Bisoplus STADA 5 mg/12.5 mg Filmtabletten

Abbildung Bisoplus STADA 5 mg/12.5 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Bisoprolol Hydrochlorothiazid (HCT)
Zulassungsland Deutschland
Hersteller STADAPHARM
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 23.12.2002
ATC Code C07BB07
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Beta-Adrenozeptorantagonisten und Thiazide

Zulassungsinhaber

STADAPHARM

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Bisoplus AL 5 mg/12.5 mg Filmtabletten Bisoprolol Hydrochlorothiazid (HCT) ALIUD PHARMA GmbH
Biso Lich 5 mg Bisoprolol Winthrop Arzneimittel GmbH
Bisoprolol-ratiopharm 1,25 mg Tabletten Bisoprolol Ratiopharm GmbH
BisoDipin 10 mg/10 mg Tabletten Bisoprolol Amlodipin TAD Pharma GmbH
Concor COR 10 mg Bisoprolol Merck Serono GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Bisoplus STADA¬ģ ist eine Kombination aus dem Beta-Rezeptorenblocker Bisoprololhemifumarat und dem harntreibenden Wirkstoff (Diuretikum) Hydrochlorothiazid.

Bisoplus STADA¬ģ wird angewendet

zur Behandlung von nicht organbedingtem Bluthochdruck.

Die Behandlung mit dem Kombinationsarzneimittel ist angezeigt bei Patienten, deren Blutdruck mit Bisoprololhemifumarat oder Hydrochlorothiazid allein nicht ausreichend behandelt werden kann.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Bisoplus STADA¬ģ darf NICHT eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Bisoprololhemifumarat, Hydrochlorothiazid oder andere Thiazide, andere Sulfonamide (vorwiegend Antibiotika) oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels

sind,

  • wenn bei Ihnen eine akute Herzinsuffizienz (Herzmuskelschw√§che; beeintr√§chtigte F√ľllung oder Pumpfunktion des Herzens, so dass das Herz nicht ausreichend Blut durch den K√∂rper pumpen kann) besteht oder wenn Sie sich in einer Phase einer Herzinsuffizienz befinden, die eine intraven√∂se Behandlung erfordert,
  • bei unzureichender Blutzirkulation aufgrund einer Funktionsst√∂rung des Herzens (so genannter kardiogener Schock mit sehr niedrigem Blutdruck),
  • bei schweren Erregungsleitungsst√∂rungen im Herzen (so genannter AV- Block II. oder III. Grades), wenn Sie keinen funktionst√ľchtigen Schrittmacher haben, oder bei Sick-Sinus-Syndrom oder sinuatrialem Block,
  • bei verlangsamter Herzschlagfolge (weniger als 60 Schl√§ge pro Minute) vor Behandlungsbeginn mit Bisoplus STADA¬ģ,
  • bei stark beeintr√§chtigter Durchblutung der H√§nde oder F√ľ√üe (kalte H√§nde und F√ľ√üe, Schmerzen beim Gehen),
  • wenn Sie ein Raynaud-Syndrom haben (Schmerzen in Fingern und Zehen mit zun√§chst wei√ülicher, dann bl√§ulicher und schlie√ülich r√∂tlicher Verf√§rbung),
  • wenn Sie unter schwerem Asthma bronchiale oder schwerer chronisch obstruktiver Lungenfunktionsst√∂rung (COPD) leiden,
  • bei √úbers√§uerung des Blutes (metabolische Azidose, wie sie z.B. bei Patienten mit Diabetes mellitus auftritt, deren Blutzucker zu hoch ist),
  • bei zu niedrigem Kalium- oder Natriumgehalt im Blut oder zu hohem Calciumgehalt im Blut,
  • bei schwerer Nierenfunktionsst√∂rung oder stark verminderter oder fehlender Harnausscheidung,
  • bei der so genannten akuten Glomerulonephritis (bestimmte Nierenentz√ľndung),
  • bei schwerer Leberfunktionsst√∂rung,
  • bei unbehandeltem Ph√§ochromozytom (Tumor der Nebennieren, der einen starken Blutdruckanstieg verursacht),
  • in der Stillzeit,
  • bei Einnahme von Floctafenin (entz√ľndungshemmendes Schmerzmittel) oder Sultoprid (Arzneimittel zur Behandlung psychiatrischer Erkrankungen),
  • bei Gicht.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Bisoplus STADA¬ģ einnehmen.

