zusammenhang mit Windpocken beobachtet. Wenn Sie dieses Arzneimittel w√§hrend einer Infektion einnehmen und Ihre Infektionssymptome anhalten oder sich verschlimmern, konsultieren Sie unverz√ľglich einen Arzt.

Allgemeine Hinweise

Ibuprofen gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (nicht-steroidale Anti-Rheumatika), die die Fruchtbarkeit von Frauen beeinträchtigen können. Diese Wirkung ist nach Absetzen des Arzneimittels reversibel (umkehrbar).

Bei Weiterbestehen oder Verschlimmerung von Schmerzen oder anderer Entz√ľndungszeichen wie z.B. bei einer Verschlechterung des Allgemeinbefindens sowie beim Auftreten von Fieber unter der Behandlung mit ADOLORIN Ibuforte m√ľssen Sie unverz√ľglich √§rztlichen Rat einholen.

Bei Einnahme von ADOLORIN Ibuforte vor operativen Eingriffen ist der Arzt oder der Zahnarzt zu befragen bzw. zu informieren.

Bei l√§ngerem, nicht bestimmungsgem√§√üem Gebrauch von Schmerzmitteln k√∂nnen Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erh√∂hte Dosen des Arzneimittels behandelt werden d√ľrfen. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat, wenn Sie trotz der Einnahme von ADOLORIN Ibuforte h√§ufig unter Kopfschmerzen leiden.

Ein pl√∂tzliches Absetzen von Schmerzmitteln nach l√§ngerer Anwendung hoher Dosierungen kann Entzugserscheinungen ausl√∂sen (z. B. Kopfschmerzen, M√ľdigkeit, Nervosit√§t), die typischerweise innerhalb

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weniger Tage verschwinden. Eine erneute Einnahme von Schmerzmitteln darf daher nur nach entsprechender Anordnung eines Arztes und nach Abklingen der Entzugserscheinungen erfolgen.

Die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln kann - insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe - zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens

f√ľhren.

Laborkontrollen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Ibuprofen länger als 4 Tage anwenden, gleichzeitig Arzneimittel zur Senkung des Blutzuckers, kaliumsparende Entwässerungsmittel (Diuretika) oder Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung einnehmen, da Ihr Arzt Laborkontrollen anordnen wird.

Weitere Empfehlungen siehe Abschnitt 2 ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú.

Einnahme von ADOLORIN IBUFORTE zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

ADOLORIN Ibuforte kann andere Arzneimittel beeinträchtigen oder von diesen beeinträchtigt werden. Zum Beispiel:

  • Arzneimittel, die gerinnungshemmend wirken (d. h. das Blut verd√ľnnen/die Blutgerinnung verhindern, z.B. Acetylsalicyls√§ure, Warfarin, Ticlopidin).
  • Arzneimittel, die hohen Blutdruck senken (ACE-Hemmer wie z. B. Captopril, Betablocker wie z.B. Atenolol-haltige Arzneimittel, Angiotensin-Il-Rezeptorantagonisten wie z.B. Losartan)

Einige andere Arzneimittel können die Behandlung mit ADOLORIN Ibuforte ebenfalls beeinträchtigen oder durch eine solche selbst beeinträchtigt werden. Sie sollten daher vor der Anwendung von ADOLORIN Ibuforte zusammen mit anderen Arzneimitteln immer den Rat Ihres Arztes oder Apothekers einholen.

Die folgende Auflistung informiert √ľber Reaktionen, die durch die gleichzeitige Anwendung von anderen Arzneimitteln mit Ibuprofen, dem Wirkstoff von ADOLORIN Ibuforte, m√∂glich sind. Falls Sie eines dieser Arzneimittel verwenden, ist eine entsprechende Information vor einer Einnahme von ADOLORIN Ibuforte besonders wichtig.

Kombination von Ibuprofen (dem Wirkstoff in ADOLORIN Ibuforte) mit:

  • anderen NSAR, einschlie√ülich Salicylate (wie z.B. Acetylsalicyls√§ure) und selektiver Cyclooxigenase-2-Hemmer: Diese Kombination ist zu vermeiden, da es zu einer Verst√§rkung der Nebenwirkungen, insbesondere des Risikos von Magen-Darm-Geschw√ľren und Blutungen kommen kann (siehe Abschnitt 2 ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú).
  • Herzglykoside (eine Gruppe von Wirkstoffen, die zur St√§rkung der Herzkraft dienen, wie z.B. Digoxin): Deren Konzentration im Blut kann erh√∂ht werden. Daher werden entsprechende Kontrollen und gegebenenfalls eine Dosisanpassung empfohlen. Eine Kontrolle des Blutspiegels ist bei bestimmungsgem√§√üer Anwendung (max. 4 Tage lang) in der Regel nicht erforderlich.
  • Zidovudin (ein antivirales Arzneimittel): Es gibt Hinweise auf ein erh√∂htes Risiko f√ľr Einblutungen in Gelenke (H√§marthrosen) und Bluterg√ľsse bei HIV-positiven H√§mophilie-Patienten (Blutern).
  • Glucokortikoide: Das Risiko von Magen-Darm-Geschw√ľren oder Blutungen wird erh√∂ht (siehe Abschnitt 2 ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú).
  • Thrombozytenaggregations-hemmende Arzneimittel: Das Risiko von Magen-Darm-Geschw√ľren oder Blutungen wird erh√∂ht (siehe Abschnitt 2 ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú).
  • Antikoagulantien (Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung, wie z.B. Warfarin): NSAR wie Ibuprofen k√∂nnen die Wirkung von Antikoagulantien verst√§rken (siehe Abschnitt 2 ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú), wodurch ein erh√∂htes Blutungsrisiko m√∂glich ist. Daher wird eine Kontrolle des Gerinnungsstatus empfohlen.

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  • Phenytoin (Mittel zur Behandlung von Krampfanf√§llen): Die Konzentration dieses Arzneimittels im Blut wird m√∂glicherweise erh√∂ht. Daher wird eine entsprechende Kontrolle und gegebenenfalls Dosisanpassung empfohlen. Eine Kontrolle des Blutspiegels ist bei bestimmungsgem√§√üer Anwendung (max. 4 Tage lang) in der Regel nicht erforderlich.
  • selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer/SSRI (bestimmte Antidepressiva): Das Risiko einer Magen-Darm- Blutung wird erh√∂ht (siehe Abschnitt 2 ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú).
  • Lithium (Mittel zur Behandlung psychischer Erkrankungen): Die Lithium-Konzentration im Blut kann erh√∂ht werden, daher wird eine Kontrolle und gegebenenfalls Dosisanpassung empfohlen. Eine Kontrolle des Blutspiegels ist bei bestimmungsgem√§√üer Anwendung (max. 4 Tage lang) in der Regel nicht erforderlich.
  • Probenecid, Sulfinpyrazon (Mittel zur Behandlung von Gicht): Die Ausscheidung von Ibuprofen kann verz√∂gert werden, wodurch es zu einer Anreicherung im K√∂rper mit Verst√§rkung seiner unerw√ľnschten Wirkungen kommen kann. In diesem Fall wird eine Dosisreduktion von Ibuprofen und √úberwachung empfohlen.
  • Kaliumsparende Entw√§sserungsmittel: Deren Wirkung kann verst√§rkt werden, wodurch die Gefahr einer Erh√∂hung des Kaliumspiegels im Blut (Hyperkali√§mie) besteht. Eine Kontrolle des Blutdrucks und des Kaliumspiegels wird empfohlen.
  • Entw√§sserungsmittel: Das Risiko einer Nephrotoxizit√§t (Nierensch√§digung) wird verst√§rkt. Eine Kontrolle der Nierenfunktion wird empfohlen. Achten Sie auf ausreichende Fl√ľssigkeitszufuhr.
  • Furosemid und andere Schleifendiuretika (bestimmte harntreibende Arzneimittel): Die blutdrucksenkende Wirkung kann abgeschw√§cht werden, daher werden Blutdruckkontrollen empfohlen.
  • Blutdrucksenker (Antihypertensiva): Die blutdrucksenkende Wirkung kann abgeschw√§cht werden, daher werden Blutdruckkontrollen empfohlen.
  • ACE-Hemmer (Mittel zur Behandlung von Herzschw√§che und Bluthochdruck) und Angiotensin-II- Antagonisten: Das Risiko einer Nierensch√§digung und das Risiko einer Erh√∂hung des Kaliumspiegels im Blut (Hyperkali√§mie) k√∂nnen sich erh√∂hen. Eine Kontrolle der Nierenfunktion und des Kaliumspiegels wird empfohlen. Achten Sie auf ausreichende Fl√ľssigkeitszufuhr.
  • Methotrexat (Arzneimittel, das unter Anderem zur Behandlung von Krebs eingesetzt wird): Die Gabe von Ibuprofen innerhalb von 24 Stunden vor oder nach der Behandlung mit Methotrexat kann zu einem Anstieg der Blutspiegel von Methotrexat f√ľhren und in der Folge die Toxizit√§t dieser Substanz verst√§rken. Daher ist diese Kombination zu vermeiden.
  • Cyclosporin (Mittel, das zur Verhinderung von Transplantatabsto√üungen, aber auch in der Rheumabehandlung eingesetzt wird): Das Risiko von Sch√§den im Magen-Darm-Bereich, Nieren- und Lebersch√§digung kann durch NSAR wie Ibuprofen verst√§rkt werden. Dies kann auch f√ľr Ibuprofen nicht ausgeschlossen werden.
  • Tacrolimus (Mittel zur Verhinderung von Transplantatabsto√üungen): Das Risiko einer Nierensch√§digung ist erh√∂ht.
  • Orale Antidiabetika (Arzneimittel zur Senkung des Blutzuckers; zum Einnehmen): Blutzuckerschwankungen sind bei Kombination mit NSAR wie Ibuprofen beschrieben worden, daher werden vermehrte Blutzuckerkontrollen empfohlen.
  • Pemetrexed (Arzneimittel zur Bek√§mpfung von Krebs):
    Eine verringerte Pemetrexed-Ausscheidung mit der Folge eines vermehrten Auftretens von Nebenwirkungen kann bei Patienten mit normaler Nierenfunktion in Kombination mit hohen Dosen von Ibuprofen auftreten. Patienten mit leichter bis mittlerer Niereninsuffizienz, die mit Pemetrexed behandelt werden, m√ľssen die gleichzeitige Einnahme von Ibuprofen f√ľr mindestens 2 Tage vor der Therapie mit Pemetrexed, am Tag der Therapie und mindestens 2 Tage nach der Therapie mit Pemetrexed vermeiden.

Einnahme von ADOLORIN IBUFORTE zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Während der Anwendung von ADOLORIN Ibuforte sollten Sie möglichst keinen Alkohol trinken, da sich durch den Alkohol die Gefahr des Auftretens und der Verstärkung von Magen-Darm-Blutungen erhöht.

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Außerdem kann bei gleichzeitiger Einnahme von Alkohol und Ibuprofen die Wirkung des Alkohols auf das Zentralnervensystem verstärkt werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Nehmen Sie ADOLORIN Ibuforte nicht ein, wenn sie sich in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft befinden, da dies Ihr ungeborenes Kind sch√§digen oder Probleme bei Geburt verursachen k√∂nnte. Es kann Nieren- und Herzprobleme bei Ihrem ungeborenen Kind verursachen. Es kann Ihre Blutungsneigung und die Ihres Kindes beeinflussen und dazu f√ľhren, dass der Geburtsvorgang sp√§ter einsetzt oder l√§nger andauert als erwartet. Sie sollten ADOLORIN Ibuforte w√§hrend der ersten 6 Monate der Schwangerschaft nicht einnehmen, sofern es nicht absolut notwendig ist und von Ihrem Arzt empfohlen wird. Wenn Sie w√§hrend dieses Zeitraums behandelt werden m√ľssen oder w√§hrend Sie versuchen schwanger zu werden, sollte die Dosierung so niedrig wie m√∂glich und √ľber einen so kurzen Zeitraum wie m√∂glich erfolgen. Wenn Sie ADOLORIN Ibuforte ab der 20. Schwangerschaftswoche f√ľr mehr als ein paar Tage einnehmen kann dies bei Ihrem ungeborenen Kind Nierenprobleme verursachen, was zu einer verringerten Menge des Fruchtwassers, welches Ihr Kind umgibt, f√ľhren kann (Oligohvdramnion) oder es kann zur Verengung eines Blutgef√§√ües (Ductus arteriosus) im Herzen Ihres Kindes kommen. Wenn Sie l√§nger als ein paar Tage behandelt werden m√ľssen, kann Ihr Arzt eine zus√§tzliche √úberwachung empfehlen.

Stillzeit

Der Wirkstoff Ibuprofen und seine Abbauprodukte gehen nur in geringen Mengen in die Muttermilch √ľber. Da nachteilige Folgen f√ľr den S√§ugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird bei kurzfristiger Anwendung eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein. Wird eine l√§ngere Einnahme h√∂herer Dosen verordnet, sollte jedoch ein fr√ľhzeitiges Abstillen erwogen werden.

Fruchtbarkeit (Fertilität)

Ibuprofen gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (NSAR = nicht-steroidale Antirheumatika), welche die Fruchtbarkeit von Frauen beeinträchtigen können. Diese Wirkung ist nach Absetzen des Arzneimittels reversibel (umkehrbar).

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Der Wirkstoff Ibuprofen hat bei Einnahme der empfohlenen Dosierung √ľber kurze Zeit einen geringen oder m√§√üigen Einfluss auf die Verkehrst√ľchtigkeit oder die F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen.

Da bei der Anwendung von Ibuprofen in h√∂herer Dosierung Nebenwirkungen wie M√ľdigkeit und Schwindel auftreten k√∂nnen, kann im Einzelfall die Reaktionsf√§higkeit ver√§ndert und die F√§higkeit zur aktiven Teilnahme am Stra√üenverkehr und zum Bedienen von Maschinen beeintr√§chtigt werden.

ADOLORIN IBUFORTE enthält Saccharose

Dieses Arzneimittel enth√§lt Saccharose (Haushaltszucker). Bitte nehmen Sie ADOLORIN Ibuforte erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Sie sollten zur Minimierung von Nebenwirkungen die niedrigste wirksame Dosis zur Erzielung einer Schmerzlinderung f√ľr die k√ľrzeste notwendige Zeit einnehmen. Nehmen Sie ADOLORIN Ibuforte ohne √§rztlichen Rat nicht l√§nger als 4 Tage ein.

Die niedrigste wirkungsvolle Dosis sollte f√ľr die k√ľrzeste Dauer, die zur Linderung der Symptome

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erforderlich ist, angewendet werden. Wenn Sie eine Infektion haben, konsultieren Sie unverz√ľglich einen Arzt, falls Symptome (z.B. Fieber und Schmerzen) anhalten oder sich verschlimmern (siehe Abschnitt 2).

Bei Fieber und Schmerzen richtet sich die Behandlungsdauer nach dem jeweiligen Beschwerdebild. Die Behandlung mit ADOLORIN Ibuforte sollte jedoch 4 Tage nicht √ľberschreiten. Bestehen die Beschwerden √ľber diesen Zeitraum hinaus, ist deren Abkl√§rung durch einen Arzt erforderlich.

Die empfohlene Dosis beträgt:

Zum Einnehmen.

Erwachsene und Jugendliche (ab dem vollendeten 12. Lebensjahr) ‚Č• 40 kg K√∂rpergewicht

Nehmen Sie bei Bedarf ein Dragee (entsprechend 400 mg Ibuprofen) unzerkaut mit reichlich Fl√ľssigkeit (z.B. einem Glas Wasser) ein. Bei empfindlichem Magen wird empfohlen, ADOLORIN Ibuforte w√§hrend einer Mahlzeit einzunehmen. Nehmen Sie nicht mehr als 3 Dragees t√§glich (entsprechend 1200 mg Ibuprofen) ein. Der Abstand zwischen der Einnahme von 2 Dragees richtet sich nach der maximalen Tagesgesamtdosis und dem Beschwerdebild, warten Sie aber mindestens 6 Stunden bevor Sie das n√§chste Dragee einnehmen.

√Ąltere Personen ‚Č• 65 Jahre

Es ist keine spezielle Dosisanpassung erforderlich. Wegen des m√∂glichen Nebenwirkungsprofils (siehe Abschnitt 2 ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú) sollten √§ltere Menschen besonders sorgf√§ltig √ľberwacht werden.

Kinder unter 12 Jahren

Die Anwendung bei Kindern unter 12 Jahren (bzw. Personen unter 40 kg) wird nicht empfohlen, da diese Dosisstärke aufgrund des höheren Wirkstoffgehalts nicht geeignet ist.

Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion

Bei Patienten mit leichter bis m√§√üiger Einschr√§nkung der Nierenfunktion ist keine Dosisreduktion erforderlich. Bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz darf ADOLORIN Ibuforte nicht eingenommen werden (siehe Abschnitt 2 ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú).

Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion

Bei Patienten mit leichter bis m√§√üiger Einschr√§nkung der Leberfunktion ist keine Dosisreduktion erforderlich. Bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsst√∂rung darf Ibuprofen nicht eingenommen werden (siehe Abschnitt 2 ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú).

Wenn Sie eine größere Menge von ADOLORIN IBUFORTE eingenommen haben, als Sie sollten

Falls Sie mehr ADOLORIN Ibuforte eingenommen haben, als Sie sollten, oder falls Kinder aus Versehen das Arzneimittel eingenommen haben, wenden Sie sich immer an einen Arzt oder ein Krankenhaus in Ihrer Nähe, um eine Einschätzung des Risikos und Rat zur weiteren Behandlung zu bekommen.

Die Symptome k√∂nnen √úbelkeit, Magenschmerzen, Erbrechen (m√∂glicherweise auch mit Blut), Kopfschmerzen, Ohrensausen, Verwirrung und Augenzittern umfassen. Bei hohen Dosen wurde √ľber Schl√§frigkeit, Brustschmerzen, Herzklopfen, Ohnmacht, Kr√§mpfe (vor allem bei Kindern), Schw√§che und Schwindelgef√ľhle, Blut im Urin, Frieren und Atemprobleme berichtet. Ferner kann es zu Blutdruckabfall, verminderter Atmung und zur blauroten F√§rbung von Haut und Schleimh√§uten (Zyanose) kommen.

Gelegentlich entwickeln Patienten Krämpfe. Bei schwerwiegenden Vergiftungen kann es zu einer stoffwechselbedingten Übersäuerung des Blutes und des Körpers (metabolische Azidose) kommen und die Blutgerinnungszeit kann verlängert sein. Akute Nierenfunktionsstörungen und Leberschäden können auftreten. Eine Verschlechterung von Asthma ist bei Asthmatikern möglich.

Es gibt kein spezifisches Gegenmittel (Antidot).

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Hinweis f√ľr den Arzt

Informationen zur √úberdosierung finden Sie am Ende der Gebrauchsinformation.

Wenn Sie die Einnahme von ADOLORIN IBUFORTE vergessen haben

Falls Sie die Einnahme einmal vergessen haben, nehmen Sie bei der n√§chsten Gabe die √ľbliche empfohlene Menge ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Wenn Sie folgende Reaktionen an sich bemerken, nehmen Sie ADOLORIN Ibuforte nicht weiter ein und kontaktieren Sie umgehend einen Arzt:

  • Magenbeschwerden, Sodbrennen oder Schmerzen im Bauch
  • Erbrechen von Blut, kaffeesatzartiges Erbrechen, Schwarzf√§rbung des Stuhls oder Blut im Urin
  • Hautreaktionen wie Ausschlag oder Juckreiz
  • erschwerte Atmung, Atemnot oder Kurzatmigkeit, Schwellungen im Kopfbereich
  • Gelbf√§rbung der Haut oder Augen
  • starke Abgeschlagenheit mit Appetitlosigkeit oder pl√∂tzlicher Gewichtszunahme
  • anhaltende Halsschmerzen, Wunden im Mund, Abgeschlagenheit oder Fieber
  • Nasenbluten, Hautblutungen
  • Schwellungen im Gesicht, an den F√ľ√üen oder den Beinen
  • starke Kopfschmerzen oder Nackensteifigkeit
  • Schmerzen in der Brust
  • Eintr√ľbung des Bewusstseins

Die am h√§ufigsten beobachteten Nebenwirkungen betreffen den Verdauungstrakt. Magen/Zw√∂lffingerdarm- Geschw√ľre (peptische Ulzera), Perforationen (Durchbr√ľche) oder Blutungen, manchmal t√∂dlich, k√∂nnen auftreten, insbesondere bei √§lteren Patienten (siehe ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú).

√úbelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bl√§hungen, Verstopfung, Verdauungsbeschwerden, Bauchschmerzen, Teerstuhl, Bluterbrechen, Geschw√ľre in der Mundh√∂hle (ulzerative Stomatitis), Verschlimmerung einer Schleimhautentz√ľndung des Dickdarms (Colitis) und Morbus Crohn (eine chronisch-entz√ľndliche Darmerkrankung) sind nach Anwendung berichtet worden (siehe ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú).

Weniger h√§ufig wurde eine Magenschleimhautentz√ľndung beobachtet.

Insbesondere das Risiko f√ľr das Auftreten von Magen-Darm-Blutungen ist abh√§ngig vom Dosisbereich und der Anwendungsdauer.

Wasseransammlung im K√∂rper (√Ėdeme), Bluthochdruck und Herzmuskelschw√§che (Herzinsuffizienz) wurden im Zusammenhang mit NSAR-Behandlung berichtet.

Die Einnahme von Medikamenten wie Ibuprofen k√∂nnte mit einem geringf√ľgig erh√∂hten Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, verbunden sein.

Die Aufz√§hlung der folgenden unerw√ľnschten Wirkungen umfasst alle bekannt gewordenen Nebenwirkungen unter der Behandlung mit Ibuprofen, auch solche unter hoch dosierter Langzeittherapie bei

Rheumapatienten. Sie sind √ľberwiegend dosisabh√§ngig.

Andere mögliche Nebenwirkungen:

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Häufig: kann 1 von 10 Behandelten betreffen

Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, √úbelkeit, Erbrechen, Bl√§hungen, Durchfall, Verstopfung und geringf√ľgige Magen-Darm-Blutverluste, die in Ausnahmef√§llen eine Blutarmut (An√§mie) verursachen k√∂nnen.

Gelegentlich: kann 1 von 100 Behandelten betreffen

  • √úberempfindlichkeitsreaktionen mit Hautausschl√§gen und Hautjucken sowie Asthmaanf√§llen (ggf. mit Blutdruckabfall)
  • Zentralnerv√∂se St√∂rungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Schlaflosigkeit, Erregung, Reizbarkeit oder M√ľdigkeit
  • Sehst√∂rungen
  • Magen/Zw√∂lffingerdarm-Geschw√ľre, unter Umst√§nden mit Blutung und Durchbruch
  • Verst√§rkung einer entz√ľndlichen Darmerkrankung (Colitis ulcerosa oder eines Morbus Crohn), Magenschleimhautentz√ľndung (Gastritis).
  • Mundschleimhautentz√ľndung mit Geschw√ľrbildung
  • Vermehrte Wassereinlagerung im Gewebe (√Ėdeme), insbesondere bei Patienten mit Bluthochdruck oder eingeschr√§nkter Nierenfunktion, nephrotisches Syndrom (Wasseransammlung im K√∂rper (√Ėdeme) und starke Eiwei√üausscheidung im Harn)
  • entz√ľndliche Nierenerkrankung, die mit einer akuten Nierenfunktionsst√∂rung einhergehen kann

Selten: kann 1 von 1.000 Behandelten betreffen

Ohrger√§usche (‚ÄěOhrensausen‚Äú = Tinnitus), H√∂rst√∂rungen

Sehr selten: kann 1 von 10.000 Behandelten betreffen

  • Verschlechterung infektionsbedingter Entz√ľndungen
  • starke Kopfschmerzen, √úbelkeit, Erbrechen, Fieber, Nackensteifigkeit oder Bewusstseinstr√ľbung, Ein erh√∂htes Risiko scheint f√ľr Patienten zu bestehen, die bereits an bestimmten Erkrankungen des Immunsystems (Autoimmunerkrankungen wie systemischer Lupus erythematodes, oder Mischkollagenosen) leiden.
  • St√∂rungen der Blutbildung (Verminderung roter oder wei√üer Blutk√∂rperchen, Verminderung von Blutpl√§ttchen, auch starke Verminderung aller Blutzellen)
  • Fieber, Halsschmerzen, oberfl√§chliche Wunden im Mund, grippeartige Beschwerden, starke Abgeschlagenheit, Nasenbluten und Hautblutungen.
  • Psychotische Reaktionen (St√∂rungen von Wahrnehmung und Erleben), Depression
  • Herzklopfen, vermehrte Wassereinlagerung im Gewebe (√Ėdeme), Herzmuskelschw√§che, Herzinfarkt
  • Bluthochdruck
  • Entz√ľndung der Speiser√∂hre, Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse; Ausbildung von membranartigen Verengungen in D√ľnn- und Dickdarm
  • Leberfunktionsst√∂rungen, Lebersch√§den, insbesondere bei Langzeittherapie, Leberversagen, akute Leberentz√ľndung (Hepatitis)
  • Schwere Hautreaktionen wie Hautausschlag mit R√∂tung und Blasenbildung (z.B. Stevens-Johnson- Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse/Lyell-Syndrom), Haarausfall
  • Schweren Hautinfektionen und Weichteilkomplikationen w√§hrend einer Windpockenerkrankung
  • Nierengewebssch√§digungen und erh√∂hte Harns√§urekonzentrationen im Blut

Nicht bekannt: H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

  • Es kann zu einer schweren Hautreaktion, bekannt als DRESS-Syndrom, kommen, Die Symptome von DRESS umfassen Hautausschlag, Fieber, geschwollene Lymphknoten und eine Zunahme von Eosinophilen (einer Form der wei√üen Blutk√∂rperchen).
  • Bei Behandlungsbeginn ein roter, schuppiger, weit verbreiteter Hautausschlag mit Unebenheiten unter der Haut und von Fieber begleiteten Blasen, die sich in erster Linie auf den Hautfalten, dem Rumpf und den oberen Extremit√§ten befinden (akutes generalisiertes pustul√∂ses Exanthem). Beenden

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Sie die Anwendung von ADOLORIN Ibuforte, wenn Sie diese Symptome entwickeln, und begeben Sie sich unverz√ľglich in medizinische Behandlung, Siehe auch Abschnitt 2.

Die Haut wird lichtempfindlich.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

F√ľr dieses Arzneimittel sind bez√ľglich der Temperatur keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Blisterpackung und dem Umkarton nach ‚ÄěVerw. bis:‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was ADOLORIN Ibuforte enthält

  • Der Wirkstoff ist:
    Ibuprofen Ein Dragee enthält 400 mg Ibuprofen.
  • Die sonstigen Bestandteile sind:
    Tablettenkern: Siliziumdioxid, Maisstärke, Copovidon, Alginsäure, mikrokristalline Cellulose, Magnesiumstearat.
    Tabletten√ľberzug: Saccharose, Titandioxid (E 171), Talk, Carmellose-Natrium, Maisst√§rke, Povidon [K 25], Carnaubawachs.

Wie ADOLORIN IBUFORTE aussieht und Inhalt der Packung

ADOLORIN Ibuforte 400 mg Dragees sind wei√üe, runde √ľberzogene Tabletten und in Blisterpackungen zu 10, 20 oder 40 St√ľck erh√§ltlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer:

Kwizda Pharma GmbH,

Effingergasse 21

11/12

1160 Wien

Hersteller:

Dolorgiet GmbH & Co. KG

Otto-von-Guericke-Straße 1

53757 Sankt Augustin

Deutschland

Z.Nr.: 1-24505

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im September 2022.

Die folgenden Informationen sind f√ľr medizinisches Fachpersonal bestimmt:

√úberdosierung

Symptome:

Die meisten Patienten entwickelten Nausea, Erbrechen, epigastrische Schmerzen oder seltener Diarrhoe. Tinnitus, Kopfschmerzen und gastrointestinale Blutungen sind auch m√∂glich. Bei schwerwiegenden Vergiftungen wurde √ľber zentralnerv√∂se St√∂rungen mit Schwindel, Benommenheit, Bewusstlosigkeit (bei Kindern auch myoklonische Kr√§mpfe), gelegentlich Erregung und Desorientiertheit oder Koma berichtet. Ferner kann es zu Blutdruckabfall, Atemdepression und Zyanose kommen.

Gelegentlich entwickeln Patienten Konvulsionen. Bei schwerwiegenden Vergiftungen kann eine metabolische Azidose auftreten und die Prothrombin-Zeit/INR kann verlängert sein. Akute Nierenfunktionsstörungen und Leberschäden können auftreten. Eine Verschlechterung von Asthma ist bei Asthmatikern möglich.

Therapiemaßnahmen bei Überdosierung:

Ein spezifisches Antidot existiert nicht.

Die Therapie bei √úberdosierung erfolgt symptomatisch (Magensp√ľlung, wenn erforderlich Korrektur der Serumelektrolyte) und unterst√ľtzend und beinhaltet das Freihalten der Atemwege und eine √úberwachung der Herz- und Vitalparameter bis der Patient wieder stabil ist. Innerhalb einer Stunde nach Einnahme einer m√∂glicherweise toxischen Menge kann Aktivkohle eingesetzt werden.

Krämpfe sollten mit intravenösem Diazepam oder Lorazepam behandelt werden. Bronchodilatoren sind bei Asthma angezeigt.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Adolorin Ibuforte 400 mg Dragees - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Ibuprofen
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Kwizda Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 07.05.2002
ATC Code M01AE01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Nichtsteroidale Antiphlogistika und Antirheumatika

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