Ibuprofen Zentiva 200 mg Filmtabletten

Abbildung Ibuprofen Zentiva 200 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Ibuprofen
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller ZENTIVA K.S.
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 01.08.2021
ATC Code M01AE01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Nichtsteroidale Antiphlogistika und Antirheumatika

Zulassungsinhaber

ZENTIVA K.S.

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Dolofort 400 mg - Filmtabletten Ibuprofen Glenwood GmbH Pharmazeutische Erzeugnisse
Zenalgin 600 mg Filmtabletten Ibuprofen ZENTIVA K.S.
Ibuprofen Actavis 800 mg Filmtabletten Ibuprofen Actavis
Nureflex 60 mg Z√§pfchen f√ľr Kinder Ibuprofen Reckitt Benckiser Deutschland GmbH
Nurofen 200 mg Schmelztabletten Lemon Ibuprofen Reckitt Benckiser Deutschland GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Ibuprofen Zentiva 200 mg enth√§lt Ibuprofen, das zu einer Gruppe von Arzneimitteln geh√∂rt, die als nichtsteroidale entz√ľndungshemmende Arzneimittel (NSAR) bezeichnet werden. Diese Arzneimittel wirken schmerzlindernd, entz√ľndungshemmend und fiebersenkend.

Erwachsene und Jugendliche (12-18 Jahre, ab 40 kg): Ibuprofen Zentiva 200 mg ist f√ľr die kurzzeitige symptomatische Behandlung von leichten bis m√§√üigen Schmerzen bestimmt, wie beispielsweise

  • Kopfschmerzen (einschlie√ülich Migr√§nekopfschmerzen)
  • R√ľckenschmerzen, Muskel- und Gelenkschmerzen
  • Zahnschmerzen
  • Regelschmerzen.

Ibuprofen Zentiva 200 mg lindert auch akute Schmerzen und Fieber im Zusammenhang mit einer Erkältung.

Kinder von 6-12 Jahren (20 - 40 kg) können bei akuten Schmerzen und Fieber im Zusammenhang mit einer Erkältung mit Ibuprofen Zentiva 200 mg Filmtabletten behandelt werden.

Ibuprofen Zentiva 200 mg wird f√ľr Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab 20 kg K√∂rpergewicht (ab 6 Jahren) empfohlen.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Ibuprofen Zentiva 200 mg darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Ibuprofen oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie in der Vergangenheit allergische Reaktionen wie Asthma, laufende Nase, juckenden Hautausschlag oder Anschwellen der Lippen, des Gesichts, der Zunge oder des Rachens hatten, nachdem Sie Arzneimittel eingenommen haben, die Acetylsalicyls√§ure oder andere NSAR enthalten.
  • bei bestehenden oder in der Vergangenheit wiederholt aufgetretenen Magen/Zw√∂lffingerdarm- Geschw√ľren oder Blutungen (mindestens zwei unterschiedliche Episoden sind aufgetreten).
  • bei Magen-Darm-Blutung oder -Durchbruch (Perforation) in der Vorgeschichte im Zusammenhang mit einer vorherigen Therapie mit NSAR.
  • wenn Sie eine Blutbildungs- oder Blutgerinnungsst√∂rung haben.
  • bei schwerer Herzschw√§che, schweren Leber- oder Nierenfunktionsst√∂rungen.
  • wenn Sie an einer schweren Austrocknung (Dehydratation) leiden (verursacht durch Erbrechen, Durchfall oder unzureichende Fl√ľssigkeitsaufnahme).
  • wenn Sie eine aktive Blutung (einschlie√ülich Hirnblutungen) haben.
  • w√§hrend der letzten drei Monate einer Schwangerschaft (siehe Abschnitt ‚ÄěSchwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsf√§higkeit‚Äú).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Ibuprofen Zentiva 200 mg einnehmen:

  • wenn Sie Nieren- oder Leberprobleme haben.
  • wenn Sie Asthma haben.
  • wenn Sie an Heuschnupfen, Nasenpolypen oder chronisch obstruktiven Atemwegserkrankungen leiden, da ein erh√∂htes Risiko f√ľr allergische Reaktionen besteht.
  • wenn Sie auch Arzneimittel einnehmen, die das Risiko einer Geschw√ľrbildung oder Blutung erh√∂hen k√∂nnen (siehe ‚ÄěEinnahme von Ibuprofen Zentiva 200 mg zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú unten).
  • wenn Sie eine Herzerkrankung, einschlie√ülich Herzschw√§che (Herzinsuffizienz) und Angina pectoris (Schmerzen in der Brust) haben oder einen Herzinfarkt, eine Bypass-Operation, eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (Durchblutungsst√∂rungen in Armen, Beinen oder F√ľ√üen
    aufgrund verengter oder verschlossener Arterien) oder irgendeine Art von Schlaganfall
    (einschlie√ülich ‚ÄěMini-Schlaganfall‚Äú oder transitorische isch√§mische Attacke ‚ÄěTIA‚Äú) hatten.
  • wenn Sie Bluthochdruck, Diabetes oder einen hohen Cholesterinspiegel haben oder Herzerkrankungen oder Schlaganf√§lle in Ihrer Familienvorgeschichte vorkommen oder wenn Sie Raucher/in sind.
  • wenn Sie systemischen Lupus erythematodes (St√∂rung des Immunsystems) oder eine Mischkollagenose haben (Risiko einer aseptischen Meningitis).
  • wenn Sie chronisch-entz√ľndliche Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn haben.
  • wenn Sie Probleme mit dem normalen Mechanismus der Blutgerinnung haben.
  • wenn Sie gerade einen gr√∂√üeren chirurgischen Eingriff hatten.
  • wenn Sie sich in den ersten sechs Monaten einer Schwangerschaft befinden.
  • wenn Sie stillen (siehe Abschnitt ‚ÄěSchwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsf√§higkeit‚Äú).
  • wenn Sie eine Infektion haben ‚Äď siehe Abschnitt ‚ÄěInfektionen‚Äú unten.

√Ąltere Patienten

Wenn Sie √§lter sind, sind Sie anf√§lliger f√ľr Nebenwirkungen, insbesondere f√ľr Blutungen und Durchbr√ľche (Perforationen) im Magen-Darm-Trakt, die t√∂dlich sein k√∂nnen.

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Geschw√ľre, Durchbr√ľche (Perforationen) und Blutungen im Magen-Darm-Trakt

Blutungen, Geschw√ľre oder Durchbr√ľche (Perforationen) im Magen-Darm-Trakt k√∂nnen ohne jegliche Warnzeichen auftreten, auch bei Patienten, die noch nie solche Probleme hatten. Diese k√∂nnen lebensbedrohlich sein.

Das Risiko von Magen- oder Darmblutungen, Geschw√ľren oder Durchbr√ľchen steigt generell mit h√∂heren Dosen von Ibuprofen. Es ist auch bei √§lteren Menschen h√∂her, siehe Abschnitt "√Ąltere Patienten" unter "Wie ist Ibuprofen Zentiva 200 mg einzunehmen?" f√ľr weitere Informationen. Das Risiko steigt auch, wenn bestimmte andere Arzneimittel gleichzeitig mit Ibuprofen eingenommen werden (siehe "Einnahme von Ibuprofen Zentiva 200 mg zusammen mit anderen Arzneimitteln").

Patienten, die schon einmal Magenprobleme hatten, insbesondere ältere Menschen, sollen auf ungewöhnliche Symptome aus dem Magen- oder Darmbereich achten und diese sofort ihrem Arzt melden.

Wenn Blutungen oder Geschw√ľre im Magen-Darm-Trakt auftreten, muss die Ibuprofen-Behandlung abgebrochen werden.

Wirkungen auf das Herz und das Gehirn

Entz√ľndungshemmende/schmerzstillende Arzneimittel wie Ibuprofen k√∂nnen mit einem geringf√ľgig erh√∂hten Risiko f√ľr einen Herzinfarkt oder Schlaganfall einhergehen, insbesondere wenn sie in hohen Dosen angewendet werden. √úberschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer. Bei hohen Dosierungen und l√§ngerer Behandlung ist jedes Risiko wahrscheinlicher.

Hautreaktionen

Im Zusammenhang mit der Behandlung mit Ibuprofen wurden schwerwiegende Hautreaktionen berichtet. Bei Auftreten von Hautausschlag, Läsionen der Schleimhäute, Blasen oder sonstigen Anzeichen einer Allergie ist die Einnahme von Ibuprofen Zentiva 200 mg zu beenden und sofort ein Arzt aufzusuchen, da dies die ersten Anzeichen einer sehr schwerwiegenden Hautreaktion sein können. Siehe Abschnitt 4.

Wirkungen auf die Nieren

Ibuprofen kann Nierenfunktionsst√∂rungen verursachen, auch bei Patienten, die zuvor keine Nierenprobleme hatten. Dies kann zu einer Schwellung der Beine und bei pr√§disponierten Personen sogar zu Herzversagen (Herzinsuffizienz) oder Bluthochdruck f√ľhren.

Ibuprofen kann Nierensch√§den verursachen, insbesondere bei Patienten, die bereits Nieren-, Herz- oder Leberprobleme haben oder Diuretika oder ACE-Hemmer einnehmen, sowie bei √§lteren Personen. Das Absetzen von Ibuprofen f√ľhrt jedoch im Allgemeinen zu einer Besserung.

Infektionen

Ibuprofen Zentiva 200 mg kann Anzeichen von Infektionen wie Fieber und Schmerzen verbergen. Es ist daher m√∂glich, dass Ibuprofen Zentiva 200 mg eine angemessene Behandlung der Infektion verz√∂gert, was zu einem erh√∂hten Risiko von Komplikationen f√ľhren kann. Dies wurde bei durch Bakterien verursachten Lungenentz√ľndungen und bakteriellen Hautinfektionen im Zusammenhang mit Windpocken beobachtet. Wenn Sie dieses Arzneimittel einnehmen, w√§hrend Sie eine Infektion haben und die Symptome der Infektion weiter anhalten oder sich verschlimmern, suchen Sie unverz√ľglich einen Arzt auf.

Weitere Vorsichtsmaßnahmen

Die l√§ngere Anwendung von Schmerzmitteln jeglicher Art gegen Kopfschmerzen kann diese verschlimmern. Wenn Sie trotz (oder wegen) der regelm√§√üigen Einnahme von Kopfschmerztabletten h√§ufig oder t√§glich Kopfschmerzen haben, fragen Sie Ihren Arzt, bevor Sie ein anderes Schmerzmittel einnehmen. Die Behandlung soll abgesetzt werden, wenn Kopfschmerzen durch Medikamenten√ľbergebrauch (Medication Overuse Headache, MOH) diagnostiziert werden.

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Nehmen Sie Ibuprofen Zentiva 200 mg nicht ein, wenn Sie eine Schwangerschaft planen. Fragen Sie zuerst Ihren Arzt. Siehe auch Abschnitt ‚ÄěSchwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsf√§higkeit‚Äú.

Kinder und Jugendliche

Ibuprofen Zentiva darf Kindern unter zw√∂lf Jahren nur √ľber √§rztliche Verschreibung gegeben werden.

Ibuprofen Zentiva 200 mg ist bei Kindern unter 20 kg Körpergewicht oder unter 6 Jahren nicht anzuwenden.

Wenden Sie sich an einen Arzt, bevor Sie dieses Arzneimittel anwenden, wenn:

  • das Kind schwer krank ist oder Bauchschmerzen, einen steifen Nacken oder R√ľckenschmerzen hat.
  • das Kind schwerwiegende Probleme im Bereich der Ohren, des Rachens oder der Luftr√∂hre hat.

Wenn das Kind Fieber hat, suchen Sie einen Arzt auf, wenn:

  • das Kind keine Fl√ľssigkeit getrunken hat oder durch anhaltendes Erbrechen oder Durchfall eine gro√üe Menge Fl√ľssigkeit verloren hat.
  • die Behandlung nach dem ersten Tag keinen Einfluss auf die Schmerzen oder das Fieber hatte.
  • neue Symptome auftreten, oder sich die Bauchschmerzen/Magenprobleme verschlimmern oder √ľber l√§ngere Zeit anhalten.

Einnahme von Ibuprofen Zentiva 200 mg zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Ibuprofen Zentiva 200 mg kann die Wirkung anderer Arzneimittel beeinflussen oder umgekehrt von anderen Arzneimitteln beeinflusst werden. Zum Beispiel:

  • Arzneimittel, die gerinnungshemmend wirken (d. h. das Blut verd√ľnnen/die Gerinnung verhindern, z. B. Acetylsalicyls√§ure, Warfarin, Ticlopidin)
  • Arzneimittel, die den Bluthochdruck senken (ACE-Hemmer wie Captopril, Beta-Blocker wie Atenolol, Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten wie Losartan)
  • andere NSAR oder Acetylsalicyls√§ure, da diese Arzneimittel das Risiko von Magen-Darm- Geschw√ľren oder Blutungen erh√∂hen k√∂nnen
  • Methotrexat (zur Behandlung von Krebs und Autoimmunerkrankungen), da Ibuprofen die Wirkung dieses Arzneimittels verst√§rken kann
  • Digoxin (zur Behandlung von verschiedenen Herzerkrankungen), da die Wirkung von Digoxin verst√§rkt werden kann
  • Phenytoin (zur Vorbeugung des Auftretens epileptischer Anf√§lle), da Ibuprofen die Wirkung dieses Arzneimittels verst√§rken kann
  • Lithium (zur Behandlung von Depression und Manie), da Ibuprofen die Wirkung dieses Arzneimittels verst√§rken kann
  • kaliumsparende Diuretika, da dies zu einer Hyperkali√§mie (hoher Kaliumspiegel im Blut) f√ľhren kann
  • Colestyramin (zur Behandlung von hohem Cholesterinspiegel) da die Wirkung von Ibuprofen vermindert werden kann. Diese Arzneimittel sollen im Abstand von mindestens einer Stunde angewendet werden
  • Aminoglykoside (zur Behandlung bestimmter bakterieller Infektionen), da Ibuprofen die Ausscheidung von Aminoglykosiden verringern kann, kann ihre gleichzeitige Anwendung das Risiko einer Toxizit√§t erh√∂hen

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  • selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) (zur Behandlung von Depressionen) wie Paroxetin, Sertralin, Citalopram da diese das Risiko f√ľr gastrointestinale Blutungen erh√∂hen k√∂nnen
  • Moclobemid (RIMA ‚Äď ein Arzneimittel zur Behandlung depressiver Erkrankungen oder sozialer Phobien), da die Wirkung von Ibuprofen verst√§rkt werden kann
  • Ciclosporin, Tacrolimus (zur Immunsuppression nach Organtransplantation) da Nierensch√§den auftreten k√∂nnen
  • Zidovudin (zur Behandlung von HIV/AIDS), da die Anwendung dieses Arzneimittels bei HIV-positiven Blutern zu einem erh√∂hten Risiko von Einblutungen in Gelenke oder Bluterg√ľssen f√ľhren kann
  • Ritonavir (zur Behandlung von HIV/AIDS), da Ritonavir die Konzentration von Ibuprofen erh√∂hen kann
  • Mifepriston, da Ibuprofen die Wirkung dieses Arzneimittels verringern kann
  • Probenecid oder Sulfinpyrazon (zur Behandlung von Gicht), da die Ausscheidung von Ibuprofen verz√∂gert sein kann
  • Chinolon-Antibiotika, da ein erh√∂htes Risiko f√ľr Krampfanf√§lle bestehen kann
  • Sulfonylharnstoffe (zur Behandlung von Typ-2-Diabetes), da die Wirkung dieser Arzneimittel verst√§rkt werden kann
  • Kortikosteroide (zur Behandlung von Entz√ľndungen), da diese Arzneimittel das Risiko f√ľr Magen-Darm-Geschw√ľre oder Blutungen erh√∂hen k√∂nnen
  • Bisphosphonate (zur Behandlung von Osteoporose, Morbus Paget und zur Senkung eines hohen Calciumspiegels im Blut), da diese das Risiko f√ľr Magen-Darm-Geschw√ľre oder Blutungen erh√∂hen k√∂nnen
  • Oxpentifyllin (Pentoxifyllin) (zur Behandlung von Durchblutungsst√∂rungen der Bein- oder Armarterien), da diese das Risiko f√ľr Magen-Darm-Geschw√ľre oder Blutungen erh√∂hen k√∂nnen
  • Baclofen (ein Muskelrelaxans), da die Toxizit√§t von Baclofen verst√§rkt werden kann
  • CYP2C9-Hemmer, da die gleichzeitige Anwendung von Ibuprofen mit CYP2C9-Hemmern (Voriconazol, Fluconazol) die Exposition gegen√ľber Ibuprofen (CYP2C9-Substrat) erh√∂hen kann.

Einnahme von Ibuprofen Zentiva 200 mg zusammen mit Nahrungsmitteln und Alkohol

Wenn Sie einen empfindlichen Magen haben, wird empfohlen, dieses Arzneimittel zusammen mit einer Mahlzeit einzunehmen.

Sie sollen keinen Alkohol trinken, da er die Nebenwirkungen dieses Arzneimittels verstärken kann, insbesondere solche, die den Magen, den Darm oder das Gehirn betreffen.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.

Schwangerschaft

In den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft darf Ibuprofen Zentiva 200 mg nicht eingenommen werden, weil es schwere Herz-, Lungen- und Nierenstörungen beim ungeborenen Kind verursachen kann.

Bei Einnahme am Ende der Schwangerschaft kann es zu Blutungsneigung bei Mutter und Kind f√ľhren und die St√§rke der Wehent√§tigkeit (Uteruskontraktionen) schw√§chen, wodurch sich der Beginn der Geburt verz√∂gert.

Sie sollen Ibuprofen in den ersten 6 Monaten der Schwangerschaft nur nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt und nur bei eindeutiger Notwendigkeit anwenden.

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Stillzeit

Ibuprofen geht in die Muttermilch √ľber, hat aber bei kurzfristiger Anwendung wahrscheinlich keine Auswirkungen auf das gestillte Kind. Wenn jedoch eine l√§ngere Behandlung verordnet wird, soll ein vorzeitiges Abstillen in Betracht gezogen werden.

Fortpflanzungsfähigkeit

Ibuprofen Zentiva 200 mg kann es Ihnen erschweren, schwanger zu werden. Sie sollen Ihren Arzt informieren, wenn Sie planen, schwanger zu werden oder wenn Sie Probleme haben, schwanger zu werden.

Das Produkt gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (NSAR), die die Fruchtbarkeit bei Frauen beeinträchtigen können. Diese Wirkung ist nach Absetzen des Arzneimittels reversibel (umkehrbar).

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Ibuprofen hat im Allgemeinen keine nachteiligen Auswirkungen auf die Verkehrst√ľchtigkeit oder die F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen. Bei hoher Dosierung k√∂nnen jedoch Nebenwirkungen wie M√ľdigkeit und Schwindelgef√ľhl auftreten und die F√§higkeit, ein Auto zu fahren oder Maschinen zu bedienen, kann beeintr√§chtigt sein. Dies gilt in verst√§rktem Ma√üe im Zusammenwirken mit Alkohol.

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Ibuprofen Zentiva 200 mg enthält Natrium

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d. h. es ist nahezu

‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Wie wird Ibuprofen Zentiva eingenommen?

Schlucken Sie die Filmtablette mit einem Glas Wasser. Zerdr√ľcken, kauen oder lutschen Sie die Filmtablette nicht, um Magen- oder Rachenreizungen zu vermeiden. Wenn Sie einen empfindlichen Magen haben, ist es empfehlenswert, dieses Arzneimittel zusammen mit Nahrung einzunehmen.

Wie viel Ibuprofen Zentiva soll eingenommen werden?

Die niedrigste wirksame Dosis soll f√ľr die k√ľrzeste Dauer verwendet werden, die zur Linderung der Symptome erforderlich ist. Wenn Sie eine Infektion haben, suchen Sie unverz√ľglich einen Arzt auf, wenn die Symptome (wie Fieber und Schmerzen) anhalten oder sich verschlimmern (siehe Abschnitt 2).

Erwachsene: Sprechen Sie mit einem Arzt, wenn Sie sich nicht besser f√ľhlen oder wenn Sie sich nach drei Tagen mit Fieber oder Migr√§nekopfschmerzen oder nach f√ľnf Tagen mit Schmerzen schlechter f√ľhlen.

Kinder und Jugendliche: Wenn bei Kindern und Jugendlichen dieses Arzneimittel f√ľr drei Tage ben√∂tigt wird oder wenn sich die Symptome verschlimmern, ist ein Arzt aufzusuchen.

Die Ibuprofen-Dosis bei Kindern und Jugendlichen ist vom Alter und Körpergewicht des Patienten abhängig.

Ibuprofen Zentiva 200 mg ist bei Kindern unter 20 kg Körpergewicht oder unter 6 Jahren nicht anzuwenden.Die Einnahme von höheren Dosen als den empfohlenen kann ernsthafte Risiken bergen.

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Wenden Sie nicht gleichzeitig verschiedene Arten von schmerzlindernden Arzneimitteln ohne ärztliche Verschreibung an.

Leichte bis mäßige Schmerzen und akute Schmerzen und Fieber in Verbindung mit einer Erkältung

F√ľr die Dosierung bei Kindern verwenden Sie Ibuprofen Zentiva 200 mg.

Ibuprofen Zentiva darf Kindern unter zw√∂lf Jahren nur √ľber √§rztliche Verschreibung gegeben werden.

Kinder, die 20‚ÄĎ29 kg wiegen (6 bis 9 Jahre):

Tageshöchstdosis: 600 mg (3 Filmtabletten mit 200 mg).

Eine 200 mg Filmtablette, 1- bis 3-mal täglich bei Bedarf. Warten Sie mindestens 4 bis 6 Stunden zwischen den einzelnen Dosen.

Kinder, die 30‚ÄĎ40 kg wiegen (10 bis 12 Jahre):

Tageshöchstdosis: 800 mg (4 Filmtabletten mit 200 mg).

Eine Filmtablette mit 200 mg, 1- bis 4-mal täglich mit einem Abstand von mindestens 4 bis 6 Stunden zwischen den einzelnen Dosen.

Erwachsene und Jugendliche ab 40 kg (ab 12 Jahren):

Tageshöchstdosis: 1200 mg.

Die Dosis soll wie folgt eingenommen werden:

Ein bis zwei Filmtabletten als Einzeldosis oder drei- bis viermal t√§glich einnehmen. Warten Sie mindestens 4 bis 6 Stunden zwischen den einzelnen Dosen. Die Tagesh√∂chstdosis darf 6 Filmtabletten nicht √ľberschreiten.

Die Einnahme von mehr als 400 mg auf einmal f√ľhrt nicht zu einer besseren Schmerzlinderung.

Migränekopfschmerzen

Erwachsene und Jugendliche ab 40 kg (ab 12 Jahren):

Tageshöchstdosis: 1200 mg.

Die Dosis soll wie folgt eingenommen werden:

Zwei Filmtabletten mit 200 mg je nach Bedarf, ein- bis dreimal täglich eingenommen. Warten Sie mindestens 4 bis 6 Stunden zwischen den Dosen.

Die Einnahme von mehr als 400 mg auf einmal f√ľhrt nicht zu einer besseren Schmerzlinderung.

Menstruationsschmerzen

Erwachsene und Jugendliche ab 40 kg (ab 12 Jahren):

Tageshöchstdosis: 1200 mg.

Die Dosis soll wie folgt eingenommen werden:

Ein bis zwei Filmtabletten mit 200 mg bei den ersten Anzeichen von Menstruationsbeschwerden 1- bis 3-mal pro Tag. Warten Sie mindestens 4 bis 6 Stunden zwischen den Dosen.

Die Einnahme von mehr als 400 mg auf einmal f√ľhrt nicht zu einer besseren Schmerzlinderung.

√Ąltere Patienten

Wenn Sie √§lter sind, sollen Sie vor der Anwendung von Ibuprofen Zentiva 200 mg immer Ihren Arzt befragen. Wenn Sie √§lter sind, sind Sie anf√§lliger f√ľr Nebenwirkungen, insbesondere f√ľr Blutungen und Durchbr√ľche (Perforationen) im Magen-Darm-Trakt, die t√∂dlich sein k√∂nnen. Ihr Arzt wird Sie entsprechend beraten.

Eingeschränkte Leber- oder Nierenfunktion

Wenn Sie eine eingeschränkte Nieren- oder Leberfunktion haben, konsultieren Sie immer einen Arzt, bevor Sie Ibuprofen Zentiva 200 mg verwenden.

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Wenn Sie eine größere Menge von Ibuprofen Zentiva 200 mg eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie mehr Ibuprofen Zentiva 200 mg eingenommen haben, als Sie sollten, oder wenn Kinder versehentlich das Arzneimittel eingenommen haben, wenden Sie sich immer an einen Arzt oder das n√§chstgelegene Krankenhaus, um eine Einsch√§tzung des Risikos und Ratschl√§ge f√ľr die zu ergreifenden Ma√ünahmen zu erhalten.

Die Symptome k√∂nnen √úbelkeit, Magenschmerzen, Erbrechen (m√∂glicherweise auch mit Blut), Kopfschmerzen, Ohrensausen, Verwirrtheit und zittrige Augenbewegungen umfassen. Bei hohen Dosen wurde √ľber Bewusstlosigkeit, Kr√§mpfe (vor allem bei Kindern), langsamen Herzschlag, Schw√§che und Schwindelgef√ľhl (Blutdruckabfall), Blut im Urin, Frieren und Atemprobleme berichtet.

Wenn Sie die Einnahme von Ibuprofen Zentiva 200 mg vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Unerw√ľnschte Wirkungen sind bei h√∂heren Dosen und l√§ngerer Behandlungsdauer wahrscheinlicher.

Beenden Sie die Einnahme von Ibuprofen Zentiva 200 mg und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn eines der folgenden Symptome auftritt:

  • Angio√∂dem (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen) mit Symptomen wie: O Anschwellen von Gesicht, Zunge oder Rachen
    O Schluckbeschwerden
    O Nesselsucht und Atembeschwerden.
  • Schwarzer, teerartiger Stuhl oder blutiges Erbrechen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten

betreffen).

  • Es wurde √ľber schwerwiegende Haut- und Schleimhautver√§nderungen wie epidermale Nekrolyse und/oder Erythema multiforme berichtet (eine sehr seltene Nebenwirkung). Au√üerdem kann eine schwere Hautreaktion, bekannt als DRESS-Syndrom, auftreten. Zu den Symptomen von DRESS geh√∂ren: Hautausschlag, Fieber, geschwollene Lymphknoten und eine Zunahme von Eosinophilen (eine Form der wei√üen Blutk√∂rperchen). Die H√§ufigkeit des Auftretens ist nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar).
  • Bei Behandlungsbeginn ein roter, schuppiger, ausgedehnter Ausschlag mit Unebenheiten unter der Haut und von Fieber begleiteten Blasen, die sich haupts√§chlich in den Hautfalten, am Rumpf und an den oberen Extremit√§ten (Arme) befinden (akutes generalisiertes pustul√∂ses Exanthem), Die H√§ufigkeit des Auftretens ist nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar).
  • Verschwommenes Sehen oder andere Augenprobleme wie Lichtempfindlichkeit, Verlust der Sehkraft (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen).

Andere Nebenwirkungen, die auftreten k√∂nnen, sind unten in Gruppen nach H√§ufigkeit aufgef√ľhrt:

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):

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Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Geschw√ľre im Magen-Darm-Trakt mit oder ohne Durchbruch
  • Darmentz√ľndung und Verschlimmerung von Entz√ľndungen des Dickdarms (Colitis) und des Magen-Darm-Trakts (Morbus Crohn) sowie Komplikationen bei Divertikeln des Dickdarms (Durchbruch oder Fistelbildung)
  • mikroskopische Blutungen im Darm, die zu einer Blutarmut (An√§mie) f√ľhren k√∂nnen
  • Geschw√ľre und Entz√ľndungen der Mundschleimhaut
  • Kopfschmerzen, Schl√§frigkeit, Drehschwindel (Vertigo), Schwindelgef√ľhl, starke M√ľdigkeit (Fatigue), k√∂rperliche Unruhe (Agitiertheit), Schlaflosigkeit und Reizbarkeit

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Entz√ľndung der Magenschleimhaut
  • Nierenprobleme einschlie√ülich der Bildung von √Ėdemen, Nierenentz√ľndung und Nierenversagen
  • laufende Nase, Asthma
  • Ausschlag, erh√∂hte Empfindlichkeit der Haut gegen√ľber der Sonne
  • √úberempfindlichkeitsreaktionen wie Nesselsucht, Juckreiz.

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Depression, Verwirrtheit, Halluzinationen
  • Lupus-erythematodes-Syndrom
  • Anstieg von Blutharnstoffstickstoff und anderen Leberenzymen, Abnahme von H√§moglobin- und H√§matokrit-Werten, Hemmung der Blutpl√§ttchenaggregation und verl√§ngerte Blutungszeit, Abnahme von Serumcalcium und Anstieg der Serumharns√§urewerte.

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

  • Unangenehme Wahrnehmung des Herzschlags, Herzschw√§che (Herzinsuffizienz), Herzinfarkt oder hoher Blutdruck
  • St√∂rungen der Blutzellbildung (mit Symptomen wie: Fieber, Halsschmerzen, Geschw√ľren der Mundschleimhaut, grippe√§hnlichen Symptomen, starker Ersch√∂pfung, Nasen- und Hautblutungen)
  • Klingeln oder Summen in den Ohren
  • Entz√ľndung der Speiser√∂hre (√Ėsophagus) oder der Bauchspeicheldr√ľse
  • Darmverengung
  • Lebersch√§den, die eine gelbliche Verf√§rbung der Haut oder des Wei√üen der Augen und Fl√ľssigkeitsansammlungen im K√∂rper verursachen.
  • Hirnhautentz√ľndung (ohne bakterielle Infektion)
  • Sch√§digung des Nierengewebes
  • Haarausfall
  • Psychotische Reaktionen
  • Entz√ľndung der Blutgef√§√üe
  • Ibuprofen kann Anzeichen und Symptome von Infektionen, die Verschlimmerung von Infektionen oder Komplikationen von Infektionen verschleiern. Wenn Sie dieses Arzneimittel einnehmen, w√§hrend Sie eine Infektion haben und Ihre Symptome der Infektion anhalten oder sich verschlimmern, suchen Sie unverz√ľglich einen Arzt auf.

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • Kribbeln der H√§nde und F√ľ√üe
  • Angst
  • H√∂rminderung
  • allgemeines Unwohlsein
  • Entz√ľndung des Sehnervs, was zu Sehst√∂rungen f√ľhren kann
  • Niedrige Neutrophilenzahl (eine Art von wei√üen Blutk√∂rperchen).

C2-INTERNAL

Arzneimittel wie Ibuprofen Zentiva 200 mg k√∂nnen mit einem gering erh√∂hten Risiko f√ľr einen Herzinfarkt (Myokardinfarkt) oder Schlaganfall verbunden sein. Wassereinlagerungen (√Ėdeme), Bluthochdruck und Herzschw√§che (Herzinsuffizienz) wurden im Zusammenhang mit NSAR berichtet.

Ibuprofen Zentiva 200 mg kann zu einer Verringerung der Anzahl der wei√üen Blutk√∂rperchen f√ľhren und Ihre Widerstandskraft gegen Infektionen kann vermindert sein. Wenn Sie eine Infektion mit Symptomen wie Fieber und schwerwiegender Verschlechterung Ihres Allgemeinbefindens oder Fieber mit lokalen Infektionssymptomen wie Hals-/Rachen-/Mundschmerzen oder Harnwegsproblemen haben, suchen Sie sofort Ihren Arzt auf. Es wird eine Blutuntersuchung durchgef√ľhrt, um festzustellen, ob die Zahl Ihrer wei√üen Blutk√∂rperchen verringert ist (Agranulozytose). Es ist wichtig, dass Sie Ihren Arzt √ľber die Einnahme dieses Arzneimittels in Kenntnis setzen.

Während der Behandlung mit Ibuprofen wurden bei Patienten mit bestehenden Autoimmunerkrankungen wie systemischem Lupus erythematodes oder Mischkollagenose einige Fälle von Meningitis (mit Symptomen wie Nackensteifigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber oder Desorientiertheit) beobachtet.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Nicht √ľber 25 ¬įC lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu sch√ľtzen.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

C2-INTERNAL

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Weitere Informationen

Was Ibuprofen Zentiva 200 mg enthält

Der Wirkstoff ist Ibuprofen.

Jede 200 mg Filmtablette enthält 200 mg Ibuprofen.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Tablettenkern: mikrokristalline Cellulose, Croscarmellose-Natrium, Hypromellose, Stearinsäure, hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat

Film√ľberzug der 200 mg Filmtablette: Hypromellose, Macrogol, Talkum, Titandioxid (E171), gelbes Eisenoxid (E172);

Wie Ibuprofen Zentiva 200 mg aussieht und Inhalt der Packung

Ibuprofen Zentiva 200 mg Filmtablette: hellgelbe bis beigefarbene, runde Filmtabletten mit einem Durchmesser von 9 mm.

Die Filmtabletten sind in PVC/Alu-Blisterpackungen verpackt.

Packungsgrößen:

Ibuprofen Zentiva 200 mg: 10, 12, 20, 24, 50, 100 Filmtabletten

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Zentiva k.s.,

U Kabelovny 130 102 37 Prag 10

Tschechische Republik

Z.Nr.: 140761

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

200 mg Filmtablette Bulgarien: Extralgin

Schweden, Finnland, Island: Ibetin Polen: Inflanor

√Ėsterreich, Tschechische Republik, D√§nemark, Estland, Lettland, Litauen, Norwegen, Slowakei: Ibuprofen Zentiva

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Mai 2022.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Ibuprofen Zentiva 200 mg Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Ibuprofen
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller ZENTIVA K.S.
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 01.08.2021
ATC Code M01AE01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Nichtsteroidale Antiphlogistika und Antirheumatika

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