Ibumetin forte 400 mg - Filmtabletten

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Wirkstoff(e) Ibuprofen
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Orifarm Generics A/S
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 15.05.1998
ATC Code M01AE01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Nichtsteroidale Antiphlogistika und Antirheumatika

Kurzinformationen

Zulassungsinhaber

Orifarm Generics A/S

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Ibuprofen PharmaSwiss 200 mg Suspension zum Einnehmen Ibuprofen PharmaSwiss Ceska Republika sro
Ibuprofen Zentiva 200 mg Filmtabletten Ibuprofen ZENTIVA K.S.
Neobrufen 400 mg Brausegranulat Ibuprofen Mylan √Ėsterreich GmbH
proff Schmerzgel, 50 mg/ g Gel Ibuprofen Dolorgiet GmbH & CoKG
ratioDolor Ibuprofen 300 mg Schmerztabletten Ibuprofen Teva B.V.

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Ibuprofen geh√∂rt zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die man nicht-steroidale entz√ľndungshemmende Arzneimittel nennt. Diese Arzneimittel haben schmerzstillende, entz√ľndungshemmende und fiebersenkende Wirkung. Der enthaltene Wirkstoff ist Ibuprofen.

Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Bevor Sie Ibumetin einnehmen, stellen Sie sicher, dass keiner der hier aufgelisteten Punkte auf Sie zutrifft.

Wie wird es angewendet?

Die Tagesdosis beträgt bis zu 3 Tabletten pro Tag.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Die häufigsten Nebenwirkungen sind:

Hier finden Sie Informationen √ľber die weiteren, selteneren Nebenwirkungen.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht √ľber 25¬įC lagern. Den Inhalt vor Feuchtigkeit sch√ľtzen. Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Die Kurzinformation

Alle f√ľr die Kurzinformation herangezogenen Informationen stammen von der Gebrauchsinformation des jeweiligen Medikaments. Kurzinformationen sollen Ihnen dabei helfen einen schnellen √úberblick √ľber ein Medikament zu gewinnen. Diese Informationen sind aus Gr√ľnden der Lesbarkeit bewusst verk√ľrzt und beinhalten nicht alle Anwendungsgebiete, Gegenanzeigen und Nebenwirkungen. Bitte lesen Sie die gesamte Gebrauchsinformation - speziell bei Fragen zu Gegenanzeigen, Dosierungen und Nebenwirkungen.
Markus Falkenstätter, BSc

Markus Falkenstätter, BSc
Autor

Markus Falkenstätter ist Autor zu pharmazeutischen Themen in der Medizin-Redaktion von Medikamio. Er befindet sich im letzten Semester seines Pharmaziestudiums an der Universität Wien und liebt das wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Naturwissenschaften.

Mag. pharm. Stefanie Lehenauer

Mag. pharm. Stefanie Lehenauer
Lektor

Stefanie Lehenauer ist seit 2020 freie Autorin bei Medikamio und studierte Pharmazie an der Universität Wien. Sie arbeitet als Apothekerin in Wien und ihre Leidenschaft sind pflanzliche Arzneimittel und deren Wirkung.

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Eine Ibumetin forte 400 mg - Filmtablette enthält als Wirkstoff 400 mg Ibuprofen.

Ibuprofen geh√∂rt zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die man nicht-steroidale entz√ľndungshemmende Arzneimittel (nicht-steroidale Analgetika/Antirheumatika (NSAR)) nennt. Diese Arzneimittel haben schmerzstillende, entz√ľndungshemmende und fiebersenkende Wirkung.

Ibumetin wird angewendet

  • zur Linderung von leichten bis m√§√üig starken Schmerzen (wie z.B. Kopfschmerzen, Zahnschmerzen und Regelschmerzen);
  • zur Linderung von Schmerzen und Fieber bei Erk√§ltungen.

Wenn Sie sich nach 3-4 Tagen nicht besser oder gar schlechter f√ľhlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Ibumetin darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Ibuprofen oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie nach der Anwendung von Acetylsalicyls√§ure oder anderer √§hnlicher Schmerzmittel (NSAR) jemals an Atemnot, Asthma, einer rinnenden Nase, Schwellungen oder Nesselausschl√§gen gelitten haben.
  • wenn Sie an Gehirnblutungen (zerebrovaskul√§rer Blutung) oder anderen aktiven Blutungen leiden.
  • wenn Sie ein Magen-/D√ľnndarm-Geschw√ľr oder eine Magen-/Darm-Blutung haben (oder zwei oder mehr Episoden solcher hatten).
  • wenn Sie bei einer fr√ľheren Einnahme von NSAR Magen-/Darm-Blutungen oder einen - Durchbruch (-Perforation) hatten.
  • wenn Sie schwere Leber-, Nieren- oder Herzinsuffizienz (schwere Funktionsst√∂rungen) haben.
  • wenn Sie an einer ungekl√§rten St√∂rung der Blutbildung leiden.
  • wenn Sie an einer Tendenz zu unkontrollierten Blutungen (H√§morrhagien) oder St√∂rungen der Blutgerinnung (Koagulation) leiden.
  • wenn Sie an schwerer Dehydration (Austrocknung des K√∂rpers verursacht durch Erbrechen, Durchfall oder unzureichender Fl√ľssigkeitsaufnahme) leiden
  • wenn Sie in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft sind (siehe Abschnitt Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Geb√§rf√§higkeit).
  • von Kindern unter 6 Jahren oder 20 kg K√∂rpergewicht

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Ibumetin einnehmen,

  • wenn Sie einen systemischen Lupus erythematodes (SLE) oder eine Mischkollagenose (mixed connective tissue disease; Erkrankungen des Immunsystems, die Gelenksschmerzen, Hautausschl√§ge und Fieber verursachen) haben.
  • wenn Sie einer vererbte St√∂rung der Blutbildung (akute intermittierende Porphyrie) oder Probleme mit Ihrer Blutgerinnung haben.
  • wenn Sie eine Darmerkrankung (ulzerative Colitis oder Morbus Crohn) haben oder jemals gehabt haben.
  • wenn Sie jemals Bluthochdruck und/oder eine Herzinsuffizienz gehabt haben.
  • wenn Sie eine verminderte Nierenfunktion haben. Bei Kindern und Jugendlichen mit Fl√ľssigkeitsmangel (Dehydrierung) besteht das Risiko einer Nierenfunktionsst√∂rung.
  • wenn Sie Leberprobleme haben.
  • wenn Sie sich vor kurzem einer gro√üen Operation unterzogen haben.
  • wenn Sie Asthma oder eine allergische Erkrankung haben oder gehabt haben, da Atemnot auftreten kann.
  • wenn Sie an Heuschnupfen, Nasenpolypen oder chronischen obstruktiven Atemwegserkrankungen leiden, da ein erh√∂htes Risiko f√ľr allergische Reaktionen besteht. Die allergischen Reaktionen k√∂nnen als Asthma-Attacken (sogenanntes Analgetika-Asthma), Schwellungen der Haut (Quincke-√Ėdem) oder Hautausschlag auftreten.
  • wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, die das Risiko f√ľr Geschw√ľrbildung oder Blutungen erh√∂hen, wie oral eingenommene Corticosteroide, Arzneimittel zur Blutverd√ľnnung (wie Warfarin), selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (Arzneimittel gegen Depressionen) oder Gerinnungshemmer wie Acetylsalicyls√§ure

Durch Anwendung der minimal wirksamen Dosis √ľber die k√ľrzeste Zeit wird das Vorkommen von Nebenwirkungen minimiert. Bei √§lteren Patienten besteht ein erh√∂htes Risiko f√ľr Nebenwirkungen

Die Einnahme von Ibumetin in Kombination mit anderen NSAR, einschlie√ülich Cyclooygenase-2- spezifischen Hemmern kann das Risiko f√ľr Nebenwirkungen erh√∂hen und sollte vermieden werden (siehe Abschnitt ‚ÄěEinnahme von Ibumetin zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú).

Risiko f√ľr Herzinfarkt oder Schlaganfall

Entz√ľndungshemmende Mittel/Schmerzmittel wie Ibuprofen k√∂nnen mit einem geringf√ľgig erh√∂hten Risiko f√ľr einen Herzanfall oder Schlaganfall einhergehen, insbesondere bei Anwendung in hohen Dosen. √úberschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer.

Sie sollten Ihre Behandlung vor der Einnahme von Ibumetin mit Ihrem Arzt oder Apotheker besprechen, wenn Sie

  • eine Herzerkrankung, einschlie√ülich Herzschw√§che (Herzinsuffizienz) und Angina (Brustschmerzen), haben oder einen Herzinfarkt, eine Bypass-Operation, eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (Durchblutungsst√∂rungen in den Beinen oder √ľ√üen aufgrund verengter oder verschlossener Arterien) oder jegliche Art von Schlaganfall (einschlie√ülich Mini-Schlaganfall oder transitorischer isch√§mischer Attacke, ‚ÄěTIA‚Äú) hatten.
  • Bluthochdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinspiegel haben oder Herzerkrankungen oder Schlaganf√§lle in Ihrer Familienvorgeschichte vorkommen oder wenn Sie Raucher sind.

Windpocken

Sie sollten die Einnahme von Ibumetin vermeiden, wenn Sie Windpocken (Varicella) haben.

Laborkontrollen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie dieses Arzneimittel länger als 3-4 Tage anwenden, gleichzeitig Arzneimittel zur Senkung des Blutzuckers, kaliumsparende Entwässerungsmittel (Diuretika) oder Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung einnehmen, da Ihr Arzt möglicherweise Laborkontrollen anordnen wird.

Bestimmte Nebenwirkungen, die ein Absetzen des Arzneimittels erfordern

Bestimmte Nebenwirkungen erfordern, dass Sie das Arzneimittel absetzen und unverz√ľglich √§rztlichen Rat suchen ‚Äď siehe Abschnitt 4. ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú. Wenn w√§hrend der Anwendung von Ibuprofen Krankheitssymptome (wie zum Beispiel Schmerzen, Fieber oder andere Entz√ľndungszeichen) nicht ausreichend gebessert werden, neu auftreten oder sich sogar verschlimmern, ist unverz√ľglich ein Arzt aufzusuchen. Es sollte gepr√ľft werden, ob eine zus√§tzliche Behandlung erforderlich ist

Mögliche Folgen von nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln

Bei l√§ngerem, nicht bestimmungsgem√§√üem Gebrauch von Schmerzmitteln k√∂nnen Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erh√∂hte Dosen des Arzneimittels behandelt werden d√ľrfen. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat, wenn Sie trotz der Anwendung von Schmerzmitteln h√§ufig unter Kopfschmerzen leiden.

Ein pl√∂tzliches Absetzen von Schmerzmitteln nach l√§ngerer Anwendung hoher Dosierungen kann Entzugserscheinungen ausl√∂sen (z. B. Kopfschmerzen, M√ľdigkeit, Nervosit√§t), die typischerweise innerhalb weniger Tage verschwinden. Eine erneute Anwendung von Schmerzmitteln darf daher nur nach entsprechender Anordnung eines Arztes und nach Abklingen der Entzugserscheinungen erfolgen.

Die gewohnheitsm√§√üige Anwendung von Schmerzmitteln kann - insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe - zur dauerhaften Nierensch√§digung mit dem Risiko eines Nierenversagens f√ľhren.

Wenn Sie eine der oben erwähnten Erkrankungen beunruhigt, konsultieren Sie vor der Einnahme von Ibumetin einen Arzt.

Kinder und Jugendliche

Ibuprofen darf Kindern unter 12 Jahren nur √ľber √§rztliche Verschreibung gegeben werden.

Bei Kindern unter 20 kg (6 Jahren) darf Ibumetin aufgrund des zu hohen Wirkstoffgehaltes nicht angewendet werden.

√Ąltere Patienten (√ľber 65 Jahre)

Bei √§lteren Personen sind Nebenwirkungen h√§ufiger und k√∂nnen schwerere Folgen haben. Diese betreffen vor allem Magen-Darm-Blutungen und -Durchbruch, was auch zum Tod f√ľhren kann. Die Dosierung ist daher so niedrig wie m√∂glich zu w√§hlen (siehe auch ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich‚Äú).

Einnahme von Ibumetin zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Was sollen Sie bei der Einnahme dieses Arzneimittels vermeiden?
Ibumetin kann andere Arzneimittel beeinträchtigen oder von diesen beeinträchtigt werden. Zum
Beispiel:

  • Arzneimittel, die gerinnungshemmend wirken (d. h. das Blut verd√ľnnen/die Blutgerinnung verhindern, z. B. Acetylsalicyls√§ure, Warfarin, Ticlopidin).
  • Arzneimittel, die hohen Blutdruck senken (ACE-Hemmer wie z. B. Captopril, Betablocker wie z. B. Atenolol-haltige Arzneimittel, Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten wie z. B. Losartan)

Einige andere Arzneimittel können die Behandlung mit Ibumetin ebenfalls beeinträchtigen oder durch
eine solche selbst beeinträchtigt werden. Sie sollten daher vor der Anwendung von Ibumetin
zusammen mit anderen Arzneimitteln immer den Rat Ihres Arztes oder Apothekers einholen.

Kombination von Ibuprofen (dem Wirkstoff
in Ibumetin 400) mit:
mögliche Reaktionen:
anderen NSARs, einschließlich Salicylate Verstärkung der Nebenwirkungen, insbesondere
des Risikos von Magen-Darm-Geschw√ľren und
Blutungen (diese Kombination ist zu
vermeiden, siehe Punkt 2 ‚ÄěBesondere Vorsicht
bei der Einnahme von Ibumetin 400 ist
erforderlich“)
Niedrig dosierte Salicylate zur
‚ÄěBlutverd√ľnnung‚Äú
Der blutverd√ľnnende Effekt k√∂nnte
beeinträchtigt werden (bei länger dauernder
Einnahme)
Herzglykoside (eine Gruppe von Wirkstoffen,
die zur Stärkung der Herzkraft dienen)
Erh√∂hung von deren Konzentration im Blut ‚Äď
entsprechende Kontrollen und gegebenenfalls
wird eine Dosisanpassung empfohlen.
Zidovudin (antivirales Arzneimittel) Es gibt Hinweise auf ein erh√∂htes Risiko f√ľr
Einblutungen in Gelenke (Hämarthrosen) und
Bluterg√ľsse bei H√§mophilie-Patienten (Blutern).
Glucocorticoide Erhöhung des Risikos von Magen-Darm-
Geschw√ľren oder Blutungen (siehe Punkt 2
‚ÄěBesondere Vorsicht bei der Einnahme von
Ibumetin 400 ist erforderlich“)
Thrombozytenaggregations-hemmende
Arzneimittel
Erhöhung des Risikos einer Magen-Darm-
Blutung (siehe Punkt 2 ‚ÄěBesondere Vorsicht bei
der Einnahme von Ibumetin 400 ist
erforderlich“)
Acetylsalicylsäure (niedrig dosiert) als
Thrombozyten-aggregationshemmer
Die Hemmung der Verklumpung von
Blutplättchen kann durch die gleichzeitige
Anwendung von Ibumetin 400 beeinträchtigt
sein
Antikoagulantien (Arzneimittel zur Hemmung
der Blutgerinnung)
NSAR können die Wirkung von
Antikoagulantien verstärken (siehe Punkt 2
‚ÄěBesondere Vorsicht bei der Einnahme von
Ibumetin 400 ist erforderlich“); ein erhöhtes
Blutungsrisiko ist möglich. (Kontrolle des
Gerinnungsstatus empfohlen)
Phenytoin (Mittel zur Behandlung von
Krampfanfällen)
Erhöhung der Konzentration diese Arzneimittels
im Blut m√∂glich ‚Äď entsprechende Kontrolle und
gegebenenfalls Dosisanpassung empfohlen.
selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer/
SSRI (bestimmte
Antidepressiva)
Erhöhung des Risikos einer Magen-Darm-
Blutung (siehe Punkt 2 ‚ÄěBesondere Vorsicht bei
der Einnahme von Ibumetin 400 ist erforderlich“
Lithium (Mittel zur Behandlung psychischer
Erkrankungen)
Erh√∂hung der Lithium-Konzentration im Blut ‚Äď
Kontrolle und gegebenenfalls Dosisanpassung
empfohlen.
Probenecid, Sulfinpyrazon (Mittel zur
Behandlung von Gicht)
Verzögerung der Ausscheidung von Ibumetin
400 und dadurch kann es zu einer Anreicherung
im Körper mit Verstärkung seiner
unerw√ľnschten Wirkungen kommen
(Dosisreduktion von Ibumetin 400 und
√úberwachung empfohlen)
Kaliumsparende Entwässerungsmittel Verstärkung der Wirkung und Gefahr einer
Erhöhung des Kaliumspiegels im Blut
(Hyperkaliämie) (Blutdruckkontrolle und
Kontrolle des Kaliumspiegels empfohlen)
Entwässerungsmittel Verstärkung des Risikos einer Nephrotoxizität
(Nierenschädigung). Kontrolle der
Nierenfunktion empfohlen, auf ausreichende
Hydrierung achten.
Furosemid und andere Schleifendiuretika
(bestimmte harntreibende Arzneimittel)
Abschwächung von deren blutdrucksenkender
Wirkung (Blutdruckkontrollen empfohlen)
Blutdrucksenker (Antihypertensiva) Abschwächung von deren blutdrucksenkender
Wirkung (Blutdruckkontrollen empfohlen)
ACE-Hemmer (Mittel zur Behandlung von
Herzschwäche und Bluthochdruck)
Angiotensin-II-Antagonisten
Verstärkung des Risikos einer Nierenschädigung
und erhöhtes Risiko einer Erhöhung des
Kaliumspiegels im Blut (Hyperkaliämie).
(Kontrolle der Nierenfunktion und des
Kaliumspiegels empfohlen, auf ausreichende
Hydrierung achten)
Methotrexat (Krebsmittel) Gabe von Ibumetin 400 innerhalb von 24
Stunden vor oder nach der Behandlung mit
Methotrexat kann zu einem Anstieg der
Blutspiegel von Methotrexat f√ľhren und in der
Folge die Toxizität dieser Substanz verstärken.
(Kombination ist zu vermeiden)
Ciclosporin (Mittel, das zur Verhinderung von
Transplantatabstoßungen, aber auch in der
Rheumabehandlung eingesetzt wird)
Verstärkung des Risikos von Schäden im
Magen-Darm-Bereich, Nieren- und
Leberschädigung durch NSAR möglich; kann
auch f√ľr Ibumetin 400 nicht ausgeschlossen
werden
Tacrolimus (Mittel zur Verhinderung von
Transplantatabstoßungen)
Das Risiko einer Nierenschädigung ist erhöht
Antidiabetika (Arzneimittel zur Senkung des
Blutzuckers; zum Einnehmen)
Blutzuckerschwankungen sind bei Kombination
mit NSAR beschrieben worden (vermehrte
Blutzuckerkontrollen empfohlen)

Einnahme von Ibumetin zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
Es wird empfohlen, dass Patienten mit empfindlichem Magen Ibumetin zusammen mit Nahrung
einnehmen. Einige Nebenwirkungen wie diejenigen, die das Magen-/Darm-System betreffen, treten
wahrscheinlicher auf, wenn Alkohol gleichzeitig mit Ibumetin eingenommen wird.


Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.

Schwangerschaft
Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie während der Einnahme von Ibumetin schwanger werden. Nehmen Sie dieses Arzneimittel NICHT in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft ein. Vermeiden Sie die Einnahme dieses Arzneimittels in den ersten 6 Monaten der Schwangerschaft, außer, Ihr Arzt weist Sie anders an.

Stillzeit
Nur geringe Mengen von Ibuprofen und seiner Stoffwechselprodukte gehen in die Muttermilch √ľber. Dieses Arzneimittel kann w√§hrend der Stillzeit eingenommen werden, wenn es mit der empfohlenen Dosis und √ľber die k√ľrzest m√∂gliche Zeit eingenommen wird.

Fortpflanzungsfähigkeit
Ibumetin gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (NSAR = nicht-steroidale Antirheumatika), welche die Fruchtbarkeit von Frauen beeinträchtigen können. Diese Wirkung ist nach Absetzen des Arzneimittels umkehrbar.

Vermeiden Sie die Einnahme dieses Arzneimittels, wenn Sie versuchen, schwanger zu werden.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen
Zur Kurzzeitanwendung und bei normaler Dosierung hat dieses Arzneimittel keinen oder einen vernachl√§ssigbaren Einfluss auf die Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen. Patienten, bei denen w√§hren der Einnahme von Ibumetin Schwindel, Benommenheit oder Sehst√∂rungen auftreten, sollen das Steuern von Fahrzeugen und das Bedienen von Maschinen vermeiden. Diese Effekte k√∂nnen sich bei einer Einnahme in Kombination mit Alkohol verschlimmern.

Ibumetin 400 enthält Lactose
Dieses Arzneimittel enth√§lt 26,67 mg Lactose (Milchzucker). Bitte nehmen Sie Ibumetin erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

Natriumgehalt
Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d. h. es ist nahezu
‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes, oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis beträgt:

Erwachsene und Jugendliche (ab dem vollendeten 12. Lebensjahr):

Körpergewicht (Alter) Einzeldosis maximale Tagesdosis
‚Č• 40kg (Jugendliche ab 12
Jahren und Erwachsene)
1 Tablette (entsprechend 400
mg Ibuprofen)
3 Tabletten (entsprechend 1200
mg Ibuprofen)

Kinder (ab 6 Jahren):
Ibuprofen darf Kindern unter 12 Jahren nur √ľber √§rztliche Verschreibung gegeben werden.

Bei Kindern unter 6 Jahren darf Ibumetin nicht angewendet werden.

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Körpergewicht (Alter) Einzeldosis maximale Tagesdosis
20‚Äď 29 kg
(Kinder: 6 -9 Jahre)
¬Ĺ (entsprechend 200 mg
Ibuprofen)
1¬Ĺ (entsprechend 600 mg Ibuprofen)
30‚Äď 39 kg
(Kinder: 10- 12 Jahre)
¬Ĺ (entsprechend 200 mg
Ibuprofen)
2 (entsprechend 800 mg Ibuprofen)

√Ąltere Personen (ab 65 Jahre)

Es ist keine spezielle Dosisanpassung erforderlich. Wegen der m√∂glichen Nebenwirkungen (siehe Punkt 2 ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú) sollten √§ltere Menschen besonders sorgf√§ltig √ľberwacht werden.

Eingeschränkte Leber- oder Nierenfunktion

Wenn Sie unter einer Einschränkung der Leber-oder Nierenfunktion leiden, sprechen Sie vor der Einnahme von Ibumetin mit Ihrem Arzt. Siehe auch Abschnitt 2.

Art der Anwendung

Zum Einnehmen.

Nehmen Sie Ibumetin bitte unzerkaut mit reichlich Fl√ľssigkeit (z. B. einem Glas Wasser) w√§hrend oder nach einer Mahlzeit ein.

Zwischen zwei Einnahmen sollen mindestens 6 Stunden liegen.

Dauer der Anwendung

Dieses Arzneimittel ist nur zur Kurzzeitbehandlung vorgesehen. Sie sollten nur die niedrigste Dosis f√ľr die k√ľrzeste notwendige Zeit zur Linderung Ihrer Beschwerden einnehmen.

Konsultieren Sie Ihren Arzt, wenn die Einnahme von Ibumetin zur Behandlung von Fieber länger als 3 Tage und zur Behandlung von Schmerzen länger als 4 Tage erforderlich ist, oder wenn sich die Beschwerden verschlechtern.

Wenn bei Kindern und Jugendlichen die Einnahme dieses Arzneimittel f√ľr mehr als 3 Tage erforderlich ist oder wenn sich die Beschwerden verschlimmern, holen Sie √§rztlichen Rat ein.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie das Gef√ľhl haben, die Wirkung dieses Arzneimittels sei st√§rker oder schw√§cher als Sie erwartet haben.

Wenn Sie eine größere Menge von Ibumetin eingenommen haben, als Sie sollten

Falls Sie mehr Ibumetin eingenommen haben, als Sie sollten, oder falls Kinder aus Versehen das Arzneimittel eingenommen haben, wenden Sie sich immer an einen Arzt oder ein Krankenhaus in Ihrer Nähe, um eine Einschätzung des Risikos und Rat zur weiteren Behandlung zu bekommen bzw. konsultieren Sie sofort einen Arzt.

Die Symptome k√∂nnen √úbelkeit, Magenschmerzen, Durchfall, Erbrechen, Blut im Stuhl oder im Erbrochenen (Magen-/Darm-Blutung), Kopfschmerzen, Klingeln im Ohr (Tinnitus), Verwirrung, Benommenheit, Desorientierung, Augenzittern und selten Bewusstlosigkeit umfassen. Bei hohen Dosen wurde √ľber Schl√§frigkeit, Brustschmerzen, Herzklopfen, Ohnmacht, Kr√§mpfe (vor allem bei Kindern), Schw√§che und Schwindelgef√ľhle, Blut im Urin, Frieren und Atemprobleme berichtet.

Hinweis f√ľr das medizinische Fachpersonal: Weitere Informationen zu √úberdosierung finden Sie am Ende dieser Gebrauchsinformation.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Die am h√§ufigsten beobachteten Nebenwirkungen betreffen den Verdauungstrakt. Magen/Zw√∂lffingerdarm-Geschw√ľre (peptische Ulzera), Durchbr√ľche (Perforationen) oder Blutungen, k√∂nnen auftreten, insbesondere bei √§lteren Patienten (siehe Abschnitt 2). √úbelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bl√§hungen, Verstopfung, Verdauungsbeschwerden, Bauchschmerzen, Teerstuhl, Bluterbrechen, geschw√ľrige Mundschleimhautentz√ľndung, Verschlimmerung von entz√ľndlichen Darmerkrankungen wie Colitis und Morbus Crohn (siehe Abschnitt 2) sind nach Anwendung berichtet worden. Weniger h√§ufig wurde Magenschleimhautentz√ľndung beobachtet. Insbesondere das Risiko f√ľr das Auftreten von Magen-Darm-Blutungen ist abh√§ngig vom Dosisbereich und der Anwendungsdauer.

Wasseransammlung im K√∂rper (√Ėdeme), Bluthochdruck und Herzmuskelschw√§che (Herzinsuffizienz) wurden im Zusammenhang mit NSAR-Behandlung berichtet.

Die Anwendung von Medikamenten wie Ibumetin k√∂nnte mit einem geringf√ľgig erh√∂hten Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, verbunden sein.

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, √úbelkeit, Erbrechen, Bl√§hungen, Durchfall, Verstopfung und geringf√ľgige Magen-Darm-Blutverluste, die in Ausnahmef√§llen eine Blutarmut verursachen k√∂nnen

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

√úberempfindlichkeitsreaktionen mit Hautausschl√§gen und Hautjucken sowie Asthmaanf√§llen (ggf. mit Blutdruckabfall); Sehst√∂rungen, Magen/Zw√∂lffingerdarm-Geschw√ľre - unter Umst√§nden mit Blutung und Durchbruch, Mundschleimhautentz√ľndung mit Geschw√ľrbildung, Verst√§rkung einer entz√ľndlichen Darmerkrankung (Colitis ulcerosa oder eines Morbus Crohn), Magenschleimhautentz√ľndung (Gastritis), Kopfschmerzen, Schwindel, Schlaflosigkeit, Erregung, Reizbarkeit oder M√ľdigkeit, vermehrte Wassereinlagerung im Gewebe (√Ėdeme) - insbesondere bei Patienten mit Bluthochdruck oder eingeschr√§nkter Nierenfunktion, starke Eiwei√üausscheidung im Harn; entz√ľndliche Nierenerkrankung, die mit einer akuten Nierenfunktionsst√∂rung einhergehen kann.

Selten (kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen)

Ohrger√§usche (‚ÄěOhrensausen‚Äú = Tinnitus), H√∂rst√∂rungen

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10000 Behandelten betreffen)

St√∂rungen der Blutbildung, Verminderung von Blutzellen (z.B. rote oder wei√üe Blutk√∂rperchen, Blutpl√§ttchen), schwere allgemeine √úberempfindlichkeitsreaktionen: Sie k√∂nnen sich √§u√üern als Gesichts√∂dem, Zungenschwellung, innere Kehlkopfschwellung mit Einengung der Luftwege, Luftnot, Herzjagen, Blutdruckabfall bis hin zum bedrohlichen Schock, St√∂rungen von Wahrnehmung und Erleben, Depression; Herzklopfen, Herzmuskelschw√§che, Herzinfarkt, Bluthochdruck, Entz√ľndung der Speiser√∂hre oder der Bauchspeicheldr√ľse, Verengungen in D√ľnn- und Dickdarm, Leberfunktionsst√∂rungen, Lebersch√§den - insbesondere bei Langzeittherapie, Leberversagen, akute Leberentz√ľndung (Hepatitis), schwere Hautreaktionen wie Hautausschlag mit R√∂tung und Blasenbildung (z.B. Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse/Lyell-Syndrom), Haarausfall, Nierengewebssch√§digungen und erh√∂hte Harns√§urekonzentrationen im Blut

Sehr selten ist im zeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung von NSAR, zu denen auch Ibumetin z√§hlt, eine Verschlechterung infektionsbedingter Entz√ľndungen beschrieben worden.

In Ausnahmefällen kann es zu einem Auftreten von schweren Hautinfektionen und Weichteilkomplikationen während einer Windpockenerkrankung kommen.

Bei Patienten, die an Autoimmunerkrankungen wie systemischer Lupus erythematodes, oder Mischkollagenosen leiden, kann es sehr selten zu Symptomen einer Hirnhautentz√ľndung kommen (Kopfschmerzen, √úbelkeit, Erbrechen, Fieber, Nackensteifigkeit, Bewusstseinstr√ľbung).

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

Es kann zu einer schweren Hautreaktion, bekannt als DRESS-Syndrom, kommen. Die Symptome von DRESS umfassen Hautausschlag, Fieber, geschwollene Lymphknoten und eine Zunahme von Eosinophilen (einer Form der weißen Blutkörperchen)

Wenden Sie dieses Arzneimittel nicht mehr an, sondern wenden Sie sich sofort an einen Arzt, falls folgende möglichen Anzeichen einer ernsten Nebenwirkung aufgetreten sein sollten:

  • Magenbeschwerden, Sodbrennen oder Schmerzen im Bauch
  • Erbrechen von Blut oder kaffeesatzartiges Erbrechen
  • Schwarzf√§rbung des Stuhls oder Blut im Urin
  • Hautreaktionen wie Ausschlag oder Juckreiz
  • erschwerte Atmung, Atemnot oder Kurzatmigkeit, Schwellungen im Kopfbereich
  • Gelbf√§rbung der Haut oder Augen
  • starke Abgeschlagenheit mit Appetitlosigkeit
  • anhaltende Halsschmerzen, Wunden im Mund, Abgeschlagenheit oder Fieber
  • Nasenbluten, Hautblutungen
  • verminderte Harnausscheidung mit Schwellungen und starker Abgeschlagenheit
  • Schwellungen im Gesicht, an den F√ľ√üen oder den Beinen
  • starke Kopfschmerzen oder Nackensteifigkeit
  • Schmerzen in der Brust
  • Eintr√ľbung des Bewusstseins

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 Wien √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht √ľber 25¬įC lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu sch√ľtzen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach ‚ÄěVerwendbar bis:‚Äú bzw. ‚ÄěVerw. bis:‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Ibumetin forte 400 mg enthält
Der Wirkstoff ist: Ibuprofen. Eine Tablette enthält 400 mg Ibuprofen.
Die sonstigen Bestandteile sind:
Tablettenkern: mikrokristalline Cellulose, Lactose, Croscarmellose-Natrium, Natriumlaurylsulfat,
Magnesiumstearat, Hochdisperses Siliciumdioxid
Tabletten√ľberzug: Hypromellose, Talk, Titandioxid E171

Wie Ibumetin aussieht und Inhalt der Packung
Ibumetin forte 400mg - Filmtabletten sind weiße, längliche Filmtabletten mit einer Bruchkerbe auf
beiden Seiten.

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.
Packungsgrößen: PVC/Aluminium-Blisterpackungen zu 20, 40 und 50 Filmtabletten

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller
Zulassungsinhaber
Takeda Austria GmbH, 4020 Linz
Hersteller
Takeda Austria GmbH, 4020 Linz
oder
Globopharm Pharmazeutische Produktions- und Handels GmbH,1230 Wien
Z.Nr.: 1-22542

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im November 2019.

Die folgenden Informationen sind f√ľr medizinisches Fachpersonal bestimmt:

√úberdosierung

Symptome:

Die meisten Patienten entwickelten Nausea, Erbrechen, epigastrische Schmerzen oder seltener Diarrhoe. Tinnitus, Kopfschmerzen und gastrointestinale Blutungen sind auch m√∂glich. Bei schwerwiegenden Vergiftungen wurde √ľber zentralnerv√∂se St√∂rungen mit Schwindel, Benommenheit, Bewusstlosigkeit (bei Kindern auch myoklonische Kr√§mpfe), gelegentlich Erregung und Desorientiertheit oder Koma berichtet. Ferner kann es zu Blutdruckabfall, Atemdepression und Zyanose kommen.

Gelegentlich entwickeln Patienten Konvulsionen. Bei schwerwiegenden Vergiftungen kann eine metabolische Azidose auftreten und die Prothrombin-Zeit/INR kann verlängert sein. Akute Nierenfunktionsstörungen und Leberschäden können auftreten. Eine Verschlechterung von Asthma ist bei Asthmatikern möglich.

Therapiemaßnahmen :

Ein spezifisches Antidot existiert nicht.

Die Therapie bei √úberdosierung erfolgt symptomatisch (Magensp√ľlung, wenn erforderlich Korrektur der Serumelektrolyte) und unterst√ľtzend und beinhaltet das Freihalten der Atemwege und eine √úberwachung der Herz- und Vitalparameter bis der Patient wieder stabil ist. Innerhalb einer Stunde nach Einnahme einer m√∂glicherweise toxischen Menge kann Aktivkohle eingesetzt werden. Kr√§mpfe sollten mit intraven√∂sem Diazepam oder Lorazepam behandelt werden. Bronchodilatoren sind bei Asthma angezeigt.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Ibumetin forte 400 mg - Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Ibuprofen
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Orifarm Generics A/S
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 15.05.1998
ATC Code M01AE01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Nichtsteroidale Antiphlogistika und Antirheumatika

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden