Brufen 600 mg - Filmtabletten

Abbildung Brufen 600 mg - Filmtabletten
Wirkstoff(e) Ibuprofen
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Mylan √Ėsterreich GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 12.09.1986
ATC Code M01AE01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Nichtsteroidale Antiphlogistika und Antirheumatika

Kurzinformationen

Zulassungsinhaber

Mylan √Ėsterreich GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Ibunin 200 mg Filmtabletten Ibuprofen Actavis Group PTC ehf
Dolgit 800 mg - Filmtabletten Ibuprofen Dolorgiet GmbH & Co. KG
Nurofen 200 mg Schmelztabletten Lemon Ibuprofen Reckitt Benckiser Deutschland GmbH
Ibuprofen Actavis 800 mg Filmtabletten Ibuprofen Actavis
Combogesic 500 mg/150 mg Filmtabletten Paracetamol Ibuprofen Vale Pharmaceuticals Limited

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Brufen Filmtabletten enthalten den Wirstoff Ibuprofen. Die Tabletten werden angewandt bei:

  • m√§√üigen bis starken Schmerzen
  • Entz√ľndungen und Fieber

Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Bevor Sie Brufen zu sich nehmen, sprechen Sie bitte mit einem Arzt oder Apotheker. Falls Sie an einer der hier aufgelisteten Beschwerden leiden, darf das Arzneimittel nicht eingenommen werden.

Wie wird es angewendet?

Nehme Sie die Tabletten unzerkaut mit etwas Wasser zu sich. Die tägliche Dosis beträgt 1-3 Tabletten je nach Bedarf.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Häufige Nebenwirkungen sind:

Hier finden Sie die genaue Auflistung aller Nebenwirkungen.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht √ľber 25 ¬įC lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht und Feuchtigkeit zu sch√ľtzen. Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Die Kurzinformation

Alle f√ľr die Kurzinformation herangezogenen Informationen stammen von der Gebrauchsinformation des jeweiligen Medikaments. Kurzinformationen sollen Ihnen dabei helfen einen schnellen √úberblick √ľber ein Medikament zu gewinnen. Diese Informationen sind aus Gr√ľnden der Lesbarkeit bewusst verk√ľrzt und beinhalten nicht alle Anwendungsgebiete, Gegenanzeigen und Nebenwirkungen. Bitte lesen Sie die gesamte Gebrauchsinformation - speziell bei Fragen zu Gegenanzeigen, Dosierungen und Nebenwirkungen.
Markus Falkenstätter, BSc

Markus Falkenstätter, BSc
Autor

Markus Falkenstätter ist Autor zu pharmazeutischen Themen in der Medizin-Redaktion von Medikamio. Er befindet sich im letzten Semester seines Pharmaziestudiums an der Universität Wien und liebt das wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Naturwissenschaften.

Mag. pharm. Stefanie Lehenauer

Mag. pharm. Stefanie Lehenauer
Lektor

Stefanie Lehenauer ist seit 2020 freie Autorin bei Medikamio und studierte Pharmazie an der Universität Wien. Sie arbeitet als Apothekerin in Wien und ihre Leidenschaft sind pflanzliche Arzneimittel und deren Wirkung.

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Brufen 600 mg - Filmtabletten werden angewendet bei Erwachsenen und Jugendlichen √ľber einem Alter von 12 Jahren (40 kg und dar√ľber) zur Behandlung von:

  • Leichten bis m√§√üig starken Schmerzzust√§nden, wie z.B. schmerzhaften Entz√ľndungs- und Schwellungszust√§nden bei rheumatischen Erkrankungen von Gelenken, einschlie√ülich der Wirbels√§ule (wie z.B. chronische Polyarthritis, Morbus Bechterew)
  • Reizzust√§nden bei Gelenksabn√ľtzungen (Arthrosen)
  • Weichteilrheumatismus
  • Schmerzen, schmerzhaften Schwellungen, Entz√ľndungen und Fieberzust√§nde