M√∂glicherweise haben Sie derzeit oder hatten in der Vergangenheit bestimmte Erkrankungen, die vor oder w√§hrend der Behandlung mit Bisoplus STADA¬ģ besondere Ma√ünahmen erfordern. Informieren Sie daher Ihren Arzt, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, wenn Sie eine der folgenden Erkrankungen haben oder in der Vergangenheit einmal hatten:

Herzleistungsschw√§che (beeintr√§chtigte F√ľllung oder Pumpfunktion des Herzens, so dass das Herz nicht ausreichend Blut durch den K√∂rper

pumpen kann),

  • Atembeschwerden aufgrund einer pl√∂tzlichen Verkrampfung der Muskulatur in den Lungen (Bronchospasmus) bedingt durch ein mittelschweres Asthma oder eine andere obstruktive Lungenfunktionsst√∂rung,
  • Diabetes mellitus mit starken Schwankungen der Blutzuckerwerte (die Anzeichen einer Unterzuckerung k√∂nnen verschleiert werden),
  • mittelschwere Erregungsleitungsst√∂rung im Herzen (AV-Block I. Grades),
  • Prinzmetal-Angina (Brustschmerz aufgrund einer krampfartigen Verengung der Herzkranzgef√§√üe),
  • Durchblutungsst√∂rungen in den Gliedern (kalte H√§nde oder F√ľ√üe, Schmerzen beim Gehen),
  • Verminderung des Blutvolumens z.B. aufgrund der Einnahme von harntreibenden Arzneimitteln (Diuretika) oder nach starkem oder l√§ngerfristigem Erbrechen oder Durchfall,
  • eingeschr√§nkte Leberfunktion,
  • Gicht,
  • Gallensteine,
  • starke Allergie-Neigung (wie anaphylaktische Reaktionen),
  • Schilddr√ľsen√ľberfunktion (Hyperthyreose),
  • eine Erkrankung, die rote schuppende Flecken auf der Haut verursacht (Psoriasis),
  • wenn Sie Hautkrebs haben oder hatten oder w√§hrend der Behandlung eine unerwartete Hautl√§sion entwickeln. Die Behandlung mit Hydrochlorothiazid, insbesondere eine hochdosierte Langzeitanwendung, kann das Risiko einiger Arten von Haut- und Lippenkrebs (wei√üer Hautkrebs) erh√∂hen. Sch√ľtzen Sie Ihre Haut vor Sonneneinstrahlung und UV-Strahlen, solange Sie Bisoplus STADA¬ģ einnehmen.

Wenn Sie eine Abnahme des Sehverm√∂gens oder Augenschmerzen feststellen. Dies k√∂nnen Symptome einer Fl√ľssigkeitsansammlung in der Gef√§√üschicht des Auges (Aderhauterguss) oder ein Druckanstieg in Ihrem Auge sein und innerhalb von Stunden bis Wochen nach Einnahme von Bisoplus STADA¬ģ auftreten. Ohne Behandlung kann dies zu einem dauerhaften Verlust des Sehverm√∂gens f√ľhren. Wenn Sie bereits fr√ľher eine Penicillin- oder Sulfonamidallergie hatten, k√∂nnen Sie ein h√∂heres Risiko haben, dies zu entwickeln.

Wenn Sie Kontaktlinsen tragen, beachten Sie bitte, dass Bisoplus STADA¬ģ den Tr√§nenfluss verringern und das Risiko f√ľr Reizerscheinungen am Auge erh√∂hen kann.

Bitte informieren Sie vor Beginn der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt, wenn Sie:

eine Narkose ben√∂tigen (zum Beispiel vor einer Operation), da Bisoplus STADA¬ģ die Reaktionen ihres K√∂rpers in dieser Situation beeinflussen kann,

  • strikt Fasten oder
  • derzeit eine Desensibilisierungstherapie erhalten.

Dieses Arzneimittel kann ihre Haut empfindlicher gegen√ľber der Sonne machen. Vermeiden Sie lange Sonnenb√§der, Sonnenstudios und H√∂hensonne. Benutzen Sie Sonnenschutzmittel und tragen Sie sch√ľtzende Kleidung wenn Sie sich im Freien aufhalten.

Wenn Sie Bisoplus STADA¬ģ √ľber einen l√§ngeren Zeitraum erhalten, wird Ihr Arzt regelm√§√üig die Mengen an bestimmten Salzen (Elektrolyte; insbesondere Kalium, Natrium, Calcium), an Kreatinin und Harnstoff, an Blutfetten (Cholesterin und Triglyceride) und Harns√§ure in Ihrem Blut sowie Ihren Blutzuckerspiegel kontrollieren.

Achten Sie w√§hrend der Behandlung mit Bisoplus STADA¬ģ darauf, ausreichend Fl√ľssigkeit und kaliumreiche Nahrungsmittel (z.B. Bananen, Gem√ľse, N√ľsse) zu sich zu nehmen, um den erh√∂hten Kaliumverlust auszugleichen.

Wenn Sie einen erhöhten Harnsäurespiegel im Blut (Hyperurikämie) haben, kann dieses Arzneimittel das Risiko eines Gichtanfalls erhöhen.

Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken

Die Anwendung von Bisoplus STADA¬ģ kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren. Die gesundheitlichen Folgen der Anwendung von Bisoplus STADA¬ģ als Dopingmittel k√∂nnen nicht abgesehen werden, schwerwiegende Gesundheitsgef√§hrdungen sind nicht auszuschlie√üen.

Anwendung von Bisoplus STADA¬ģ zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden.

Sie d√ľrfen Bisoplus STADA¬ģ NICHT zusammen mit Floctafenin (ein entz√ľndungshemmendes Schmerzmittel) oder Sultoprid (Arzneimittel zur Behandlung psychiatrischer Erkrankungen) einnehmen.

Die gleichzeitige Einnahme von Bisoplus STADA¬ģ mit den folgenden Arzneimitteln wird nicht empfohlen:

  • Verapamil oder Diltiazem (bei Herzproblemen oder Bluthochdruck),
  • Clonidin (zur Behandlung von Bluthochdruck),
  • Methyldopa, Guanfacin oder Reserpin (Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck),
  • Monoaminoxidasehemmer (MAO-Hemmer; z.B. zur Behandlung von depressiven Erkrankungen),
  • Lithium (bei so genannten manisch-depressiven Erkrankungen),
  • Astemizol oder Terfenadin (zur Behandlung allergischer Reaktionen),

Erythromycin (bei Verabreichung in eine Vene) oder Sparfloxacin (Antibiotika), Halofantrin (Malaria-Mittel), Pentamidin (bei bestimmten Lungeninfektionen) oder Vincamin (zur Verbesserung der Gehirndurchblutung).

Bei gleichzeitiger Einnahme von Bisoplus STADA¬ģ mit den folgenden Arzneimitteln ist Vorsicht geboten:

  • so genannte Calciumantagonisten vom Dihydropyridin-Typ (wie z.B. Nifedipin; zur Behandlung von Bluthochdruck),
  • Angiotensin II Antagonisten (z.B. Losartan), ACE-Hemmer (z.B. Captopril oder Enalapril) zur Behandlung von Bluthochdruck,
  • Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen (bei unregelm√§√üigem Herzschlag, wie z.B. Amiodaron, Disopyramid, Chinidin oder Sotalol),
  • Arzneimittel, die bestimmte Nerven stimulieren (parasympathisches Nervensystem) und z.B. bei der Behandlung der Myasthenia gravis (einer Erkrankung, die zu Muskelschw√§che f√ľhrt) oder von Demenzen eingesetzt werden (einschlie√ülich Tacrin),
  • andere Beta-Rezeptorenblocker (zum Einnehmen oder in Form von Augentropfen),
  • Insulin oder Arzneimittel zur Behandlung eines Diabetes mellitus, die eingenommen werden,
  • Digoxin oder andere Digitalis-Pr√§parate bei Herzschw√§che,
  • Entz√ľndungshemmer (so genannte NSAR) und andere Schmerzmittel,
  • Ergotamin-Pr√§parate zur Behandlung von niedrigem Blutdruck oder Migr√§ne,
  • Arzneimittel zur Anregung des Herz-Kreislauf-Systems (so genannte Sympathomimetika; alle diese Mittel erh√∂hen den Blutdruck),
  • trizyklische Antidepressiva (zur Behandlung von depressiven Erkrankungen), Phenothiazine (zur Behandlung von psychiatrischen Erkrankungen) oder Barbiturate (zur Behandlung von Epilepsie) sowie andere Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck,
  • Rifampicin (zur Behandlung der Tuberkulose),
  • Arzneimittel zur Behandlung der Gicht,
  • Narkosemittel (An√§sthetika); achten Sie daher darauf, dass Sie den Narkosearzt vor einer geplanten Operation davon in Kenntnis setzen, dass Sie Bisoplus STADA¬ģ einnehmen,
  • Kortisonpr√§parate zum Einnehmen oder zur Injektion oder das adrenokortikotrope Hormon (ACTH), das die Bildung von kortisonartigen Substanzen im K√∂rper anregt,
  • Carbenoxolon (bei Magengeschw√ľren), Amphotericin B (Mittel gegen Pilzinfektionen) oder Furosemid (harntreibendes Arzneimittel),
  • Abf√ľhrmittel (Laxanzien),
  • muskelentspannende Mittel (Muskelrelaxanzien vom Curare-Typ; bitte fragen Sie hierzu Ihren Arzt),
  • Arzneimittel zur Unterdr√ľckung des Immunsystems und Behandlung

von Krebserkrankungen (wie Cyclophosphamid, Fluorouracil oder Methotrexat),

  • Colestyramin und Colestipol (diese Mittel binden die Gallens√§uren im Darm),
  • Arzneimittel zur Blutverd√ľnnung (orale Antikoagulanzien) oder
    Probenecid (zur Behandlung der Gicht),
  • Mefloquin (Malaria-Mittel).

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Sie m√ľssen Ihren Arzt √ľber eine tats√§chliche oder vermutete Schwangerschaft informieren. In der Regel wird Ihr Arzt Ihnen dann zu einem anderen Medikament als Bisoplus STADA¬ģ raten, da Bisoplus STADA¬ģ nicht zur Anwendung in der Schwangerschaft empfohlen wird. Das liegt daran, dass Bisoplus STADA¬ģ in die Plazenta gelangt und dass es bei Anwendung nach dem dritten Schwangerschaftsmonat zu gesundheitssch√§digenden Wirkungen f√ľr den F√∂tus und das Neugeborene kommen kann.

Stillzeit

Teilen sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen wollen. Bisoplus STADA¬ģ darf w√§hrend der Stillzeit NICHT angewendet werden. Das in Bisoplus STADA¬ģ enthaltene Hydrochlorothiazid kann die Milchproduktion hemmen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Bisoplus STADA¬ģ hat keinen oder geringen Einfluss auf die Verkehrst√ľchtigkeit und die F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen.

Aufgrund der individuell unterschiedlichen Reaktion auf das Arzneimittel, kann die Verkehrst√ľchtigkeit oder die F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen jedoch beeintr√§chtigt sein (siehe Abschnitt 4: Welche Nebenwirkungen sind m√∂glich). Diese M√∂glichkeit ist insbesondere zu Beginn der Behandlung, bei √Ąnderung der Dosis und bei gleichzeitigem Alkoholkonsum zu beachten. Wenn Sie hiervon betroffen sind, d√ľrfen Sie sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs setzen oder andere T√§tigkeiten aus√ľben, bei denen Aufmerksamkeit und Koordination gefordert sind.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie

sich nicht sicher sind.

Bisoplus STADA¬ģ Tabletten sind zum Einnehmen bestimmt.

Bisoplus STADA¬ģ kann bei Patienten angewendet werden, deren Blutdruck mit Bisoprololhemifumarat oder Hydrochlorothiazid allein nicht ausreichend behandelt werden kann.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die empfohlene Dosis:

  • die empfohlene Anfangsdosis betr√§gt 5 mg Bisoprololhemifumarat / 12,5 mg Hydrochlorothiazid pro Tag.
  • Der Arzt kann die Dosis falls erforderlich auf 10 mg Bisoprololhemifumarat / 25 mg Hydrochlorothiazid pro Tag erh√∂hen.

√Ąltere Patienten

Normalerweise ist keine Dosiserhöhung erforderlich. Es wird empfohlen, die Behandlung mit der niedrigsten möglichen Dosis zu beginnen.

Patienten mit eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion
Bei Patienten mit leichter bis mittelschwerer Nierenfunktionseinschränkung oder leichter bis mittelschwerer Leberfunktionseinschränkung kann eine Dosisanpassung erforderlich sein. Daher kann der Arzt gegebenenfalls eine niedrigere Dosis verordnen.

Bisoplus STADA¬ģ darf von Patienten mit schwerer Einschr√§nkung der Nierenfunktion oder Leberfunktion NICHT eingenommen werden.

Kinder und Jugendliche (unter 18 Jahren)
Die Anwendung von Bisoplus STADA¬ģ bei Kindern und Jugendlichen wird nicht empfohlen, da keine ausreichenden Daten zur Unbedenklichkeit und Wirksamkeit in dieser Altersgruppe vorliegen.

Art der Anwendung

Nehmen Sie die Tabletten im Ganzen und unzerkaut mit ausreichend Wasser (z.B. 1 Glas) morgens auf n√ľchternen Magen oder zum Fr√ľhst√ľck ein.

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Dauer der Anwendung

√úber die Dauer der Anwendung entscheidet der behandelnde Arzt.

Wenn Sie eine gr√∂√üere Menge von Bisoplus STADA¬ģ eingenommen haben, als Sie sollten

Setzen Sie sich unverz√ľglich mit Ihrem Arzt oder der Notaufnahme des n√§chstgelegenen Krankenhauses in Verbindung, wenn Sie zu viele Tabletten eingenommen haben.

M√∂gliche Anzeichen einer √úberdosierung sind h√§ufiges Wasserlassen, langsame Herzschlagfolge, niedriger Blutdruck, der zu Schwindel oder Ohnmachtsanf√§llen f√ľhren kann, Atemnot (Bronchospasmus) oder St√∂rungen der Erregungsleitung im Herzen oder des Herzrhythmus.

Bis √§rztliche Hilfe/der Krankenwagen eintrifft, sollte der Patient auf den R√ľcken gelegt werden mit nur einem kleinen Kissen unter dem Kopf, wobei die F√ľ√üe hochzulegen sind.

Wenn Sie die Einnahme von Bisoplus STADA¬ģ vergessen haben

Nehmen Sie die n√§chste Dosis wie √ľblich zum daf√ľr vorgesehenen Zeitpunkt ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Bisoplus STADA¬ģ abbrechen

Unterbrechen oder beenden Sie die Behandlung mit Bisoplus STADA¬ģ nicht ohne vorherige R√ľcksprache mit Ihrem Arzt.

Die Behandlung mit Bisoplus STADA¬ģ darf nicht pl√∂tzlich abgebrochen werden, sondern muss durch schrittweise Dosisreduktion (nach Anweisung des Arztes) beendet werden. Ein pl√∂tzliches Abbrechen der Behandlung kann zu einer akuten Verschlechterung Ihrer Erkrankung f√ľhren.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Nehmen Sie das Arzneimittel nicht weiter ein und setzen Sie sich umgehend mit Ihrem Arzt in Verbindung, wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen bei sich bemerken:

  • St√∂rungen des Elektrolythaushaltes (zu den m√∂glichen Beschwerden siehe: ‚ÄěH√§ufige Nebenwirkungen‚Äú),
  • Schwindelgef√ľhl oder Ohnmachtsanfall wegen eines Blutdruckabfalls beim Aufstehen oder Aufsetzen,
  • √úberempfindlichkeitsreaktionen,
  • starke Bauchschmerzen,
  • Beschwerden, die auf einen Abfall der wei√üen Blutk√∂rperchen hindeuten (z.B. unerkl√§rliches Fieber, grippeartige Symptome wie Halsschmerzen),
  • Beschwerden, die auf einen Abfall der Blutpl√§ttchen hindeuten (erh√∂hte Neigung zu blauen Flecken oder Nasenbluten),

Verschlechterung einer bestehenden Kurzsichtigkeit (Myopie).

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Anstieg der Blutfettwerte (Triglyceride und Cholesterin),
  • Anstieg des Blutzuckers (Hyperglyk√§mie) oder vermehrte Ausscheidung von Zucker im Urin (Glucosurie),
  • erh√∂hte Harns√§urewerte im Blut (Hyperurik√§mie),
  • St√∂rung des Fl√ľssigkeits- und Elektrolythaushalts: Kalium- oder Natriummangel im Blut, Magnesium- oder Chloridmangel im Blut, erh√∂hter Calciumgehalt im Blut oder metabolische Alkalose (diese St√∂rungen k√∂nnen sich in Symptomen wie M√ľdigkeit/Abgeschlagenheit, Muskelschw√§che St√∂rungen des Herzrhythmus, √úbelkeit, Bauchschmerzen, Verwirrtheit, Kopfschmerzen, Bewusstseinseinschr√§nkung, Muskelkr√§mpfen, Zittern oder Krampfanf√§llen √§u√üern),
  • M√ľdigkeit, Ersch√∂pfung/Abgeschlagenheit, Schwindelgef√ľhl oder Kopfschmerzen. Diese Beschwerden treten insbesondere zu Therapiebeginn auf, sind im Allgemeinen schwach ausgepr√§gt und klingen h√§ufig innerhalb von 1 bis 2 Wochen ab,
  • K√§lte- oder Taubheitsgef√ľhl in Armen und Beinen,
  • √úbelkeit, Erbrechen, Durchfall oder Verstopfung.

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • Schlafst√∂rungen, Depressionen,
  • verlangsamter Puls (Bradykardie), Erregungsleitungsst√∂rungen im Herzen oder Verschlechterung einer Herzleistungsschw√§che (Zunahme von Gewebeschwellungen, Kurzatmigkeit),
  • starker Blutdruckabfall beim Aufstehen oder Aufsetzen mit Schwindelgef√ľhl oder Ohnmacht (orthostatische Hypotonie),
  • Verst√§rkung der Beschwerden (Bronchospasmus) bei Patienten mit Bronchialasthma oder Atemwegserkrankungen mit Verengung der Bronchien (obstruktive Atemwegserkrankung) in der Vorgeschichte,
  • Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen,
  • Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse (mit Oberbauchschmerzen) oder Anstieg der Amylase-Werte im Blut,
  • Muskelschw√§che und -kr√§mpfe,
  • k√∂rperliche Schw√§che (Asthenie),
  • Anstieg der Kreatinin- oder Harns√§urewerte im Blut.

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

  • Abfall der wei√üen Blutk√∂rperchen (Leukopenie, kann zu unerkl√§rlichem Fieber oder grippeartigen Beschwerden wie Halsschmerzen f√ľhren),
  • Abfall der Blutpl√§ttchen (Thrombozytopenie, kann eine erh√∂hte Neigung zu blauen Flecken oder Nasenbluten bedingen),
  • Albtr√§ume, Sinnest√§uschungen (Halluzinationen),
  • verminderter Tr√§nenfluss (und trockene Augen; wichtig bei Kontaktlinsentr√§gern), Sehst√∂rungen,
  • H√∂rst√∂rungen,
  • allergischer Schnupfen (Schwellung und Reizung in der Nase),
  • Erh√∂hung der Leberwerte (GOT, GPT) im Blut, Gelbsucht (Gelbf√§rbung der Haut oder der Bindehaut im Auge) oder Leberentz√ľndung (Hepatitis, mit Oberbauchschmerzen),
  • √úberempfindlichkeitsreaktionen der Haut (Juckreiz, anfallsweise Hautr√∂tung mit Hitzegef√ľhl, Hautausschlag, Lichtallergie, kleinfleckige Blutungen in die Haut [Purpura], oder Nesselsucht),
  • Impotenz (erektile Dysfunktion).

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

  • starke Verminderung der wei√üen Blutk√∂rperchen (Agranulozytose, kann unerkl√§rliches Fieber oder grippeartige Symptome wie Halsschmerzen hervorrufen),
  • Bindehautentz√ľndung (Konjunktivitis),
  • Brustschmerzen,
  • Auftreten oder Verschlechterung einer Schuppenflechte (Psoriasis; Erkrankung, die zu roten schuppenden Flecken auf der Haut f√ľhrt)
  • Haarausfall (Alopezie),
  • kutaner Lupus erythematodes (seltene Autoimmunerkrankung mit Befall der Haut).

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar):

  • Haut- und Lippenkrebs (wei√üer Hautkrebs),
  • Verminderung des Sehverm√∂gens oder Schmerzen in Ihren Augen aufgrund von hohem Druck (m√∂gliche Anzeichen einer Fl√ľssigkeitsansammlung in der Gef√§√üschicht des Auges [Aderhauterguss] oder akutes Engwinkelglaukom).

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem

Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3 D-53175 Bonn

Website: www.bfarm.de anzeigen.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach ‚Äěverwendbar bis‚Äú oder ‚Äěverw. bis‚Äú angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nicht √ľber +30¬įC lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals √ľber das Abwasser (z.B. nicht √ľber die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

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Weitere Informationen

Was Bisoplus STADA¬ģ 5 mg/12,5 mg Filmtabletten enth√§lt

Die Wirkstoffe sind: Bisoprololhemifumarat und Hydrochlorothiazid.

1 Filmtablette enthält 5 mg Bisoprololhemifumarat entsprechend 4,24 mg Bisoprolol und 12,5 mg Hydrochlorothiazid.

Die sonstigen Bestandteile sind

Calciumhydrogenphosphat, Mikrokristalline Cellulose, Dimeticon 350 cSt, Hypromellose, Macrogol 400, Magnesiumstearat (Ph.Eur), Hochdisperses Siliciumdioxid, vorverkleisterte Stärke (Mais), Eisen(III)-oxid (E172), Titandioxid (E171).

Wie Bisoplus STADA¬ģ 5 mg/12,5 mg Filmtabletten aussieht und Inhalt der Packung

Rosa bis rote, runde, bikonvexe Filmtablette mit einseitiger Prägung "B-H" und "5-12" und beidseitiger Bruchkerbe.

Bisoplus STADA¬ģ 5 mg/12,5 mg Filmtabletten ist in PVC/F/PVDC/Al- Blisterpackungen mit 30, 50, 98 und 100 Filmtabletten erh√§ltlich.

Pharmazeutischer Unternehmer

STADAPHARM GmbH, Stadastra√üe 2‚Äď18, 61118 Bad Vilbel

Telefon: 06101 603-0, Telefax: 06101 603-3888, Internet: www.stadapharm.de

Hersteller

STADA Arzneimittel AG, Stadastra√üe 2‚Äď18, 61118 Bad Vilbel

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europ√§ischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen: Belgien: Co-Bisoprolol EG 5 mg/12,5 mg, filmomhulde tabletten Deutschland Bisoplus STADA¬ģ 5 mg/12,5 mg Filmtabletten

Luxemburg: Co-Bisoprolol EG 5 mg/12,5 mg, filmomhulde tabletten √Ėsterreich: Bisostad plus 5 mg/12,5 mg

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im April 2020.

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Zuletzt aktualisiert: 11.01.2023

Quelle: Bisoplus STADA 5 mg/12.5 mg Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Bisoprolol Hydrochlorothiazid (HCT)
Zulassungsland Deutschland
Hersteller STADAPHARM
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 23.12.2002
ATC Code C07BB07
Abgabestatus Apothekenpflichtig
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden