Ibuprofen Genericon 600 mg forte Filmtabletten

Abbildung Ibuprofen Genericon 600 mg forte Filmtabletten
Wirkstoff(e) Ibuprofen
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Genericon Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 10.10.1991
ATC Code M01AE01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Nichtsteroidale Antiphlogistika und Antirheumatika

Zulassungsinhaber

Genericon Pharma GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Ibuprofen ratiopharm 2 % Sirup f√ľr Kinder Ibuprofen Teva B.V.
Nurofen 24-Stunden Schmerzpflaster 200 mg wirkstoffhaltiges Pflaster Ibuprofen Reckitt Benckiser Deutschland GmbH
Nurofen Meltlets Mint 200 mg Schmelztabletten Ibuprofen Reckitt Benckiser Deutschland GmbH
Dolgit 400 mg - Dragees Ibuprofen Dolorgiet GmbH & Co. KG
Adolorin Ibuforte 400 mg Dragees Ibuprofen Kwizda Pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Ibuprofen, der wirksame Bestandteil von Ibuprofen Genericon, ist eine Substanz mit schmerzstillender und entz√ľndungshemmender Wirkung und wird daher bei rheumatischen Erkrankungen zur Linderung der Symptome eingesetzt.

Anwendungsgebiete von Ibuprofen Genericon:

Ibuprofen Genericon wird angewendet bei leichten bis mäßig starken Schmerzzuständen, wie z.B.:

  • schmerzhaften Entz√ľndungs- und Schwellungszust√§nden bei rheumatischen Erkrankungen von Gelenken, einschlie√ülich der Wirbels√§ule (wie z.B. chronische Polyarthritis, Morbus Bechterew)
  • Reizzust√§nden bei Gelenksabnutzungen (Arthrosen)
  • Weichteilrheumatismus
  • zur Linderung (symptomatischen Behandlung) von Schmerzen, schmerzhaften Schwellungen und Entz√ľndungen

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 15. Lebensjahr

Ibuprofen Genericon darf von Kindern/Jugendlichen unter 15 Jahren nicht eingenommen werden, da diese Dosisstärke aufgrund des Wirkstoffgehalts nicht geeignet ist.

Ibuprofen Genericon darf nicht eingenommen werden

  • wenn Sie allergisch gegen Ibuprofen oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
  • bei √úberempfindlichkeit gegen√ľber bestimmten anderen Schmerz- oder Rheumamitteln (sogenannte nichtsteroidale Antirheumatika = NSAR) oder Acetylsalicyls√§ure (wenn bei Ihnen nach deren Anwendung schon einmal Atemnot, Asthma, Schnupfen oder Hautreaktionen auftraten)
  • bei Erkrankungen des Blutes bzw. des blutbildenden Systems (z.B. Blutbildungsst√∂rungen, erh√∂hte Blutungsneigung)
  • bei bestehenden oder in der Vergangenheit wiederholt aufgetretenen Magen-Darm- Geschw√ľren/Zw√∂lffingerdarm-Geschw√ľren (peptischen Ulzera) oder Blutungen (mindestens zweimaliges Auftreten nachgewiesener Geschw√ľre oder Blutungen)
  • wenn bei Ihnen schon einmal nach der Einnahme von Schmerz- oder Rheumamitteln (NSAR) Blutungen im Magen-Darm-Trakt aufgetreten sind, eventuell auch mit einem Durchbruch (Perforation)
  • bei Gehirnblutungen (zerebrovaskul√§ren Blutungen) und sonstigen akuten Blutungen
  • bei schweren Leberfunktionsst√∂rungen
  • bei schweren Nierenfunktionsst√∂rungen
  • bei schwerer Herzmuskelschw√§che
  • w√§hrend der letzten drei Monate der Schwangerschaft

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Entz√ľndungshemmende Mittel/Schmerzmittel wie Ibuprofen k√∂nnen mit einem geringf√ľgig erh√∂hten Risiko f√ľr einen Herzanfall oder Schlaganfall einhergehen, insbesondere bei Anwendung in hohen Dosen. √úberschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer.

Besprechen Sie Ihre Behandlung vor der Einnahme von Ibuprofen Genericon mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie

  • eine Herzerkrankung, einschlie√ülich Herzschw√§che (Herzinsuffizienz) und Angina pectoris (Brustschmerzen) haben oder einen Herzinfarkt, eine Bypass-Operation, Durchblutungsst√∂rungen in den Beinen oder F√ľ√üen aufgrund verengter oder verschlossener Arterien (periphere arterielle Verschlusskrankheit) oder jegliche Art von Schlaganfall (einschlie√ülich Mini-Schlaganfall oder transitorischer isch√§mischer Attacke, ‚ÄěTIA‚Äú) hatten.
  • Bluthochdruck, Diabetes oder hohen Cholesterinspiegel haben oder Herzerkrankungen bzw. Schlaganf√§lle in Ihrer Familienvorgeschichte vorkommen oder wenn Sie Raucher sind.
  • an Asthma oder anderen chronischen Atemwegserkrankungen leiden oder litten, da es zu Atemnot durch Verengung der Atemwege kommen kann.
  • an Allergien, Heuschnupfen, chronischer Schwellung der Nasenschleimhaut, der Nebenh√∂hlen, der Polypen oder an chronisch obstruktiver Atemwegserkrankung leiden, da das Risiko f√ľr eine Verengung der Atemwege mit Schwierigkeiten beim Atmen (Bronchospasmus) erh√∂ht ist. Es besteht auch ein erh√∂htes Risiko f√ľr das Auftreten von allergischen Reaktionen, die sich als Asthmaanfall, Hautschwellungen oder juckender Hautausschlag zeigen k√∂nnen.
  • an entz√ľndlichen Darmerkrankungen, wie einer Entz√ľndung des Dickdarms mit Geschw√ľren, leiden (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn) ‚Äď diese Erkrankungen k√∂nnen durch die Anwendung von NSAR verschlimmert werden.
  • an eingeschr√§nkter Leberfunktion oder eingeschr√§nkter Nierenfunktion leiden (fragen Sie Ihren Arzt um Rat).
  • eine erh√∂hte Blutungsneigung haben (diese kann verst√§rkt werden).
  • an bestimmten Erkrankungen des Immunsystems leiden (sogenannten Autoimmunerkrankungen, z.B. systemischem Lupus erythematodes) ‚Äď es wurden Gehirnhautentz√ľndungen und Nierenfunktionsst√∂rungen beschrieben.
  • Seh- und H√∂rst√∂rungen bemerken: Bei Auftreten von Seh- und H√∂rst√∂rungen darf das Arzneimittel nicht weiter eingenommen werden.
  • St√∂rungen bei der Bildung von Blutzellen haben.
  • gerade einen gr√∂√üeren chirurgischen Eingriff hatten.
  • in den ersten sechs Monaten Ihrer Schwangerschaft sind.
  • eine Schwangerschaft planen (siehe ‚ÄěSchwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsf√§higkeit‚Äú weiter unten f√ľr weitere Informationen).
  • stillen.
  • Windpocken haben.
  • eine St√∂rung des roten Blutfarbstoffes H√§moglobin geerbt haben (Porphyrie).
  • an Blutgerinnungsst√∂rungen leiden.
  • eine Infektion haben ‚Äď siehe unten unter ‚ÄěInfektionen‚Äú.

Bitte informieren Sie gegebenenfalls Ihren Arzt entsprechend!

Infektionen

Ibuprofen Genericon kann Anzeichen von Infektionen wie Fieber und Schmerzen verdecken. Daher ist es m√∂glich, dass sich durch Ibuprofen Genericon eine angemessene Behandlung der Infektion verz√∂gert, was zu einem erh√∂hten Risiko f√ľr Komplikationen f√ľhren kann. Dies wurde bei bakterieller Pneumonie und bakteriellen Hautinfektionen im Zusammenhang mit Windpocken beobachtet. Wenn Sie dieses Arzneimittel w√§hrend einer Infektion einnehmen und Ihre Infektionssymptome anhalten oder sich verschlimmern, konsultieren Sie unverz√ľglich einen Arzt.

Eine gleichzeitige Anwendung von Ibuprofen Genericon mit anderen nichtsteroidalen Entz√ľndungshemmern (NSAR), einschlie√ülich sogenannten COX-2-Hemmern (Cyclooxygenase-2- Hemmern), ist zu vermeiden.

Nebenwirkungen k√∂nnen reduziert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis √ľber den k√ľrzesten, f√ľr die Symptomkontrolle erforderlichen Zeitraum angewendet wird.

Bestimmte Nebenwirkungen erfordern, dass Sie das Arzneimittel absetzen und unverz√ľglich √§rztlichen Rat suchen (siehe Abschnitt 4 ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú).

√Ąltere Patienten (√ľber 65 Jahre)

Bei √§lteren Patienten treten h√§ufiger Nebenwirkungen nach Anwendung von NSAR auf, insbesondere Blutungen und Durchbr√ľche im Magen- und Darmbereich, die unter Umst√§nden lebensbedrohlich sein k√∂nnen. Daher ist bei √§lteren Patienten eine besonders sorgf√§ltige √§rztliche √úberwachung erforderlich.

Magen-Darm-Trakt

√úber Blutungen des Magen-Darm-Traktes, Geschw√ľre und Perforationen, auch mit t√∂dlichem Ausgang, wurde w√§hrend der Behandlung mit allen NSAR berichtet. Sie traten mit oder ohne vorherige Warnsymptome bzw. schwerwiegende Ereignisse im Magen-Darm-Trakt in der Vorgeschichte auf, sowie zu jedem Zeitpunkt der Therapie.

NSAR sind bei Patienten mit einer Magen-Darm-Erkrankung in der Vorgeschichte (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn) mit Vorsicht anzuwenden, da sich ihr Zustand verschlechtern kann. Das Risiko f√ľr das Auftreten von Magen-Darm-Blutungen, Geschw√ľren und Durchbr√ľchen ist h√∂her mit steigender NSAR-Dosis, bei Patienten mit Geschw√ľren in der Vorgeschichte, insbesondere mit den Komplikationen Blutung oder Durchbruch und bei √§lteren Patienten. Diese Patienten sollen die Behandlung mit der niedrigsten verf√ľgbaren Dosis beginnen. F√ľr diese Patienten sowie f√ľr Patienten, die eine begleitende Therapie mit niedrigdosierter Acetylsalicyls√§ure (ASS) oder anderen Arzneimitteln, die das Risiko f√ľr Magen-Darm-Erkrankungen erh√∂hen k√∂nnen, ben√∂tigen, ist eine Kombinationstherapie mit magenschleimhautsch√ľtzenden Arzneimitteln (z.B. Misoprostol oder Protonenpumpenhemmer) in Betracht zu ziehen. Melden Sie jegliche ungew√∂hnlichen Symptome im Bauchraum, vor allem am Anfang der Therapie, wenn Sie in Ihrer Vorgeschichte Nebenwirkungen im Magen-Darm-Trakt aufweisen, insbesondere wenn Sie schon √§lter sind. Vorsicht ist angeraten, wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel erhalten, die das Risiko f√ľr Geschw√ľre oder Blutungen erh√∂hen k√∂nnen, wie z.B. Kortikosteroide (‚ÄěKortison‚Äú), blutgerinnungshemmende Arzneimittel, bestimmte Psychopharmaka (selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, die unter anderem zur Behandlung von depressiven Verstimmungen eingesetzt werden), oder Blutgerinnungshemmer wie Acetylsalicyls√§ure (‚ÄěAspirin‚Äú).

Wenn es bei Ihnen w√§hrend der Behandlung mit Ibuprofen Genericon zu Magen-Darm-Blutungen oder Geschw√ľren kommt, ist die Behandlung sofort abzusetzen.

Wenn während der Anwendung von Ibuprofen Genericon Zeichen einer Infektion (z.B. Rötung, Schwellung, Überwärmung, Schmerz, Fieber) neu auftreten oder sich verschlimmern, oder sich trotz der Schmerzlinderung Ihr Allgemeinbefinden nicht bessert, wenden Sie sich an einen Arzt. Es ist möglich, dass Sie eine zusätzliche Behandlung benötigen.

Herz-Kreislauf-System

Die Einnahme von Arzneimitteln wie Ibuprofen Genericon k√∂nnte mit einem geringf√ľgig h√∂heren Risiko, einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall zu erleiden, verbunden sein. Das Risiko steigt mit der H√∂he der Dosierung und Dauer der Anwendung. Steigern Sie daher nicht die empfohlene Dosierung und Behandlungsdauer.

Besprechen Sie Ihre Behandlung vor der Einnahme von Ibuprofen Genericon mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie

  • eine Herzerkrankung, einschlie√ülich Herzschw√§che (Herzinsuffizienz) und Angina pectoris (Brustschmerzen), haben oder einen Herzinfarkt, eine Bypass-Operation, eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (Durchblutungsst√∂rungen in den Beinen oder F√ľ√üen aufgrund verengter oder verschlossener Arterien) oder jegliche Art von Schlaganfall (einschlie√ülich Mini-Schlaganfall oder transitorischer isch√§mischer Attacke ‚ÄěTIA‚Äú) hatten.
  • Bluthochdruck, Diabetes oder hohen Cholesterinspiegel haben oder Herzerkrankungen oder Schlaganf√§lle in Ihrer Familienvorgeschichte vorkommen oder wenn Sie Raucher sind.

Hautreaktionen

Im Zusammenhang mit der Behandlung mit Ibuprofen Genericon wurden schwerwiegende Hautreaktionen berichtet. Bei Auftreten von Hautausschlag, L√§sionen der Schleimh√§ute, Blasen oder sonstigen Anzeichen einer Allergie stellen Sie die Behandlung mit Ibuprofen Genericon ein und begeben Sie sich unverz√ľglich in medizinische Behandlung, da dies die ersten Anzeichen einer sehr schwerwiegenden Hautreaktion sein k√∂nnen. Siehe Abschnitt 4.

Vermeiden Sie w√§hrend einer Varizelleninfektion (‚ÄěWindpocken‚Äú) die Anwendung von Ibuprofen Genericon, da es in Ausnahmef√§llen zu einem Auftreten von schweren Hautinfektionen und Weichteilkomplikationen kommen kann (siehe Abschnitt 4).

√úberempfindlichkeitsreaktionen

Schwere akute Überempfindlichkeitsreaktionen (zum Beispiel anaphylaktischer Schock) werden sehr selten beobachtet. Bei ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion nach Einnahme von Ibuprofen Genericon wie z.B. Gesichtsschwellung, Schwellungen in den Atemwegen (z.B. Kehlkopfschwellung), Luftnot, Asthma, Herzjagen, Hautreaktionen (Hautrötung [Erythem], Hautauschlag [Exanthem], Nesselsucht, Juckreiz) und/oder Blutdruckabfall muss die Therapie abgebrochen und sofort ein Arzt aufgesucht werden.

Kontrolluntersuchungen

Die vom Arzt angeordneten Kontrollen des Blutbildes, der Blutgerinnung sowie der Leber- und Nierenfunktion, augenärztliche Kontrollen sowie weitere empfohlene Kontrolluntersuchungen sind unbedingt einzuhalten.

Allgemeine Hinweise (mögliche Folgen bei nicht bestimmungsgemäßer Anwendung von Schmerzmitteln aus der Gruppe der NSAR)

Beim Auftreten von Seh- und Hörstörungen darf das Präparat nicht weiter eingenommen werden und es ist sofort ein Arzt aufzusuchen.

Ibuprofen (der Wirkstoff in Ibuprofen) kann die Zeichen einer behandlungsbed√ľrftigen Infektion (Fieber, Schmerzen und Schwellungen) verschleiern. Wenn w√§hrend der Anwendung von Ibuprofen Zeichen einer Infektion (z.B. R√∂tung, Schwellung, √úberw√§rmung, Schmerz, Fieber) neu auftreten oder sich verschlimmern oder sich trotz der Schmerzlinderung Ihr Allgemeinbefinden nicht bessert, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es ist m√∂glich, dass Sie zus√§tzliche Behandlung ben√∂tigen.

Schmerzmittelkopfschmerz:

Bei l√§ngerem Gebrauch von Schmerzmitteln k√∂nnen Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erh√∂hte Dosen des Arzneimittels behandelt werden d√ľrfen. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat, wenn Sie trotz der Einnahme von Ibuprofen h√§ufig unter Kopfschmerzen leiden!

Nierenschäden durch Schmerzmittel:

Ganz allgemein kann die gewohnheitsm√§√üige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierensch√§digung mit dem Risiko eines Nierenversagens f√ľhren.

Es besteht ein Risiko f√ľr Nierenfunktionsst√∂rungen besonders bei dehydrierten Kindern, Jugendlichen und √§lteren Personen.

Einnahme von Ibuprofen Genericon zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Ibuprofen Genericon kann andere Arzneimittel beeinträchtigen oder von diesen beeinträchtigt werden. Zum Beispiel:

  • Arzneimittel, die gerinnungshemmend wirken (d.h. das Blut verd√ľnnen/die Blutgerinnung verhindern, z.B. Acetylsalicyls√§ure, Warfarin, Ticlopidin)
  • Arzneimittel, die hohen Blutdruck senken (ACE-Hemmer, wie z.B. Captopril, Betablocker, wie z.B. Atenolol-haltige Arzneimittel, Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten, wie z.B. Losartan)
  • Arzneimittel zur Behandlung von Herzproblemen, wie Digoxin
  • Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes (sogenannte Sulfonylharnstoffe)
  • Arzneimittel, die das Immunsystem unterdr√ľcken, wie Ciclosporin oder Tacrolimus
  • Betablocker oder Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten
  • Diuretika (entw√§ssernde/harntreibende Tabletten)
  • Steroide, angewendet bei entz√ľndlichen Erkrankungen
  • Selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI), angewendet gegen Depressionen
  • einigen Antibiotika gegen Infektionen, einschlie√ülich Aminoglykoside und Chinolone
  • Zidovudin, angewendet bei HIV-Infektionen oder AIDS
  • Methotrexat, angewendet bei einigen Krebsarten oder Rheumatismus
  • Cholestyramin, angewendet zur Senkung des Cholesterinspiegels
  • Lithium, angewendet bei einigen Arten der Depression
  • Voriconazol oder Fluconazol, angewendet bei Pilzinfektionen
  • Mifepriston, angewendet zum medizinischen Schwangerschaftsabbruch
  • Ginkgo biloba, einem pflanzlichen Arzneimittel, das oft bei Demenz angewendet wird

Wenn vom oben Erwähnten etwas auf Sie zutrifft (oder Sie nicht sicher sind), sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Ibuprofen Genericon einnehmen.

Einige andere Arzneimittel können die Behandlung mit Ibuprofen Genericon ebenfalls beeinträchtigen oder durch eine solche selbst beeinträchtigt werden. Holen Sie daher vor der Anwendung von Ibuprofen Genericon zusammen mit anderen Arzneimitteln immer den Rat Ihres Arztes oder Apothekers ein.

Hier folgt eine zusammengefasste Information zu jenen Arzneimitteln, von welchen bekannt ist, dass ihre Wirkung durch Ibuprofen beeinflusst werden kann:

Bei Kombination mit: Mögliche Reaktion/Empfehlung
Andere kortisonfreie Schmerz- und Verstärkung der Nebenwirkungen (insbes. im
Rheumamittel (‚ÄěNSAR‚Äú =
Magen-Darm-Trakt und Wirkungen auf Herz-Kreislauf)
nichtsteroidale Antirheumatika)
 
Acetylsalicyls√§ure Erh√∂hung des Risikos f√ľr Geschw√ľre und Blutungen im Magen-
Darm-Trakt
 
‚ÄěKortison‚Äú (Glukokortikoide) Erh√∂hung des Risikos f√ľr Geschw√ľre und Blutungen im Magen-
Darm-Trakt und ev. Wasserspeicherung (√Ėdembildung)
 
‚ÄěBlutverd√ľnnungsmittel‚Äú und Erh√∂hung des Risikos f√ľr Blutungen im Magen-Darm-Trakt
Arzneimittel gegen Blutgerinnsel
 
 
Bestimmte Arzneimittel gegen  
Depressionen (Selektive Serotonin- Erh√∂hung des Risikos f√ľr Blutungen im Magen-Darm-Trakt
Wiederaufnahmehemmer)  
Bestimmtes Arzneimittel gegen Verstärkung von (Neben-)Wirkungen ist möglich. Kontrolle des
Depressionen (Lithium) Lithiumspiegels und ggf. Dosisanpassung werden empfohlen.
  Abschwächung der Wirkung und Nierenschädigung möglich
Arzneimittel gegen erh√∂hten Blutdruck (auf ausreichende Fl√ľssigkeitszufuhr achten, Blutdruck
  kontrollieren)
Bestimmte Arzneimittel gegen Verstärkung von (Neben-)Wirkungen ist möglich. Kontrolle des
Herzschw√§che (‚ÄěDigitalis‚Äú, Digoxin) Digitalisspiegels und ggf. Dosisanpassung werden empfohlen.
Bestimmtes Arzneimittel gegen Epilepsie Verstärkung von (Neben-)Wirkungen ist möglich. Kontrolle des
(Phenytoin) Phenytoinspiegels und ggf. Dosisanpassung werden empfohlen.
  Abschwächung der Wirkung und Nierenschädigung möglich
Entw√§sserungsmittel (auf ausreichende Fl√ľssigkeitszufuhr achten, Blutdruck
  kontrollieren)
‚ÄěKaliumsparende‚Äú Entw√§sserungsmittel Siehe Zeile oben, zus√§tzlich Erh√∂hung des Kaliumspiegels
  möglich
Arzneimittel gegen erhöhten Blutzucker Blutzuckerschwankungen möglich (vermehrte
(Diabetes mellitus) Blutzuckerkontrollen empfohlen)
Bestimmte Arzneimittel gegen Gicht Verminderung der Wirkung möglich
(Probenecid, Sulfinpyrazon)
 
Bestimmtes Arzneimittel zur NSAR wie Ibuprofen kombiniert mit Methotrexat können zu
Abschw√§chung von Immunreaktionen einem Anstieg der Blutspiegel von Methotrexat f√ľhren und in
und Rheuma (Methotrexat) der Folge dessen Nebenwirkungen verstärken.
Bestimmtes Mittel zur Behandlung von Erh√∂htes Risiko f√ľr Gelenk- und Bluterg√ľsse bei HIV-positiven
HIV-Infektionen (Zidovudin) Blutern
Bestimmte Arzneimittel zur Behandlung Gabe von bestimmten Schmerzmitteln vor, während oder nach
bösartiger Tumore (Methotrexat, der Behandlung mit diesen Arzneimitteln kann deren
Cyclophosphamid, Vincaalkaloide) Nebenwirkungen verstärken.
Bestimmte Arzneimittel, die nach  
Organtransplantationen verabreicht Verst√§rktes Risiko f√ľr eine Nierensch√§digung
werden (Tacrolimus)  
Bestimmtes Arzneimittel zur Verst√§rkung des Risikos f√ľr Magen-/Darmsch√§den, Sch√§digung
Abschwächung von Immunreaktionen
der Nieren bzw. der Leber
(Ciclosporin)
 

Einnahme von Ibuprofen Genericon zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Gleichzeitige Einnahme von Ibuprofen Genericon und Alkohol kann die Nebenwirkungen seitens des Verdauungstraktes verstärken und ist daher zu vermeiden.

Wenn mehrere Arzneimittel (oder Arzneimittel und Genussmittel, wie z.B. Alkohol) eingenommen werden, kann es zu einer Abschwächung oder Verstärkung der Wirkung (oder auch der Nebenwirkungen) der Arzneimittel kommen, selbst dann, wenn Sie die Arzneimittel zu unterschiedlichen Zeiten einnehmen.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht ein, wenn Sie in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft sind, da dies ihr ungeborenes Kind sch√§digen oder Probleme bei der Geburt verursachen kann. Es kann Nieren- und Herzprobleme bei Ihrem ungeborenen Kind verursachen. Es kann Ihre Blutungsneigung und die Ihres Kindes beeinflussen und dazu f√ľhren, dass der Geburtsvorgang sp√§ter einsetzt oder l√§nger andauert als erwartet.

Sie sollten Ibuprofen Genericon w√§hrend der ersten 6 Monate der Schwangerschaft nicht einnehmen, sofern es nicht absolut notwendig ist und von Ihrem Arzt empfohlen wird. Wenn Sie w√§hrend dieses Zeitraums behandelt werden m√ľssen oder w√§hrend Sie versuchen schwanger zu werden, sollte die Dosierung so niedrig wie m√∂glich und √ľber einen so kurzen Zeitraum wie m√∂glich erfolgen. Wenn Sie Ibuprofen ab der 20.Schwangerschaftswoche f√ľr mehr als ein paar Tage einnehmen, kann dies bei Ihrem ungeborenen Kind Nierenprobleme verursachen, was zu einer verringerten Menge des Fruchtwassers, welches Ihr Kind umgibt, f√ľhren kann (Oligohydramnion) oder es kann zur Verengung eines Blutgef√§√ües (Ductus arteriosus) im Herzen Ihres Kindes kommen. Wenn Sie l√§nger als ein paar Tage behandelt werden m√ľssen, kann Ihr Arzt eine zus√§tzliche √úberwachung empfehlen.

Stillzeit

Der Wirkstoff von Ibuprofen Genericon und seine Abbauprodukte gehen in geringen Mengen in die Muttermilch √ľber. Da nachteilige Folgen f√ľr den S√§ugling bisher nicht bekannt geworden sind, ist bei kurzzeitiger Anwendung der empfohlenen Dosierung eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich. Falls Ihnen allerdings eine langfristige Anwendung h√∂herer Dosen verordnet wurde, soll w√§hrend der Behandlung nicht gestillt werden.

Fortpflanzungsfähigkeit

Ibuprofen geh√∂rt zu einer Gruppe von Arzneimitteln (NSAR), die die Fortpflanzungsf√§higkeit bei Frauen beeintr√§chtigen k√∂nnen. Dieser Effekt gibt sich wieder nach Beendigung der Einnahme. Es ist unwahrscheinlich, dass ein vor√ľbergehender Gebrauch von Ibuprofen Genericon den Eintritt einer Schwangerschaft erschwert, jedoch sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker informieren, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen, wenn Sie Probleme haben, schwanger zu werden.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Ibuprofen Genericon kann dazu f√ľhren, dass Sie sich schwindlig oder schl√§frig f√ľhlen. Das trifft in besonderem Ma√üe bei gleichzeitigem Alkoholkonsum zu. Wenn dies der Fall ist, lenken Sie kein Fahrzeug oder bedienen Sie keine Maschinen. Machen Sie auch keine anderen T√§tigkeiten, die Ihre Aufmerksamkeit erfordern.

Ibuprofen Genericon enthält Lactose.

Bitte nehmen Sie Ibuprofen Genericon erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

Ibuprofen Genericon enthält Gelborange S.

Dieses Arzneimittel enthält Spuren von Gelborange S (E110) und kann somit allergische Reaktionen hervorrufen.

Ibuprofen Genericon enthält Natrium.

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die niedrigste wirkungsvolle Dosis soll f√ľr die k√ľrzeste Dauer, die zur Linderung der Symptome erforderlich ist, angewendet werden. Wenn Sie eine Infektion haben, konsultieren Sie unverz√ľglich einen Arzt, falls die Symptome (z.B. Fieber und Schmerzen) anhalten oder sich verschlimmern (siehe Abschnitt 2).

Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren und mit mindestens 40 kg Körpergewicht

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die √ľbliche Dosis f√ľr Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren ¬Ĺ bis 1 Filmtablette. Bei Bedarf kann eine weitere ¬Ĺ bis 1 Filmtablette eingenommen werden ‚Äď maximal 4 Filmtabletten (2400 mg Ibuprofen) t√§glich. Ein Abstand von 6 Stunden zwischen den Einnahmen muss eingehalten werden.

Kinder/Jugendliche unter 15 Jahren (oder unter 40 kg Körpergewicht)

F√ľr Personen unter 15 Jahren und unter 40 kg K√∂rpergewicht ist Ibuprofen Genericon nicht geeignet.

√Ąltere Personen (√ľber 65 Jahre)

Besonders Personen, die √§lter als 65 Jahre sind, sollen die vom Arzt verordnete Dosierung nicht √ľberschreiten. Die Dosierung soll dem Krankheitsbild angepasst sein, bei gutem Ansprechen empfiehlt sich ein Vermindern auf die niedrigste noch ausreichend wirksame Dosis.

Patienten mit Nierenproblemen

Die Behandlung soll mit einer geringeren Dosierung und unter √§rztlicher √úberwachung erfolgen. Bei schwerer Nierenfunktionsst√∂rung darf Ibuprofen nicht angewendet werden (siehe Abschnitt 2 ‚ÄěWas sollten Sie vor der Einnahme von Ibuprofen Genericon beachten?‚Äú).

Patienten mit Leberproblemen

Die Behandlung darf nur mit einer geringeren Dosierung und unter √§rztlicher √úberwachung erfolgen. Bei schwerer Leberfunktionsst√∂rung darf Ibuprofen nicht angewendet werden (siehe Abschnitt 2 ‚ÄěWas sollten Sie vor der Einnahme von Ibuprofen Genericon beachten?‚Äú).

Ibuprofen Genericon steht auch in einer anders dosierten Darreichungsform zur Verf√ľgung (Ibuprofen Genericon 400 mg Filmtabletten).

√Ąndern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung und sprechen Sie mit Ihrem Arzt √ľber die Dauer der Anwendung.

Einnahme dieses Arzneimittels:

Zum Einnehmen.

Filmtabletten im Ganzen, mit reichlich Fl√ľssigkeit zu oder nach den Mahlzeiten schlucken, nicht zerkauen, zerbrechen, zerkleinern oder lutschen.

Um einen schnelleren Wirkungseintritt zu erreichen, kann die Dosis auf n√ľchternen Magen eingenommen werden. Es wird empfohlen, dass Patienten mit einem empfindlichen Magen Ibuprofen Genericon zu einer Mahlzeit einnehmen.

Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu stark oder zu schwach, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Wenn Sie eine größere Menge Ibuprofen Genericon eingenommen haben, als Sie sollten

Falls Sie mehr Ibuprofen Genericon eingenommen haben, als Sie sollten (Überdosierung), oder falls Kinder aus Versehen das Arzneimittel eingenommen haben, wenden Sie sich immer an einen Arzt oder ein Krankenhaus in Ihrer Nähe, um eine Einschätzung des Risikos und Rat zur weiteren Behandlung zu bekommen. Nehmen Sie die Arzneimittelpackung mit.

Die Symptome k√∂nnen √úbelkeit, Magenschmerzen, Erbrechen (m√∂glicherweise auch mit Blut), Kopfschmerzen, Ohrensausen, Verwirrung und Augenzittern umfassen. Bei hohen Dosen wurde √ľber Schl√§frigkeit, Brustschmerzen, Herzklopfen, Ohnmacht, Kr√§mpfe (vor allem bei Kindern), Schw√§che und Schwindelgef√ľhle, Blut im Urin, Frieren und Atemprobleme berichtet.

Hinweis f√ľr das medizinische Fachpersonal: Weitere Informationen zur √úberdosierung finden Sie am Ende dieser Gebrauchsinformation.

Wenn Sie die Einnahme von Ibuprofen Genericon vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, sondern setzen Sie die Einnahme nach Bedarf fort. F√ľhren Sie die Einnahmen, wie in der Dosierungsanleitung beschrieben, fort.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Schwerwiegende Nebenwirkungen

Beenden Sie die Einnahme dieses Arzneimittels und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Sie eine der folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen bemerken ‚Äď Sie k√∂nnten dringend medizinische Behandlung ben√∂tigen:

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • schwarzer, teeriger Stuhl oder Blut im Stuhl
  • Erbrechen von jeglichem Blut oder von dunklen Teilchen, die wie Kaffeesud aussehen

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

Schwellung von Gesicht, Zunge oder Rachen (Larynx), die zu gro√üen Schwierigkeiten beim Atmen f√ľhren kann (Angio√∂dem)

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

  • St√∂rungen der Blutzellbildung (Agranulozytose mit Beschwerden wie Fieber, Halsschmerzen, oberfl√§chlichen Geschw√ľren der Mundschleimhaut, grippeartigen Beschwerden, starker M√ľdigkeit, Nasen- und Hautbluten). Ihr Arzt wird eine √úberpr√ľfung der Blutzellen Ihres Blutes durchf√ľhren m√ľssen.
  • schneller Herzschlag, starker Blutdruckabfall oder lebensbedrohlicher Schock
  • eine pl√∂tzliche allergische Reaktion mit Kurzatmigkeit, keuchender Atmung und Blutdruckabfall

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

starker Ausschlag mit Blasenbildung auf der Haut, besonders an Beinen, Armen, H√§nden und F√ľ√üen, die auch das Gesicht und die Lippen betreffen k√∂nnen (Erythema multiforme, Stevens- Johnson-Syndrom). Die Nebenwirkung kann noch schwerwiegender werden, wenn die Blasen gr√∂√üer werden und sich verbreiten und sich Teile der Haut abl√∂sen (toxische epidermale Nekrolyse). In Ausnahmef√§llen kann es zu schweren Hautinfektionen w√§hrend einer Windpockenerkrankung kommen. Wenn ein NSAR (Arzneimittel wie z.B. Ibuprofen Genericon) angewendet wird, kann sich eine infektionsbedingte Entz√ľndung verschlimmern (z.B. Entwicklung einer nekrotisierenden Fasciitis, gekennzeichnet durch starke Schmerzen, hohes Fieber, geschwollene, hei√üe Haut, Blasenbildung, Nekrose). Wenn Sie Anzeichen einer Hautentz√ľndung bemerken oder sich diese w√§hrend der Ibuprofen-Einnahme verschlimmern, gehen Sie sofort zu einem Arzt.

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar):

  • Es kann zu einer schweren Hautreaktion, bekannt als DRESS-Syndrom, kommen. Die Symptome von DRESS umfassen Hautausschlag, Fieber, geschwollene Lymphknoten und eine Zunahme von Eosinophilen (einer Form der wei√üen Blutk√∂rperchen).
  • Bei Behandlungsbeginn ein roter, schuppiger, weit verbreiteter Hautausschlag mit Unebenheiten unter der Haut und von Fieber begleiteten Blasen, die sich in erster Linie auf den Hautfalten, dem Rumpf und den oberen Extremit√§ten befinden (akutes generalisiertes pustul√∂ses Exanthem).

Beenden Sie die Anwendung von Ibuprofen Genericon, wenn Sie diese Symptome entwickeln, und begeben Sie sich unverz√ľglich in medizinische Behandlung. Siehe auch Abschnitt 2.

Beenden Sie die Einnahme dieses Arzneimittels und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Sie eine der oben angef√ľhrten Nebenwirkungen bemerken.

Beenden Sie die Einnahme dieses Arzneimittels und informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie folgende Nebenwirkungen bemerken:

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • verschwommenes Sehen oder andere Augenprobleme
  • √úberempfindlichkeitsreaktionen wie juckender Hautausschlag, Juckreiz, kleine Blutungen in der Haut und Schleimhaut, Asthmaanf√§lle (manchmal mit niedrigem Blutdruck)
  • Lichtempfindlichkeit

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

Sehverlust

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

  • pl√∂tzliches F√ľllen der Lunge mit Wasser, was zu Atemschwierigkeiten, hohem Blutdruck, Zur√ľckhalten von Wasser und Gewichtszunahme f√ľhrt

Beenden Sie die Einnahme dieses Arzneimittels und informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eine der oben angef√ľhrten Nebenwirkungen bemerken.

Andere Nebenwirkungen

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • Geschw√ľre im Verdauungstrakt mit oder ohne Durchbruch
  • Komplikationen der Dickdarmdivertikel (Durchbruch oder Fistel)
  • Nierenprobleme einschlie√ülich Entz√ľndung und Nierenversagen
  • Geschw√ľre und Entz√ľndung im Mund
  • Entz√ľndung der Magenschleimhaut
  • laufende Nase
  • Atemprobleme (Bronchospasmus)
  • Angst
  • kribbelndes Hautgef√ľhl
  • Schwerh√∂rigkeit
  • Asthma
  • akute Leberentz√ľndung, Gelbf√§rbung der Haut und des Wei√üen im Auge, Fehlfunktion der Leber

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

  • Depression, Verwirrtheit, Halluzinationen
  • Lupus erythematodes-Syndrom
  • Lebersch√§digung
  • √Ėdem
  • Hirnhautentz√ľndung (ohne bakterielle Infektion)
  • Ohrger√§usche (‚ÄěOhrensausen‚Äú = Tinnitus), H√∂rst√∂rungen
  • St√∂rungen der Blutbildung, Verminderung von Blutzellen (Verminderung roter oder wei√üer Blutk√∂rperchen, Verminderung von Blutpl√§ttchen, auch starke Verminderung aller Blutzellen)
  • schwere allgemeine √úberempfindlichkeitsreaktionen. Sie k√∂nnen sich √§u√üern als: Gesichts√∂dem, Zungenschwellung, innere Kehlkopfschwellung mit Einengung der Luftwege, Atemnot, Herzjagen, Blutdruckabfall bis hin zum bedrohlichen Schock.
  • Sehnerventz√ľndung

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

  • unangenehmes Wahrnehmen des Herzschlags, Herzversagen, Herzanfall oder Bluthochdruck
  • vermehrte Wassereinlagerung im Gewebe (√Ėdeme), Herzmuskelschw√§che
  • Klingeln oder Summen in den Ohren
  • Entz√ľndung der Speiser√∂hre oder der Bauchspeicheldr√ľse
  • Einengung des Darmes
  • Besch√§digung des Nierengewebes
  • Haarausfall
  • Es ist im zeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung von NSAR, zu denen auch Ibuprofen Genericon z√§hlt, eine Verschlechterung infektionsbedingter Entz√ľndungen beschrieben worden.
  • Nackensteifigkeit oder Bewusstseinstr√ľbung. Ein erh√∂htes Risiko scheint f√ľr Patienten zu bestehen, die bereits an bestimmten Erkrankungen des Immunsystems (Autoimmunerkrankungen, wie systemischer Lupus erythematodes oder Mischkollagenosen) leiden.
  • psychotische Reaktionen (St√∂rungen von Wahrnehmung und Erleben), Depression
  • Bluthochdruck
  • Leberfunktionsst√∂rungen, Lebersch√§den, insbesondere bei Langzeittherapie, Leberversagen, akute Leberentz√ľndung (Hepatitis)
  • schwere Hautreaktionen wie Hautausschlag mit R√∂tung und Blasenbildung (z.B. Stevens- Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse), Haarausfall
  • In Ausnahmef√§llen kann es zu einem Auftreten von schweren Hautinfektionen und Weichteilkomplikationen w√§hrend einer Windpockenerkrankung kommen (siehe auch ‚ÄěInfektionen‚Äú).
  • Nierengewebssch√§digungen (Papillennekrosen) und erh√∂hte Harns√§urekonzentrationen im Blut

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar):

  • Brennendes Gef√ľhl im Mund oder Rachen kann kurz nach Einnahme dieses Arzneimittels auftreten.
  • Verschlechterung von Geschw√ľren im Dickdarm und Morbus Crohn (Darmerkrankung)
  • Die Haut wird lichtempfindlich.

Folgende Nebenwirkungen wurden ebenfalls mit anderen NSAR berichtet:

Nehmen Sie Ibuprofen Genericon nicht mehr ein, sondern wenden Sie sich sofort an einen Arzt, wenn mögliche Anzeichen einer ernsten Nebenwirkung aufgetreten sein sollten, wie:

  • Magenbeschwerden, Sodbrennen oder Schmerzen im Bauch
  • Erbrechen von Blut oder kaffeesatzartiges Erbrechen
  • Schwarzf√§rbung des Stuhls oder Blut im Urin
  • Hautreaktionen wie Ausschlag oder Juckreiz
  • erschwerte Atmung, Atemnot oder Kurzatmigkeit, Schwellungen im Kopfbereich
  • Gelbf√§rbung der Haut oder Augen
  • starke Abgeschlagenheit mit Appetitlosigkeit
  • anhaltende Halsschmerzen, Wunden im Mund, Abgeschlagenheit oder Fieber
  • Nasenbluten, Hautblutungen
  • verminderte Harnausscheidung mit Schwellungen und starker Abgeschlagenheit
  • Schwellungen im Gesicht, an den F√ľ√üen oder den Beinen
  • starke Kopfschmerzen oder Nackensteifigkeit
  • Schmerzen in der Brust
  • Eintr√ľbung des Bewusstseins

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: +43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht √ľber 25 ¬įC lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Ibuprofen Genericon 600 mg forte Filmtabletten enthalten

Der Wirkstoff ist: Ibuprofen.

1 Filmtablette enthält 600 mg Ibuprofen.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Tablettenkern: Lactose-Monohydrat, Maisstärke, mikrokristalline Cellulose, Carboxymethylstärke- Natrium, hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat.

Tabletten√ľberzug: partiell hydrolysierter Polyvinylalkohol, Macrogol 3350, Talkum, Titandioxid (E171), Karmins√§ure (E120), Gelborange S (E110).

Wie Ibuprofen Genericon 600 mg forte Filmtabletten aussehen und Inhalt der Packung

Filmtablette (länglich, pinkfarben, mit Bruchkerbe auf beiden Seiten) Die Filmtablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Ibuprofen Genericon ist in PVC/Alu-Blisterpackungen mit 10, 30, 50, 60, 90, 100 oder 120 Tabletten abgepackt.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

Genericon Pharma Gesellschaft m.b.H.

A-8054 Graz

E-Mail: genericon@genericon.at

Hersteller:

Genericon Pharma Gesellschaft m.b.H., A-8054 Graz

G.L. Pharma GmbH, A-8502 Lannach

Z.Nr.: 1-19429

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt √ľberarbeitet im Oktober 2022.

Die folgenden Informationen sind f√ľr medizinisches Fachpersonal bestimmt

√úberdosierung

Symptome:

Die meisten Patienten, die klinisch wesentliche Mengen von NSAR eingenommen haben, entwickeln Nebenwirkungen nach ca. 4‚Äď6 Stunden. Diese schlie√üen ein: Nausea, Erbrechen, epigastrische Schmerzen oder seltener Diarrhoe. Tinnitus, Kopfschmerzen, Schwindel, Vertigo und gastrointestinale Blutungen k√∂nnen auch auftreten. Bei ernsteren Vergiftungen sind Toxizit√§tseffekte im Zentralnervensystem erkennbar, die sich als Benommenheit, gelegentlich Erregtheit und Desorientierung oder Koma manifestieren. Gelegentlich entwickeln Patienten Krampfanf√§lle. Kinder k√∂nnen auch myoklonische Kr√§mpfe erleiden. Bei schwerwiegenden Vergiftungen kann eine metabolische Azidose auftreten und die Prothrombinzeit/INR kann verl√§ngert sein, wahrscheinlich aufgrund der Effekte von Gerinnungsfaktoren. Akutes Nierenversagen, Lebersch√§digung, Hypotonie, Atemdepression und Zyanose k√∂nnen auftreten. Eine Verschlimmerung von Asthma ist bei Asthmatikern m√∂glich.

Hohe √úberdosierungen werden im Allgemeinen gut √ľberstanden, wenn keine anderen Arzneimittel eingenommen wurden.

Therapie:

Es ist kein spezifisches Antidot verf√ľgbar.

Die Behandlung sollte symptomatisch und unterst√ľtzend sein und bis zur Stabilit√§t das Freihalten der Atemwege und die √úberwachung von Herzfunktion und Vitalzeichen einschlie√üen. Eine Magenentleerung oder orale Verabreichung von Aktivkohle ist indiziert, wenn der Patient innerhalb von einer Stunde nach Aufnahme von mehr als 400 mg pro kg K√∂rpergewicht untersucht wird. Wenn Ibuprofen bereits resorbiert wurde, sollten alkalische Substanzen verabreicht werden, um die Exkretion des sauren Ibuprofens im Urin zu f√∂rdern. Wenn Krampfanf√§lle h√§ufig sind oder l√§nger andauern, sollten sie mit intraven√∂s verabreichtem Diazepam oder Lorazepam behandelt werden. Andere Ma√ünahmen k√∂nnen durch den klinischen Zustand des Patienten angezeigt sein. Bronchodilatatoren sollten gegen Asthma gegeben werden.

Die Nieren- und Leberfunktion sind engmaschig zu √ľberwachen.

Die Patienten sind f√ľr mindestens vier Stunden nach Aufnahme m√∂glicherweise toxischer Mengen zu beobachten.

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Wirkstoff(e) Ibuprofen
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Genericon Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 10.10.1991
ATC Code M01AE01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Nichtsteroidale Antiphlogistika und Antirheumatika

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