Ondansetron-Actavis i.v. 2 mg/ml Injektionslösung 4mg/2ml

Abbildung Ondansetron-Actavis i.v. 2 mg/ml Injektionslösung 4mg/2ml
Wirkstoff(e) Ondansetron
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Actavis Group PTC ehf
BetÀubungsmittel Nein
ATC Code A04AA01
Pharmakologische Gruppe Antiemetika und Mittel gegen Übelkeit

Zulassungsinhaber

Actavis Group PTC ehf

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Ondansetron STADA 8mg Filmtabletten Ondansetron STADAPHARM
Ondansetron dura 8 mg Filmtabletten Ondansetron Mylan Germany GmbH
Ondansetron-ratiopharm 4 mg Schmelztabletten Ondansetron Ratiopharm GmbH
Ondatron 4 mg Injektionslösung Ondansetron Medicopharm AG
Zofran Zydis 8mg Lingual Ondansetron EURIM-PHARM Arzneimittel GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofĂŒr wird es verwendet?

Ondansetron-Actavis i.v. 2 mg/ml Injektionslösung 4 mg/2 ml ist ein Antiemetikum ((5-HT3-Rezeptor-Antagonist, Mittel zur Verhinderung des Erbrechens) zur Injektion bzw. als Zusatz zu Infusionen.
Ondansetron-Actavis i.v. 2 mg/ml Injektionslösung 4 mg/2 ml wird zur Behandlung von Übelkeit, Brechreiz, und Erbrechen bei medizinischer Therapie mit Zytostatika und zur Prophylaxe und Therapie von Übelkeit, Brechreiz, und Erbrechen nach Operationen. angewendet.
2. Was mĂŒssen Sie vor der Einnahme von Ondansetron-Actavis i.v. 2 mg/ml Injektionslösung 4 mg/2 ml beachten?
Ondansetron-Actavis i.v. 2 mg/ml Injektionslösung 4 mg/2 ml darf nicht eingenommen werden,
Ondansetron-Actavis i.v. 2 mg/ml Injektionslösung 4 mg/2 ml darf nicht angewendet werden bei bekannter Überempfindlichkeit gegen das PrĂ€parat.
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Ondansetron-Actavis i.v. 2 mg/ml Injektionslösung 4 mg/2 ml ist erforderlich,
Vorsicht ist geboten bei der Behandlung von Patienten mit schwerer BeeintrÀchtigung der DarmmotilitÀt (Obstruktion), da Ondansetron-Actavis i.v. 2 mg/ml Injektionslösung 4 mg/2 ml die MotilitÀt des unteren Magen-Darm-Traktes vermindern kann.
Ondansetron-Actavis i.v. 2 mg/ml Injektionslösung 4 mg/2 ml enthÀlt Natrium, aber weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro 2 ml, d.h. nahezu ?Natriumfrei?.
Kinder
Ondansetron-Actavis i.v. 2 mg/ml Injektionslösung 4 mg/2 ml darf nicht bei Kindern unter 4 Jahren angewandt werden, da fĂŒr diesen Personenkreis bisher keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen.
Ältere Menschen
keine Angaben
Bei Einnahme/Anwendung von Ondansetron-Actavis i.v. 2 mg/ml Injektionslösung 4 mg/2 ml mit anderen Arzneimitteln:
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Ondansetron Injektionslösung soll generell nicht in der Spritze oder Infusionsflasche mit anderen Arzneimittelhaltigen Lösungen oder nicht ĂŒberprĂŒften Infusionslösungen gemischt werden.
Die Injektionslösung darf nicht im Autoklaven sterilisiert werden.
Bei einer Verabreichung von Fluorouracil-haltigen Lösungen in einer Konzentration von grĂ¶ĂŸer als 0,8 mg Fluorouracil/ml kommt es zur AusfĂ€llung von Ondansetron.
Angaben zur Mischbarkeit siehe Art und Dauer der Anwendung.
Spezielle Untersuchungen haben gezeigt, daß mit Ondansetron keine Wechselwirkungen mit Alkohol, Temazepam, Furosemid, Tramadol, Alfentanil, Propofol und Thiopental auftreten.
Bei Einnahme/Anwendung von Ondansetron-Actavis i.v. 2 mg/ml Injektionslösung 4 mg/2 ml zusammen mit Nahrungsmitteln und GetrÀnken
keine Angaben

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Was mĂŒssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Ondansetron-Actavis i.v. 2 mg/ml Injektionslösung 4 mg/2 ml zeigte in prÀklinischen Untersuchungen keine teratogenen Wirkungen. Trotzdem darf Ondansetron wÀhrend der Schwangerschaft, vor allem in den ersten 3 Monaten, nur nach sorgfÀltiger Nutzen/Risiko-AbwÀgung angewendet werden
Tierversuche ergaben, daß Ondansetron-Actavis i.v. 2 mg/ml Injektionslösung 4 mg/2 ml in die Muttermilch ĂŒbergeht. Daher sollte wĂ€hrend einer Behandlung nicht gestillt werden.
VerkehrstĂŒchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
Ondansetron-Actavis i.v. 2 mg/ml Injektionslösung 4 mg/2 ml hat keinen oder einen vernachlĂ€ssigbaren Einfluß auf die VerkehrstĂŒchtigkeit und das Bedienen von Maschinen.
Wichtige Informationen ĂŒber bestimmte sonstige Bestandteile von Ondansetron-Actavis i.v. 2 mg/ml Injektionslösung 4 mg/2 ml
Keine Angaben.
3. Wie ist Ondansetron-Actavis i.v. 2 mg/ml Injektionslösung 4 mg/2 ml einzunehmen?
Nehmen Sie Ondansetron-Actavis i.v. 2 mg/ml Injektionslösung 4 mg/2 ml immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die ĂŒbliche Dosis:

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Wie wird es angewendet?

Zur intravenösen Injektion, oder nach vorgeschriebener VerdĂŒnnung, zur intravenösen Infusion. Weitere Angaben zur Art und Dauer der Anwendung siehe Abschnitt Dosierung mit Einzel- und Tagesgaben.
Mischbarkeit von Ondansetron-Actavis i.v. 2 mg/ml Injektionslösung 4 mg/2 ml:
VerdĂŒnnungen von Ondansetron-Actavis i.v. 2 mg/ml Injektionslösung 4 mg/2 ml mit 0,9 % iger Kochsalzlösung, 5 % iger Glucoselösung, 10 % iger Mannitollösung und Ringer Lactatlösung sind bis zu 48 Stunden bei 25° C physikalisch und chemisch stabil.
Aus mikrobiologischen GrĂŒnden sollen die Lösungen sofort verwendet werden. Werden die Lösungen nicht sofort verwendet, liegen die Dauer der Aufbewahrung der gebrauchsfertigen Lösungen und die Aufbewahrungsbedingungen in der Verantwortung des Verbrauchers.
Die Lösungen sollen vor Gebrauch frisch zubereitet werden.
Verabreichung mit anderen Arzneimittellösungen:
Dexamethason-21-dihydrogenphosphat, Dinatriumsalz
20 mg Dexamethason-21-dihydrogenphosphat, Dinatriumsalz können als langsame intravenöse Injektion ĂŒber 2 – 5 Minuten mittels eines Y-StĂŒckes dem Ondansetron enthaltenden Infusionssystem zugesetzt werden, mit dem 8 oder 32 mg Ondansetron in 50 – 100 ml einer kompatiblen Infusionslösung (s. Mischbarkeit von Ondansetron) als Kurzzeit-Infusion ĂŒber ca. 15 Minuten verabreicht werden.
Die folgenden Infusionslösungen dĂŒrfen nur ĂŒber ein Y-StĂŒck dem Ondansetron enthaltenden Infusionssystem zugegeben werden, wobei die Ondansetron-Konzentration im Bereich von 16 – 160 mg/ml (z. B. 8 mg/500 ml bzw. 8 mg/50 ml) und die Ondansetron-Infusionsrate bei 1 mg/Stunde liegen sollte.
Cisplatin-haltige Lösungen
Die Konzentration Cisplatin-haltiger Lösungen, die ĂŒber einen Zeitraum von einer bis acht Stunden gegeben werden können, darf 0,48 mg/ml (z. B. 240 mg/500 ml) nicht ĂŒberschreiten.
Carboplatin-haltige Lösungen
Die Konzentration Carboplatin-haltiger Lösungen, die ĂŒber einen Zeitraum von 10 Minuten bis zu einer Stunde gegeben werden können, darf den Bereich 0,18 mg/ml bis 9,9 mg/ml (z. B. 90 mg/500 ml bzw. 990 mg/ 100 ml) nicht ĂŒberschreiten.
Fluorouracil-haltige Lösungen
Die Konzentration Fluorouracil-haltiger Lösungen, die mit einer Infusionsrate von mindestens 20 ml/Stunde (500 ml/24 Stunden) gegeben werden können, darf 0,8 mg/ml (z. B. 2,4 g/3 l oder 400 mg/500 ml) nicht ĂŒberschreiten. Höhere Fluorouracil-Konzentrationen fĂŒhren zu einer FĂ€llung des Ondansetron. Die Fluorouracil-haltigen Lösungen können Magnesiumchlorid bis zu einer Konzentration von 0,045 % (m/v) enthalten.
Etoposid-haltige Lösungen
Die Konzentration Etoposid-haltiger Lösungen, die ĂŒber einen Zeitraum von 30 Minuten bis zu einer Stunde gegeben werden können, darf den Bereich 0,14 mg/ml bis 0,25 mg/ml (z. B. 70 mg/500 ml bzw. 250 mg/1 l) nicht ĂŒberschreiten.
Ceftazidim-haltige Lösungen
Ceftazidim-Dosen von 250 – 2000 mg, die nach den Angaben des Herstellers zubereitet werden (2,5 ml Wasser fĂŒr Injektionszwecke fĂŒr 250 mg und 10 ml fĂŒr 2 g Ceftazidim), können als intravenöse Bolusinjektion ĂŒber ca. 5 Minuten gegeben werden.
Cyclophosphamid-haltige Lösungen
Dosen von 100 mg – 1 g Cyclophosphamid, die nach den Angaben des Herstellers zubereitet werden (5 ml Wasser fĂŒr Injektionszwecke fĂŒr 100 mg Cyclophosphamid), werden als i.v. Bolusinjektion ĂŒber ca. 5 Minuten gegeben.
Doxorubicin-haltige Lösungen
Dosen von 10 – 100 mg Doxorubicin, die nach den Angaben des Herstellers zubereitet werden (5 ml Wasser fĂŒr Injektionszwecke fĂŒr 10 mg Doxorubicin), werden als i.v. Bolusinjektion ĂŒber ca. 5 Minuten gegeben.
Hinweis:
Ondansetron-Actavis i.v. 2 mg/ml Injektionslösung 4 mg/2 ml darf nicht im Autoklaven sterilisiert werden.
Nach Anbruch der Ampullen Rest verwerfen.
Dosierung mit Einzel- und Tagesgaben:
Durch Zytostatika und Bestrahlungen hervorgerufene Übelkeit, Brechreiz und Erbrechen
Erwachsene
Hochemetogene Chemotherapie, z. B. mit Cisplatin
Am Tag der Chemotherapie nach den therapeutischen BedĂŒrfnissen entweder unmittelbar vor Gabe des Chemotherapeutikums initial 8 mg Ondansetron langsam i.v. injizieren bzw. ĂŒber 15 Minuten infundieren. Danach fortsetzen als kontinuierliche i.v. Infusion mit einer Infusionsrate von 1 mg/Stunde bis zu einer Dauer von 24 Stunden oder 2 weitere Dosen von 8 mg Ondansetron jeweils im Abstand von 2 – 4 Stunden entweder als langsame i.v. Injektion oder 15-minĂŒ-tige Kurzzeit-Infusion verabreichen oder unmittelbar vor Gabe des Chemotherapeutikums 32 mg Ondansetron, verdĂŒnnt mit 50 – 100 ml physiologischer Kochsalzlösung oder einer anderen kompatiblen Infusionslösung (siehe Mischbarkeit von Ondansetron), ĂŒber mindestens 15 Minuten infundieren oder unmittelbar vor Gabe des Chemotherapeutikums 8 mg Ondansetron langsam intravenös injizieren.
Die antiemetogene Wirksamkeit von Ondansetron kann bei hochemetogener Chemotherapie durch die einmalige intravenöse Gabe von 20 mg Dexamethason-21-dihydrogenphosphat, Dinatriumsalz vor Beginn der Chemotherapie gesteigert werden. Nach der Chemotherapie wird die Behandlung bis zu weiteren 5 Tagen fortgesetzt mit 8 mg Ondansetron oral alle 12 Stunden (morgens und abends).
Moderat emetogene Chemotherapieverfahren, z. B. mit Cyclophosphamid, Doxorubicin, Carboplatin.
Unmittelbar vor Gabe des Chemotherapeutikums 8 mg Ondansetron langsam i.v. injizieren bzw. ĂŒber 15 Minuten infundieren oder 1 – 2 Stunden vor Chemotherapiegabe 8 mg Ondansetron oral geben. Die Behandlung wird bis zu insgesamt 5 Tagen weitergefĂŒhrt mit 8 mg oral alle 12 Stunden (morgens und abends).
Ältere Patienten
Wirksamkeit und VertrĂ€glichkeit waren bei ĂŒber 65-jĂ€hrigen Patienten Ă€hnlich wie bei jĂŒngeren Erwachsenen, so daß eine Dosisanpassung nicht erforderlich ist.
Patienten mit eingeschrÀnkter Nierenfunktion
Es ist keine Dosisanpassung erforderlich.
Patienten mit eingeschrÀnkter Leberfunktion
Bei Patienten mit mittlerer bis schwerer EinschrĂ€nkung der Leberfunktion sollte eine tĂ€gliche Gesamtdosis von 8 mg Ondansetron (oral oder intravenös) nicht ĂŒberschritten werden, da die Clearance signifikant verringert und die Serumhalbwertszeit signifikant erhöht ist.
Patienten mit eingeschrÀnktem Spartein-/Debrisoquin-Metabolismus
Bei Untersuchungen an Probanden mit nachgewiesener EinschrĂ€nkung des Metabolismus von Spartein und Debrisoquin wurde keine verĂ€nderte Halbwertszeit fĂŒr Ondansetron festgestellt. Folglich sind nach wiederholter Gabe bei solchen Patienten keine anderen Substanzspiegel als bei der ,,normalen‘‘ Bevölkerung zu erwarten.
Übelkeit, Brechreiz und Erbrechen nach Operationen
Erwachsene
Zur Prophylaxe von postoperativer Übelkeit, Brechreiz und Erbrechen 4 mg Ondansetron bei Einleitung der AnĂ€sthesie langsam intravenös injizieren.
Therapie von postoperativer Übelkeit, Brechreiz und Erbrechen
4 mg Ondansteron langsam intravenös injizieren.
Kinder
Zur Prophylaxe von postoperativer Übelkeit, Brechreiz und Erbrechen 0,1 mg/kg KG bis zu einer maximalen Dosis von 4 mg Ondansetron bei Einleitung der AnĂ€sthesie langsam intravenös injizieren.
Therapie von postoperativer Übelkeit, Brechreiz und Erbrechen
0,1 mg/kg KG bis zu einer maximalen Dosis von 4 mg Ondansetron langsam intravenös injizieren.
Ältere Patienten
Die Erfahrungen mit Ondansetron-Actavis i.v. 2 mg/ml Injektionslösung 4 mg/2 ml in der Prophylaxe/ Therapie postoperativer Übelkeit, Brechreiz und Erbrechen bei Ă€lteren Patienten sind begrenzt. Von ĂŒber 65-jĂ€hrigen Patienten, die eine Chemotherapie erhielten, wurde Ondansetron gut vertragen. Patienten mit eingeschrĂ€nkter Leberfunktion s. o.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, daß die Wirkung von Ondansetron-Actavis i.v. 2 mg/ml Injektionslösung 4 mg/2 ml zu stark oder zu schwach ist.
Wenn Sie eine grĂ¶ĂŸere Menge Ondansetron-Actavis i.v. 2 mg/ml Injektionslösung 4 mg/2 ml eingenommen haben als Sie sollten
Überdosierung:
GegenwĂ€rtig ist noch sehr wenig ĂŒber die Auswirkungen einer Überdosierung mit Ondansetron-Actavis i.v. 2 mg/ml Injektionslösung 4 mg/2 ml bekannt. Bei einer beschrĂ€nkten Anzahl von Patienten wurde nach Überdosierung ĂŒber folgende Auswirkungen berichtet: Sehstörungen, schwere Verstopfung, niedriger Blutdruck und Kollaps mit Bewustseinsverlust (vasovagale Episode mit vorĂŒbergehendem AV-Block II. Grades). In allen FĂ€llen verschwanden die Erscheinungen wieder vollstĂ€ndig. Es gibt kein spezifisches Gegenmittel gegen Ondansetron-Actavis i.v. 2 mg/ml Injektionslösung 4 mg/2 ml, daher sollten bei Verdacht auf Überdosierung erforderlichenfalls eine angemessene symptomatische Therapie und unterstĂŒtzende Maßnahmen ergriffen werden.
Wenn Sie die Einnahme / Anwendung von Ondansetron-Actavis i.v. 2 mg/ml Injektionslösung 4 mg/2 ml vergessen haben
Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, sondern setzen Sie die Einnahme wie von Ihrem Arzt verordnet fort.
Wenn Sie die Einnahme / Anwendung von Ondansetron-Actavis i.v. 2 mg/ml Injektionslösung 4 mg/2 ml abbrechen
Unterbrechen oder beenden Sie die Behandlung mit Ondansetron-Actavis i.v. 2 mg/ml Injektionslösung 4 mg/2 ml nicht ohne RĂŒcksprache mit Ihrem behandelnden Arzt.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel kann Ondansetron-Actavis i.v. 2 mg/ml Injektionslösung 4 mg/2 ml Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten mĂŒssen.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende HĂ€ufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr hÀufig: mehr als 1 Behandelter von 10
HĂ€ufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: 1 von 10 Behandelte von 1000
Selten: 1 von 10 Behandelten von 10 000
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10 000, einschließlich EinzelfĂ€lle


Nebenwirkungen
Erkrankungen des Immunsystems
Selten (? 0.000 bis <.000): wurde ĂŒber – schwerwiegende – Überempfindlichkeitsreaktionen vom Soforttyp einschliesslich Anaphylaxie berichtet. Anaphylaxie kann lebensbedrohlich sein.
Überempfindlichkeitsreaktionen wurden auch bei Patienten beobachtet, die diese Erscheinungen mit anderen selektiven 5-HT3-Antagonisten gezeigt haben.
Erkrankungen des Nervensystems
HĂ€ufig (? 00 bis 0): Kopfschmerzen, ĂŒber WĂ€rmegefĂŒhl oder Flush sowie ĂŒber Schluckauf wurde berichtet.
Selten (? 0.000 bis <.000): Es gibt Berichte, die auf unwillkĂŒrliche Bewegungsstörungen wie extrapyramidale Reaktionen schließen lassen, z. B. Crisis oculogyris/dystone Reaktionen, ohne klare Belege fĂŒr persistierende klinische Folgen,
Sehr selten (< 0.000 oder unbekannt ) wurden KrampfanfÀlle und mögliche Extrapyramidalreaktionen wie akute, krisenhafte Störungen der Okulomotorik mit Blickabweichung (Crisis oculogyris))/dystonische Reaktionen beobachtet. Diese Erscheinungen blieben ohne dauerhafte klinische Folgen.
Herzerkrankungen
Selten (? 0.000 bis <.000): wurde ĂŒber Brustschmerz mit oder ohne
ST-Streckensenkung im EKG, Blutdruckabfall, Bradykardie und Arrhythmie berichtet.
Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
HĂ€ufig (? 00 bis 0): Es ist bekannt, daß Ondansetron die Dickdarmpassage verlĂ€ngert und bei manchen Patienten Obstipation verursachen kann. Patienten mit Anzeichen einer subakuten Obstruktion sollten nach Gabe des Arzneimittels ĂŒberwacht werden.
Leber- und Gallenerkrankungen
Gelegentlich (? .000 bis <00) wurden asymptomatisch erhöhte Leberfunktionswerte beobachtet.
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
Gelegentlich (? .000 bis <00) wurden bei intravenöser Applikation - insbesondere bei wiederholter Anwendung – lokale Irritationen an der Einstichstelle beobachtet. Bei schneller intravenöser Verabreichung traten vereinzelt vorĂŒbergehende Sehstörungen (z.B. Schleiersehen) und Benommenheit auf.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn einer der aufgefĂŒhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintrĂ€chtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel fĂŒr Kinder unzugĂ€nglich aufbewahren.
Sie dĂŒrfen das Arzneimittel nach dem auf dem BehĂ€ltnis und der Ă€ußeren UmhĂŒllung angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden.
Ondansetron-Actavis i.v. 2 mg/ml Injektionslösung 4 mg/2 ml Ampullen sind 3 Jahre haltbar.
Vor Licht schĂŒtzen!

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Weitere Informationen

Weitere Informationen
Was Ondansetron-Actavis i.v. 2 mg/ml Injektionslösung 4 mg/2 ml enthÀlt:
1 Ampulle Ondansetron-Actavis i.v. 2 mg/ml Injektionslösung 4 mg/2 ml enthĂ€lt 5 mg Ondansetronhydrochlorid – Dihydrat, entsprechend 4 mg Ondansetron.
Die sonstigen Bestandteile sind: Natriumchlorid, Natriumcitrat 2H2O, CitronensĂ€ure – Monohydrat, Wasser fĂŒr Injektionszwecke
Wie Ondansetron-Actavis i.v. 2 mg/ml Injektionslösung 4 mg/2 ml aussieht und Inhalt der Packung:
Ondansetron-Actavis i.v. 2 mg/ml Injektionslösung 4 mg/2 ml ist in einer Packung mit 5 Ampullen (N1) zu je 2 ml erhÀltlich.
Pharmazeutischer Unternehmer
Actavis Group PTC ehf.
Reykjavikurvegur 76-78
220 Hafnarfjördur
Island
Hersteller
Actavis Deutschland GmbH & Co.KG
Elisabeth-Selbert-Strasse 1
40764 Langenfeld
oder
Laboratorio Reig Jofr?
Gran Capitn, 10
08970 Sant Joan Despi (Barcelona)
Spanien
Mitvertreiber
Actavis Deutschland GmbH & Co.KG
Elisabeth-Selbert-Strasse 1
40764 Langenfeld
Telefon: 0217674 – 0
Telefax: 0217674 – 240
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt ĂŒberarbeitet im Juni 2008.

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Wirkstoff(e) Ondansetron
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Actavis Group PTC ehf
BetÀubungsmittel Nein
ATC Code A04AA01
Pharmakologische Gruppe Antiemetika und Mittel gegen Übelkeit

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können fĂŒr die Korrektheit der Daten keine Haftung ĂŒbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. FĂŒr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden