ratioDolor Ibuprofen 300 mg Schmerztabletten

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Wirkstoff(e) Ibuprofen
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Teva B.V.
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 04.06.1991
ATC Code M01AE01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Nichtsteroidale Antiphlogistika und Antirheumatika

Zulassungsinhaber

Teva B.V.

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Ibutop - Creme Ibuprofen Sanova Pharma
Duanibu 200 mg - Dragees Ibuprofen M.C.M. Klosterfrau
Nurofen rapid 400 mg - Filmtabletten Ibuprofen Reckitt Benckiser Deutschland GmbH
Ibuprofen Genericon 600 mg forte Filmtabletten Ibuprofen Genericon Pharma GmbH
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Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Die schmerzstillende, entz√ľndungshemmende und fiebersenkende Wirkung von ratioDolor Ibuprofen 300 mg Schmerztabletten ist im wesentlichen auf die Hemmung der Produktion von bestimmten Gewebshormonen (Prostaglandine) zur√ľckzuf√ľhren.

Dadurch wird die Entstehung von Entz√ľndung und Schmerz gehemmt.

Ibuprofen als Lysinsalz zeichnet sich durch eine gute Wasserlöslichkeit (20 %) aus. Die gleichmäßige Verteilung des gelösten Stoffes auf der Schleimhaut bewirkt eine schnelle Aufnahme des Wirkstoffes Ibuprofen in das Blut im Bereich des Verdauungstraktes.

Die eingenommene Menge Ibuprofen gelangt nahezu vollständig an den Bestimmungsort. Blutspiegel und Schmerzfreiheit stehen in direkter Beziehung zueinander.

Die höchsten Wirkspiegel von Ibuprofen im Blut werden etwa 30-45 Minuten nach der Einnahme erreicht. Die Eiweißbindung im Blut beträgt 99 %.

Ibuprofen wird in der Leber abgebaut; die Ausscheidung erfolgt innerhalb von 24 Stunden vorwiegend √ľber die Niere, aber auch √ľber die Galle.

ratioDolor Ibuprofen 300 mg Schmerztabletten werden angewendet

  • bei Schmerzzust√§nden wie z.B. Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Muskelschmerzen, Gelenksschmerzen, Regelbeschwerden sowie Schmerzen und Fieber bei Erk√§ltungskrankheiten und grippalen Infekten.
  • Zur Behandlung der akuten Kopfschmerzphase bei Migr√§ne mit und ohne Aura und zur Behandlung von Spannungskopfschmerzen.

ratioDolor Ibuprofen wird angewendet bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab 6 Jahren.

Wenn Sie sich nach 3 bis 4 Tagen nicht besser oder gar schlechter f√ľhlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

ratioDolor Ibuprofen 300 mg Schmerztabletten d√ľrfen nicht eingenommen werden

wenn Sie allergisch gegen Ibuprofen, Acetylsalicylsäure oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind;

  • bei bekannten Reaktionen von Atemnot (infolge Krampf der Bronchialmuskulatur), Asthma, Schnupfen oder Nesselausschlag (Urtikaria) nach der Einnahme von Acetylsalicyls√§ure oder anderen nicht-steroidalen Entz√ľndungshemmern in der Vergangenheit;
  • bei Magen-Darmblutung oder Durchbruch eines Magen-Darmgeschw√ľrs in der Vorgeschichte, bedingt durch vorangegangene Behandlung mit entz√ľndungshemmenden Schmerzmitteln;
  • bei bestehenden Magen-Darmgeschw√ľren oder Blutungen bzw. wiederkehrenden Magen- Darmgeschw√ľren oder Blutungen (wenn Geschw√ľre oder Blutungen bereits zweimal oder √∂fter nachgewiesen wurden);
  • bei Hirnblutungen oder andere aktive Blutungen;
  • bei Neigung zu Blutungen, bestimmten Blutkrankheiten (h√§molytische An√§mie, Porphyrie);
  • bei schwerer Herzmuskelschw√§che;
  • wenn Sie an einer schweren Austrocknung (Dehydratation) leiden (verursacht durch Erbrechen, Durchfall oder unzureichende Fl√ľssigkeitsaufnahme);
  • bei schweren Leberfunktionsst√∂rungen;
  • bei schweren Nierenfunktionsst√∂rungen;
  • von Kindern unter 6 Jahren;
  • im letzten Drittel der Schwangerschaft.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie ratioDolor Ibuprofen 300 mg Schmerztabletten einnehmen.

In folgenden Fällen ist Vorsicht geboten:

  • wenn Sie eine Infektion haben ‚Äď siehe unten unter ‚ÄěInfektionen‚Äú.
  • Patienten, die an Asthma, Nesselausschlag, Heuschnupfen oder chronischen Atemwegsinfektionen leiden, da f√ľr sie ein erh√∂htes Risiko f√ľr das Auftreten allergischer Reaktionen besteht;
  • Patienten, die auf andere Stoffe allergisch reagieren, da f√ľr sie bei der Anwendung von Ibuprofen ebenfalls ein erh√∂htes Risiko f√ľr das Auftreten von √úberempfindlichkeitsreaktionen besteht;
  • leicht bis m√§√üig eingeschr√§nkte Nierenleistung, da bei Patienten mit vorbestehender Nierenerkrankung eine akute Verschlechterung der Nierenfunktion auftreten kann;
  • leicht bis m√§√üig eingeschr√§nkte Leberleistung;
  • Bluthochdruck und/oder eingeschr√§nkte Herzleistung (auch in der Vorgeschichte), da in Zusammenhang mit der Behandlung mit entz√ľndungshemmenden Schmerzmitteln Verringerung der Fl√ľssigkeitsausscheidung und Ansammlung von Fl√ľssigkeit im Gewebe (√Ėdem) berichtet wurden;
  • Austrocknung (Dehydratation);
  • Blutungen und Geschw√ľre im Magen-Darmbereich in der Vorgeschichte aufgrund des Risikos von Blutungen, Geschw√ľren und Durchbruch von Geschw√ľren (siehe auch dieser Abschnitt unten);
  • entz√ľndliche Darmerkrankungen (Colitis ulcerosa und Morbus Crohn) in der Vorgeschichte, da diese Erkrankungen verschlimmert werden k√∂nnen (siehe Abschnitt 4 ‚ÄěWelche Nebenwirkungen

sind möglich?“);

  • √úberempfindlichkeit gegen andere Prostaglandinsynthese-hemmende Arzneimittel (entz√ľndungshemmende Schmerzmittel);
  • vor bzw. direkt nach gr√∂√üeren chirurgischen Eingriffen: ratioDolor Ibuprofen 300 mg Schmerztabletten sollten aufgrund einer vor√ľbergehenden hemmenden Wirkung auf die Blutgerinnselbildung nicht ohne vorhergehende Absprache mit dem behandelnden Arzt eingenommen werden;
  • √§ltere Patienten: diese haben eine erh√∂hte H√§ufigkeit von Nebenwirkungen, die durch entz√ľndungshemmende Schmerzmittel bedingt sind; insbesondere von Magen-Darmblutungen und Durchbruch von Geschw√ľren, die t√∂dlich verlaufen k√∂nnen (siehe Abschnitt 4 ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú);
  • gleichzeitige Behandlung mit Arzneimitteln, die das Geschw√ľrs- und Blutungsrisiko erh√∂hen k√∂nnen, wie Nebennierenrindenhormone (Kortikosteroide) zum Einnehmen, blutgerinnungshemmende Arzneimittel, bestimmte Arzneimittel zur Behandlung depressiver Erkrankungen (selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer) oder Arzneimittel zur Vorbeugung von Blutgerinnselbildung (Thrombozytenaggregationshemmer) wie Acetylsalicyls√§ure (siehe ‚Äě Einnahme von ratioDolor Ibuprofen 300 mg Schmerztabletten zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú).

Infektionen:

ratioDolor Ibuprofen 300 mg Schmerztabletten k√∂nnen Anzeichen von Infektionen wie Fieber und Schmerzen verdecken. Daher ist es m√∂glich, dass sich durch ratioDolor Ibuprofen 300 mg Schmerztabletten eine angemessene Behandlung der Infektion verz√∂gert, was zu einem erh√∂hten Risiko f√ľr Komplikationen f√ľhren kann. Dies wurde bei bakterieller Pneumonie und bakteriellen Hautinfektionen im Zusammenhang mit Windpocken beobachtet. Wenn Sie dieses Arzneimittel w√§hrend einer Infektion einnehmen und Ihre Infektionssymptome anhalten oder sich verschlimmern, konsultieren Sie unverz√ľglich einen Arzt.

Blutungen, Geschw√ľre und Durchbruch von Geschw√ľren im Magen-Darmbereich:

Blutungen, Geschw√ľre und Durchbruch von Geschw√ľren im Magen-Darmbereich, die t√∂dlich verlaufen k√∂nnen, wurden im Zusammenhang mit allen entz√ľndungshemmenden Schmerzmitteln gemeldet; sie k√∂nnen jederzeit w√§hrend der Therapie auftreten, mit Warnsymptomen oder auch ohne Warnsymptome und mit oder ohne schwerwiegenden Magen-Darmerkrankungen in der Vorgeschichte.

Das Risiko von Blutungen, Geschw√ľren und Durchbruch von Geschw√ľren im Magen-Darmbereich ist h√∂her mit steigender Dosis der entz√ľndungshemmenden Schmerzmittel, bei Patienten mit Magen- Darmgeschw√ľren in der Vorgeschichte, insbesondere mit Komplikationen wie Blutung oder Durchbruch von Geschw√ľren und bei √§lteren Patienten. Diese Patienten sollten die Behandlung mit der niedrigsten verf√ľgbaren Dosis beginnen. F√ľr diese Patienten sollte eine gleichzeitige Behandlung mit einem sogenannten ‚ÄěMagenschutz‚Äú (z. B. Misoprostol oder Protonenpumpenhemmer) in Betracht gezogen werden und auch f√ľr Patienten, die gleichzeitig mit niedrig dosierter Acetylsalicyls√§ure oder mit anderen Substanzen, die m√∂glicherweise das Risiko von Magen-Darmgeschw√ľren oder ‚Äďblutungen erh√∂hen, behandelt werden (siehe dieser Abschnitt oben und ‚Äě Einnahme von ratioDolor Ibuprofen 300 mg Schmerztabletten zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú).

Patienten mit Magen-Darmerkrankungen in der Vorgeschichte, insbesondere wenn sie √§lter sind, sollten jegliche ungew√∂hnliche Beschwerden im Magen-Darmbereich (wie starke Magen- und/oder Bauchschmerzen, schwarzer oder blutiger Stuhl) dem Arzt melden; dies gilt in besonderem Ma√üe f√ľr die Anfangsphase der Therapie.

Entz√ľndungshemmende Arzneimittel/Schmerzmittel wie Ibuprofen k√∂nnen mit einem geringf√ľgig erh√∂hten Risiko f√ľr einen Herzanfall oder Schlaganfall einhergehen, insbesondere bei Anwendung in

hohen Dosen. √úberschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer.

Sie sollten Ihre Behandlung vor der Einnahme von ratioDolor Ibuprofen 300 mg Schmerztabletten mit Ihrem Arzt oder Apotheker besprechen, wenn Sie

  • eine Herzerkrankung, einschlie√ülich Herzschw√§che (Herzinsuffizienz) und Angina (Brustschmerzen), haben oder einen Herzinfarkt, eine Bypass-Operation, eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (Durchblutungsst√∂rungen in den Beinen oder F√ľ√üen aufgrund verengter oder verschlossener Arterien) oder jegliche Art von Schlaganfall (einschlie√ülich Mini-Schlaganfall oder transitorischer isch√§mischer Attacke, ‚ÄěTIA‚Äú) hatten.
  • Bluthochdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinspiegel haben oder Herzerkrankungen oder Schlaganf√§lle in Ihrer Familienvorgeschichte vorkommen oder wenn Sie Raucher sind.

Gleichzeitige Anwendung von ratioDolor Ibuprofen 300 mg Schmerztabletten und von entz√ľndungshemmenden Schmerzmitteln, einschlie√ülich der Zyklooxygenase-2 selektiven Inhibitoren sollte vermieden werden.

Hautreaktionen:

Im Zusammenhang mit der Behandlung mit ratioDolor Ibuprofen 300 mg wurden schwerwiegende Hautreaktionen berichtet. Bei Auftreten von Hautausschlag, L√§sionen der Schleimh√§ute, Blasen oder sonstigen Anzeichen einer Allergie sollten Sie die Behandlung mit ratioDolor Ibuprofen 300 mg einstellen und sich unverz√ľglich in medizinische Behandlung begeben, da dies die ersten Anzeichen einer sehr schwerwiegenden Hautreaktion sein k√∂nnen. Siehe Abschnitt 4.

Es scheint, dass die Patienten das h√∂chste Risiko f√ľr diese Reaktionen fr√ľh im Therapieverlauf haben: der Beginn der Reaktion trat in der Mehrzahl der F√§lle innerhalb des ersten Behandlungsmonats ein.

W√§hrend einer Windpockeninfektion (Varicella) sollte die Anwendung von ratioDolor Ibuprofen 300 mg vermieden werden (siehe Abschnitt 4 ‚ÄěErkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes‚Äú).

Nicht-bakterielle Hirnhautentz√ľndung (aseptische Meningitis):

Bei seltenen Gelegenheiten wurde bei mit Ibuprofen behandelten Patienten eine aseptische Meningitis beobachtet. Obwohl dies wahrscheinlich eher bei Patienten mit systemischen Lupus erythematodes (SLE, bestimmte Erkrankung des Immunsystems) und verwandten Bindegewebserkrankungen auftritt, wurde es bei Patienten ohne chronischer Grunderkrankung berichtet.

Weitere Informationen:

Schwere akute √úberempfindlichkeitsreaktionen (z. B. anaphylaktischer Schock) werden sehr selten beobachtet. Bei ersten Anzeichen einer √úberempfindlichkeitsreaktion nach Einnahme von ratioDolor Ibuprofen 300 mg Schmerztabletten muss die Therapie abgebrochen werden. Der Symptomatik entsprechende, medizinisch erforderliche Ma√ünahmen m√ľssen durch fachkundige Personen eingeleitet werden.

Ibuprofen, der Wirkstoff von ratioDolor Ibuprofen 300 mg Schmerztabletten, kann vor√ľbergehend die Blutpl√§ttchenfunktion (Thrombozytenaggregation) hemmen. Patienten mit Blutgerinnungsst√∂rungen sollten daher sorgf√§ltig √ľberwacht werden.

Bei gleichzeitiger Anwendung von Ibuprofen-haltigen Arzneimitteln kann die Wirkung niedrig-dosierter Acetylsalicyls√§ure (Vorbeugung der Entstehung von Blutgerinnseln) beeintr√§chtigt sein. Sie sollten daher Ibuprofen-haltige Arzneimittel nicht ohne ausdr√ľckliche Anweisung Ihres Arztes anwenden.

Bei Patienten mit bestimmten Erkrankungen des Immunsystems (systemischer Lupus erythematodes

(SLE) und Mixed Connective Tissue Disease (MCTD)) kann das Risiko einer nicht-bakteriellen Hirnhautentz√ľndung (aseptische Meningitis) erh√∂ht sein.

Bei bestehendem systemischen Lupus erythematodes (SLE) und anderen Immunsystemerkrankungen (wie z.B. Mixed Connective Tissue Disease) ist vor der Anwendung der Arzt zu befragen.

Bei Auftreten folgender Zeichen ist das Präparat abzusetzen und sofort ein Arzt aufzusuchen:

  • Starke Kopfschmerzen, √úbelkeit, Erbrechen, Fieber, Nackensteife und/oder Bewusstseinstr√ľbung (Zeichen einer Gehirnhautentz√ľndung),
  • Verringerung der Harnausscheidung, Ansammlung von Wasser im K√∂rper (√Ėdeme) oder allgemeines Unwohlsein (m√∂gliche Zeichen einer eingeschr√§nkten Nierenfunktion),
  • bei starken Magen- und/oder Bauchschmerzen, schwarzem oder blutigem Stuhl, Hautausschlag mit Schleimhautentz√ľndungen, Seh- oder H√∂rst√∂rungen,
  • wenn Zeichen einer Infektion (z.B. R√∂tung, Schwellung, √úbererw√§rmung, Schmerz, Fieber) neu auftreten oder sich verschlimmern.

Insbesondere bei Langzeitanwendung sind regelmäßige Kontrollen des Blutbildes, des Blutzuckers und der Blutgerinnungswerte, der Leber- und Nierenfunktion sowie der Augen und des Gehörs angezeigt.

Bei Patienten mit Blutarmut ist bei Langzeitbehandlung auf eventuelle Sickerblutungen zu achten.

Vorsichtige Dosierung bei alten Menschen mit eingeschränkter Leber- und/oder Nierenfunktion.

Nebenwirkungen k√∂nnen dadurch gering gehalten werden, dass zur Erzielung einer Beschwerdefreiheit die niedrigst wirksame Dosis f√ľr die k√ľrzest notwendige Zeit angewendet wird.

Ibuprofen kann die gewohnten Zeichen und Symptome von Infektionskrankheiten verschleiern; auch die Aktivierung symptomloser Infektionen wurde beobachtet. Diese M√∂glichkeiten sind zu ber√ľcksichtigen, um unn√∂tige Verz√∂gerungen bei der Einleitung einer geeigneten Infektionsbehandlung zu vermeiden.

Falls bei Infektionen, die auf eine Behandlung ansprechen, zusätzlich Ibuprofen verabreicht wird, ist besondere Vorsicht geboten.

Bei l√§ngerem Gebrauch von Schmerzmitteln k√∂nnen Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erh√∂hte Dosen des Arzneimittels behandelt werden d√ľrfen. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat, wenn Sie trotz der Einnahme von ratioDolor Ibuprofen 300 mg Schmerztabletten h√§ufig unter Kopfschmerzen leiden!

Ganz allgemein kann die gewohnheitsm√§√üige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierensch√§digung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) f√ľhren.

Während der Anwendung von ratioDolor Ibuprofen 300 mg Schmerztabletten sollten Sie möglichst keinen Alkohol trinken, da Wirkstoff-bedingte Nebenwirkungen, insbesondere solche, die den Magen-Darmtrakt oder das zentrale Nervensystem betreffen, verstärkt werden können.

Kinder und Jugendliche

Bei Kindern und Jugendlichen mit Fl√ľssigkeitsmangel besteht ein Risiko f√ľr Nierenfunktionsst√∂rungen.

Darf Kindern unter 12 Jahren nur √ľber √§rztliche Verschreibung gegeben werden.

Bei Fortbestand der Beschwerden oder wenn der erwartete Erfolg durch die Anwendung nicht eintritt, ist ehestens ärztliche Beratung erforderlich.

Schmerzmittel sollen nicht längere Zeit oder in höheren Dosen ohne ärztlichen Rat angewendet werden.

Einnahme von ratioDolor Ibuprofen 300 mg Schmerztabletten zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

ratioDolor Ibuprofen 300 mg Schmerztabletten können andere Arzneimittel beeinträchtigen oder von diesen beeinträchtigt werden. Zum Beispiel:

  • Die gleichzeitige Anwendung von ratioDolor Ibuprofen 300 mg Schmerztabletten und Digoxin (herzst√§rkendes Arzneimittel), Phenytoin (Arzneimittel zur Behandlung von Krampfanf√§llen) oder Lithium (Arzneimittel zur Behandlung depressiver Erkrankungen) kann die Konzentration dieser Arzneimittel im Blut erh√∂hen. Eine Kontrolle der Serum-Lithium-Spiegel ist n√∂tig. Eine Kontrolle der Serum-Digoxin- und der Serum-Phenytoin-Spiegel wird empfohlen.
  • ratioDolor Ibuprofen 300 mg Schmerztabletten k√∂nnen die Wirkung von entw√§ssernden und blutdrucksenkenden Arzneimitteln (Diuretika und Antihypertensiva) abschw√§chen.
  • ratioDolor Ibuprofen 300 mg Schmerztabletten k√∂nnen die Wirkung von ACE-Hemmern (Arzneimittel zur Behandlung von Herzschw√§che und Bluthochdruck) abschw√§chen. Bei gleichzeitiger Anwendung kann weiterhin das Risiko f√ľr das Auftreten einer Nierenfunktionsst√∂rung erh√∂ht sein.
  • Die gleichzeitige Gabe von ratioDolor Ibuprofen 300 mg Schmerztabletten und kaliumsparenden Entw√§sserungsmitteln (bestimmte Diuretika) kann zu einer Erh√∂hung des Kaliumspiegels im Blut f√ľhren.
  • Die gleichzeitige Einnahme von ratioDolor Ibuprofen 300 mg Schmerztabletten mit anderen entz√ľndungs- und schmerzhemmenden Arzneimitteln aus der Gruppe der nicht-steroidalen Antiphlogistika oder mit Glukokortikoiden (Nebennierenrindenhormone) erh√∂ht das Risiko f√ľr Magen-Darm-Geschw√ľre oder -Blutungen.
  • Arzneimittel zur Vorbeugung von Blutgerinnselbildung wie Acetylsalicyls√§ure und bestimmte Arzneimittel zur Behandlung depressiver Erkrankungen (selektive Serotonin- Wiederaufnahmehemmer/SSRI) k√∂nnen das Risiko f√ľr Magen-Darm-Blutungen erh√∂hen.
  • Arzneimittel, die gerinnungshemmend wirken (d. h. das Blut verd√ľnnen/die Blutgerinnung verhindern, z. B. Acetylsalicyls√§ure, Warfarin, Ticlopidin).
  • Arzneimittel, die hohen Blutdruck senken (ACE-Hemmer wie z. B. Captopril, Betablocker wie z. B. Atenolol-haltige Arzneimittel, Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten wie z. B. Losartan).
  • Die Gabe von ratioDolor Ibuprofen 300 mg Schmerztabletten innerhalb von 24 Stunden vor oder nach Gabe von Methotrexat (Arzneimittel zur Unterdr√ľckung der Zellvermehrung und Immunabwehr) kann zu einer erh√∂hten Konzentration von Methotrexat und einer Zunahme seiner unerw√ľnschten Wirkungen f√ľhren.
  • Das Risiko einer nierensch√§digenden Wirkung durch Ciclosporin (Arzneimittel zur Unterdr√ľckung der Immunabwehr) wird durch die gleichzeitige Gabe bestimmter

entz√ľndungshemmender Schmerzmittel erh√∂ht. Dieser Effekt kann auch f√ľr eine Kombination von Ciclosporin mit Ibuprofen nicht ausgeschlossen werden.

  • Arzneimittel, die Probenecid oder Sulfinpyrazon (Arzneimittel zur Behandlung von Gicht) enthalten, k√∂nnen die Ausscheidung von Ibuprofen verz√∂gern. Dadurch kann es zu einer Anreicherung von Ibuprofen im K√∂rper mit Verst√§rkung seiner unerw√ľnschten Wirkungen kommen.
  • Entz√ľndungshemmende Schmerzmittel wie Ibuprofen k√∂nnen die Wirkung von blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln wie Warfarin, Phenprocoumon und Heparin verst√§rken (siehe ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú).
  • Klinische Untersuchungen haben Wechselwirkungen zwischen entz√ľndungshemmenden Schmerzmitteln und Sulfonylharnstoffen (blutzuckersenkende Arzneimittel) gezeigt. Obwohl Wechselwirkungen zwischen Ibuprofen und Sulfonylharnstoffen bisher nicht beschrieben sind, wird vorsichtshalber bei gleichzeitiger Einnahme eine Kontrolle der Blutzuckerwerte empfohlen.
  • Tacrolimus (Arzneimittel zur Verhinderung von Transplantatabsto√üung und zur Behandlung von Neurodermitis): Das Risiko einer Nierensch√§digung ist erh√∂ht, wenn beide Arzneimittel gleichzeitig verabreicht werden.
  • Zidovudin (Arzneimittel gegen AIDS): Es gibt Hinweise auf ein erh√∂htes Risiko f√ľr Einblutungen in Gelenke (H√§marthrosen) und H√§matome bei HIV-positiven H√§mophilie-Patienten (Blutern), die gleichzeitig Zidovudin und Ibuprofen anwenden.
  • Chinolon-Antibiotika: Es kann ein erh√∂htes Risiko f√ľr Krampfanf√§lle bestehen.

Einige andere Arzneimittel können die Behandlung mit ratioDolor Ibuprofen 300 mg Schmerztabletten ebenfalls beeinträchtigen oder durch eine solche selbst beeinträchtigt werden. Sie sollten daher vor der Anwendung von ratioDolor Ibuprofen 300 mg Schmerztabletten zusammen mit anderen Arzneimitteln immer den Rat Ihres Arztes oder Apothekers einholen.

Einnahme von ratioDolor Ibuprofen 300 mg Schmerztabletten zusammen mit Alkohol

Während der Anwendung von ratioDolor Ibuprofen 300 mg Schmerztabletten sollten Sie möglichst keinen Alkohol trinken, da Wirkstoff-bedingte Nebenwirkungen, insbesondere solche, die den Magen-Darmtrakt oder das zentrale Nervensystem betreffen, verstärkt werden können.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Nehmen Sie ratioDolor Ibuprofen 300 mg Schmerztabletten nicht ein, wenn Sie sich in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft befinden, da dies Ihr ungeborenes Kind sch√§digen oder Probleme bei der Geburt verursachen k√∂nnte. Es kann Nieren- und Herzprobleme bei Ihrem ungeborenen Kind verursachen. Es kann Ihre Blutungsneigung und die Ihres Kindes beeinflussen und dazu f√ľhren, dass der Geburtsvorgang sp√§ter einsetzt oder l√§nger andauert als erwartet. Sie sollten ratioDolor Ibuprofen 300 mg Schmerztabletten w√§hrend der ersten 6 Monate der Schwangerschaft nicht einnehmen, sofern es nicht absolut notwendig ist und von Ihrem Arzt empfohlen wird. Wenn Sie w√§hrend dieses Zeitraums behandelt werden m√ľssen oder w√§hrend Sie versuchen schwanger zu werden, sollte die Dosierung so niedrig wie

m√∂glich und √ľber einen so kurzen Zeitraum wie m√∂glich erfolgen. Wenn Sie ratioDolor Ibuprofen 300 mg Schmerztabletten ab der 20. Schwangerschaftswoche f√ľr mehr als ein paar Tage einnehmen, kann dies bei Ihrem ungeborenen Kind Nierenprobleme verursachen, was zu einer verringerten Menge des Fruchtwassers, welches Ihr Kind umgibt, f√ľhren kann (Oligohydramnion) oder es kann zur Verengung eines Blutgef√§√ües (Ductus arteriosus) im Herzen Ihres Kindes kommen. Wenn Sie l√§nger als ein paar Tage behandelt werden m√ľssen, kann Ihr Arzt eine zus√§tzliche √úberwachung empfehlen.

Stillzeit

Der Wirkstoff Ibuprofen und seine Abbauprodukte gehen nur in geringen Mengen in die Muttermilch √ľber. Da nachteilige Folgen f√ľr den S√§ugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird bei kurzfristiger Anwendung von ratioDolor Ibuprofen 300 mg Schmerztabletten eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein. Wird eine l√§ngere Einnahme h√∂herer Dosen verordnet, sollte jedoch ein fr√ľhzeitiges Abstillen erwogen werden.

Fortpflanzungsfähigkeit

Wie andere Arzneimittel, die die Prostaglandinsynthese hemmen, können ratioDolor Ibuprofen 300 mg Schmerztabletten es Ihnen erschweren, schwanger zu werden. Sie sollten Ihren Arzt informieren, wenn Sie planen schwanger zu werden oder wenn Sie Probleme haben, schwanger zu werden.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Da bei der Anwendung von ratioDolor Ibuprofen 300 mg Schmerztabletten in h√∂herer Dosierung Nebenwirkungen wie M√ľdigkeit und Schwindel sowie Sehst√∂rungen auftreten k√∂nnen, kann im Einzelfall das Reaktionsverm√∂gen ver√§ndert und die F√§higkeit zur aktiven Teilnahme am Stra√üenverkehr und zum Bedienen von Maschinen beeintr√§chtigt werden. Dies gilt in verst√§rktem Ma√üe im Zusammenwirken mit Alkohol. Sie k√∂nnen dann auf unerwartete und pl√∂tzliche Ereignisse nicht mehr schnell und gezielt genug reagieren. Fahren Sie in diesem Fall nicht Auto oder andere Fahrzeuge! Bedienen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen! Arbeiten Sie nicht ohne sicheren Halt!

ratioDolor Ibuprofen 300 mg enthält Natrium

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Die niedrigste wirkungsvolle Dosis sollte f√ľr die k√ľrzeste Dauer, die zur Linderung der Symptome erforderlich ist, angewendet werden. Wenn Sie eine Infektion haben, konsultieren Sie unverz√ľglich einen Arzt, falls die Symptome (z. B. Fieber und Schmerzen) anhalten oder sich verschlimmern (siehe Abschnitt 2).

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Es wird folgende Dosierung empfohlen:

Bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren sollte eine Tagesh√∂chstdosis von 4 ratioDolor Ibuprofen 300 mg Schmerztabletten nicht √ľberschritten werden. Die Tagesdosis soll auf 3 oder mehr Einzelgaben

verteilt werden.

Bei Kindern von 6 bis 11 Jahren liegt die empfohlene Tagesh√∂chstdosis bei 2 ratioDolor Ibuprofen 300 mg Schmerztabletten. Gegebenenfalls k√∂nnen ratioDolor Ibuprofen 300 mg Schmerztabletten geteilt werden (zum Beispiel ¬Ĺ Tablette bis zu 4 mal t√§glich).

Darf Kindern unter 12 Jahren nur √ľber √§rztliche Verschreibung gegeben werden.

Falls die Anwendung dieses Arzneimittels bei Kindern und Jugendlichen f√ľr mehr als 3 Tage erforderlich ist oder falls sich die Symptome verschlechtern, ist ein Arzt aufzusuchen.

Besondere Patientengruppen

√Ąltere Patienten

Es ist keine spezielle Dosisanpassung erforderlich.

Wegen des m√∂glichen Nebenwirkungsprofils (siehe Abschnitt 4 ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú) sollten √§ltere Menschen besonders sorgf√§ltig √ľberwacht werden.

Eingeschränkte Nierenfunktion

Bei Patienten mit leichter bis m√§√üiger Einschr√§nkung der Nierenfunktion ist keine Dosisreduktion erforderlich (Patienten mit schwerer Nierenfunktionsst√∂rung siehe ‚ÄěratioDolor Ibuprofen 300 mg Schmerztabletten d√ľrfen nicht eingenommen werden‚Äú).

Eingeschränkte Leberfunktion

Bei Patienten mit leichter bis m√§√üiger Einschr√§nkung der Leberfunktion ist keine Dosisreduktion erforderlich (Patienten mit schwerer Leberfunktionsst√∂rung siehe ‚ÄěratioDolor Ibuprofen 300 mg Schmerztabletten d√ľrfen nicht eingenommen werden‚Äú).

Dauer der Anwendung

ratioDolor Ibuprofen 300 mg Schmerztabletten sollten ohne √§rztlichen Rat nicht l√§nger als 3 ‚Äď 4 Tage hintereinander eingenommen werden.

Art der Anwendung Zum Einnehmen.

ratioDolor Ibuprofen 300 mg Schmerztabletten unzerkaut zu oder nach den Mahlzeiten mit reichlich Fl√ľssigkeit einnehmen.

Bei empfindlichen Magen empfiehlt es sich ratioDolor Ibuprofen 300 mg Schmerztabletten während der Mahlzeiten einzunehmen.

Wenn Sie eine größere Menge von ratioDolor Ibuprofen 300 mg Schmerztabletten eingenommen haben, als Sie sollten

Falls Sie mehr ratioDolor Ibuprofen 300 mg Schmerztabletten eingenommen haben, als Sie sollten, oder falls Kinder aus Versehen das Arzneimittel eingenommen haben, wenden Sie sich immer an einen Arzt oder ein Krankenhaus in Ihrer N√§he, um eine Einsch√§tzung des Risikos und Rat zur weiteren Behandlung zu bekommen. Als Symptome einer √úberdosierung k√∂nnen zentralnerv√∂se St√∂rungen mit Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit und Bewusstlosigkeit (bei Kindern auch myoklonische Kr√§mpfe) sowie Bauchschmerzen, √úbelkeit und Erbrechen (m√∂glicherweise auch mit Blut), Ohrensausen, Verwirrung und Augenzittern auftreten. Weiters sind Magen-Darmblutungen und Leber- und Nierenfunktionsst√∂rungen m√∂glich. Ferner kann es zu Blutdruckabfall, verminderter Atmung (Atemdepression) und zu blauroter Verf√§rbung von Haut und Schleimh√§uten (Zyanose) kommen. Bei hohen Dosen wurde √ľber √úbers√§uerung des K√∂rpers (metabolische Azidose) berichtet, die sich in Schl√§frigkeit, Brustschmerzen, Herzklopfen, Ohnmacht, Kr√§mpfen (vor allem bei Kindern), Schw√§che und Schwindelgef√ľhl, Blut im Urin, Frieren und Atemprobleme √§u√üert.

Bei Verdacht auf √úberdosierung ist unverz√ľglich der Arzt zu aufzusuchen. Dieser kann entsprechend der

Schwere der Vergiftung √ľber die gegebenenfalls erforderlichen Ma√ünahmen entscheiden.

F√ľr den Arzt:

Zur Therapie bei √úberdosierung finden Sie Hinweise am Ende dieser Gebrauchsinformation!

Wenn Sie die Einnahme von ratioDolor Ibuprofen 300 mg Schmerztabletten vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Nehmen Sie stattdessen einfach die √ľbliche folgende Dosis zur gewohnten Zeit ein.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Falls die folgenden Beschwerden/Anzeichen bei Ihnen auftreten m√ľssen Sie ratioDolor Ibuprofen 300 mg Schmerztabletten absetzen und sofort den Arzt informieren.

  • st√§rkere Schmerzen im Oberbauch, Bluterbrechen, Blut im Stuhl und/oder eine Schwarzf√§rbung des Stuhls
  • Verminderung der Harnausscheidung, Ansammlung von Wasser im K√∂rper (√Ėdeme) sowie allgemeines Unwohlsein; dies kann Ausdruck einer Nierenerkrankung bis hin zum Nierenversagen sein.

Bei den folgenden unerw√ľnschten Arzneimittelwirkungen muss ber√ľcksichtigt werden, dass sie √ľberwiegend dosisabh√§ngig und von Patient zu Patient unterschiedlich sind.

Die am h√§ufigsten beobachteten Nebenwirkungen betreffen den Verdauungstrakt. Magen/Zw√∂lffingerdarm-Geschw√ľre (peptische Ulzera), Perforationen (Durchbr√ľche) oder Blutungen, manchmal t√∂dlich, k√∂nnen auftreten, insbesondere bei √§lteren Patienten (siehe ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú). √úbelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bl√§hungen, Verstopfung, Verdauungsbeschwerden, Bauchschmerzen, Teerstuhl, Bluterbrechen, Mundschleimhautentz√ľndung mit Geschw√ľrbildung (ulzerative Stomatitis), Verschlimmerung von entz√ľndlichen Darmerkrankungen (Colitis ulcerosa und Morbus Crohn, siehe Abschnitt ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú) sind nach Anwendung berichtet worden. Weniger h√§ufig wurde eine Magenschleimhautentz√ľndung beobachtet. Insbesondere das Risiko f√ľr das Auftreten von Magen-Darm-Blutungen ist abh√§ngig vom Dosisbereich und der Anwendungsdauer.

Fl√ľssigkeitsansammlung im Gewebe (√Ėdeme), Bluthochdruck und Herzmuskelschw√§che wurden im Zusammenhang mit einer Behandlung mit entz√ľndungshemmenden Schmerzmitteln berichtet.

Arzneimittel wie ratioDolor Ibuprofen 300 mg Schmerztabletten sind m√∂glicherweise mit einem geringf√ľgig erh√∂hten Risiko f√ľr Herzanf√§lle (‚ÄěHerzinfarkt‚Äú) oder Schlaganf√§lle verbunden.

Sehr häufige Nebenwirkungen: können mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen

Magen-Darm- Beschwerden wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, √úbelkeit, Erbrechen, Bl√§hungen, Durchfall, Verstopfung und geringf√ľgige Magen-Darm-Blutverluste, die in Ausnahmef√§llen eine Blutarmut (An√§mie) verursachen k√∂nnen.

Häufige Nebenwirkungen: können bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

oder M√ľdigkeit

Magen/Zw√∂lffingerdarm-Geschw√ľre (peptische Ulzera), unter Umst√§nden mit Blutung und Durchbruch. Mundschleimhautentz√ľndung mit Geschw√ľrbildung (ulzerative Stomatitis), Verst√§rkung einer Colitis ulcerosa oder eines Morbus Crohn (entz√ľndliche Darmerkrankungen)

Gelegentliche Nebenwirkungen: können bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

  • √úberempfindlichkeitsreaktionen mit Hautausschl√§gen und Hautjucken sowie Asthmaanf√§llen (ggf. mit Blutdruckabfall). In diesem Fall ist umgehend der Arzt zu informieren, und ratioDolor Ibuprofen 300 mg Schmerztabletten d√ľrfen nicht mehr eingenommen werden.
  • Sehst√∂rungen. Falls dies auf Sie zutrifft, beenden Sie bitte die Einnahme von ratioDolor Ibuprofen 300 mg Schmerztabletten und suchen Sie umgehend einen Arzt auf.
  • Magenschleimhautentz√ľndung
  • verminderte Harnausscheidung und vermehrte Wassereinlagerung im Gewebe mit Ausbildung von √Ėdemen, insbesondere bei Patienten mit Bluthochdruck oder eingeschr√§nkter Nierenfunktion; nephrotisches Syndrom (Wasseransammlung im K√∂rper [√Ėdeme] und starke Eiwei√üausscheidung im Harn); entz√ľndliche Nierenerkrankung (interstitielle Nephritis), die mit einer akuten Nierenfunktionsst√∂rung einhergehen kann.

Sehr seltene Nebenwirkungen: können bis zu 1 von 10.00 Behandelten betreffen

  • Im zeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung bestimmter entz√ľndungshemmender Schmerzmittel (NSAR; zu diesen geh√∂ren auch ratioDolor Ibuprofen 300 mg Schmerztabletten) ist eine Verschlechterung infektionsbedingter Entz√ľndungen (z. B. Entwicklung einer nekrotisierenden Fasciitis) beschrieben worden. Wenn w√§hrend der Anwendung von ratioDolor Ibuprofen 300 mg Schmerztabletten Zeichen einer Infektion (z. B. R√∂tung, Schwellung, √úberw√§rmung, Schmerz, Fieber) neu auftreten oder sich verschlimmern, sollte daher unverz√ľglich der Arzt zu Rate gezogen werden.
  • Unter der Anwendung von Ibuprofen wurde die Symptomatik einer Hirnhautentz√ľndung (aseptischen Meningitis) wie starke Kopfschmerzen, √úbelkeit, Erbrechen, Fieber, Nackensteifigkeit oder Bewusstseinstr√ľbung beobachtet. Ein erh√∂htes Risiko scheint f√ľr Patienten zu bestehen, die bereits an bestimmten Erkrankungen des Immunsystems (systemischer Lupus erythematodes, Mischkollagenosen) leiden.
  • St√∂rungen der Blutbildung (An√§mie, Leukopenie, Thrombozytopenie, Panzytopenie, Agranulozytose). Erste Anzeichen k√∂nnen sein: Fieber, Halsschmerzen, oberfl√§chliche Wunden im Mund, grippeartige Beschwerden, starke Abgeschlagenheit, Nasenbluten und Hautblutungen.
  • In diesen F√§llen ist das Arzneimittel sofort abzusetzen und der Arzt aufzusuchen. Jegliche Selbstbehandlung mit schmerz- oder fiebersenkenden Arzneimitteln sollte unterbleiben.
  • Bei Langzeittherapie sollte das Blutbild regelm√§√üig kontrolliert werden.
  • schwere allgemeine √úberempfindlichkeitsreaktionen. Sie k√∂nnen sich √§u√üern als: Schwellungen von Gesicht, Zunge und innerem Kehlkopf mit Einengung der Luftwege, Luftnot, Herzjagen, Blutdruckabfall bis hin zum bedrohlichen Schock. Bei Auftreten einer dieser Erscheinungen, die schon bei Erstanwendung vorkommen k√∂nnen, ist sofortige √§rztliche Hilfe erforderlich und Sie d√ľrfen ratioDolor Ibuprofen 300 mg Schmerztabletten nicht mehr einnehmen.
  • psychotische Reaktionen, Depression
  • Ohrger√§usche (Tinnitus), H√∂rst√∂rungen
  • Herzklopfen, √Ėdeme (Fl√ľssigkeitsansammlung im Gewebe), Herzmuskelschw√§che, Herzinfarkt
  • Bluthochdruck
  • Entz√ľndung der Speiser√∂hre und der Bauchspeicheldr√ľse, Ausbildung von membranartigen Verengungen in D√ľnn- und Dickdarm (intestinale, diaphragmaartige Strikturen)
  • Leberfunktionsst√∂rungen, Lebersch√§den, insbesondere bei der Langzeittherapie, Leberversagen, akute Leberentz√ľndung (Hepatitis) Bei l√§nger dauernder Gabe sollten die Leberwerte regelm√§√üig kontrolliert werden. Halten Sie sich bitte an die Anweisungen Ihres Arztes.
  • schwere Hautreaktionen wie Hautausschlag mit R√∂tung und Blasenbildung (z. B. Stevens- Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse/Lyell-Syndrom), Haarausfall. In Ausnahmef√§llen kann es zu einem Auftreten von schweren Hautinfektionen und Weichteilkomplikationen w√§hrend einer Windpockenerkrankung (Varizelleninfektion) kommen (siehe auch ‚ÄěInfektionen und parasit√§re Erkrankungen‚Äú).
  • Nierengewebssch√§digungen (Papillennekrosen), erh√∂hte Harns√§urekonzentrationen im Blut

Nicht bekannte Nebenwirkungen: H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

  • aseptische Meninigitis (nicht-bakterielle Hirnhautentz√ľndung)
  • Es kann zu einer schweren Hautreaktion, bekannt als DRESS-Syndrom, kommen. Die
  • Symptome von DRESS umfassen Hautausschlag, Fieber, geschwollene Lymphknoten und
  • eine Zunahme von Eosinophilen (einer Form der wei√üen Blutk√∂rperchen).
  • Bei Behandlungsbeginn ein roter, schuppiger, weit verbreiteter Hautausschlag mit Unebenheiten unter der Haut und von Fieber begleiteten Blasen, die sich in erster Linie auf den Hautfalten, dem Rumpf und den oberen Extremit√§ten befinden (akutes generalisiertes pustul√∂ses Exanthem).
    Beenden Sie die Anwendung von ratioDolor Ibuprofen 300 mg, wenn Sie diese Symptome entwickeln, und begeben Sie sich unverz√ľglich in medizinische Behandlung. Siehe auch Abschnitt 2.
  • Die Haut wird lichtempfindlich.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach ‚ÄěVerwendbar bis:‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden.

Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was ratioDolor Ibuprofen 300 mg Schmerztabletten enthalten

Der Wirkstoff ist: Ibuprofen

1 Filmtablette enthält 500 mg Ibuprofen-Lysinsalz (entsprechend 292,6 mg Ibuprofen).

  • Die sonstigen Bestandteile sind:

Mikrokristalline Cellulose, Croscarmellose-Natrium, Talkum, Magnesiumstearat, Hochdisperses

Siliciumdioxid, Methylhydroxypropylcellulose, Macrogol, Glycerin.

Wie ratioDolor Ibuprofen 300 mg Schmerztabletten aussehen und Inhalt der Packung

ratioDolor Ibuprofen 300 mg Schmerztabletten sind weiße bis leicht gelbliche Oblong-Filmtabletten mit beidseitiger Bruchkerbe.

Die Tabletten können in gleiche Dosen geteilt werden.

ratioDolor Ibuprofen 300 mg Schmerztabletten sind in Blisterpackungen aus Aluminium-/PVC-Folie mit 20 und 50 St√ľck erh√§ltlich.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer TEVA B.V.

Swensweg 5 2031 GA Haarlem Niederlande

Tel.-Nr.: +43/1/97007-0

Fax-Nr.: +43/1/97007-66 e-mail: info@ratiopharm.at

Hersteller

Merckle GmbH

Ludwig-Merckle-Straße 3

89143 Blaubeuren

Deutschland

Z.Nr.: 1-19365

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Oktober 2022.

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Die folgenden Informationen sind f√ľr medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Therapie bei √úberdosierung:

Bei Vergiftungserscheinungen erfolgt eine symptomatische Behandlung, allenfalls Magensp√ľlung. Ein spezifisches Antidot existiert nicht.

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Wirkstoff(e) Ibuprofen
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Teva B.V.
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 04.06.1991
ATC Code M01AE01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Nichtsteroidale Antiphlogistika und Antirheumatika

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