Duanibu 200 mg - Dragees

Abbildung Duanibu 200 mg - Dragees
Wirkstoff(e) Ibuprofen
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller M.C.M. Klosterfrau
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code M01AE01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Nichtsteroidale Antiphlogistika und Antirheumatika

Zulassungsinhaber

M.C.M. Klosterfrau

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Neobrufen 400 mg Brausegranulat Ibuprofen Mylan √Ėsterreich GmbH
ADOLORIN Ibuforte DIREKT 400 mg Suspension zum Einnehmen Ibuprofen Kwizda Pharma GmbH
Zenalgin 800 mg Filmtabletten Ibuprofen ZENTIVA K.S.
WICK DayMed Duo 200 mg/30 mg Filmtabletten Ibuprofen Pseudoephedrin WICK Pharma Zweigniederlassung der Procter & Gamble GmbH
Combogesic 500 mg/150 mg Filmtabletten Paracetamol Ibuprofen Vale Pharmaceuticals Limited

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Ein Duanibu 200 mg - Dragee enthält als Wirkstoff 200 mg Ibuprofen.

Duanibu geh√∂rt zu der Gruppe von Schmerzmitteln, die als kortisonfreie Rheumamittel = nicht-steroidale Anti-Rheumatika (NSAR), bezeichnet werden. Diese Arzneimittel wirken schmerzstillend, entz√ľndungshemmend und fiebersenkend.

Duanibu wird angewendet bei:

Leichten bis mäßig starken Schmerzen, wie z.B.:

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Duanibu darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie √ľberempfindlich ( allergisch ) gegen Ibuprofen oder einen der sonstigen Bestandteile von Duanibu sind.
  • bei √úberempfindlichkeit gegen bestimmte andere Schmerz- oder Rheumamittel (sogenannte nicht-steroidale Antirheumatika = NSAR) oder Acetylsalicyls√§ure (wenn bei Ihnen nach deren Anwendung schon einmal Atemnot, Asthma, Schnupfen oder Hautreaktionen auftraten)
  • bei Hirnblutungen
  • bei akuten starken Blutungen

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  • bei bestehenden oder in der Vergangenheit wiederholt aufgetretenen Magen/Darm- Geschw√ľren, Blutungen oder Durchbr√ľchen (mindestens zweimaliges Auftreten nachgewiesener Geschw√ľre oder Blutungen)
  • wenn bei Ihnen schon einmal nach der Einnahme von Schmerz- oder Rheumamitteln (NSAR) Blutungen im Magen-Darm-Trakt aufgetreten sind, eventuell auch mit einem Durchbruch
  • bei schwerer Leber- oder Nierenfunktionsst√∂rung
  • bei schwerer Herzmuskelschw√§che
  • bei St√∂rungen der Blutbildung und Knochenmarkssch√§digungen
  • bei Blutarmut durch Zerfall der roten Blutk√∂rperchen
  • bei einer krankhaft gesteigerten Blutungsneigung (h√§morrhagische Diathese)
  • bei starker Austrocknung (z.B. nach Durchf√§llen, Erbrechen und unzureichender Fl√ľssigkeitsaufnahme)
  • im letzten Drittel der Schwangerschaft
  • Kinder unter 6 Jahren

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Duanibu ist erforderlich

Nebenwirkungen k√∂nnen reduziert werden, indem Sie die niedrigste wirksame Dosis √ľber den k√ľrzesten, zur Kontrolle der Beschwerden erforderlichen Zeitraum anwenden. Bestimmte Nebenwirkungen erfordern, dass Sie das Arzneimittel absetzen und unverz√ľglich √§rztlichen Rat suchen ‚Äď siehe Abschnitt 4. Welche Nebenwirkungen sind m√∂glich?

Die Anwendung des Wirkstoffes Ibuprofen in Kombination mit anderen NSAR, einschließlich so genannter COX-2-Hemmer (selektiver Cyclooxygenase-2-Hemmer), soll vermieden werden.

Kinder (Personen unter 12 Jahren)

Ibuprofen, der Wirkstoff in Duanibu 200 mg ‚Äď Dragees, darf Kindern unter 12 Jahren nur auf √§rztliche Anordnung verabreicht werden.

Duanibu 200 mg - Dragees sind zur Anwendung bei Kindern unter 6 Jahren nicht geeignet, da die empfohlene, auf das Körpergewicht bezogene Dosierung nicht möglich ist.

√Ąltere Patienten (ab 65 Jahre)

Bei √§lteren Patienten treten h√§ufiger Nebenwirkungen nach Anwendung von NSAR auf, insbesondere Blutungen und Durchbr√ľche im Magen- und Darmbereich, die unter Umst√§nden lebensbedrohlich sein k√∂nnen. Daher ist bei √§lteren Patienten eine besonders sorgf√§ltige √§rztliche √úberwachung erforderlich.

Magen-Darm-Trakt

Blutungen des Magen-Darm-Traktes, Geschw√ľre oder Durchbruch, auch mit t√∂dlichem Ausgang, wurden w√§hrend der Behandlung mit allen NSAR berichtet. Sie traten mit oder ohne vorherige Warnsymptome bzw. schwerwiegende Ereignisse im Magen-Darm-Trakt in der Vergangenheit zu jedem Zeitpunkt der Therapie auf.

Das Risiko f√ľr das Auftreten von Magen-Darm-Blutungen, Geschw√ľren und Durchbruch erh√∂ht sich mit steigender NSAR-Dosis bei:

  • Patienten mit Geschw√ľren in der Vergangenheit, insbesondere mit den Komplikationen Blutung oder Durchbruch (siehe Abschnitt 2 ‚ÄěIbuprofen darf nicht eingenommen werden‚Äú):
  • √Ąlteren Patienten

Diese Patienten sollten die Behandlung mit der niedrigsten verf√ľgbaren Dosis beginnen. Weiters sollte f√ľr diese Patienten, sowie f√ľr Patienten, die eine begleitende Therapie mit niedrig-dosierter Acetylsalicyls√§ure (ASS) oder anderen Arzneimitteln, die das Risiko f√ľr Magen-Darm-Erkrankungen erh√∂hen k√∂nnen ben√∂tigen, eine Kombinationstherapie mit die

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Magenschleimhaut sch√ľtzenden Arzneimitteln (z. B. Misoprostol oder

Protonenpumpenhemmer) in Betracht gezogen werden. .

Wenn bei Ihnen in der Vergangenheit Nebenwirkungen im Magen-Darm-Trakt aufgetreten sind, insbesondere in höherem Alter, melden Sie daher jegliche ungewöhnlichen Beschwerden im Bauchraum (vor allem Magen-Darm-Blutungen), insbesondere am Anfang der Therapie Ihrem Arzt.

Setzen Sie die Behandlung sofort ab, wenn es bei Ihnen w√§hrend der Behandlung mit Ibuprofen zu Magen-Darm-Blutungen oder Geschw√ľren kommt.

Vorsicht ist angeraten, wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel erhalten, die das Risiko f√ľr Geschw√ľre oder Blutungen erh√∂hen k√∂nnen, wie z. B. orale Kortikosteroide, blutgerinnungshemmende Medikamente wie Warfarin, selektive Serotonin- Wiederaufnahmehemmer, die unter anderem zur Behandlung von depressiven Verstimmungen eingesetzt werden, oder Thrombozytenaggregationshemmer wie Acetylsalicyls√§ure (ASS) (siehe Abschnitt 2 ‚ÄěBei Einnahme von Duanibu mit anderen Arzneimitteln‚Äú).

NSAR sollten bei Patienten mit einer Magen-Darm-Erkrankung in der Vergangenheit (z.B. Colitis ulcerosa, Morbus Crohn) mit Vorsicht angewendet werden, da sich ihr Zustand verschlechtern kann (siehe Abschnitt 4 ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú).

Wirkungen am Herz-Kreislauf-System

Die Anwendung von Medikamenten wie Duanibu k√∂nnte mit einem geringf√ľgig erh√∂hten Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, verbunden sein. Jedes Risiko steigt mit der H√∂he der Dosierung und Dauer der Anwendung. Steigern Sie daher nicht die empfohlene Dosierung und Therapiedauer von 4 Tagen.

Wenn Sie Probleme mit dem Herzen haben, schon einen Schlaganfall hatten oder denken, dass bei Ihnen ein erh√∂htes Risiko f√ľr diese Umst√§nde vorliegt (wie z.B.: Bluthochdruck, Diabetes, erh√∂hte Cholesterinwerte oder wenn Sie Raucher sind), sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker √ľber diese Behandlung.

Haut

Unter NSAR-Therapie wurde sehr selten √ľber schwerwiegende Hautreaktionen mit R√∂tung und Blasenbildung, einige mit t√∂dlichem Ausgang, berichtet (exfoliative Dermatitis, Stevens- Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse/Lyell-Syndrom; siehe Abschnitt 4. ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich‚Äú). Das h√∂chste Risiko f√ľr derartige Reaktionen scheint zu Beginn der Therapie zu bestehen, da diese Reaktionen in der Mehrzahl der F√§lle im ersten Behandlungsmonat auftraten. Setzen Sie Duanibu bei den ersten Anzeichen von Hautausschl√§gen, Schleimhautdefekten oder sonstigen Anzeichen einer √úberempfindlichkeitsreaktion ab und konsultieren Sie umgehend einen Arzt.

Besondere Vorsicht ist geboten bei bestimmten St√∂rungen des Immunsystems (sogenannte Autoimmunerkrankungen wie systemischer Lupus erythematodes und Mischkollagenosen). Es wurden bei diesen Grunderkrankungen unter der Behandlung mit NSAR Beschwerden einer Gehirnhautentz√ľndung berichtet.

W√§hrend einer Varizelleninfektion (‚ÄěWindpocken‚Äú) sollte die Anwendung von Ibuprofen (dem Wirkstoff in Duanibu) vermieden werden, da es in Ausnahmef√§llen zu einem Auftreten von schweren Hautinfektionen und Weichteilkomplikationen kommen kann (siehe Abschnitt 4).

Leber

Eine sorgfältige ärztliche Überwachung soll bei Patienten mit beeinträchtiger Leberfunktion erfolgen, da es zu einer Verschlimmerung dieser Beeinträchtigung kommen könnte.

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Bei Patienten mit bestimmten erblichen Stoffwechselerkrankungen (hepatische Porphyrie) ist Ibuprofen nur nach strenger Nutzen-Risiko-Abwägung und unter entsprechender Überwachung anzuwenden, da eine Attacke ausgelöst werden kann.

√úberempfindlichkeitsreaktionen

Bei Patienten mit Asthma, allergischen Schnupfen, Schwellungen der Nasenschleimhaut (z.B. Nasenpolypen), chronisch obstruktiver Lungenkrankheit oder chronischen Atemwegsinfektionen (vor allem in Verbindung mit Beschwerden von der Art eines allergischen Schnupfens) sind Reaktionen auf NSAR wie Verschlimmerung von Asthma (sogenannte Intoleranz f√ľr Analgetika/Analgetika-Asthma), Quincke-√Ėdem (Schwellung von Haut, Schleimhaut und Geweben) oder Nesselsucht h√§ufiger als bei anderen Patienten. Daher werden bei diesen Personen besondere Vorsichtsma√ünahmen empfohlen (Bereitschaft f√ľr einen Notfall). Dies gilt auch f√ľr Patienten, die auf andere Substanzen allergische Reaktionen wie etwa Hautreaktionen, Juckreiz oder Nesselsucht zeigten.

Wie bei anderen NSAR können allergische Reaktionen auch dann auftreten, wenn das Medikament zuvor noch nicht angewandt wurde.

Wenn bei Ihnen Überempfindlichkeitsreaktionen wie z.B. Gesichtsschwellungen, Schwellungen in den Atemwegen (z.B. Kehlkopfschwellung), Luftnot, Asthma, Herzjagen, Hautreaktionen (Rötung, Ausschlag, Nesselausschlag, Juckreiz) und/oder Blutdruckabfall auftreten, beenden Sie die Einnahme des vermutlichen Auslösers und nehmen Sie sofort ärztliche Hilfe in Anspruch.

Blut und Blutgerinnung

Besondere Vorsicht (√úberwachung) ist erforderlich bei Gerinnungsst√∂rungen und Mangel an Blutpl√§ttchen im Blut. Ibuprofen, der Wirkstoff von Duanibu kann vor√ľbergehend die Blutpl√§ttchenfunktion (Thrombozytenaggregation) hemmen.

Kreislauf, Niere, Elektrolyt- und Wasserhaushalt

Da Störungen des Wasser-Elektrolyt-Haushalts und Wasseransammlungen im Gewebe in Verbindung mit einer Behandlung mit NSAR berichtet wurden, ist bei Patienten mit eingeschränkter Herz- oder Nierenfunktion, bei Patienten mit Bluthochdruck in der Vergangenheit, bei älteren Patienten, bei Patienten, die gleichzeitig Diuretika (harntreibende Arzneimittel) oder andere Arzneimittel mit einem möglichen Einfluss auf die Nierenfunktion einnehmen, besondere Vorsicht geboten.

Bei Patienten mit Fl√ľssigkeitsmangel jeglicher Ursache, z.B. w√§hrend gro√üer chirurgischer Eingriffe ist wegen m√∂glicher Blutungs-, Elektrolyt- und Volumenkomplikationen besondere Vorsicht geboten.

Eine √úberwachung der Nierenfunktion wird empfohlen.

Allgemeine Hinweise

Ibuprofen gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (nicht-steroidale Anti-Rheumatika), die die Fruchtbarkeit von Frauen beeinträchtigen können. Diese Wirkung ist nach Absetzen des Arzneimittels reversibel (umkehrbar).

Bei Weiterbestehen oder Verschlimmerung von Schmerzen oder anderer Entz√ľndungszeichen wie z.B. bei einer Verschlechterung des Allgemeinbefindens sowie beim Auftreten von Fieber unter der Behandlung mit Duanibu m√ľssen Sie unverz√ľglich √§rztlichen Rat einholen.

Bei Einnahme von Duanibu vor operativen Eingriffen ist der Arzt oder der Zahnarzt zu befragen bzw. zu informieren.

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Bei l√§ngerem, nicht bestimmungsgem√§√üem Gebrauch von Schmerzmitteln k√∂nnen Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erh√∂hte Dosen des Arzneimittels behandelt werden d√ľrfen. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat, wenn Sie trotz der Einnahme von Duanibu h√§ufig unter Kopfschmerzen leiden.

Ein pl√∂tzliches Absetzen von Schmerzmitteln nach l√§ngerer Anwendung hoher Dosierungen kann Entzugserscheinungen ausl√∂sen (z. B. Kopfschmerzen, M√ľdigkeit, Nervosit√§t), die typischerweise innerhalb weniger Tage verschwinden. Eine erneute Einnahme von Schmerzmitteln darf daher nur nach entsprechender Anordnung eines Arztes und nach Abklingen der Entzugserscheinungen erfolgen.

Die gewohnheitsm√§√üige Einnahme von Schmerzmitteln kann - insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe - zur dauerhaften Nierensch√§digung mit dem Risiko eines Nierenversagens f√ľhren.

Laborkontrollen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Ibuprofen länger als 4 Tage anwenden, gleichzeitig Arzneimittel zur Senkung des Blutzuckers, kaliumsparende Entwässerungsmittel (Diuretika) oder Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung einnehmen, da Ihr Arzt Laborkontrollen anordnen wird.

Weitere Empfehlungen siehe Abschnitt 2 ‚ÄěBei Einnahme von Ibuprofen mit anderen Arzneimitteln‚Äú.

Bei Einnahme von Duanibu mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Einige Arzneimittel aus der Gruppe der ‚ÄěAnti-Koagulantien‚Äú (Blutgerinnungshemmer) z.B.: Acetylsalicyls√§ure (ASS), Warfarin, Ticlopidin; einige Arzneimittel gegen Bluthochdruck wie ‚ÄěACE-Hemmer‚Äú (z.B.: Captopril), ‚ÄěBeta-Rezeptorenblocker‚Äú, ‚ÄěAngiotensin II Rezeptor Antagonisten‚Äú und auch einige andere Arzneimittel k√∂nnen die Ibuprofen ‚Äď Behandlung beeinflussen oder von dieser beeinflusst werden.

Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt, bevor Sie Duanibu gleichzeitig mit anderen Präparaten einnehmen.

Die folgende Auflistung informiert √ľber Reaktionen, die durch die gleichzeitige Anwendung von anderen Arzneimitteln mit Ibuprofen, dem Wirkstoff von Duanibu, m√∂glich sind. Falls Sie eines dieser Arzneimittel verwenden, ist eine entsprechende Information vor einer Einnahme von Duanibu besonders wichtig.

Kombination von Ibuprofen (dem Wirkstoff in Duanibu,) mit:

  • anderen NSAR, einschlie√ülich Salicylate (wie z.B. Acetylsalicyls√§ure) und selektiver Cyclooxigenase-2-Hemmer: Diese Kombination ist zu vermeiden, da es zu einer Verst√§rkung der Nebenwirkungen, insbesondere des Risikos von Magen-Darm- Geschw√ľren und Blutungen kommen kann (siehe Abschnitt 2 ‚ÄěBesondere Vorsicht bei der Einnahme von Duanibu ist erforderlich‚Äú).
  • Herzglykoside (eine Gruppe von Wirkstoffen, die zur St√§rkung der Herzkraft dienen, wie z.B. Digoxin): Deren Konzentration im Blut kann erh√∂ht werden. Daher werden entsprechende Kontrollen und gegebenenfalls eine Dosisanpassung empfohlen. Eine Kontrolle des Blutspiegels ist bei bestimmungsgem√§√üer Anwendung (max. 4 Tage lang) in der Regel nicht erforderlich

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  • Zidovudin (ein antivirales Arzneimittel): Es gibt Hinweise auf ein erh√∂htes Risiko f√ľr Einblutungen in Gelenke (H√§marthrosen) und Bluterg√ľsse bei HIV-positiven H√§mophilie-Patienten (Blutern).
  • Glucokortikoide: Das Risiko von Magen-Darm-Geschw√ľren oder Blutungen wird erh√∂ht (siehe Abschnitt 2 ‚ÄěBesondere Vorsicht bei der Einnahme von Duanibu ist erforderlich‚Äú).
  • Thrombozytenaggregations-hemmende Arzneimittel: Das Risiko von Magen- Darm-Geschw√ľren oder Blutungen wird erh√∂ht (siehe Abschnitt 2 ‚ÄěBesondere Vorsicht bei der Einnahme von Duanibu ist erforderlich‚Äú).
  • Antikoagulantien (Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung, wie z.B. Warfarin): NSAR wie Ibuprofen k√∂nnen die Wirkung von Antikoagulantien verst√§rken (siehe Abschnitt 2 ‚ÄěBesondere Vorsicht bei der Einnahme von Duanibu ist erforderlich‚Äú), wodurch ein erh√∂htes Blutungsrisiko m√∂glich ist. Daher wird eine Kontrolle des Gerinnungsstatus empfohlen.
  • Phenytoin (Mittel zur Behandlung von Krampfanf√§llen): Die Konzentration dieses Arzneimittels im Blut wird m√∂glicherweise erh√∂ht. Daher wird eine entsprechende Kontrolle und gegebenenfalls Dosisanpassung empfohlen. Eine Kontrolle des Blutspiegels ist bei bestimmungsgem√§√üer Anwendung (max. 4 Tage lang) in der Regel nicht erforderlich.
  • selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer/SSRI (bestimmte Antidepressiva): Das Risiko einer Magen-Darm- Blutung wird erh√∂ht (siehe Abschnitt 2 ‚ÄěBesondere Vorsicht bei der Einnahme von Duanibu ist erforderlich‚Äú).
  • Lithium (Mittel zur Behandlung psychischer Erkrankungen):Die Lithium- Konzentration im Blut kann erh√∂ht werden, daher wird eine Kontrolle und gegebenenfalls Dosisanpassung empfohlen. Eine Kontrolle des Blutspiegels ist bei bestimmungsgem√§√üer Anwendung (max. 4 Tage lang) in der Regel nicht erforderlich.
  • Probenecid, Sulfinpyrazon (Mittel zur Behandlung von Gicht): Die Ausscheidung von Ibuprofen kann verz√∂gert werden, wodurch es zu einer Anreicherung im K√∂rper mit Verst√§rkung seiner unerw√ľnschten Wirkungen kommen kann. In diesem Fall wird eine Dosisreduktion von Ibuprofen und √úberwachung empfohlen.
  • Kaliumsparende Entw√§sserungsmittel: Deren Wirkung kann verst√§rkt werden, wodurch die Gefahr einer Erh√∂hung des Kaliumspiegels im Blut (Hyperkali√§mie) besteht. Eine Kontrolle des Blutdrucks und des Kaliumspiegels wird empfohlen.
  • Entw√§sserungsmittel: Das Risikos einer Nephrotoxizit√§t (Nierensch√§digung) wird verst√§rkt. Eine Kontrolle der Nierenfunktion wird empfohlen. Achten Sie auf ausreichende Fl√ľssigkeitszufuhr.
  • Furosemid und andere Schleifendiuretika (bestimmte harntreibende Arzneimittel): Die blutdrucksenkende Wirkung kann abgeschw√§cht werden, daher werden Blutdruckkontrollen empfohlen.
  • Blutdrucksenker (Antihypertensiva): Die blutdrucksenkende Wirkung kann abgeschw√§cht werden, daher werden Blutdruckkontrollen empfohlen.
  • ACE-Hemmer (Mittel zur Behandlung von Herzschw√§che und Bluthochdruck) und Angiotensin-II-Antagonisten: Das Risiko einer Nierensch√§digung und das Risiko einer Erh√∂hung des Kaliumspiegels im Blut (Hyperkali√§mie) k√∂nnen sich erh√∂hen. Eine Kontrolle der Nierenfunktion und des Kaliumspiegels wird empfohlen. Achten Sie auf ausreichende Fl√ľssigkeitszufuhr.
  • Methotrexat (Arzneimittel, das unter Anderem zur Behandlung von Krebs eingesetzt wird): Die Gabe von Ibuprofen innerhalb von 24 Stunden vor oder nach der Behandlung mit Methotrexat kann zu einem Anstieg der Blutspiegel von Methotrexat f√ľhren und in der Folge die Toxizit√§t dieser Substanz verst√§rken. Daher ist diese Kombination zu vermeiden.
  • Cyclosporin (Mittel, das zur Verhinderung von Transplantatabsto√üungen, aber auch in der Rheumabehandlung eingesetzt wird): Das Risikos von Sch√§den im Magen-

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Darm-Bereich, Nieren- und Lebersch√§digung kann durch NSAR wie Ibuprofen verst√§rkt werden. Dies kann auch f√ľr Ibuprofen nicht ausgeschlossen werden.

  • Tacrolimus (Mittel zur Verhinderung von Transplantatabsto√üungen): Das Risiko einer Nierensch√§digung ist erh√∂ht.
  • Orale Antidiabetika (Arzneimittel zur Senkung des Blutzuckers; zum Einnehmen): Blutzuckerschwankungen sind bei Kombination mit NSAR wie Ibuprofen beschrieben worden, daher werden vermehrte Blutzuckerkontrollen empfohlen.

Bei Einnahme von Duanibu zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Während der Anwendung von Duanibu sollten Sie möglichst keinen Alkohol trinken, da sich durch den Alkohol die Gefahr des Auftretens und der Verstärkung von Magen-Darm- Blutungen erhöht. Außerdem kann bei gleichzeitiger Einnahme von Alkohol und Ibuprofen die Wirkung des Alkohols auf das Zentralnervensystem verstärkt werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Wird w√§hrend der Anwendung von Duanibu eine Schwangerschaft festgestellt, so ist der Arzt zu benachrichtigen. Sie d√ľrfen Duanibu im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel nur nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt anwenden. Im letzten Drittel der Schwangerschaft darf Duanibu wegen eines erh√∂hten Risikos von Komplikationen f√ľr Mutter und Kind nicht angewendet werden.

Stillzeit

Der Wirkstoff Ibuprofen und seine Abbauprodukte gehen nur in geringen Mengen in die Muttermilch √ľber. Da nachteilige Folgen f√ľr den S√§ugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird bei kurzfristiger Anwendung eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein. Wird eine l√§ngere Einnahme h√∂herer Dosen verordnet, sollte jedoch ein fr√ľhzeitiges Abstillen erwogen werden.

Fruchtbarkeit (Fertilität)

Ibuprofen gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (NSAR = nicht-steroidale Antirheumatika), welche die Fruchtbarkeit von Frauen beeinträchtigen können. Diese Wirkung ist nach Absetzen des Arzneimittels reversibel (umkehrbar).

Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:

Der Wirkstoff Ibuprofen hat bei Einnahme der empfohlenen Dosierung √ľber kurze Zeit einen geringen oder m√§√üigen Einfluss auf die Verkehrst√ľchtigkeit oder die F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen.

Da bei der Anwendung von Ibuprofen in h√∂herer Dosierung Nebenwirkungen wie M√ľdigkeit und Schwindel auftreten k√∂nnen, kann im Einzelfall die Reaktionsf√§higkeit ver√§ndert und die F√§higkeit zur aktiven Teilnahme am Stra√üenverkehr und zum Bedienen von Maschinen beeintr√§chtigt werden.

Wichtige Informationen √ľber bestimmte sonstige Bestandteile von Duanibu

Dieses Arzneimittel enth√§lt Saccharose (Zucker). Bitte nehmen Sie Duanibu,erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

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Wie wird es angewendet?

PIL 30-Jun-2011

Nehmen Sie Duanibu immer genau nach Anweisung in dieser Packungsbeilage ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Sie sollten zur Minimierung von Nebenwirkungen die niedrigste wirksame Dosis zur Erzielung einer Schmerzlinderung f√ľr die k√ľrzeste notwendige Zeit einnehmen. Bei Fieber und Schmerzen richtet sich die Behandlungsdauer nach dem jeweiligen Beschwerdebild. Nehmen Sie Duanibu ohne √§rztlichen Rat jedenfalls nicht l√§nger als 4 Tage ein. Bestehen die Beschwerden √ľber diesen Zeitraum hinaus, ist deren Abkl√§rung durch einen Arzt erforderlich.

Zum Einnehmen.

Der Abstand zwischen 2 Einnahmen muss mindestens 4 Stunden betragen.

Die √ľberzogenen Tabletten werden unzerkaut zusammen mit ausreichend Fl√ľssigkeit eingenommen. Bei Patienten mit empfindlichem Magen wird empfohlen, Duanibu w√§hrend einer Mahlzeit einzunehmen.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die √ľbliche Dosierung:

Erwachsene und Jugendliche (ab dem vollendeten 12. Lebensjahr) und mindestens 40 kg Körpergewicht:

Nehmen Sie bei Bedarf 1-2 √ľberzogene Tabletten (entsprechend 200 mg bis 400 mg Ibuprofen) bis zu maximal 3 mal t√§glich ein.

Sie d√ľrfen maximal 6 √ľberzogene Tabletten t√§glich einnehmen (entsprechend 1200 mg Ibuprofen).

Kinder ab dem vollendeten 6. Lebensjahr (mit mindestens 20 kg Körpergewicht):

Bei Kindern (Personen unter 12 Jahren) darf Ibuprofen nur auf ärztliche Verschreibung angewendet werden.

Alter/Körpergewicht

Einzeldosis

Maximale Tagesgesamtdosis

 

 

 

Kinder 6 bis 10 Jahre :

1 √ľberzogene Tablette

3 √ľberzogene Tabletten

bei einem Körpergewicht

(entsprechend 200 mg

(entsprechend 600 mg

von 20kg ‚Äď 29 kg

Ibuprofen)

Ibuprofen)

 

 

 

Kinder 10-12 Jahre:

1 √ľberzogene Tablette

4 √ľberzogene Tabletten

bei einem Körpergewicht

(entsprechend 200 mg

(entsprechend 800 mg

von 30 kg ‚Äď 39kg

Ibuprofen)

Ibuprofen)

 

 

 

Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr (und Kinder unter 20 kg Körpergewicht):

Duanibu 200 mg - Dragees sind zur Anwendung bei dieser Patientengruppe nicht geeignet (siehe Abschnitt 2).

√Ąltere Personen

Es ist keine spezielle Dosisanpassung erforderlich. Wegen des m√∂glichen Nebenwirkungsprofils (siehe Abschnitt 2 ‚ÄěBesondere Vorsicht bei der Einnahme von Duanibu ist erforderlich‚Äú) sollten √§ltere Menschen besonders sorgf√§ltig √ľberwacht werden.

Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion

Bei Patienten mit leichter bis mäßiger Einschränkung der Nierenfunktion ist keine Dosisreduktion erforderlich. Bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz darf Duanibu nicht eingenommen werden (siehe Abschnitt 2).

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Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion

Bei Patienten mit leichter bis mäßiger Einschränkung der Leberfunktion ist keine Dosisreduktion erforderlich. Bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung darf Duanibu nicht eingenommen werden (siehe Abschnitt 2).

Wenn Sie eine größere Menge von Duanibu eingenommen haben, als Sie sollten

Bei Verdacht auf eine √úberdosierung mit Duanibu benachrichtigen Sie bitte einen Arzt. Dieser kann entsprechend der Schwere einer Vergiftung √ľber die gegebenenfalls erforderlichen Ma√ünahmen entscheiden.

Die meisten Patienten entwickelten √úbelkeit, Erbrechen, Magenschmerzen oder seltener Durchfall. Tinnitus (Ohrger√§usche), Kopfschmerzen und Magen-Darm-Blutungen sind auch m√∂glich. Bei schwerwiegenden Vergiftungen wurde √ľber zentralnerv√∂se St√∂rungen mit Schwindel, Benommenheit, Bewusstlosigkeit (bei Kindern auch Sch√ľttelkr√§mpfe), gelegentlich Erregung und Desorientiertheit oder Koma berichtet. Ferner kann es zu Blutdruckabfall, verminderter Atmung und zur blauroten F√§rbung von Haut und Schleimh√§uten (Zyanose) kommen.

Gelegentlich entwickeln Patienten Krämpfe. Bei schwerwiegenden Vergiftungen kann es zu einer stoffwechselbedingten Übersäuerung des Blutes und des Körpers (metabolische Azidose) kommen und die Blutgerinnungszeit kann verlängert sein. Akute Nierenfunktionsstörungen und Leberschäden können auftreten. Eine Verschlechterung von Asthma ist bei Asthmatikern möglich.

Es gibt kein spezifisches Gegenmittel (Antidot).

Hinweis f√ľr den Arzt: Informationen zur √úberdosierung finden Sie am Ende dieser Gebrauchsinformation.

Wenn Sie die Einnahme von Duanibu vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, sondern setzen sie mit der √ľblichen empfohlenen Menge fort.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Duanibu Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Sollten Sie die folgenden Nebenwirkungen bei sich beobachten, besprechen Sie dies bitte mit Ihrem Arzt, der dann festlegt, wie weiter zu verfahren ist. √Ąltere Patienten haben eher mit Nebenwirkungen Probleme.

Die am h√§ufigsten beobachteten Nebenwirkungen betreffen den Verdauungstrakt. Magen/Zw√∂lffingerdarm-Geschw√ľre (peptische Ulzera), Perforationen (Durchbr√ľche) oder Blutungen, manchmal t√∂dlich, k√∂nnen auftreten, insbesondere bei √§lteren Patienten (siehe ‚ÄěBesondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich‚Äú).

√úbelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bl√§hungen, Verstopfung, Verdauungsbeschwerden, Bauchschmerzen, Teerstuhl, Bluterbrechen, Geschw√ľre in der Mundh√∂hle (ulzerative Stomatitis), Verschlimmerung einer Schleimhautentz√ľndung des Dickdarms (Colitis) und Morbus Crohn (eine chronisch-entz√ľndliche Darmerkrankung) sind nach Anwendung berichtet worden (siehe ‚ÄěBesondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich‚Äú).

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Weniger h√§ufig wurde eine Magenschleimhautentz√ľndung beobachtet.

Insbesondere das Risiko f√ľr das Auftreten von Magen-Darm-Blutungen ist abh√§ngig vom Dosisbereich und der Anwendungsdauer.

Wasseransammlung im K√∂rper (√Ėdeme), Bluthochdruck und Herzmuskelschw√§che (Herzinsuffizienz) wurden im Zusammenhang mit NSAR-Behandlung berichtet.

Die Einnahme von Medikamenten wie Ibuprofen k√∂nnte mit einem geringf√ľgig erh√∂hten Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, verbunden sein.

Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kriterien zugrunde gelegt:

Sehr häufig:

betrifft mehr als 1 Behandelten von 10

 

 

 

Häufig:

betrifft 1 bis 10

Behandelte von 100

 

 

 

Gelegentlich:

betrifft 1 bis 10

Behandelte von 1000

 

 

 

Selten:

betrifft 1 bis 10

Behandelte von 10.000

 

 

Sehr selten:

betrifft weniger als 1 Behandelten von 10.000

 

 

Nicht bekannt:

H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

 

 

 

Die Aufz√§hlung der folgenden unerw√ľnschten Wirkungen umfasst alle bekannt gewordenen Nebenwirkungen unter der Behandlung mit Ibuprofen, auch solche unter hoch dosierter Langzeittherapie bei Rheumapatienten. Sie sind √ľberwiegend dosisabh√§ngig.

Infektionen und parasitäre Erkrankungen

Sehr selten: ist im zeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung von NSAR, zu denen auch Duanibu z√§hlt, eine Verschlechterung infektionsbedingter Entz√ľndungen beschrieben worden.

Sehr selten: wurde unter der Anwendung von Ibuprofen die Symptomatik einer Hirnhautentz√ľndung wie starke Kopfschmerzen, √úbelkeit, Erbrechen, Fieber, Nackensteifigkeit oder Bewusstseinstr√ľbung beobachtet. Ein erh√∂htes Risiko scheint f√ľr Patienten zu bestehen, die bereits an bestimmten Erkrankungen des Immunsystems (Autoimmunerkrankungen wie systemischer Lupus erythematodes, oder Mischkollagenosen) leiden.

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Sehr selten: St√∂rungen der Blutbildung (Verminderung roter oder wei√üer Blutk√∂rperchen, Verminderung von Blutpl√§ttchen, auch starke Verminderung aller Blutzellen). Erste Anzeichen daf√ľr k√∂nnen sein: Fieber, Halsschmerzen, oberfl√§chliche Wunden im Mund, grippeartige Beschwerden, starke Abgeschlagenheit, Nasenbluten und Hautblutungen.

Setzen Sie in diesen Fällen das Arzneimittel sofort ab und suchen Sie einen Arzt auf. Jegliche Selbstbehandlung mit schmerz- oder fiebersenkenden Arzneimitteln sollte unterbleiben.

Erkrankungen des Immunsystems

Gelegentlich: Überempfindlichkeitsreaktionen mit Hautausschlägen und Hautjucken sowie Asthmaanfällen (ggf. mit Blutdruckabfall).

Sehr selten: Schwere allgemeine Überempfindlichkeitsreaktionen. Sie können sich äußern als: Gesichtsödem, Zungenschwellung, innere Kehlkopfschwellung mit Einengung der Luftwege, Luftnot, Herzjagen, Blutdruckabfall bis hin zum lebensbedrohlichen Schock.

Psychische/seelische Störungen

PIL 30-Jun-2011

Sehr selten: Psychotische Reaktionen (Störungen von Wahrnehmung und Erleben), Depression

Erkrankungen des Nervensystems

H√§ufig: Zentralnerv√∂se St√∂rungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Schlaflosigkeit, Erregung, Reizbarkeit oder M√ľdigkeit.

Augenerkrankungen

Gelegentlich: Sehstörungen

Erkrankungen des Ohrs

Sehr selten: Ohrger√§usche (‚ÄěOhrensausen‚Äú = Tinnitus), H√∂rst√∂rungen

Herzerkrankungen

Sehr selten: Herzklopfen, vermehrte Wassereinlagerung im Gewebe (√Ėdeme), Herzmuskelschw√§che, Herzinfarkt.

Gefäßerkrankungen

Sehr selten: Bluthochdruck

Erkrankungen des Magen-Darmtrakts

H√§ufig: Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, √úbelkeit, Erbrechen, Bl√§hungen, Durchfall, Verstopfung und geringf√ľgige Magen- Darm-Blutverluste, die in Ausnahmef√§llen eine Blutarmut (An√§mie) verursachen k√∂nnen.

Gelegentlich: Magen/Zw√∂lffingerdarm-Geschw√ľre, unter Umst√§nden mit Blutung und Durchbruch, Mundschleimhautentz√ľndung mit Geschw√ľrbildung, Verst√§rkung einer entz√ľndlichen Darmerkrankung (Colitis ulcerosa oder eines Morbus Crohn), Magenschleimhautentz√ľndung (Gastritis).

Sehr selten: Entz√ľndung der Speiser√∂hre, Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse; Ausbildung von membranartigen Verengungen in D√ľnn- und Dickdarm

Leber- und Gallenerkrankungen

Sehr selten: Leberfunktionsst√∂rungen, Lebersch√§den, insbesondere bei Langzeittherapie, Leberversagen, akute Leberentz√ľndung (Hepatitis).

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Sehr selten: Schwere Hautreaktionen wie Hautausschlag mit Rötung und Blasenbildung (z.B. Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse/Lyell- Syndrom), Haarausfall.

In Ausnahmef√§llen kann es zu einem Auftreten von schweren Hautinfektionen und Weichteilkomplikationen w√§hrend einer Windpockenerkrankung kommen (s. auch ‚ÄěInfektionen und parasit√§re Erkrankungen‚Äú).

Erkrankungen der Nieren und Harnwege

Gelegentlich: Vermehrte Wassereinlagerung im Gewebe (√Ėdeme), insbesondere bei Patienten mit Bluthochdruck oder eingeschr√§nkter Nierenfunktion, nephrotisches Syndrom (Wasseransammlung im K√∂rper (√Ėdeme) und starke Eiwei√üausscheidung im Harn), entz√ľndliche Nierenerkrankung, die mit einer akuten Nierenfunktionsst√∂rung einhergehen kann.

Sehr selten: Nierengewebsschädigungen und erhöhte Harnsäurekonzentrationen im Blut

PIL 30-Jun-2011

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Nehmen Sie Duanibu nicht mehr ein, sondern wenden Sie sich sofort an einen Arzt, falls eine der folgenden Beschwerden auftritt:

  • Magenbeschwerden, Sodbrennen oder Schmerzen im Bauch
  • Erbrechen von Blut, kaffeesatzartiges Erbrechen, Schwarzf√§rbung des Stuhls oder Blut im Urin
  • Hautreaktionen wie Ausschlag oder Juckreiz
  • erschwerte Atmung, Atemnot oder Kurzatmigkeit, Schwellungen im Kopfbereich
  • Gelbf√§rbung der Haut oder Augen
  • starke Abgeschlagenheit mit Appetitlosigkeit oder pl√∂tzlicher Gewichtszunahme
  • anhaltende Halsschmerzen, Wunden im Mund, Abgeschlagenheit oder Fieber
  • Nasenbluten, Hautblutungen
  • Schwellungen im Gesicht, an den F√ľ√üen oder den Beinen
  • starke Kopfschmerzen oder Nackensteifigkeit
  • Schmerzen in der Brust
  • Eintr√ľbung des Bewusstseins

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht √ľber 25¬įC lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen. Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahren.

Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung/Kunststoffflasche nach ‚ÄěVerwendbar bis:‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr ben√∂tigen. Diese Ma√ünahme hilft die Umwelt zu sch√ľtzen.

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Weitere Informationen

Was Duanibu enthält

Der Wirkstoff ist: Ibuprofen

1 √ľberzogene Tablette enth√§lt 200 mg Ibuprofen.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Tabletten Kern: Siliciumdioxid, Copovidon, Maisstärke, Cellulose, Alginsäure, Magnesiumstearat

Tabletten H√ľlle: Saccharose, Maisst√§rke, Gelatine, Talkum, Titanoxid (E 171), Carnaubawachs

Wie Duanibu aussieht und Inhalt der Packung

Duanibu 200 mg - Dragees sind wei√üe, runde √ľberzogene Tabletten und in Blisterpackungen zu 20 und 30 St√ľck erh√§ltlich

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

PIL 30-Jun-2011

Pharmazeutischer Unternehmer:

M.C.M. Klosterfrau Healthcare GmbH, Doerenkampgasse 11, A-1100 Wien Tel.: +43 1 688 21 61

Fax: +43 1 688 21 61 27 Email: office@klosterfrau.at

Hersteller:

Klosterfrau Berlin GmbH, D-12274 Berlin

Z. Nr.: 1-20512

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt Juli 2011

Die folgenden Informationen sind nur f√ľr √Ąrzte bzw. medizinisches Fachpersonal bestimmt:

√úberdosierung

Symptome:

Die meisten Patienten entwickelten Nausea, Erbrechen, epigastrische Schmerzen oder seltener Diarrhoe. Tinnitus, Kopfschmerzen und gastrointestinale Blutungen sind auch m√∂glich. Bei schwerwiegenden Vergiftungen wurde √ľber zentralnerv√∂se St√∂rungen mit Schwindel, Benommenheit, Bewusstlosigkeit (bei Kindern auch myoklonische Kr√§mpfe), gelegentlich Erregung und Desorientiertheit oder Koma berichtet. Ferner kann es zu Blutdruckabfall, Atemdepression und Zyanose kommen.

Gelegentlich entwickeln Patienten Konvulsionen. Bei schwerwiegenden Vergiftungen kann eine metabolische Azidose auftreten und die Prothrombin-Zeit/INR kann verlängert sein. Akute Nierenfunktionsstörungen und Leberschäden können auftreten. Eine Verschlechterung von Asthma ist bei Asthmatikern möglich.

Therapie:

Ein spezifisches Antidot existiert nicht.

Die Therapie bei √úberdosierung erfolgt symptomatisch (Magensp√ľlung, wenn erforderlich Korrektur der Serumelektrolyte) und unterst√ľtzend und beinhaltet das Freihalten der Atemwege und eine √úberwachung der Herz- und Vitalparameter bis der Patient wieder stabil ist. Innerhalb einer Stunde nach Einnahme einer m√∂glicherweise toxischen Menge kann Aktivkohle eingesetzt werden.

Krämpfe sollten mit intravenösem Diazepam oder Lorazepam behandelt werden. Bronchodilatoren sind bei Asthma angezeigt.

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Wirkstoff(e) Ibuprofen
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller M.C.M. Klosterfrau
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code M01AE01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Nichtsteroidale Antiphlogistika und Antirheumatika

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden