Ibuprofen APOsort 400 mg Schmerztabletten

Abbildung Ibuprofen APOsort 400 mg Schmerztabletten
Wirkstoff(e) Ibuprofen
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller GL Pharma
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code M01AE01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Nichtsteroidale Antiphlogistika und Antirheumatika

Zulassungsinhaber

GL Pharma

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Ibuprofen PharmaSwiss 400 mg Suspension zum Einnehmen Ibuprofen PharmaSwiss Ceska Republika sro
Dolofort 400 mg - Filmtabletten Ibuprofen Glenwood GmbH Pharmazeutische Erzeugnisse
Aktren 400 mg - Kapseln Ibuprofen Bayer Austria GmbH
Duanibu 200 mg - Dragees Ibuprofen M.C.M. Klosterfrau
Nureflex 20 mg/ml orale Suspension f√ľr Kinder Ibuprofen Reckitt Benckiser Deutschland GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Eine Ibuprofen APOsort 400 mg Schmerztablette enthält als Wirkstoff 400 mg Ibuprofen.

Ibuprofen geh√∂rt zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die man nicht-steroidale entz√ľndungshemmende Arzneimittel (nicht-steroidale Analgetika/Antirheumatika (NSAR)) nennt. Diese Arzneimittel haben schmerzstillende, entz√ľndungshemmende und fiebersenkende Wirkung.

Ibuprofen APOsort wird angewendet

  • zur Linderung von leichten bis m√§√üig starken Schmerzen (wie z.B. Kopfschmerzen, Zahnschmerzen und Regelschmerzen);
  • zur Linderung von Schmerzen und Fieber bei Erk√§ltungen.

Wenn Sie sich nach 3 bis 4 Tagen nicht besser oder gar schlechter f√ľhlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Ibuprofen APOsort darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Ibuprofen oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

  • wenn Sie nach der Anwendung anderer √§hnlicher Schmerzmittel (NSAR) oder Acetylsalicyls√§ure jemals an Atemnot, Asthma, einer rinnenden Nase, Schwellungen oder Nesselausschl√§gen gelitten haben.
  • wenn Sie an Gehirnblutungen (zerebrovaskul√§ren Blutungen) oder anderen aktiven Blutungen leiden.
  • wenn Sie ein Magen-/D√ľnndarm-Geschw√ľr oder eine Magen-/Darm-Blutungen haben (oder zwei oder mehr Episoden solcher hatten).
  • wenn Sie bei einer fr√ľheren Einnahme von NSAR Magen-/Darm-Blutungen oder einen -Durchbruch (Perforation) hatten.
  • wenn Sie schwere Leber-, Nieren- oder Herzinsuffizienz (schwere Funktionsst√∂rungen) haben.
  • wenn Sie an einer ungekl√§rten St√∂rung der Blutbildung oder einer Knochenmarkssch√§digung leiden.
  • wenn Sie an einer Tendenz zu unkontrollierten Blutungen (H√§morrhagien) oder St√∂rungen der Blutgerinnung (Koagulation) leiden.
  • wenn Sie an schwerer Dehydratation (Austrocknung der K√∂rpers verursacht durch Erbrechen, Durchfall oder unzureichende Fl√ľssigkeitsaufnahme) leiden.
  • wenn Sie in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft sind (siehe Abschnitt ‚ÄěSchwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsf√§higkeit‚Äú).
  • von Kindern unter 6 Jahren oder unter 20 kg K√∂rpergewicht.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Ibuprofen APOsort einnehmen,

  • wenn Sie einen systemischen Lupus erythematodes (SLE) oder eine Mischkollagenose (mixed connective tissues disease; Erkrankungen des Immunsystems, die Gelenkschmerzen, Hautausschl√§ge und Fieber verursachen) haben.
  • wenn Sie eine vererbte St√∂rung der Blutbildung (akute intermittierende Porphyrie) oder Probleme mit Ihrer Blutgerinnung haben.
  • wenn Sie eine Darmerkrankung (Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn) haben oder jemals gehabt haben.
  • wenn Sie jemals Bluthochdruck und/oder eine Herzerkrankung gehabt haben.
  • wenn Sie eine verminderte Nierenfunktion haben. Bei Kindern und Jugendlichen mit Fl√ľssigkeitsmangel (Dehydrierung) besteht das Risiko einer Nierenfunktionsst√∂rung.
  • wenn Sie Leberprobleme haben.
  • wenn Sie sich vor kurzem einer gro√üen Operation unterzogen haben.
  • wenn Sie Asthma oder eine allergische Erkrankung haben oder gehabt haben, da Atemnot auftreten kann.
  • wenn Sie an Heuschnupfen, Nasenpolypen oder chronischen obstruktiven Atemwegserkrankungen leiden, da ein erh√∂htes Risiko f√ľr allergische Reaktionen besteht. Die allergischen Reaktionen k√∂nnen als Asthma-Attacken (sogenanntes Analgetika- Asthma), Schwellungen der Haut (Quincke-√Ėdem) oder Hautausschlag auftreten.
  • wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, die das Risiko f√ľr Geschw√ľrbildung oder Blutungen erh√∂hen, wie oral eingenommene Kortikosteroide, Arzneimittel zur Blutverd√ľnnung (wie Warfarin), selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (Arzneimittel gegen Depressionen) oder Gerinnungshemmer wie Acetylsalicyls√§ure.

Durch Einnahme der minimal wirksamen Dosis √ľber die k√ľrzeste Zeit wird das Auftreten von Nebenwirkungen minimiert. Bei √§lteren Patienten besteht ein erh√∂htes Risiko f√ľr Nebenwirkungen.

Die Einnahme von Ibuprofen APOsort in Kombination mit anderen NSAR, einschlie√ülich Cyclooxigenase-2-Hemmern, kann das Risiko f√ľr Nebenwirkungen erh√∂hen und sollte vermieden werden (siehe Abschnitt ‚ÄěEinnahme von Ibuprofen APOsort zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú).

Risiko f√ľr Herzinfarkt oder Schlaganfall

Entz√ľndungshemmende Arzneimittel/Schmerzmittel wie Ibuprofen k√∂nnen mit einem geringf√ľgig erh√∂hten Risiko f√ľr einen Herzanfall oder Schlaganfall einhergehen, insbesondere bei Anwendung in hohen Dosen. √úberschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer.

Sie sollten Ihre Behandlung vor der Einnahme von Ibuprofen APOsort mit Ihrem Arzt oder Apotheker besprechen, wenn Sie

  • eine Herzerkrankung, einschlie√ülich Herzschw√§che (Herzinsuffizienz) und Angina (Brustschmerzen), haben oder einen Herzinfarkt, eine Bypass-Operation, eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (Durchblutungsst√∂rungen in den Beinen oder F√ľ√üen aufgrund verengter oder verschlossener Arterien) oder jegliche Art von Schlaganfall (einschlie√ülich eines Mini-Schlaganfalls oder einer transitorischen isch√§mischen Attacke, ‚ÄěTIA‚Äú) hatten.
  • Bluthochdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinwerte haben oder Herzerkrankungen oder Schlaganf√§lle in Ihrer Familiengeschichte vorkommen oder wenn Sie Raucher sind.

Windpocken

Sie sollten die Einnahme von Ibuprofen APOsort vermeiden, wenn Sie Windpocken (Varizellen-Infektion) haben.

Laborkontrollen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie dieses Arzneimittel länger als 3 bis 4 Tage einnehmen, gleichzeitig Arzneimittel zur Senkung des Blutzuckers, kaliumsparende Entwässerungsmittel (Diuertika) oder Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung einnehmen, da Ihr Arztmöglicherweise Laborkontrollen anordnen wird.

Bestimmte Nebenwirkungen, die das Absetzen des Arzneimittels erfordern

Bestimmte Nebenwirkungen erfordern, dass Sie das Arzneimittel absetzen und unverz√ľglich √§rztlichen Rat suchen ‚Äď siehe Abschnitt 4. ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú. Wenn w√§hrend der Einnahme von Ibuprofen APOsort Krankheitsanzeichen (wie zum Beispiel Schmerzen, Fieber oder andere Entz√ľndungszeichen) nicht ausreichend gebessert werden, neu auftreten oder sich sogar verschlimmern, ist unverz√ľglich ein Arzt aufzusuchen. Es sollte gepr√ľft werden, ob eine zus√§tzliche Behandlung erforderlich ist.

Mögliche Folgen bei nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln

Bei l√§ngerem nicht bestimmungsgem√§√üem Gebrauch von Schmerzmitteln k√∂nnen Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erh√∂hte Dosen des Arzneimittels behandelt werden d√ľrfen. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat, wenn Sie trotz der Einnahme von Schmerzmitteln h√§ufig an Kopfschmerzen leiden.

Ein pl√∂tzliches Absetzen von Schmerzmitteln nach l√§ngerer Anwendung hoher Dosen kann Entzugserscheinungen ausl√∂sen (z.B. Kopfschmerzen, M√ľdigkeit, Nervosit√§t), die typischerweise innerhalb weniger Tage verschwinden. Eine erneute Einnahme von Schmerzmitteln darf daher nur nach entsprechender Anordnung eines Arztes und nach Abklingen der Entzugserscheinungen erfolgen.

Die gewohnheitsm√§√üige Einnahme von Schmerzmitteln kann ‚Äď insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe ‚Äď zu dauerhafter Nierensch√§digung mit dem Risiko eines Nierenversagens f√ľhren.

Wenn Sie eine der oben erwähnten Erkrankungen beunruhigt, konsultieren Sie vor der Einnahme von Ibuprofen APOsort einen Arzt.

Kinder

Ibuprofen APOsort darf Kindern unter 12 Jahren nur √ľber √§rztliche Verschreibung gegeben werden.

Bei Kindern unter 20 kg Körpergewicht oder unter 6 Jahren darf Ibuprofen APOsort aufgrund des zu hohen Wirkstoffgehalts nicht angewendet werden.

√Ąltere Patienten (√ľber 65 Jahre)

Bei √§lteren Patienten treten Nebenwirkungen h√§ufiger auf und k√∂nnen schwere Folgen haben. Diese betreffen vor allem Magen-Darm-Blutungen und -Durchbruch, was unter Umst√§nden auch zum Tod f√ľhren kann. Die Dosierung ist daher so niedrig wie m√∂glich zu w√§hlen (siehe auch Abschnitt 4. ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú).

Einnahme von Ibuprofen APOsort zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Ibuprofen APOsort kann andere Arzneimittel beeinträchtigen oder von diesen beeinträchtigt werden. Zum Beispiel:

  • Arzneimittel, die gerinnungshemmend wirken (d.h. das Blut verd√ľnnen/die Blutgerinnung verhindern, z.B. Acetylsalicyls√§ure, Warfarin, Ticlopidin).
  • Arzneimittel, die hohen Blutdruck senken (ACE-Hemmer wie z.B. Captopril, Betablocker wie z.B. Atenolol-haltige Arzneimittel, Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten wie z.B. Losartan).

Einige andere Arzneimittel können die Behandlung mit Ibuprofen APOsort ebenfalls beeinträchtigen oder durch eine solche beeinträchtigt werden. Sie sollten daher vor der Einnahme von Ibuprofen APOsort zusammen mit anderen Arzneimitteln immer den Rat Ihres Arztes oder Apothekers einholen.

Hier folgt eine zusammengefasste Information zu jenen Arzneimitteln, von welchen bekannt ist, dass ihre Wirkung durch Ibuprofen (dem Wirkstoff in Ibuprofen APOsort) beeinflusst werden kann:

Kombination mit:

Mögliche Reaktion/Empfehlung:

 

 

 

Verstärkung der Nebenwirkungen, insbesondere des Risikos

Andere NSAR und Salicylate

von Magen-Darm-Geschw√ľren und Blutungen (siehe

 

Abschnitt ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú)

 

 

Herzglykoside (eine Gruppe von

Erhöhung von deren Konzentration im Blut (entsprechende

Wirkstoffen, die zur Stärkung der

Kontrolle und gegebenenfalls Dosisanpassung werden

Herzkraft dienen)

empfohlen)

Zidovudin (antivirales Arzneimittel)

Es gibt Hinweise auf ein erh√∂htes Risiko f√ľr Einblutungen in

Kombination mit:

Mögliche Reaktion/Empfehlung:

 

 

 

Gelenke (H√§marthrosen) und Bluterg√ľsse bei H√§mophilie-

 

Patienten (Blutern )

 

Erh√∂hung des Risikos von Magen-Darm-Geschw√ľren oder

Kortison (Glukokortikoide)

-Blutungen (siehe Abschnitt ‚ÄěWarnhinweise und

 

Vorsichtsmaßnahmen“)

 

 

Thrombozytenaggregations-

Erhöhung des Risikos einer Magen-Darm-Blutung (siehe

Hemmer (Arzneimittel gegen

Abschnitt ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú)

Blutgerinnsel)

 

 

 

Acetylsalicylsäure (niedrig dosiert)

Bei l√§nger dauernder Einnahme kann der blutverd√ľnnende

zur Blutverd√ľnnung

Effekt beeinträchtigt werden

 

 

 

NSAR können die Wirkung von Antikoagulanzien verstärken

Antikoagulanzien (Arzneimittel zur

(siehe Abschnitt ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen);

Hemmung der Blutgerinnung)

ein erhöhtes Blutungsrisiko ist möglich (eine Kontrolle des

 

Gerinnungsstatus wird empfohlen)

 

 

Phenytoin (Arzneimittel zur

Erhöhung der Konzentration dieses Arzneimittels im Blut

m√∂glich ‚Äď entsprechende Kontrolle und gegebenenfalls

Behandlung von Krampfanfällen)

Dosisanpassung werden empfohlen

 

 

 

selektive Serotonin-

Erhöhung des Risikos einer Magen-Darm-Blutung (siehe

Wiederaufnahmehemmer/SSRI

Abschnitt ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen)

(bestimmte Antidepressiva)

 

 

 

Lithium (Arzneimittel zur

Erhöhung der Lithium-Konzentration im Blut (Kontrolle und

Behandlung psychischer

gegebenenfalls Dosisanpassung werden empfohlen)

Erkrankungen)

 

 

 

Probenecid, Sulfinpyrazon

Verzögerung der Ausscheidung von Ibuprofen APOsort und

dadurch Anreicherung im Körper mit Verstärkung der

(Arzneimittel zur Behandlung von

unerw√ľnschten Wirkungen (Dosisreduktion von Ibuprofen

Gicht)

APOsort und √úberwachung werden empfohlen)

 

 

 

kaliumsparende

Verstärkung der Wirkung und Gefahr einer Erhöhung des

Kaliumspiegels im Blut (Hyperkaliämie) (Blutdruckkontrolle

Entwässerungsmittel

und Kontrolle des Kaliumspiegels werden empfohlen)

 

 

 

 

Verstärkung des Risikos einer Nephrotoxizität

Entwässerungsmittel

(Nierenschädigung) (Kontrolle der Nierenfunktion wird

 

empfohlen, auf ausreichende Fl√ľssigkeitszufuhr achten)

Furosemid und andere

Abschwächung von deren blutdrucksenkender Wirkung

Schleifendiuretika (bestimmte

(Blutdruckkontrollen empfohlen)

harntreibende Arzneimittel)

 

 

 

Antihypertensiva (Arzneimittel

Abschwächung von deren blutdrucksenkender Wirkung

gegen erhöhten Blutdruck)

(Blutdruckkontrollen empfohlen)

ACE-Hemmer (Arzneimittel zur

Verstärkung des Risikos einer Nierenschädigung und

Behandlung von Herzschwäche

erhöhtes Risiko einer Erhöhung des Kaliumspiegels im Blut

und Bluthochdruck)

(Hyperkaliämie) (Kontrolle der Nierenfunktion und des

Angiotensin-II-

Kaliumspiegels werden empfohlen, auf ausreichende

Rezeptorantagonisten (Arzneimittel

Fl√ľssigkeitszufuhr achten)

zur Behandlung von Bluthochdruck)

 

 

 

Methotrexat (Krebsmittel)

Die Gabe von Ibuprofen APOsort innerhalb von 24 Stunden

vor oder nach der Behandlung mit Methotrexat kann zu einem

 

Anstieg der Blutspiegel von Methotrexat f√ľhren und in der

Kombination mit:

Mögliche Reaktion/Empfehlung:

 

 

 

Folge die Nebenwirkungen dieser Substanz verstärken (die

 

Kombination ist zu vermeiden)

Ciclosporin (Arzneimittel das zur

 

Verhinderung von

Verstärkung des Risikos von Schäden im Magen-Darm-

Transpantatabstoßungen, aber

Bereich, Nieren- und Leberschädigungen durch NSAR

auch in der Rheumabehandlung

möglich

eingesetzt wird)

 

Tacrolimus (Arzneimittel zur

 

Verhinderung von

Das Risiko einer Nierenschädigung ist erhöht

Transplantatabstoßungen)

 

Antidiabetika (Arzneimittel zur

Blutzuckerschwankungen sind bei Kombination mit NSAR

Senkung des Blutzucker, zum

beschrieben worden (vermehrte Blutzuckerkontrollen werden

Einnehmen)

empfohlen)

 

 

Einnahme von Ibuprofen APOsort zusammen mit Alkohol

Es wird empfohlen, dass Patienten mit empfindlichem Magen Ibuprofen APOsort zusammen mit Nahrung einnehmen.

Einige Nebenwirkungen, die den Verdauungstrakt betreffen, treten wahrscheinlicher auf, wenn Ibuprofen APOsort gleichzeitig mit Alkohol eingenommen wird. Die gleichzeitige Einnahme von Ibuprofen APOsort und Alkohol soll daher vermieden werden.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.

Schwangerschaft

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie während der Einnahme von Ibuprofen APOsort schwanger werden. Nehmen Sie dieses Arzneimittel NICHT in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft ein. Vermeiden Sie die Einnahme dieses Arzneimittels in den ersten 6 Monaten der Schwangerschaft, außer Ihr Arzt weist Sie anders an.

Stillzeit

Nur geringe Mengen des Wirkstoffs Ibuprofen und seiner Abbauprodukte gehen in die Muttermilch √ľber. Dieses Arzneimittel kann w√§hrend der Stillzeit eingenommen werden, wenn es mit der empfohlenen Dosis und √ľber die k√ľrzest m√∂gliche Zeit eingenommen wird.

Fortpflanzungsfähigkeit

Ibuprofen APOsort gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (NSAR = nicht-steroidale Antirheumatika), welche die Fruchtbarkeit von Frauen beeinträchtigen können. Diese Wirkung ist nach Absetzen des Arzneimittels umkehrbar.

Vermeiden Sie die Einnahme dieses Arzneimittels, wenn Sie versuchen, schwanger zu werden.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Zur Kurzzeitanwendung und bei normaler Dosierung hat dieses Arzneimittel keinen oder einen vernachl√§ssigbaren Einfluss auf die Verkehrst√ľchtigkeit und die F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen.

Patienten, bei denen währen der Einnahme von Ibuprofen APOsort Schwindel, Benommenheit oder Sehstörungen auftreten, sollen das Steuern von Fahrzeugen und das Bedienen von Maschinen vermeiden. Diese Effekte können sich bei einer Einnahme in Kombination mit Alkohol verschlimmern.

Ibuprofen APOsort enthält Lactose

Bitte nehmen Sie Ibuprofen APOsort erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie an einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

Ibuprofen APOsort enthält den Farbstoff Gelborange S (E 110), welcher allergische Reaktionen hervorrufen kann.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Dosierung

Die empfohlene Dosis beträgt:

Erwachsene und Jugendliche (ab dem vollendeten 12. Lebensjahr):

Körpergewicht (Alter)

Einzeldosis

maximale Tagesdosis

‚Č• 40 kg

1 Tablette

3 Tabletten

(Jugendliche ab 12 Jahren und

(entsprechend 400 mg

(entsprechend 1200 mg

Erwachsene)

Ibuprofen)

Ibuprofen)

Kinder (ab 6 Jahren):

Ibuprofen darf Kindern unter 12 Jahren nur √ľber √§rztliche Verschreibung gegeben werden. Bei Kindern unter 20 kg K√∂rpergewicht oder unter 6 Jahren darf Ibuprofen APOsort nicht angewendet werden.

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Körpergewicht (Alter)

Einzeldosis

maximale Tagesdosis

20 bis 29 kg

¬Ĺ Tablette

1¬Ĺ Tabletten

(Kinder von 6 bis 9 Jahren)

(entsprechend 200 mg

(entsprechend 600 mg

 

Ibuprofen)

Ibuprofen)

30 bis 39 kg

¬Ĺ Tablette

2 Tabletten (entsprechend

(Kinder von 10 bis 12 Jahren)

(entsprechend 200 mg

800 mg Ibuprofen)

 

Ibuprofen)

 

√Ąltere Personen (ab 65 Jahren)

Es ist keine spezielle Dosisanpassung erforderlich. Insbesondere √§ltere Personen sollten mit der niedrigsten noch wirksamen Dosis beginnen und aufgrund der m√∂glichen Nebenwirkungen besonders sorgf√§ltig √ľberwacht werden (siehe Abschnitt 2. ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú).

Eingeschränkte Leber- oder Nierenfunktion

Wenn Sie unter einer Einschr√§nkung der Leber-oder Nierenfunktion leiden, sprechen Sie vor der Einnahme von Ibuprofen APOsort mit Ihrem Arzt (siehe auch Abschnitt 2. ‚ÄěWas sollten Sie vor der Einnahme von Ibuprofen APOsort beachten?‚Äú).

Art der Anwendung Zum Einnehmen.

Die Tabletten sind unzerkaut mit reichlich Fl√ľssigkeit (z.B. einem Glas Wasser) w√§hrend oder nach einer Mahlzeit einzunehmen.

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Zwischen zwei Einnahmen sollen mindestens 6 Stunden liegen.

Dauer der Anwendung

Dieses Arzneimittel ist nur zur Kurzzeitbehandlung vorgesehen. Sie sollten nur die niedrigste Dosis f√ľr die k√ľrzeste notwendige Zeit zur Linderung Ihrer Beschwerden einnehmen. Konsultieren Sie Ihren Arzt, wenn die Einnahme von Ibuprofen APOsort zur Behandlung von Fieber l√§nger als 3 Tage und zur Behandlung von Schmerzen l√§nger als 4 Tage erforderlich ist, oder wenn sich die Beschwerden verschlechtern.

Wenn bei Kindern und Jugendlichen die Einnahme dieses Arzneimittel f√ľr mehr als 3 Tage erforderlich ist oder wenn sich die Beschwerden verschlimmern, holen Sie √§rztlichen Rat ein.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie das Gef√ľhl haben, die Wirkung dieses Arzneimittels sei st√§rker oder schw√§cher als Sie erwartet haben.

Wenn Sie eine größere Menge von Ibuprofen APOsort eingenommen haben als Sie sollten

Konsultieren Sie sofort einen Arzt. Die folgenden Beschwerden können auftreten: Übelkeit, Erbrechen, Magenschmerzen, Durchfall, Klingeln im Ohr (Tinnitus), Kopfschmerzen, Blut im Stuhl oder im Erbrochenen (Magen-/Darm-Blutung), Schwindel, Benommenheit, Verwirrtheit, Desorientierung. Selten: Bewusstlosigkeit.

Hinweis f√ľr das medizinische Fachpersonal: Weitere Informationen zur √úberdosierung finden Sie am Ende dieser Gebrauchsinformation.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Die am h√§ufigsten beobachteten Nebenwirkungen betreffen den Verdauungstrakt. Magen-/ Zw√∂lffingerdarm-Geschw√ľre (peptische Ulzera), Durchbr√ľche (Perforationen) oder Blutungen k√∂nnen auftreten, insbesondere bei √§lteren Patienten (siehe auch Abschnitt 2. ‚ÄěWas sollten Sie vor der Einnahme von Ibuprofen APOsort beachten?‚Äú). √úbelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bl√§hungen, Verstopfung, Verdauungsbeschwerden, Bauchschmerzen, Teerstuhl, Bluterbrechen, Mundschleimhautentz√ľndung, Verschlimmerung von entz√ľndlichen

Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa und Morbus Crohn (siehe auch Abschnitt 2. ‚ÄěWas sollten Sie vor der Einnahme von Ibuprofen APOsort beachten?‚Äú) sind nach Anwendung berichtet worden. Weniger h√§ufig wurde Magenschleimhautentz√ľndung beobachtet. Insbesondere das Risiko f√ľr das Auftreten von Magen-Darm-Blutungen ist abh√§ngig vom Dosisbereich und der Anwendungsdauer.

Wasseransammlung im K√∂rper (√Ėdeme), Bluthochdruck und Herzmuskelschw√§che (Herzinsuffizienz) wurden im Zusammenhang mit NSAR-Behandlung berichtet.

Die Einnahme von Arzneimitteln wie Ibuprofen APOsort k√∂nnte mit einem geringf√ľgig erh√∂hten Risiko, einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall zu erleiden, verbunden sein.

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • √úberempfindlichkeitsreaktionen mit Hautausschl√§gen und Hautjucken sowie Asthmaanf√§llen (gegebenenfalls mit Blutdruckabfall)
  • Sehst√∂rungen
  • Magen-/Zw√∂lffingerdarm-Geschw√ľre, unter Umst√§nden mit Blutung und Durchbruch, Mundschleimhautentz√ľndung mit Geschw√ľrbildung, Verst√§rkung einer entz√ľndlichen Darmerkrankung (Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn), Magenschleimhautentz√ľndung (Gastritis)
  • Zentralnerv√∂se St√∂rungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Schlaflosigkeit, Erregung, Reizbarkeit oder M√ľdigkeit
  • Vermehrte Wassereinlagerung im Gewebe (√Ėdeme), insbesondere bei Patienten mit Bluthochdruck oder eingeschr√§nkter Nierenfunktion; starke Eiwei√üausscheidung im Harn; entz√ľndliche Nierenerkrankung, die mit einer akuten Nierenfunktionsst√∂rung einhergehen kann

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

  • St√∂rungen der Blutbildung, Verminderung von Blutzellen (z.B. rote oder wei√üe Blutk√∂rperchen, Blutpl√§ttchen)
  • Schwere allgemeine √úberempfindlichkeitsreaktionen; diese k√∂nnen sich √§u√üern als Gesichts√∂dem, Zungenschwellung, innere Kehlkopfschwellung mit Einengung der Luftwege, Luftnot, Herzjagen, Blutdruckabfall bis hin zum bedrohlichen Schock
  • St√∂rungen von Wahrnehmung und Erleben, Depression
  • Herzklopfen, Herzmuskelschw√§che, Herzinfarkt
  • Bluthochdruck
  • Entz√ľndung der Speiser√∂hre oder der Bauchspeicheldr√ľse, Verengungen in D√ľnn- und Dickdarm
  • Leberfunktionsst√∂rungen, Lebersch√§den, insbesondere bei Langzeitbehandlung, Leberversagen, akute Leberentz√ľndung (Hepatitis)
  • Schwere Hautreaktionen wie Hautausschlag mit R√∂tung und Blasenbildung (z.B. Stevens- Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse/Lyell-Syndrom), Haarausfall
  • Nierengewebssch√§digungen und erh√∂hte Harns√§urekonzentrationen im Blut

Sehr selten ist im zeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung von NSAR, zu denen auch Ibuprofen APOsort z√§hlt, eine Verschlechterung infektionsbedingter Entz√ľndungen beschrieben worden.

In Ausnahmefällen kann es zu einem Auftreten von schweren Hautinfektionen und Weichteilkomplikationen während einer Windpockenerkrankung kommen.

Bei Patienten, die an Autoimmunerkrankungen wie systemischer Lupus erythematodes oder Mischkollagenosen leiden, kann es sehr selten zu Beschwerden einer Hirnhautentz√ľndung kommen (Kopfschmerzen, √úbelkeit, Erbrechen, Fieber, Nackensteifigkeit, Bewusstseinstr√ľbung).

Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht mehr ein, sondern wenden Sie sich sofort an einen Arzt, falls folgende möglichen Anzeichen einer ernsten Nebenwirkung aufgetreten sein sollten:

  • Magenbeschwerden, Sodbrennen oder Schmerzen im Bauch
  • Erbrechen von Blut oder kaffeesatzartiges Erbrechen
  • Schwarzf√§rbung des Stuhls oder Blut im Urin
  • Hautreaktionen wie Ausschlag oder Juckreiz
  • erschwerte Atmung, Atemnot oder Kurzatmigkeit, Schwellungen im Kopfbereich
  • Gelbf√§rbung der Haut oder Augen
  • starke Abgeschlagenheit mit Appetitlosigkeit oder pl√∂tzlicher Gewichtszunahme
  • anhaltende Halsschmerzen, Wunden im Mund, Abgeschlagenheit oder Fieber
  • Nasenbluten, Hautblutungen
  • Schwellungen im Gesicht, an den F√ľ√üen oder den Beinen
  • starke Kopfschmerzen oder Nackensteifigkeit
  • Schmerzen in der Brust
  • Eintr√ľbung des Bewusstseins

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen (siehe Angaben weiter unten). Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht √ľber 25¬įC lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Ibuprofen APOsort enthält

  • Der Wirkstoff ist: Ibuprofen. 1 Tablette enth√§lt 400 mg Ibuprofen.
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Tablettenkern: Lactose-Monohydrat, Maisst√§rke, mikrokristalline Cellulose, Carboxymethylst√§rke-Natrium, hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat Tabletten√ľberzug: Poly(vinylalkohol), Macrogol 3350, Talkum, Titandioxid (E 171), Karmins√§ure (E 120), Gelborange S (E 110)

Wie Ibuprofen APOsort aussieht und Inhalt der Packung

Pinkfarbene, runde und bikonvexe Filmtablette mit Bruchkerbe auf einer Seite. Ibuprofen APOsort ist in Blisterpackungen mit 30 und 50 Tabletten erhältlich. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

G.L. Pharma GmbH, 8502 Lannach

Z.Nr.: 1-19427

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im April 2016.

Die folgenden Informationen sind f√ľr medizinisches Fachpersonal bestimmt: √úberdosierung

Symptome

Die meisten Patienten entwickelten Nausea, Erbrechen, epigastrische Schmerzen oder seltener Diarrh√∂. Tinnitus, Kopfschmerzen und gastrointestinale Blutungen sind auch m√∂glich. Bei schwerwiegenden Vergiftungen wurde √ľber zentralnerv√∂se St√∂rungen mit Schwindel, Benommenheit, Bewusstlosigkeit (bei Kindern auch myoklonische Kr√§mpfe), gelegentlich Erregung und Desorientiertheit oder Koma berichtet. Ferner kann es zu Blutdruckabfall, Atemdepression und Zyanose kommen.

Gelegentlich entwickeln Patienten Konvulsionen. Bei schwerwiegenden Vergiftungen kann eine metabolische Azidose auftreten und die Prothrombin-Zeit/INR kann verlängert sein. Akute Nierenfunktionsstörungen und Leberschäden können auftreten. Eine Verschlechterung von Asthma ist bei Asthmatikern möglich.

Therapie

Ein spezifisches Antidot existiert nicht.

Die Therapie bei √úberdosierung erfolgt symptomatisch (Magensp√ľlung, wenn erforderlich Korrektur der Serumelektrolyte) und unterst√ľtzend und beinhaltet das Freihalten der Atemwege und eine √úberwachung der Herz- und Vitalparameter bis der Patient wieder stabil ist.

Innerhalb einer Stunde nach Einnahme einer möglicherweise toxischen Menge kann Aktivkohle eingesetzt werden. Krämpfe sollten mit intravenösem Diazepam oder Lorazepam behandelt werden. Bronchodilatoren sind bei Asthma angezeigt.

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Wirkstoff(e) Ibuprofen
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller GL Pharma
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code M01AE01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Nichtsteroidale Antiphlogistika und Antirheumatika

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