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Brufen 600 mg - Filmtabletten d√ľrfen nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Ibuprofen oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
  • wenn Sie in der Vergangenheit jemals auf Ibuprofen, Acetylsalicyls√§ure oder anderen Schmerz- oder Rheumamittel (sogenannte nicht-steroidale Entz√ľndungshemmer = NSAR) mit Atemnot durch Verengung der Atemwege (Bronchospasmus), Asthmaanf√§llen, Nasenschleim- hautschwellungen oder Nesselsucht reagiert haben
  • bei ungekl√§rten Blutbildungsst√∂rungen
  • bei bestehenden oder in der Vergangenheit wiederholt aufgetretenen Magen/Zw√∂lffingerdarm- Geschw√ľren (peptischen Ulzera) oder Blutungen (mindestens zweimaliges Auftreten nachgewiesener Geschw√ľre oder Blutungen)
  • bei Magen-Darm-Blutung oder -Durchbruch (Perforation) in der Vorgeschichte im Zusammenhang mit einer vorherigen Therapie mit Schmerz- oder Rheumamitteln (NSAR)
  • bei Hirnblutungen (zerebrovaskul√§ren Blutungen) oder anderen bestehenden Blutungen
  • bei schweren Leber- oder Nierenfunktionsst√∂rungen
  • bei schwerer Herzschw√§che (Herzinsuffizienz)
  • in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft
  • von Kindern unter 12 Jahren

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie Brufen 600 mg - Filmtabletten einnehmen:

  • wenn Sie eine chronisch entz√ľndliche Darmerkrankung, wie eine Entz√ľndung des Dickdarms mit Geschw√ľren (Colitis ulcerosa), eine Entz√ľndung des Verdauungstraktes (Morbus Crohn) oder andere Magen- oder Darmerkrankungen haben. Diese Erkrankungen k√∂nnen durch die Anwendung von NSAR verschlimmert werden.
  • wenn Sie St√∂rungen bei der Bildung von Blutzellen haben
  • wenn Sie an Blutgerinnungsst√∂rungen leiden
  • wenn Sie an Allergien, Heuschnupfen, chronischer Schwellung der Nasenschleimhaut, der Nebenh√∂hlen, Polypen oder an chronisch obstruktiver Atemwegserkrankung leiden, da das Risiko einer Verengung der Atemwege mit Schwierigkeiten beim Atmen (Bronchospasmus) erh√∂ht ist. Es besteht auch ein erh√∂htes Risiko f√ľr das Auftreten von allergischen Reaktionen, die sich als Asthmaanfall, Hautschwellungen oder juckendem Hautausschlag zeigen k√∂nnen.
  • wenn Sie schon einmal Asthma hatten
  • wenn Sie an einer Durchblutungsst√∂rung in den Gef√§√üen Ihrer Arme oder Beine leiden
  • wenn Sie eine Leber-, Nieren oder Herzerkrankung haben oder an hohem Blutdruck leiden
  • wenn Sie gerade einen gr√∂√üeren chirurgischen Eingriffen hatten
  • wenn Sie in den ersten sechs Monaten Ihrer Schwangerschaft sind
  • wenn Sie eine Schwangerschaft planen (siehe ‚ÄěSchwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsf√§higkeit‚Äú weiter unten f√ľr weitere Informationen)
  • wenn Sie stillen
  • wenn Sie Windpocken haben
  • wenn Sie einen Systemischen Lupus Erythematodes (bestimmte Erkrankungen der Haut) oder andere Autoimmunerkrankungen haben, da ein erh√∂htes Risiko f√ľr eine nichtbakterielle Hirnhautentz√ľndung besteht (aseptische Meningitis)
  • wenn Sie eine St√∂rung des roten Blutfarbstoffes H√§moglobin geerbt haben (Porphyrie)

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Brufen einnehmen oder wenn von dem oben Genannten etwas auf Sie zutrifft.

Das Auftreten unerw√ľnschter Wirkungen kann durch die Anwendung der niedrigsten wirksamen Dosis √ľber den k√ľrzesten Zeitraum, der f√ľr die Erreichung der Beschwerdefreiheit notwendig ist, minimiert werden.

Eine gleichzeitige Anwendung von Brufen 600 mg - Filmtabletten mit anderen nicht-steroidalen Entz√ľndungshemmern, einschlie√ülich so genannten COX-2-Hemmern (Cyclooxigenase-2-Hemmern), sollte vermieden werden.

Bestimmte Nebenwirkungen erfordern, dass Sie das Arzneimittel absetzen und unverz√ľglich √§rztlichen Rat suchen ‚Äď siehe Abschnitt 4. Welche Nebenwirkungen sind m√∂glich?

√Ąltere Patienten (√ľber 65 Jahre)

Bei √§lteren Patienten treten h√§ufiger Nebenwirkungen nach Anwendung von nicht-steroidalen Entz√ľndungshemmern (NSAR) auf, insbesondere Blutungen und Durchbr√ľche im Magen- und Darmbereich, die unter Umst√§nden lebensbedrohlich sein k√∂nnen. Daher ist bei √§lteren Patienten eine besonders sorgf√§ltige √§rztliche √úberwachung erforderlich.

Kinder/Jugendliche (Personen bis zum vollendeten 12. Lebensjahr)

Brufen 600 mg - Filmtabletten d√ľrfen von Kindern/Jugendlichen unter 12 Jahren nicht eingenommen werden, da diese Dosisst√§rke zu hoch ist.

Wirkungen am Magen-Darm-Trakt

Blutungen des Magen-Darm-Traktes, Geschw√ľre und Perforationen, auch mit t√∂dlichem Ausgang, wurden unter allen NSAR berichtet. Sie traten mit oder ohne vorherige Warnsymptome bzw. schwerwiegende Ereignisse im Magen-Darm-Trakt in der Vorgeschichte zu jedem Zeitpunkt der Therapie auf.

NSAR sollten bei Patienten mit einer Magen-Darm-Erkrankung in der Vorgeschichte (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn) mit Vorsicht angewendet werden, da sich ihr Zustand verschlechtern kann. Das Risiko f√ľr das Auftreten von Magen-Darm-Blutungen, Geschw√ľren und Durchbr√ľchen ist h√∂her mit steigender NSAR-Dosis, bei Patienten mit Geschw√ľren in der Vorgeschichte, insbesondere mit den Komplikationen Blutung oder Durchbruch und bei √§lteren Patienten. Diese Patienten sollten die Behandlung mit der niedrigsten verf√ľgbaren Dosis beginnen. F√ľr diese Patienten sowie f√ľr Patienten, die eine begleitende Therapie mit niedrig-dosierter Acetylsalicyls√§ure (ASS) oder anderen Arzneimitteln, die das Risiko f√ľr Magen-Darm-Erkrankungen erh√∂hen k√∂nnen, ben√∂tigen, sollte eine Kombinationstherapie mit Magenschleimhautsch√ľtzenden Arzneimitteln (z.B. Misoprostol oder Protonenpumpenhemmer) in Betracht gezogen werden.

Wenn Sie eine Vorgeschichte von Nebenwirkungen am Magen-Darm-Trakt aufweisen, insbesondere in höherem Alter, sollten Sie jegliche ungewöhnlichen Beschwerden im Bauchraum (vor allem Magen- Darm-Blutungen) insbesondere am Anfang der Therapie melden.

Vorsicht ist angeraten, wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel erhalten, die das Risiko f√ľr Geschw√ľre oder Blutungen erh√∂hen k√∂nnen, wie z.B. Kortikosteroide zum Einnehmen, blutgerinnungshemmende Arzneimittel wie Warfarin, selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer oder Thrombozyten- aggregationshemmer wie ASS.

Wenn es bei Ihnen unter Brufen 600 mg - Filmtabletten zu Magen-Darm-Blutungen oder Geschw√ľren kommt, ist die Behandlung abzusetzen.

Wirkungen am Herz-Kreislauf-System

Entz√ľndungshemmende Mittel/Schmerzmittel wie Ibuprofen k√∂nnen mit einem geringf√ľgig erh√∂hten Risiko f√ľr einen Herzanfall oder Schlaganfall einhergehen, insbesondere bei Anwendung in hohen Dosen. √úberschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer.

Sie sollten Ihre Behandlung vor der Einnahme von Brufen 600 mg Filmtabletten mit Ihrem Arzt oder Apotheker besprechen, wenn Sie

  • eine Herzerkrankung, einschlie√ülich Herzschw√§che (Herzinsuffizienz) und Angina (Brustschmerzen), haben oder einen Herzinfarkt, eine Bypass-Operation, eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (Durchblutungsst√∂rungen in den Beinen oder F√ľ√üen aufgrund verengter oder verschlossener Arterien) oder jegliche Art von Schlaganfall (einschlie√ülich Mini-Schlaganfall oder transitorischer isch√§mischer Attacke ‚ÄěTIA‚Äú) hatten.
  • Bluthochdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinspiegel haben oder Herzerkrankungen oder Schlaganf√§lle in Ihrer Familienvorgeschichte vorkommen oder wenn Sie Raucher sind.

Hautreaktionen

Unter NSAR-Therapie wurde sehr selten √ľber schwerwiegende Hautreaktionen mit R√∂tung und Blasenbildung, einige mit t√∂dlichem Ausgang, berichtet (exfoliative Dermatitis, Stevens-Johnson- Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse/Lyell-Syndrom). Das h√∂chste Risiko f√ľr derartige Reaktionen scheint zu Beginn der Therapie zu bestehen, da diese Reaktionen in der Mehrzahl der √§lle im ersten Behandlungsmonat auftraten. Beim ersten Anzeichen von Hautausschl√§gen, Schleimhautl√§sionen oder sonstigen Anzeichen einer √úberempfindlichkeitsreaktion sollten Brufen 600 mg - Filmtabletten abgesetzt und umgehend der Arzt konsultiert werden.

W√§hrend einer Varizelleninfektion (‚ÄěWindpocken‚Äú) sollte die Anwendung von Ibuprofen (dem Wirkstoff in Brufen) vermieden werden, da es in Ausnahmef√§llen zu einem Auftreten von schweren Hautinfektionen und Weichteilkomplikationen kommen kann (siehe Abschnitt 4).

√úberempfindlichkeitsreaktionen

Schwere akute Überempfindlichkeitsreaktionen (zum Beispiel anaphylaktischer Schock) werden sehr selten beobachtet. Bei ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion nach Einnahme von Brufen 600 mg - Filmtabletten wie z.B. Gesichtsschwellung, Schwellungen in den Atemwegen (z.B. Kehlkopfschwellung), Luftnot, Asthma, Herzjagen, Hautreaktionen (Hautrötung (Erythem), Hautauschlag (Exanthem), Nesselsuch, Juckreiz) und/oder Blutdruckabfall muss die Therapie abgebrochen und sofort ein Arzt aufgesucht werden.

Kontrolluntersuchungen

Bei länger dauernder Gabe von Brufen 600 mg - Filmtabletten oder bei hoher Dosierung ist eine regelmäßige Kontrolle der Leberwerte, der Nierenfunktion sowie des Blutbildes erforderlich.

Allgemeine Hinweise

Beim Auftreten von Seh- und Hörstörungen darf das Präparat nicht weiter eingenommen werden und es ist sofort ein Arzt aufzusuchen.

Ibuprofen (der Wirkstoff in Brufen) kann die Zeichen einer behandlungsbed√ľrftigen Infektion (Fieber, Schmerzen und Schwellungen) verschleiern. Wenn w√§hrend der Anwendung von Ibuprofen Zeichen einer Infektion (z.B. R√∂tung, Schwellung, √úberw√§rmung, Schmerz, Fieber) neu auftreten oder sich verschlimmern oder sich trotz der Schmerzlinderung Ihr Allgemeinbefinden nicht bessert, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es ist m√∂glich, dass Sie zus√§tzliche Behandlung ben√∂tigen.

Schmerzmittelkopfschmerz

Bei l√§ngerem Gebrauch von Schmerzmitteln k√∂nnen Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erh√∂hte Dosen des Arzneimittels behandelt werden d√ľrfen. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat, wenn Sie trotz der Einnahme von Ibuprofen h√§ufig unter Kopfschmerzen leiden!

Nierenschäden durch Schmerzmittel

Ganz allgemein kann die gewohnheitsm√§√üige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierensch√§digung mit dem Risiko eines Nierenversagens f√ľhren.

Es besteht ein Risiko f√ľr Nierenfunktionsst√∂rungen besonders bei dehydrierten Kindern, Jugendlichen und √§lteren Personen.

Einnahme von Brufen 600 mg - Filmtabletten zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen / angewendet haben, oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen / anzuwenden.

Brufen 600 mg kann andere Arzneimittel beeinträchtigen oder von diesen beeinträchtigt werden. Zum Beispiel:

  • Arzneimittel, die gerinnungshemmend wirken (d. h. das Blut verd√ľnnen/die Blutgerinnung verhindern, z. B. Acetylsalicyls√§ure, Warfarin, Ticlopidin)
  • Arzneimittel, die hohen Blutdruck senken (ACE-Hemmer wie z. B. Captopril, Betablocker wie z. B. Atenolol-haltige Arzneimittel, Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten wie z. B. Losartan)
  • Arzneimittel zur Behandlung von Herzproblemen, wie Digoxin
  • Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes (sogenannte Sulfonylharnstoffe)
  • Arzneimittel, die das Immunsystem unterdr√ľcken, wie Ciclosporin oder Tacrolimus
  • Betablocker oder Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten
  • Diuretika (entw√§ssernde/harntreibende Tabletten)
  • Steroide, angewendet bei entz√ľndlichen Erkrankungen
  • Selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI), angewendet gegen Depressionen
  • einigen Antibiotika gegen Infektionen, einschlie√ülich Aminoglykosiden und Chinolonen
  • Zidovudin, angewendet bei HIV-Infektionen oder AIDS
  • Methotrexat, angewendet bei einigen Krebsarten oder Rheumatismus
  • Cholestyramin, angewendet zur Senkung des Cholesterinspiegels
  • Lithium, angewendet bei einigen Arten der Depression
  • Voriconazol oder Fluconazol, angewendet bei Pilzinfektionen
  • Mifepriston, angewendet zum medizinischen Schwangerschaftsabbruch
  • Ginko biloba, einem pflanzlichen Arzneimittel, das oft bei Demenz angewendet wird

Wenn vom oben Erwähnten etwas auf Sie zutrifft (oder Sie nicht sicher sind), sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Brufen einnehmen.

Einige andere Arzneimittel können die Behandlung mit Brufen 600 mg ebenfalls beeinträchtigen oder durch eine solche selbst beeinträchtigt werden. Sie sollten daher vor der Anwendung von Brufen 600 mg zusammen mit anderen Arzneimitteln immer den Rat Ihres Arztes oder Apothekers einholen.

Einnahme von Brufen 600 mg - Filmtabletten zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Gleichzeitiger Genuss von Alkohol kann Nebenwirkungen, insbesondere solche, die den Magen-Darm- Trakt oder das zentrale Nervensystem betreffen, verstärken.

Wenn mehrere Arzneimittel (oder Arzneimittel und Genussmittel, wie z.B. Alkohol) eingenommen werden, kann es zu einer Abschwächung oder Verstärkung der Wirkung (oder auch der Nebenwirkungen) der Arzneimittel kommen, selbst dann, wenn Sie die Arzneimittel zu unterschiedlichen Zeiten einnehmen.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht ein, wenn Sie in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft sind.
  • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen, wenn Sie beabsichtigen schwanger zu werden oder in den ersten 6 Monaten der Schwangerschaft sind. Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nur auf Anordnung Ihres Arztes einnehmen.

Stillzeit

Ibuprofen wird in die Muttermilch ausgeschieden, eine Auswirkung auf das Neugeborene ist aber unwahrscheinlich. Fragen Sie Ihren Arzt, wenn Sie Brufen √∂fter als vor√ľbergehend in der Stillzeit einnehmen.

Fortpflanzungsfähigkeit

Ibuprofen geh√∂rt zu einer Gruppe von Arzneimitteln (NSAR), die die Zeugungs- und Geb√§rf√§higkeit bei Frauen beeintr√§chtigen k√∂nnen. Dieser Effekt gibt sich wieder nach Beendigung der Einnahme. Es ist unwahrscheinlich, dass ein vor√ľbergehender Gebrauch von Ibuprofen, den Eintritt einer Schwangerschaft erschwert, jedoch sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker informieren, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen, wenn Sie Probleme haben, schwanger zu werden.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Brufen kann dazu f√ľhren, dass Sie sich schwindlig oder schl√§frig f√ľhlen. Das trifft in besonderem Ma√üe bei gleichzeitigem Alkoholkonsum zu. Wenn dies der Fall ist, lenken Sie kein Fahrzeug oder bedienen Sie keine Maschinen. Machen Sie auch keine anderen T√§tigkeiten, die Ihre Aufmerksamkeit erfordern.

Brufen 600 mg - Filmtabletten enthalten Lactose (Milchzucker)

Bitte nehmen Sie Brufen 600 mg ‚Äď Filmtabletten erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Alle Patienten sollen zur Minimierung von Nebenwirkungen die niedrigste wirksame Dosis zur Erzielung einer Schmerzlinderung f√ľr die k√ľrzeste notwendige Zeit einnehmen.

Erwachsene und Jugendliche √ľber einem Alter von 12 Jahren und mit mindestens 40 kg K√∂rpergewicht

Falls von Ihrem Arzt nicht anders verordnet, ist die √ľbliche Dosis f√ľr Erwachsene und Jugendliche √ľber 12 Jahren 1 Tablette. Bei Bedarf kann eine weitere Tablette eingenommen werden - bis zu maximal 4 Tabletten (2.400 mg Ibuprofen) t√§glich. Ein Abstand von 4-6 Stunden zwischen den Einnahmen soll eingehalten werden.

Kinder/Jugendliche unter 12 Jahren (oder unter 40 kg Körpergewicht)

F√ľr Personen unter 12 Jahren und unter 40 kg K√∂rpergewicht sind Brufen 600 mg - Filmtabletten nicht geeignet.

√Ąltere Personen (√ľber 65 Jahren)

Besonders Personen, die √§lter als 65 Jahre sind, sollen die vom Arzt verordnete Dosierung nicht √ľberschreiten. Die Dosierung soll dem Krankheitsbild angepasst sein, bei gutem Ansprechen empfiehlt sich ein Vermindern auf die niedrigste noch ausreichend wirksame Dosis.

Patienten mit Nierenproblemen

Die Behandlung soll mit einer geringeren Dosierung und unter ärztlicher Überwachung erfolgen. Bei schwerer Nierenfunktionsstörung darf Ibuprofen nicht angewendet werden (siehe Abschnitt 2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Brufen 600 mg - Filmtabletten beachten?).

Bei Personen mit Leberproblemen

Die Behandlung darf nur mit einer geringeren Dosierung und unter ärztlicher Überwachung erfolgen. Bei schwerer Leberfunktionsstörung darf Ibuprofen nicht angewendet werden (siehe Abschnitt 2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Brufen 600 mg - Filmtabletten beachten?).

√Ąndern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung und sprechen Sie mit Ihrem Arzt √ľber die Dauer der Anwendung.

Nehmen Sie nicht mehr als 4 Filmtabletten pro Tag ein!

Einnahme dieses Arzneimittels:

Zum Einnehmen.

Tabletten im Ganzen, mit reichlich Fl√ľssigkeit zu oder nach den Mahlzeiten schlucken, nicht zerkauen, zerbrechen, zerkleinern oder lutschen.

Um einen schnelleren Wirkungseintritt zu erreichen, kann die Dosis auf n√ľchternen Magen eingenommen werden. Es wird empfohlen, dass Patienten mit einem empfindlichen Magen Ibuprofen zu einer Mahlzeit einnehmen.

Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu stark oder zu schwach, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Wenn Sie eine größere Menge von Brufen 600 mg - Filmtabletten eingenommen haben, als Sie sollten

Falls Sie versehentlich mehr Brufen eingenommen haben, als Sie sollten (Überdosierung), oder falls Kinder aus Versehen das Arzneimittel eingenommen haben, wenden Sie sich immer an einen Arzt oder ein Krankenaus in Ihrer Nähe, um eine Einschätzung des Risikos und Rat zur weiteren Behandlung zu bekommen. Nehmen Sie die Arzneimittelpackung mit.

Die Symptome k√∂nnen √úbelkeit, Magenschmerzen, Erbrechen (m√∂glicherweise auch mit Blut), Kopfschmerzen, Ohrensausen, Verwirrung und Augenzittern umfassen. Bei hohen Dosen wurde √ľber Schl√§frigkeit, Brustschmerzen, Herzklopfen, Ohnmacht, Kr√§mpfe (vor allem bei Kindern), Schw√§che und Schwindelgef√ľhle, Blut im Urin, Frieren und Atemprobleme berichtet.

Wenn Sie die Einnahme von Brufen 600 mg - Filmtabletten vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. F√ľhren Sie die Einnahmen, wie in der Dosierungsanleitung beschrieben, fort.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Schwerwiegende Nebenwirkungen

Beenden Sie die Einnahme dieses Arzneimittels und suchen Sie sofort Ihren Arzt auf, wenn Sie eine der folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen bemerken ‚Äď Sie k√∂nnten dringend medizinische Behandlung ben√∂tigen:

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Schwarzer, teeriger Stuhl oder Blut im Stuhl
  • Erbrechen von jeglichem Blut oder von dunklen Teilchen, die wie Kaffeesud aussehen

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • Schwellung von Gesicht, Zunge oder Rachen (Larynx), die zu gro√üen Schwierigkeiten beim
    Atmen f√ľhren kann (Angio√∂dem)

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

  • St√∂rungen der Blutzellbildung (Agranulozytose mit Beschwerden wie Fieber, Halsschmerzen, oberfl√§chlichen Geschw√ľren der Mundschleimhaut, grippeartigen Beschwerden, starker M√ľdigkeit, Nasen- und Hautbluten). Ihr Arzt wird eine √úberpr√ľfung der Blutzellen Ihres Blutes durchf√ľhren m√ľssen.
  • Schneller Herzschlag, starker Blutdruckabfall oder lebensbedrohlicher Schock
  • Eine pl√∂tzliche allergische Reaktion mit Kurzatmigkeit, keuchender Atmung und Blutdruckabfall

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

  • Starker Ausschlag mit Blasenbildung auf der Haut, besonders an Beinen, Armen, H√§nden und F√ľ√üen, die auch das Gesicht und die Lippen betreffen k√∂nnen (Erythema multiforme, Stevens- Johnson-Syndrom). Die Nebenwirkung kann noch schwerwiegender werden, wenn die Blasen gr√∂√üer werden und sich verbreiten und sich Teile der Haut abl√∂sen (toxische epidermale Nekrolyse). In Ausnahmef√§llen kann es zu schweren Hautinfektionen w√§hrend einer
    Windpockenerkrankung kommen. Wenn ein NSAR (Arzneimittel wie z.B. Ibuprofen) angewendet wird, kann sich eine infektionsbedingte Entz√ľndung verschlimmern (z. B. Entwicklung einer nekrotisierenden Fasciitis, gekennzeichnet durch starke Schmerzen, hohes Fieber, geschwollene, hei√üe Haut, Blasenbildung, Nekrose). Wenn Sie Anzeichen einer Hautentz√ľndung bemerken oder sich diese w√§hrend der Ibuprofen-Einnahme verschlimmern, gehen Sie sofort zu Ihrem Arzt.

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar):

  • Es kann zu einer schweren Hautreaktion, bekannt als DRESS-Syndrom, kommen. Die Symptome von DRESS umfassen Hautausschlag, Fieber, geschwollene Lymphknoten und eine Zunahme von Eosinophilen (einer Form der wei√üen Blutk√∂rperchen).
  • Bei Behandlungsbeginn ein roter, schuppiger, weit verbreiteter Hautausschlag mit Unebenheiten unter der Haut und von Fieber begleiteten Blasen, die sich in erster Linie auf den Hautfalten, dem Rumpf und den oberen Extremit√§ten befinden (akutes generalisiertes pustul√∂ses Exanthem). Beenden Sie die Anwendung von Brufen, wenn Sie diese Symptome entwickeln, und begeben Sie sich unverz√ľglich in medizinische Behandlung. Siehe auch Abschnitt 2.

Beenden Sie die Einnahme dieses Arzneimittels und suchen Sie sofort Ihren Arzt auf, wenn Sie eine der oben angef√ľhrten Nebenwirkungen bemerken.

Beenden Sie die Einnahme dieses Arzneimittels und informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie folgende
Nebenwirkungen bemerken:

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • Verschwommenes Sehen oder andere Augenprobleme
  • √úberempfindlichkeitsreaktionen wie juckender Hautausschlag, Juckreiz, kleine Blutungen in der Haut und Schleimhaut, Asthmaanf√§lle (manchmal mit niedrigem Blutdruck)
  • Lichtempfindlichkeit

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

  • Sehverlust

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

  • Pl√∂tzliches F√ľllen der Lunge mit Wasser, was zu Atemschwierigkeiten, hohem Blutdruck, Zur√ľckhalten von Wasser und Gewichtszunahme f√ľhrt Beenden Sie die Einnahme dieses Arzneimittels und informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eine der oben angef√ľhrten Nebenwirkungen bemerken.

Andere Nebenwirkungen

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • St√∂rungen im Verdauungstrakt, wie Durchfall, √úbelkeit, Erbrechen, Bl√§hungen, Verstopfung
  • Kopfschmerzen, Schl√§frigkeit, Schwindel, Benommenheit, Erregtheit, Schlaflosigkeit und Reizbarkeit
  • Mikroskopische Blutungen aus dem Darm, die zu An√§mie (‚ÄěBlutarmut‚Äú) f√ľhren k√∂nnen
  • M√ľdigkeit

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • Geschw√ľre im Verdauungstrakt mit oder ohne Durchbruch
  • Komplikationen der Dickdarmdivertikel (Durchbruch oder Fistel)
  • Nierenprobleme einschlie√ülich Entz√ľndung und Nierenversagen
  • Geschw√ľre und Entz√ľndung im Mund
  • Entz√ľndung der Magenschleimhaut
  • Laufende Nase
  • Atemprobleme (Bronchospasmus)
  • Angst
  • Kribbelndes Hautgef√ľhl
  • Schwerh√∂rigkeit
  • Asthma
  • Akute Leberentz√ľndung, Gelbf√§rbung der Haut und des Wei√üen im Auge, Fehlfunktion der Leber

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

  • Depression, Verwirrtheit, Halluzinationen
  • Lupus erythematodes-Syndrom
  • Lebersch√§digung
  • √Ėdem
  • Hirnhautentz√ľndung (ohne bakterielle Infektion)

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

  • Unangenehmes Wahrnehmen des Herzschlags, Herzversagen, Herzanfall oder Bluthochdruck
  • Klingeln oder Summen in den Ohren
  • Entz√ľndung der Speiser√∂hre oder der Bauchspeicheldr√ľse
  • Einengung des Darmes
  • Leberversagen
  • Besch√§digung des Nierengewebes
  • Haarausfall

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar):

  • Brennendes Gef√ľhl im Mund oder Rachen kann kurz nach Einnahme dieses Arzneimittels auftreten
  • Verschlechterung von Geschw√ľren im Dickdarm und Morbus Crohn (Darmerkrankung)

Folgende Nebenwirkungen wurden ebenfalls mit anderen NSAR berichtet:

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen
Traisengasse 5
1200 WIEN
√ĖSTERREICH
Fax: +43 (0) 50 555 36207
Website: http://www.basg.gv.at/
Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht √ľber 25 ¬įC lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht und Feuchtigkeit zu sch√ľtzen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton/der Blisterpackung nach ‚Äúverwendbar bis‚Äú/‚Äúverw. bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Brufen 600 mg - Filmtabletten enthalten

  • Der Wirkstoff ist: Ibuprofen
    1 Filmtablette enthält 600 mg Ibuprofen
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Tablettenkern: Siliciumdioxid, Magnesiumstearat, Natriumdodecylsulfat, 40 mg Lactose-Monohydrat, Croscarmellose Natrium, mikrokristalline Cellulose; Film√ľberzug: Hypromellose, Talkum und Titandioxid (E-171).

Wie Brufen 600 mg - Filmtabletten aussehen und Inhalt der Packung

Weiße kissenförmige Filmtabletten.

Blisterpackungen zu 30 und 50 Filmtabletten

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Zulassungsinhaber:

BGP Products Ges.m.b.H. Perfektastraße 84A

1230 Wien

Hersteller:

FAMAR A.V.E. Anthoussa Plant

Anthoussa Avenue 7

Anthoussa Attiki

153 49 Griechenland

MylanHungaryKft.

Mylanutca1.,

Kom√°rom,2900

Ungarn

Z.Nr.: 1-18151

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Januar 2019.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Brufen 600 mg - Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Ibuprofen
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Mylan √Ėsterreich GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 12.09.1986
ATC Code M01AE01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Nichtsteroidale Antiphlogistika und Antirheumatika

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